Kurzgeschichte
3. Teil für alle Mädchen dieser Welt - ob sie nun Anne, Natascha oder Madeleine heißen

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"3. Teil für alle Mädchen dieser Welt - ob sie nun Anne, Natascha oder Madeleine heißen"
Veröffentlicht am 28. Februar 2009, 4 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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Wie das leben kommt, so wird es angenommen
3. Teil für alle Mädchen dieser Welt - ob sie nun Anne, Natascha oder Madeleine heißen

3. Teil für alle Mädchen dieser Welt - ob sie nun Anne, Natascha oder Madeleine heißen

3. Teil für alle Mädchen dieser Welt

Ob sie Madeleine, Miriam, Anne oder Natascha heißen? Dabei störten ihn wieder die Kopfschmerzen, ob er nicht doch noch einmal in eine Klinik ging. Er musste so schnell wie möglich sein Haus verkaufen, damit er zu Geld kam. Der Makler bemerkte seine Not und bot ihm einen Preis weit unter dem Wert. 
"Alles egal, die Hauptsache, seine Tochter kam zu ihm. Hier war sie nicht sicher." Nun dauerte es doch noch einige Monate bis es soweit war.Im Rheinland fand er, wo alles für sie beide passend schien. Es musste eine Schule in der Nähe sein, auch Spielkameraden. Er wollte seine Anne so normal wie möglich großziehen. Jetzt war sie noch klein und er würde nicht arbeiten gehen. 

Vielleicht fand er eine liebe Frau, die sich um das Mädchen kümmern könnte und womöglich würden sie dann auch zu einer kleinen Familie zusammenwachsen. Dabei störten ihn wieder die Kopfschmerzen. Da war noch etwas, nur was, er kam nicht drauf. Ob er nicht doch noch einmal in eine Klinik ging und sich helfen ließ? Denn wenn die Kleine da war, konnte er sie nicht alleine lassen. 

Bei diesen Überlegungen schlief er ein. Er träumte, dass er mit einem Flugzeug flog und einer Frau etwas erklärte. Dann sah er das Gesicht ganz deutlich und schreckte hoch. 

„Seltsamer Traum“, dachte er. Nie vergaß er während der Zeit, dass sein Kind bei diesen Fremden aufwuchs. Endlich war es soweit. Er konnte mit dem Umzug beginnen. Eine kleine Wohnung in Eich war genau das richtige. Drei Zimmer Küche Bad, die Schule gegenüber, fanden seinen Beifall. Das schwierigste stand ihm noch bevor. 

Ummelden bei der Stadtverwaltung und in Eich die Anmeldung. Die Geburtsurkunde brauchte er, dabei fiel ihm eine Sterbeurkunde in die Hände. Verwirrt betrachtete er das Dokument, und da er nichts mit anfangen konnte, verbrannte er es. 

Liebevoll packte er die Spielsachen der Kleinen ein. Bei jedem Stück erinnerte er sich, warum sie es bekam. Ihr rosa Himmelbett mit den vielen Plüschtieren, die kleinen süßen Kleidchen, winzige Schühchen, als sie noch ein Baby war. 

Da stand ein Bild in einem Rahmen auf dem Nachttischchen. Eine Frau, Anne und ein Mann waren darauf zu sehen. Wieder grübelte er, schaute in den Spiegel, ja das musste er wohl sein. Anne als süßes Wickelkind, aber die Frau ? Vage erinnerte er sich an den Traum heute Nacht. „Sollte das die Mutter sein? Nur wo war sie jetzt? Bei Ihrem Kind bestimmt nicht, das war eine fremde Frau.“ 

Dass es seine eigene war, daran dachte er nicht.
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TONI
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MarianneK Mädchen ... - Und jetzt bin ich auf den Schluss gespannt.

Lieben Gruß Marianne
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