Fantasy & Horror
Fortis Daemonium - Kapitel 1-4

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"Die Welt bricht zusammen und Dämonen steigen empor. Ein bitterer Kampf zwischen drei Rassen entsteht"
Veröffentlicht am 16. Juli 2017, 36 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
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Über den Autor:

Hallo! Ich schreibe sehr gerne Fantasy-Bücher, bin aber Anfänger. Habe meist einen Freund dabei, welcher dann mit mir schreibt. Gebt mir definitiv Feedback, damit wir wissen, wo wir uns noch verbessern können und was wir gut gemacht haben. :) Danke! ^^ ~Beitritt: 16.07.2017 (ca. 14:30)
Die Welt bricht zusammen und Dämonen steigen empor. Ein bitterer Kampf zwischen drei Rassen entsteht

Fortis Daemonium - Kapitel 1-4

Prolog


Vor 10 Jahren: Ein schwacher Windhauch ließ die Flammen der Hölle kurz aufflackern, ihr Rauch wurde vom Luftstoß weitergetragen, bis er sich auf den Boden niederließ. Dort wo der Rauch gelandet war, bildete sich ein Pentagramm auf dunkel-rotem Gestein wie ein Art Rune. Aus dieser Rune schossen weiße Wolken, im Zeichen bildete sich eine schwarze Gestalt mit roten Augen. Aber nicht lange, denn in kurzen Abständen änderte sich die Erscheinung von dem dunklen Geist zu einem in grün-blauen Flammen

aufgehenden Jungen. Eine Feuersäule die plötzlich aus dem Boden schoss verdeckte die Gestalt. Man hörte einen schrillen Schmerzensschrei, dann verschwanden die Flammenzungen wieder im Boden. Das Pentagramm war verschwunden, dafür lag aber eine schattenumhüllte Person mit schwarzen Flügeln auf der teuflischen Erde. Zur gleichen Zeit, an einem anderen Ort, verschwand ein grelles Licht. Ebenso haben sich die schwarzen Wolken aufgelöst, stattdessen lag ein hellscheinendes Mädchen mit schneeweisen Flügeln auf dem glatten Marmor.

Kapitel 1

Wir schreiben den 06.03.2018 um 10:32 Uhr. Knapp eine halbe Stunde bevor Gott die Welt aufgab. Aber davon wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nichts. Ich, Aska, saß gemütlich in meiner prunkvollen Wohnung gebaut aus teurem, soliden und blutrotem Edelstein. Man konnte es hier in der Hölle fast überall unter der Erde finden, dennoch war der Feinschliff echt teuer. Ich bin ein reinrassiger Dämonenfürst und somit in meinen Reichtum hinein geboren worden, deshalb war der Preis von läppischen 90.000 Seelenfragmenten so gut wie

nichts für mich. "Aska, komm mal her!" tönte es von unten herauf. An der dunklen Stimme und der kraftvollen Aura die unter mir hervor trat, bemerkte ich sofort, dass das nur Makishi sein kann. "Ich komm ja schon!" rief ich schnell als Antwort und musste mich wohl oder übel von meiner bequemen Position erheben. Makishi ist ein Halbling. Nur kein Normaler. Er ist keine Mischung aus Dämon und Mensch, sowie die meisten hier, sondern ein Dämonischer Engel, im wahrsten Sinne des Wortes. Da Engel unsere Feinde sind, galt er als Abschaum und somit musste ich ihn in meine Obhut nehmen, damit er nicht dauerhaft von

anderen angegriffen wird. Für ihn gelten keine Gesetze. Er ist Halb-Engel Halb-Dämon und somit unakzeptabel für unsere Gesellschaft. Darüber hinaus weiß so gut wie niemand woher er kommt und wer er wirklich ist. Er ist einfach vor einigen Jahren aus dem Nichts aufgetaucht. Kurz darauf fand man heraus, dass er ein Mischling der schlechtesten Sorte ist. Danach wurde ein Vertrag abgeschlossen, dass wenn er einen anderen Dämon einfach so angreifen sollte, er hingerichtet wird. Wie schon erwähnt sind Engel unsere Erzfeinde und somit nichts als Dreck wert. Ich allerdings habe kein Problem damit. Er ist mein Freund, dennoch ist

