Fantasy & Horror
Marlon der Untote - Dieter Battisti

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"Untoter, Schlossherr, finstere Nacht, Angst, Tochter, glühende Augen"
Veröffentlicht am 03. Dezember 2025, 6 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
© Umschlag Bildmaterial: Pixabay
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Hallo! Mein Name ist Dieter, und ich bin 72 Jahre jung. Das schreiben von Kurzgeschichten aus dem nicht mit Puderzucker bestreuten Leben, als E-Book, vertreibt mich aus meiner Hängematte. Täglich lerne ich im zarten Greisenalter dazu.
Untoter, Schlossherr, finstere Nacht, Angst, Tochter, glühende Augen

Marlon der Untote - Dieter Battisti

marlon der untote

Marlon der Untote Die Nacht war finster, als Marlon, der Untote, aus seinem jahrhunderten altem Grab in den Wäldern Transsilvaniens auferstand. Sein verrotteter Körper schimmerte im Mondlicht, und seine Augen glühten wie zwei glühende Kohlen. Man sprach von seinem unstillbaren Hunger nach jungen Frauen, die er zu seinen Gespielinnen machen wollte. Der Schlossherr von Drachenstein, einst ein angesehener Mann, war in großer

Sorge. Marlon hatte die Dörfer in Angst versetzt und verlangte 1000 junge Mädchen als Tribut. Unter diesen befand sich auch die Tochter des Schlossherrn, die schönste im Ganzen Land. Verzweifelt und von der Sorge um seine Tochter getrieben, wandte sich der Schlossherr an dunkle Mächte, denn er wollte Marlon besiegen. Er fand einen alten Hexenmeister, der ihm eine finstere Macht anbot-Fähig zu sein, Marlon zu kontrollieren, zu einem hohen Preis. Der Schlossherr, von Gier und Angst getrieben, nahm das Angebot an. Die Schatten um ihn herum wurden dichter, und sein Herz begann zu

erkalten. Als Marlon schließlich vor dem Schloss stand, weil er seinen Tribut einfordern wollte, spürte er, wie sich die Luft Veränderte. Der Schlossherr, nun von finsterer Energie durchflutet, stellte sich Marlon entgegen. Einen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit entbrannte. Doch während der Schlossherr versuchte, Marlon zu besiegen, spürte er, wie die dunkle Macht ihn langsam verschlang. In einem letzten verzweifelten Versuch, seine Tochter zu retten, wandte sich der Schlossherr gegen Marlon. Doch die Macht, die er angenommen hatte, ließ ihn

nicht los. Marlon, der von der Dunkelheit des Schlossherrn genährt wurde, lachte höhnisch und nahm die Tochter als seine Gespielin. Der Schlossherr fiel zu Boden, gebrochen von der Erkenntnis, dass er nicht nur seine Seele, sondern auch seine Tochter verloren hatte. Marlon verschwand in der Nacht, gefolgt von den Schreien derer, die er gefangen hielt. Transsilvanien war nun für immer unter seinem Schatten gefangen, und der Schlossherr wurde Wächter eines Fluchs, den er selbst ausgelöst

hatte. ENDE

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Hörbuch

Über den Autor

Emser
Hallo!
Mein Name ist Dieter, und ich bin 72 Jahre jung. Das schreiben von Kurzgeschichten aus dem nicht mit Puderzucker bestreuten Leben, als E-Book, vertreibt mich aus meiner Hängematte. Täglich lerne ich im zarten Greisenalter dazu.

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Phantasus Hallo Dieter,
deine Geschichte verbildlicht eine alte Weisheit: Man kann den Satan nicht mit Belzebub vertreiben.
LG
Phantasus (Ekki)
Vor ein paar Monaten - Antworten
Emser 
Hallo!

Danke und eine friedliche Weihnachtszeit.

Gruß vom linken Niederrhein(NRW).

Dieter/Emser
Vor ein paar Monaten - Antworten
Kornblume Gruselig und eine wenig weihnachtliche Geschichte.
Lese sonst kein Horror, aber wie Du weißt bin ich Dein Fan.
Kornblumenblaue Weihnachtsgrüße
Vor ein paar Monaten - Antworten
Emser 
Danke Kornblume!

Dieter/Emser
Vor ein paar Monaten - Antworten
Kornblume Gruselig und eine wenig weihnachtliche Geschichte.
Lese sonst kein Horror, aber wie Du weißt bin ich Dein Fan.
Kornblumenblaue Weihnachtsgrüße
Vor ein paar Monaten - Antworten
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