Gedichte
Obdachlos

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"Obdachlos"
Veröffentlicht am 13. Januar 2026, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
© Umschlag Bildmaterial: Pixabay Ben_Kerckx wanderer-814222_1280
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Literatur war mir in meinem Leben schon während der Schulzeit sehr wichtig. Doch ich habe erst seit ein paar Jahren die Zeit gefunden, selbst zu schreiben. Ich freue mich über Lob, bin aber für alle Verbesserungsvorschläge offen. Ich lese immer wieder in Literaturgeschichten, weil ich meine,dass wir nur so entdecken können, wie wir einen ganz bescheidenen Beitrag dazu leisten können, dass Literatur sich weiter entwickelt.
Obdachlos

Obdachlos

Obdachlos

Wenn eisige Winde durch die Gassen fegen, Kann sich kein Obdachloser auf die Straße legen. Die Plätze über Heizungsschächten sind begehrt, der Mangel hat beheiztes Nachtasyl verwehrt. Auch am Tage kann er leicht erfrieren, sucht nach Schutz für Füße und die Nieren. Kann er Dauerkarten für den Bus bezahlen, bewahrt er ihn vor schlimmen Qualen. Am Abend bietet Kirche warmes Essen und die Not ist kurzfristig vergessen. Doch wenn die Schlafplätze bereits vergeben, kämpft er wieder um das Überleben. Er denkt, ein mittelschweres Ding zu drehen, um dem Problem in Zukunft zu entgehen. Im Knast ist eine warme Zelle frei und ohne Betteln gibt es täglich Brei.


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Hörbuch

Über den Autor

Phantasus
Literatur war mir in meinem Leben schon während der Schulzeit sehr wichtig. Doch ich habe erst seit ein paar Jahren die Zeit gefunden, selbst zu schreiben.
Ich freue mich über Lob, bin aber für alle Verbesserungsvorschläge offen.
Ich lese immer wieder in Literaturgeschichten, weil ich meine,dass wir nur so entdecken können, wie wir einen ganz bescheidenen Beitrag dazu leisten können, dass Literatur sich weiter entwickelt.

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"Obdachlos..."
Eigentlich dürfte es Obdachlose in diesem reichen Land mit einem Sozialstaat, wie dem unseren gar nicht geben. Eine Schande, dass den Betroffenen nicht besser geholfen werden kann,
als private Initiativen es möglich machen.
Im schärfsten Maße verurteile ich daher auch, dass es unter uns sogar diverse Verbrecher gibt, die diesen betroffenen Menschen in einer extremer Kälte auch noch den Berliner Kälte-Bus so einfach mir nichts, dir nichts, abfackeln...
Einen dieser Drecks-Typen, hat man dabei erwischt, als er gerade einen weiteren Kälte-Bus anzünden wollte...
Einen stark alkoholisierten EU-Bürger, den man ohne eine jemals genehmigte Wiedereinreise, konsequent aus unserem Land hinauswerfen sollte...
LG
Louis :-(
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Eichenlaub Hallo Ekki,
angeblich sei Deutschland immer noch ein Wohlstandsland.
Aber seit sehr vielen Jahren, ich wohne jetzt seit fast 10 Jahren in einem anderen Ort, hatte ich damals schon mit einem Obdachlosen in einem Park der Stadt mich auf der Bank neben ihm sitzend unterhalten. Ich hatte ihn vorher um Sitzerlaubnis gefragt. Wir unterhielten uns dort lange.
Und heutzutage sind es leider nicht weniger, sondern viel mehr Obdachlose geworden, da es ja auch immer mehr sehr wohlhabende Mitbürger gibt. (Steinreiche)
Auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt saß ein Obdachloser auf dem kalten, winterlichen Drehstuhl mit all seinem "Gepäck" neben ihn an der Erde aufbewahrt, am Stadtbrunnen. Die Menschen vergnügten sich, hörten die Weihnachslieder bei den vielen funkelnden Lichtern, gingen an ihm vorüber. Ich kaufte ihm kurzentschlossen eine Kleinigkeit zum Essen, ging zu ihm dann erst hin, fragte ihn, ob es ihm recht wäre, wenn ich ihm "dieses hier schenken würde" und er nahm es lächelnd an. Ich sprach mit ihm noch einige Worte und legte leicht beim Abschied meine Hand auf seine Schulter, um ihm alles Gute zu wünschen.
Ich ging von ihm und da rief er hinter mir her:
"Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten".
Das hatte mir fast die Sprache verschlagen.

Ich will nur damit sagen, dass es eigentlich, bei so viel Reichtum in der Welt, bzw. hier in Europa, es keine Obdachlosen in den Städten mehr geben dürfte, auch wenn es sicher hin und wieder Unterkünfte zum "Aufwärmen" oder "Wärmebusse" gibt. Aber die Wohnungsnot ist viel zu groß und die Mieten viel zu teuer.

Lieben Gruß
Gerlinde
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Gast Ja, Gerlinde, du hast recht. Mit den Obdachlosen stellt sich der Sozhialstaat ein Armutszheugnis aus.
Liebe Grüße
Ekki
Gestern - Antworten
Gast Merci, Uli,
schön, dass du nicht rührselig reagierst. Damit wird keinem geholfen.
Liebe Grüße
Ekki
Gestern - Antworten
Lagadere 

Und wieder hältst du der Gesellschaft einen Spiegel vor.
Und es werden immer mehr Wohnungslose, was bei der Situation auf dem Wohnungsmarkt kein Wunder ist.

Seufzende, desillusionierte Grüße

Uli

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