er, obwohl wir ungefähr gleich alt sind, in manchen Dingen einfach stärker als ich, was auch seine eher Provokante Art ausmacht. Ich stehe nun vor seiner Wohnung direkt unter meiner. Um unsere Wohnungen herum ist mein großer Palast in dem die Bediensteten rum wimmelten. Ich öffnete schließlich die Tür und trat ein. Ich blickte mich kurz um und sah mal wieder die Unordnung die er so gern verursacht, denn überall verstreut lagen leere Fastfood Packungen und Dosen. Sein Bett stand wie immer im rechten und dunkelsten Eck des Zimmers. Er liebt die Dunkelheit was bei Dämonen nicht

sonderlich selten ist, dennoch deutet es darauf hin, dass seine Dämonische Seite stärker ist als die Engels-Hälfte. "Was ist denn los?", fragte ich nun voller Neugier und schaute ihn verwirrt an: "Warum hast du mich gerufen?". Doch mein Blick kann nicht länger auf ihn verharren da mir etwas anderes ins Auge fällt. Es war sein Computer. Makishi hatte eine Internetseite geöffnet und einen Bereich markiert und schaut mich ohne etwas zu sagen und gespannt auf meine Reaktion wartend an. Freude aber auch Blutdurst flimmerten in seinen Augen.

Kapitel 2

Es war irrsinnig was ich da las. Vor lauter Aufregung zitierte ich laut den markierten Text von einem vertrauenswürdigen und weltbekannten Nachrichten-Blog: "Es wird Geschichte geschrieben. Die Meere spielen verrückt und es wird eine riesige Flut erwartet, welche den gesamten Erdball umschließen kann. Wissenschaftler sind ratlos. Die Ursache und endgültige Auswirkungen sind noch unklar. Manche gehen von einer 'höheren Macht' aus, andere von einer zweiten Sintflut. Unser Tipp: Vorsichtshalber sollten Sie sich ein Boot besorgen oder an

höherliegenden Örtlichkeiten ziehen, bis wir genaueres Wissen." Ich beugte mich voller Verwunderung vom Bildschirm zurück und sah Makishi fragend an. Was hält er denn von einer Solchen Situation. Ist das Gut oder Schlecht? Zum einen, wie sollen wir denn an Geld, Ansehen und magische Energie kommen, wenn die Menschheit einfach mal so ausgelöscht wird? Das merkwürdige hierbei ist nicht, dass eine Naturkatastrophe kommt, sondern dass es eindeutig etwas mit einer höheren Macht zu tun hat. Unsere Teufel könnten dafür verantwortlich sein, aber es würde ihnen nur Schaden. Das einzige was

bleibt und noch ein Stückchen absurder klang, war die Möglichkeit, dass Gott dafür verantwortlich ist. In diesem Moment, als Makishi scheinbar meine Gedanken gelesen hatte, brach er in fieses Gelächter aus: "Na das wird doch interessant werden! Gott vernichtet die Menschen und wir haben unsere Ruhe. Ich wünschte nur, ich hätte einen Platz an vorderster Reihe um mir dieses Spektakel mit ansehen zu können!". "Meinst du wirklich an der Story ist was dran?", erwiderte ich mit nervöser Stimme und voller Sorge vor kommenden Konsequenzen. "Aber hallo. So viele Leute können das Wissenschaftlich bestätigen und sollen einfach nur Lügen?

Ich glaube nicht, dass da jemand einen Nutzen draus ziehen könnte. Es wird wohl kaum so ein großer Nutzen daraus entstehen, welcher eine fälschliche Massenpanik begründet." Ich schaute verdutzt, denn er hatte recht. Wie kann sowas nur passieren? Und vor allem warum? Wir Dämonen sind diejenigen, welche die Menschen jagen und nun fängt Gott damit an? Gott, der Spender von Hoffnung für die Menschen? Was will er denn überhaupt mit all dem Leid bezwecken? Leid, welches auch Gott nützlich sein kann? "Warte mal..." flüsterte ich vor mich hin. Makishi hat sich von seinem Gelächter wieder erholt und blickt gespannt auf mich. "Was ist?",

fragte er voller Ungeduld. In Gedanken versunken und nachdenklich umherblickend murmelte ich ihm zu: "Such mal nach dem Sacrorum Libri. Du hattest es doch zuletzt, oder?". Er scheint zu verstehen worauf ich hinaus will. "Du meinst doch nicht etwa, dass Gott den Dimensionsriss...". Weiter kam er nicht. "Doch.", antwortete ich.

