Gedichte
Zuhaus im Herzen

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"Zuhaus im Herzen"
Veröffentlicht am 26. Januar 2009, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
Zuhaus im Herzen

Zuhaus im Herzen

Zuhaus im Herzen

 

bang mein Herz

nach einem Jahr

des Wartens

trotz allem

höher schlagend

als dein Blick mich traf

mit leuchtend Augen

 

wie schön die Stimme

die vertraut

die Hände warm

und

kraftvoll

die Umarmung

 

ach Söhnchen, liebe Kind

weißt du

wie weh es tat

dich nicht zu sehen

wie traurig

meine Seele klang

ohne dich

 

auch ein Vater

trägt ein liebend Herz

das heimlich weint

in stiller Nacht

 

wenn du mir sagst

mein Heim sei ohne

deine Mutter fremd

Zuhaus bist du

in meinem Herzen

 

(c) Rajymbek 01/2009

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Hörbuch

Über den Autor

Rajymbek
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)

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Rajymbek Re: ohne Worte - *schnief* -
Zitat: (Original von Janara am 05.03.2009 - 12:12 Uhr) LG
Jana


Ich wünschte, mein Sohn sähe es genau so. Ich danke dir.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Janara ohne Worte - *schnief* - LG
Jana
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Ein.. -
Zitat: (Original von Christina_Maverik am 26.01.2009 - 15:57 Uhr) zu Herzen gehender Text. Mein Sohn ist auch ein Scheidungs-/Trennungskind, aber wir haben ihm immer alle Türen zu jeder Zeit offen gelassen. Obwohl er seinen Vater jedes Wochenende und auch oft während der Woche gesehen hat, haben sich die beiden entfremdet. Hier lag es allerdings am Vater.
Deine Zeilen bewegen zutiefst und ich kann nur hoffen, daß alle Eltern hieraus noch etwas lernen.
LG Christa-tina


Liebe Christa-Tina, die Tür steht ihm jederzeit offen. Ich hoffe und bete, dass er sie bald durchschreitet und mein neues leben akzeptiert.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Zuhause ... -
Zitat: (Original von MarianneK am 26.01.2009 - 12:20 Uhr) Es wird mit der Zeit wieder gut werden, nicht von heute auf morgen, aber langsam ändert es sich. Habe es bei meinen Sohn gesehen, denn er wollte von seinen Vater aus nichts mehr wissen. Es ging nicht von mir aus, sondern er wurde von ihm sehr enttäuscht als er damals für die Kieler Howaldtswerke einige Jahre in Argentinien gearbeitet hatte. Habe durch Gespräche ihn langsam wieder an seinen Vater heran geführt. Heute kommen sie wieder ganz gut miteinander aus. Hab Geduld und lass ihm Zeit, es wird bestimmt wieder gut.

Leben Gruß Marianne


Du hast recht, Marianne, ich gebe die Hoffnung nicht auf. Dazu habe ich ihn viel zu sehr lieb.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Zuhaus im Herzen -
Zitat: (Original von Rehmann am 26.01.2009 - 12:07 Uhr) Deine Zeilen bewegen die Gemüter, auch meins, weil ich genau die gleiche Situation kenne !
LG
H. Rehmann


Es ist nicht einfach, Horst.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Dieses Thema ... -
Zitat: (Original von Gunda am 26.01.2009 - 12:07 Uhr) ... berührt mich immer wieder, besonders wenn es, wie ich den Kommentaren entnehmen zu könnnen glaube, autobiografisch ist. Man ist ja leicht versucht zu sagen: Am meisten leiden die Kinder ...
Aber auch die "verwaisten" Elternteile leiden sehr.

Wichtig ist, solche GEdichte aufzubewahren. Irgendwann, wenn das Kind sie nicht nur lesen, sondern auch verstehen kann, werden sie ihm zeigen, dass der Vater es liebt und immer geliebt hat, auch wenn es mal eine Zeit der Wortlosigkeit zwischen beiden gab.

Lieben Gruß
Gunda



Was glaubst du, für wen ich meine Bücher schreibe, liebe Gunda?

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Schön -
Zitat: (Original von anteus am 26.01.2009 - 10:51 Uhr) ja auch Väter können vor Traurigkeit und Sehnsucht weinen, hast mich mit deinen Zeilen berührt.

Leider gibt es immer noch Männer die nicht zu ihren Gefühlen stehen.Männere weinen nicht!!!!!
Darum wische ich mir die Tränen aus meinem Gesicht.
LG
Anteus


Ich weine oft und viel - und ich stehe dazu, Anteus.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: zu Haus im Herzen -
Zitat: (Original von Traumwelten am 26.01.2009 - 10:34 Uhr) Lieber Roland,

traurige Zeilen, die das Herz berühren. Die Liebe zu seinem Kind tragen wir immer in unseren Herzen, auch wenn sie unsere Entscheidungen nicht immer respektieren und akzeptieren können und sich von uns entfernen. Auch wir als Eltern haben nicht nur Verantwortung, sondern auch das Recht auf die Gestaltung des eigenen Lebens. Irgendwann wird Dein Sohn verstehen, warum Du diesen Weg gegangen bist.

Lieben Gruß
Eva


Ich hoffe, dass er es begreift, so lange ich noch auf Erden weile. Ich gäbe etwas drum, meinen Vater noch zu haben. Danke.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Du hast ganz viel -
Zitat: (Original von 3balmers am 26.01.2009 - 10:18 Uhr) in dieses Gedicht hineingelegt. Kann zwischen den Zeilen all Deine Empfindungen lesen und spüren. Freude des Wiedersehens, Schmerz der Trennung und der Sehnsucht. Gefühle, die man dem Sohn vermitteln möchte und ganz viel Liebe.
Ganz toll geschrieben
LG Karin


Die Verse kamen direkt aus dem Herzen geflossen, liebe Karin.

LG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: eine liebeserklärung der -
Zitat: (Original von Himmelskind am 26.01.2009 - 10:14 Uhr) besonderen art..ja unsere kinder wohnen in unseren herzen...auch wenn sie das manchmal nicht wahrhaben wollen...

lg

birgit



Ja, ich liebe meinen Sohn, auch, wenn es ihm schwer fallen sollte zu glauben.
Vor langer Zeit - Antworten
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