Gedichte
Versteh ich nicht?

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"Versteh ich nicht?"
Veröffentlicht am 13. April 2018, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
Versteh ich nicht?

Versteh ich nicht?

Versteh ich nicht?

Wisst ihr, was ich nicht verstehe? Warum liebt man die Gewalt? Weshalb will man Kriege führen, in ihnen wird man selten alt.

Wisst ihr, was ich nicht verstehe? Warum mordet man das Glück? Wer im Kriege Menschen tötet, tötet sich doch selbst ein Stück. Wisst ihr, was ich nicht verstehe? Warum produziert man Tod? Jeder, der die Waffen schmiedet, bringt die anderen in Not! Wisst ihr, was ich nicht verstehe? Warum glaubt man an den Sieg, wo es doch schon längst erwiesen, Frieden schafft man nicht mit Krieg.


Wisst ihr, was ich nicht verstehe, dass man das so schwer versteht, denn die, die am Krieg verdienen, drücken sich im Kampf diskret. Wisst ihr, was ich nicht verstehe? Dass kein Mensch sagt, jetzt ist Schluss! Alle Waffen jetzt vernichten, dann fällt daraus nie ein Schuss! © R.P. 2018

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Hörbuch

Über den Autor

Rajymbek
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)

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Magnolie 
Sehr wichtige Zeilen, lieber Roland.
Wenn doch endlich der Frieden einkehren würde.
Herzlichst
Manu
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek 
Den Frieden tragen wir in unseren Herzen, alle Menschen streben nach Glück und wollen Leid vermeiden. Lasst uns also damit anfangen, den Frieden zu leben.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
matzetino Mehr Worte bedarf es nicht.

Liebe Grüße
Martina
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek 
Vielen Dank, wir verstehen uns, Martina.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Lindenblatt 
Einen dicken Favoriten für dieses Gedicht.

Ich glaube, lieber Roland, dass es viele Menschen auf der Welt gibt, die an der Macht sitzen, aber keinen weltweiten, ewigen FRIEDEN wollen! Die "Perversität" nimmt einfach kein Ende, im Gengenteil, denn mit Waffen, auch mit deutschen Waffen, lässt sich zu schön Geld verdienen.
Es ist ein Wahnsinn, noch immer im 21. Jahrhundert Kriege zu führen und auch bewusst zu schüren.....
Lieben Gruß
Linde
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek 
Die, die am Krieg verdienen, lassen uns so lange nicht in Ruhe, bis wir uns verweigern, ihr Spiel mitzuspielen.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
KaraList ... ich verstehe es auch nicht, lieber Roland.
LG
Kara
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek 
Vielen lieben Dank, Kara.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Feedre Die Menschheit ist eine kriegerische Rasse
vielleicht sind wir gar nicht dazu bereit
es zu verstehn....wenn man mit "Frieden"
genausoviel verdienen würde, wie mit Krieg...
was wäre das für eine Welt.....:-))))))
Supergut gemacht Roland!
GGLGF
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Liebe Feedre, es gibt viele Menschen, die grundsätzlich friedlich und freundlich sind und es ablehnen, ihre Leben auf Kosten anderer zu gestalten. Solche Menschen gab es schon immer. Die Frage lautet deshalb: Nimmt ihr Anteil im Laufe der Zeit zu oder bleibt er gleich? Wahrscheinlich nimmt er zu – wenn auch nur sehr langsam. Alles entwickelt sich im Laufe seiner Existenz weiter, also auch der Charakter der Menschheit. Es ist nur eine Frage der Zeit, selbst wenn es noch Jahrhunderte oder Jahrtausende dauern sollte, bis die allermeisten Menschen ein friedliches und freundliches Wesen besitzen. Es gibt viele Menschen, die friedlich leben wollen und es auch tun, selbst wenn sie arm sind und es immer bleiben werden. Sie fühlen sich unwohl, wenn es anderen Menschen schlecht geht, während es ihn gut geht. Fangen wir damit an, den Frieden zu leben!

GGLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
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