In dem Sacrorum Libri, einem Buch in dem hohe Ritualmagie beschrieben wird, gab es eine Seite in dem von der Öffnung eines Dimensionsriss beschrieben wird, indem man ein Pentagramm auf den Boden zeichnet und einiges an Miasma dazutut, welches den

Riss dann durch kurze Impulse endgültig öffnet. Das allerdings nur für eine maximale Zeitspanne von ca. 0.1 Sekunden und für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar, da das Miasma meist viel zu wenig ist. Miasma ist unsichtbar und man bekommt es hauptsächlich durch Emotionen wie Trauer, Wut, Hass und Verzweiflung.

"Also benutzt Gott die Erde als Pentagramm und lässt alle Menschen darin Sterben und somit auch verzweifeln, nur um einen großen Dimensionsriss zu verursachen, damit er hier mit einer Armada von Engeln aufmarschieren kann um dann einen oder

alle der vier Teufel zu töten...", schlussfolgerte Makishi. Ich bin entsetzt, dass man so etwas tut nur um Rache zu nehmen, weil sich die Dämonen Gott widersetzen. Warum eigentlich jetzt? Was haben wir getan? Was bringt ihn dazu, seine eigene Schöpfung zu dezimieren? So viele Fragen und keine Antworten. Zumindest noch nicht jetzt. Ich habe auch nicht groß Zeit, meine Gedankengänge Makishi mitzuteilen, denn plötzlich fängt die Erde an zu beben und ein Spalt tut sich in der Wand neben uns auf.

"Es hat bereits begonnen. Die Menschen sind verzweifelt und es tut sich schon

der Dimensionsriss mit der Größe eines Spaltes auf... NUR WARUM VERDAMMT IN MEINEM ZIMMER?! Hätte sich das Risschen nicht einen besseren Platz aussuchen können?!", wütete Makishi durch die Gegend. "War wohl doch nicht so eine gute Idee meine Grafschaft so nah an dem zentralen Magiesammelpunkt der Hölle aufzubauen.", stellte ich verdrossen fest. Makishi schaute mich aufgebracht an, überlegte kurz und fluchte dann: "Verdammt und was machen wir jetzt? Wir können aus dem Zimmer nicht mehr raus, die magische Energie hat sich schon zu sehr angestaut, dass das öffnen der Zimmertür eine Implosion unserer

Körper auslösen könnte... länger in der nähe des Spaltes zu bleiben wäre genauso dumm. Wir könnten nur...".  "Du willst da rein gehen?!", schrie ich ihn an

Kapitel 3

"Was bleibt uns denn anderes übrig?", fragte er gelassen. Es überrascht mich, dass er in so einer heiklen Situation noch so ruhig bleiben kann. "Du spinnst doch!", antwortete ich barsch. Aber er hatte recht. Wir waren hier gefangen und auf brutalste Weise gezwungen eine Entscheidung zu treffen. Zwar haben Dämonen eine hohe Regenerationsrate aber gegen eine magische Implosion können wir schlecht was tun, vor allem wenn diese unser Herz zerfetzt. Dass wir durch diesen Riss gehen war demnach unsere einzige Option. "Und? Was willst du sonst tun?", riss mich Makishi aus

meinen Gedanken. Auch wenn mir die Idee zu wieder war, blieb mir nichts anderes übrig, als ihm zuzustimmen: "Ich mag den Gedanken zwar nicht, aber wir müssen wohl.". "Jawoll! Auf geht es! Mir wurde es hier eh langsam langweilig!", jubelte Makishi. Er scheint ziemlich schnell über den Verlust seiner Wand hinweg gekommen zu sein. Ich verstehe zwar, dass ihm langweilig wurde, aber sich über so eine miese Situation zu freuen? Erwartungsvoll sah ich ihn an und wartete darauf, dass er den ersten Schritt tut. Als Makishi vor dem Riss stand und eintreten wollte, fiel mir etwas ein das ich unmöglich hier lassen konnte. Ich unterbrach ihn rasch bei seinem

