Quintessenz
Du kommst herein, küsst mich am Ohr,
ich kann dich riechen, schmecken, spüren,
schon öffnest du dein Liebestor
und willst als Engel mich verführen.
Es folgt eine heißes Zungenspiel,
ein wildes, ungezähmtes Lecken,
wir haben beide nur ein Ziel:
das Aneinanderfügen unsrer Becken.
Dann saugst du mich in Gänze ein,
umschließt mit Feuer den Aparten,
du willst mein wilder Reiter sein
mit Äpfeln aus dem Liebesgarten.
Die Leiber zittern feucht und wild,
wir steigern uns zur höchsten Phase,
bis aus der Liebeswurzel quillt
die Quintessenz von der Ekstase.
(c) Rajymbek 10/2017