Der Spaziergang
Der Spaziergang.
Drei Tiere und eine Tierin
Gehen in der Stadt spazieren.
Sie erzählen Worte und impressieren
Das anthropologische Konsumieren.
Sie schauen: was die Menschen so treiben
Und was sie um sich rum und
In sich einverleiben.
Sie riechen bewusst den menschlichen Duft
Und belauschen manch Worte durch die Luft.
Und sie reden und lachen zwischendurch
Und auf einem Mal, da spricht der Lurch:
Was wollen die Menschen
Durch Ihr Treiben empfangen?
Ich sage: Es treibt die Menschen
des Menschen Verlangen
zu suchen, zu finden,
um Bedürfnisse zu stillen;
sich innerlich wie äußerlich
zu binden, mit mehr oder
minder bewussten Willen.
Das horcht die Füchsin
Und lächelt im Nu
Und betrachtet im Schaufenster
Den einkaufbaren Menschenschuh.
Sie schmunzelt und lacht
Und schüttelt ihr Fell
Und wundert sich nur
wessen Gesell,
solch artifiziellen
Fellersatz baute
Und wer sich
Oder wer den
Waren
vertraute?
Sie hebt ihr Ohr
Und spricht in den Wind:
Des Menschen Verlangen
Das macht sie geschwind,
denn sie treiben und tun,
produzieren und machen,
doch vergessen zuhaufst,
durch den Kauf
ihr inneres Lachen.
Sie quatschen und fressen,
quetschen sich ihr Essen
zwischen die Zähne im Maul,
und werden so des Jagens faul.
Sie wieseln sich durch
Straßen
Und Plätze, plappern ungeniert
Scheinbar Irgendwelche Sätze
Und wandern Hin und Her
Im Kreis und zurück,
doch wer verspürt wirklich
das innere Glück?
Da plappert das Känguru unverzagt und frech:
Wer Mensch sagt, der sagt auch schlecht.
Schmutz und Gift, Profit sowie ähnliches Gestrüpp
Machte der Menschen Bedürfnisse verrückt.
Sie Konsumieren, sie fressen und saufen,
indem sie irgendwie in die Geschäfte
dort laufen und scheinbar irgendwie
ihre Bedürfnisse befrieden;
doch was wird dabei
anstatt dessen vermieden?
Brauchen sie, was sie gedenken zu brauchen,
gedenken sie zu brauchen,
was sie wirklich verbrauchen
Oder ist des Menschen Treiben
Ein zeitauffressendes Konsumverlaufen?
Da zwitschert der Spatz
Als wollte er singen:
Was die Menschen dort machen,
das ist: Sich-Verdingen.
Sie tauschen, was sie
wollen,
sie wollen etwas zum Tausch.
Da wird Knechtung erträglich
Und Konsum erlebt als Rausch.
Sie betäuben sich mit Dingen,
ihrer Beute, als wüssten sie
für was sie es bräuchten,
sind irgendwie ein Teil
der Leute, doch beachten
nur selten das Täubchen.
Arrogant! Nein, das will
Ich nicht sprechen.
Der Ignoranz, sie!
Nein Ihr…. Eurer
Müsste man die
Wimpern
brechen.
Und da lachen die Tiere
Und lachen zum Spott
Und fühlten sich so
Als seien sie Gott,
der um das Treiben
der Menschlinge weis:
Ausbeutung, Herrschaft
Und all der andere
menschliche Scheiß,
und nicht weiter weis
als über den Wahnsinn
zu lachen, wie sollte er auch?
Es ist Gottes,
der weint beim
Lachen.
EN.de.