Vorgehen: "Warte... Bevor wir jetzt in diese andere Dimension reisen möchte ich noch was mitnehmen...". Während ich das sagte, lief ich bereits zu der Wand zu unserer rechten und legte meine Hand auf die feingeschliffene Oberfläche, die neben Makishis Computer stand. Mich verwundert es, dass er noch nie hinterfragte, warum ausgerechnet an dieser einen Stelle alles so fein poliert und unnatürlich aussieht. Das Pentagramm auf meiner rechten Hand, welches für meine Reinrassigkeit stand, leuchtete auf. Die Ziegelsteine rutschten auseinander und öffneten eine kleine, scheinbar handgroße Kammer. "Was ist das?", fragte Makishi erstaunt, ich

ignorierte ihn und zog einen nicht sehr breiten, dafür aber umso längeren dunkeln Beutel aus dem Geheimfach. Danach schoben sich die Steine wieder vor die Öffnung. Im Beutel war ein Schwert, die Klinge war so schwarz wie Schatten und der Griff wurde aus ebenso dunklem Material geschmiedet, das mit dünnen, gelben Streifen durchzogen, wie Adern auf dem Metall aussahen. Ein blutroter Juwel war am unteren Ende das Griffes eingesetzt worden. "Wir können los" sagte ich und wog die Klinge zwischen den Händen. "Schattengestein, Obsidian, Blutjuwel?" sprudelte es aus Makishi heraus, "Du hast mir nie gesagt das du eine Soulbound-Klinge besitzt!".

Ich schaute ihn an: "Tja, man muss sich ja auch nicht alles erzählen, aber anscheinend kennst du dich in dem Gebiet aus. Bevor du fragst es heißt Kohai, es steht für die Verwüstung". "Also.... gehen wir jetzt endlich?", fragte Makishi ungeduldig und sichtlich an der Hintergrundgeschichte meines Schwertes uninteressiert. "Ich warte nur darauf das du den ersten Schritt wagst.", erwiderte ich neckisch. "Ach ja, ich verstehe schon. Ein legendäres Schwert besitzen, aber mich wieder vorlassen!", antwortete er lachend. Zu meiner Überraschung lief er dennoch ohne Widerrede in den Ris, als ob es keine große Sache wäre, mal kurz in eine andere Dimension zu reisen.

Kapitel 4

Ich war bereit und wollte in das Portal eintreten. Ich zögerte kurz und sah zu Makishi, der schon bis zur Hälfte in der Materie des Risses verschwunden war. Doch dann gab ich mir ein Ruck und versank im Riss... Es war ein Gefühl, als ob man langsam in einen Strudel aus purer Energie gesogen würde. Einen Moment lang dachte ich, ich würde mich von innen heraus auflösen, aber nicht schmerzhaft sondern eher mit wohltuender Wärme. Danach nichts mehr. Stille. Leere. Ein einfaches Gefühl von Nichts. Wenn es etwas gibt das sich nach Nichts anfühlt, dann waren es diese

5 Sekunden, die mir wie eine Unendlichkeit vorkamen. Lange konnte ich in diesem Gefühl von Leere allerdings nicht verweilen, denn ich wurde abrupt aufgeweckt. Es war nicht Makishi der mich weckte, es war der Wind der mir um die Ohren zischte als ich aus geschätzten 100 Metern Höhe mit mehreren Km/h auf den Asphalt zuraste. Im letzten Moment konnte ich meine nachtschwarzen, fedrigen Flügel ausbreiten und nach oben ziehen. Knapp 1 Meter ist mir geblieben. "Das war verdammt noch mal knapp!", brüllt ich nach oben hinauf, zu der Stelle, an der Makishi mit breitem Grinsen in der Luft stand. "Es wäre doch nicht lustig

gewesen, wenn ich dich vorher geweckt oder gar aufgefangen hätte.", erwiderte er gelassen. Erzürnt blickte ich mich um. Das Portal hat sich in einem Glockenturm geöffnet. Anscheinend scheinen alle Menschen bereits in Aufruhr zu sein. Niemand bemerkte das Portal oder beachtete uns. Jeder scheint in der Aufgabe ein Boot zu finden, um die Sintflut zu überleben, so vertieft und gestresst zu sein, dass die Luft hier so dick erscheint, als ob man sie schneiden könnte. "Es überrascht mich, dass es niemanden gibt der anzweifelt, ob die Sintflut wirklich stattfinden wird. Sonst gab es doch immer diese Skeptiker, aber anscheinend ist hier echt was mieses

passiert!", meinte Makishi mit erfreuter Stimme, "Und, dass das Miasma hier jetzt schon ausreicht um unsere wahre Gestalt zu manifestieren erstaunt mich!". Er landete neben mir am Boden und ließ seine Flügel wieder hängen. Beide Flügel waren Schwarz und somit normal für einen Dämon, aber dafür hatte er einen dunklen und zerstückelten Heiligenschein über seinen Kopf. Ein Heiligenschein dient den Engeln eigentlich dazu, die unendliche Quelle an Lebensenergie anzuzapfen, aber da Makishi eher als Dämon statt Engel geboren wurde, ist sein Heiligenschein nicht benutzbar, was man auch an dem schwarzen Licht das davon ausgeht und

vor allem an dem zerbröckeltem Aussehen erkennen kann. Daher benutzt er anstelle der Fähigkeit seines Heiligenscheins ein Dämonen-Herz, womit man sich die Kräfte von Seelen aneignet. Deswegen jagen wir Dämonen auch Menschen. Wir töten oder beeinflussen sie um ihre Seele für uns zu beanspruchen. Durch jede Seele wird unsere Magie stärker und je stärker die Seele an sich, desto besser. Mithilfe dämonischer Magie kann man diese Seelen auch manifestieren, also in einen festen Zustand umwandeln. Das ist in der Hölle auch die Währung: Seelenfragmente. Das ganze kann man natürlich wieder umkehren und somit

bezahlt man eigentlich mit der eigenen Stärke seiner Magie. Makishi sah also wirklich wie eine Art gefallener Engel aus, nur das es diese nicht in echt sondern nur in der menschlichen Mythologie so gibt. In der Wirklichkeit wird einem unfolgsamen Engel die Kräfte entzogen, der Heiligenschein komplett mit Magie versiegelt und die Flügel abgeschnitten. Dann werden sie durch komplexe Bann-Magie welche sehr viel Energie beansprucht und nur ein einzelnes Wesen auf einmal transportieren kann in die Hölle geschickt. Dort werden sie dann anhand ihrer Fähigkeiten entweder in die Exceed- oder Legion-Kategorie

eingeteilt. Die Exceed sind die Sklaven von Dämonen und arbeiten den ganzen Tag. Die Legions-Kandidaten hingegen werden mit den Dämonen die sich zum Kämpfen angemeldet haben in eine Gruppe gesteckt und müssen mit in den Krieg ziehen. Sie werden zwar definitiv besser behandelt als die Exceed, aber das Auswahlverfahren ist so hart, so dass nur wenigste in die Legion kommen. Die meisten Dämonen die in der Legion sind, werden entweder von ihrem Dämonenkönig gezwungen, möchten mehr Seelenfragmente oder sind einfach nur auf Action und Morden fixiert. Aber es ist ohne Frage ein perfekter Weg um Seelen zu verdienen. Die

Dämonenfürsten sind höhere Dämonen als normale Dämonen, welche ein Gebiet verwalten, welches sie von ihren Dämonenkönigen zugeteilt bekommen. Die Dämonenkönige verwalten ein ganzes Land und werden von einem der vier Teufel ausgewählt. Die vier Teufel sind die stärksten aller Dämonen und dazu noch jeweils Herrscher über seinen Kontinent. Satan, Lucifer, Belial und Leviathan. Das sind die derzeitigen vier Teufel und bis jetzt konnte noch nie jemand ihnen ihre Position streitig machen. Jeder Teufel hat vier Dämonenkönige, jeder Dämonenkönig hat vier Dämonenfürsten und dieser Dämonenfürst wiederum hat eben sein

Folk und sein eigenes Gebiet. Makishi zählt zur Legion. Er hat unglaubliche Magie, aber ich denke er verheimlicht noch irgendetwas. Vor allem beim Kampf-Training der Legionen kommt es einem so vor als ob er einen groß Teil seiner Magie zurückhält. Auch Makishis Engelsform von der Hölle gebannt wurde, wodurch er nicht seine komplette Kräfte benutzen konnte. So als ob er prüfen wollte ob wirklich alles hier in dieser Welt benutzbar ist, entzündete er mit einem Schnipsen eine blaue Flamme in seiner Hand und begutachtete sie. "Eine blaue Flamme?", fragte ich verwundert. Es ist ganz und gar nicht normal, dass jemand mit Leichtigkeit

eine blaue Flamme erschafft. Makishi ignorierte mich und blickte mich skeptisch an: "Davon mal abgesehen, dass wir unsere Formen komplett Manifestieren können... Ist es hier nicht viel zu ruhig? Ich sehe hier nicht einen einzigen Menschen...". Er hatte Recht. Man hörte nichts bis auf ein paar Vögel und den Wind der die Hauswände entlang zog. Wir standen im Stadtzentrum und dennoch ist hier niemand mehr zu sehen. Hatte es schon angefangen? Ist die Flut schon so nahe dass alle direkt die Flucht ergriffen haben?

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Über den Autor

Kolimeri
Hallo!
Ich schreibe sehr gerne Fantasy-Bücher, bin aber Anfänger. Habe meist einen Freund dabei, welcher dann mit mir schreibt. Gebt mir definitiv Feedback, damit wir wissen, wo wir uns noch verbessern können und was wir gut gemacht haben. :)
Danke! ^^

~Beitritt: 16.07.2017 (ca. 14:30)

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Finnley Vier Teufel, Himmel nochmal!
Kopfkino vom Feinsten ...und wenn du es nochmal überarbeitest, wird es perfekt
Finn
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Kolimeri Danke :). Ich hänge mich definitiv rein. Bin gerade mit meinem "Kollegen" dabei eine Art Steckbrief für die jeweiligen Charaktere die eine wichtige Rolle spielen zu erstellen. Natürlich nur Privat, da man sowas schlecht veröffentlichen kann.
Nach dem erstellen der Steckbriefen können wir dann nochmal komplett draufschauen und feststellen was besser zu dem Charakter passt etc.
Danke jedenfalls für den Fav und für die Kommentare ^^.


~Meri
Vergangene Woche - Antworten
Himbeere Spannendes Thema, facettenreich. Da bildhaft denkend/erlebend bin ich durch Deine Geschichte in eine reichhaltige Welt eingetaucht, finde auch viel Humor, was mir gefällt. Da Du nach Kritik fragst, mir fiel auf, daß ich die Worte beim Lesen weniger auskostete als die Bilder, die diese auslösten. Mag also sein, daß die "Wortmalerei" an sich noch ein Gebiet ist , in dem es viel zu entdecken gibt für Dich . Ich freue mich auf mehr von Dir. LG Himbeere : )
Vergangene Woche - Antworten
Kolimeri Wow, danke für den Kommentar! Ich werde es mir definitiv zu Herzen nehmen und mal schauen was ich noch so lernen kann, um die Geschichte bzw. die Wörter "lebhafter" rüberzubringen. Danke! :)


~Meri
Vergangene Woche - Antworten
abschuetze Hm ... ich finde die Idee klasse. Aber wie du selbst in deinem Interview gesagt hast, es fehlt dir an den richtigen Formulierungen, um dich richtig auszudrücken. In erster Linie solltest du daran arbeiten, damit dein Leser weiß, was du eigentlich sagen möchtest.

LG von Antje
Vergangene Woche - Antworten
Kolimeri Danke für dein Feedback. Ich werde noch ein paar mal draufschauen und mir einige Verbesserungsvorschläge durch den Kopf gehen lassen ^^.

~Meri
Vergangene Woche - Antworten
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