Krimis & Thriller
Ich habe Angst um mein Leben Teil 02 - Fast in den Wahnsinn getrieben

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"Nicht lange, da vernahm ich ein Geflüster und ich hatte die Dusche abgestellt. War mit dem Duschen b"
Veröffentlicht am 08. Januar 2017, 58 Seiten
Kategorie Krimis & Thriller
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Über den Autor:

Ich bin Rentnerin und liebe alles, was schön ist, wie zum Beispiel, schöne Bauwerke, die Natur, Garten und die Tiere. Ich schreibe sehr gerne, über alles, was das Herz begehrt und das seit meiner Kindheit an. Die ich in zahlreichen Heimen und das zur DDR - Zeiten, verbracht hatte. Heute, dass als Rentnerin, versuche ich mich erneut am Schreiben von kleinen und großen Romanen, ebenfalls auch von Kinderbüchern, weil es mir einfach Spaß ...
Nicht lange, da vernahm ich ein Geflüster und ich hatte die Dusche abgestellt. War mit dem Duschen b

Ich habe Angst um mein Leben Teil 02 - Fast in den Wahnsinn getrieben

Ich habe Angst um mein Leben

Fast in den Wahnsinn getrieben Teil 02 Thriller/Drama


Mein Zimmer hatte am Ende von dem dunklen Korridor gelegen und es war die vorletzte Tür vom Flur. Vor dieser war die Pflegerin, mit den kurzen und extrem fettigen Haaren, dann stehen geblieben. Während sie mit dem viel zu dünn geratenen Körper hin und her wippte und den Anschein auf mich machte, nicht ganz normal zu sein, hatte ich erneut etwas Seltsames gesehen. Allmählich hatte ich mich dann umgeschaut,

während nun die Frau an einem dick besetzten Schlüsselbund, nach dem Schlüssel für das Zimmer gesucht hatte. Die Wände waren mit einer Tapete tapeziert, die in dem Licht gelblich gewirkt hatte. Neben jeder Tür war eine Beleuchtung an der Wand angebracht, die ebenfalls ein gelbes Licht abgegeben hatte. Dadurch war diese Tapete dann gerade in dem Augenblick hinein, in einem gelben Ton erschienen, für den Betrachter. Immer öfter hatte ich nun das Gefühl bekommen, als wenn einer meinen Namen gerufen hätte. Leise war diese Stimme, die da gesprochen hatte und den noch, ich verstand diese alle Male. Im Krankenhaus war es auch öfters

mal vorgekommen, dass ich viele Stimmen gehört hatte. Darauf hin hatte ich das fix von mir gewiesen und dachte mir da nur noch, „für alles gibt es eine simple und einfache Erklärung!“ Auf jeden Fall, bis ich das endlich mal gemerkt hatte, das einfach alles hier von mir nur eine Einbildung war, hatte ich ganz viele Ängste ausgestanden. Gerade zu dieser Zeit, als ich die Stimmen gehört hatte, da war ich an der Herzmaschine angeschlossen. Hier könnte es ein ähnliches Phänomen sein, das mir diese Stimmen vorgaukeln tat. Diese Dame hatte es nun endlich geschafft und die Tür zum Zimmer aufgeschlossen bekommen. Gerade hatte

ich diesen Raum betreten und schon, schlug mir in dem Moment ein seltsamer Geruch entgegen. Es hatte dermaßen unangenehm gerochen, das ich das Gefühl bekommen hatte, es stank hier nach einer Leiche und ich hatte das Zimmer wieder fluchtartig verlassen. Viel zu gut hatte ich diesen Geruch noch gekannt. Ich hatte als Zehnjährige, damals meine Oma tot aufgefunden. Auf keinem Fall vergesse ich das Bild, was sich mir dargeboten hatte und diesen penetranten Geruch, den schon erst recht nicht mehr. Langsam hatte ich nun das Gefühl bekommen, das dieser Geruch mich ein Leben lang begleiten wird. Noch bevor ich erneut in dieses Zimmer

hinein gehen wollte, hätte ich eher ein anderes beziehen gewollt. Diese Dame, die sich noch immer nicht mit dem Namen vorgestellt hatte, sagte in einem strengen Tonfall, „Nein!“ Alle Zimmer wären im Haus besetzt, das hier wäre das letzte, freie Zimmer, was sie mir anbieten könnte. Ich täte mir diesen Geruch nur einbilden! Was ich hier an Gerüchen wahrnehme, käme von den alten Gegenständen, die hier drinnen vorhanden wären. „Morgen wohnt eine weitere Person mit im Zimmer, eine ältere Dame würde noch hinzukommen! Ich hoffe, das würde keine Umstände bereiten und sie kämen gut miteinander aus!“

Hatte diese Dame noch gesagt zu mir und war anschließend, ganz eilig aus dem Zimmer hinausgegangen! „Nein, das wäre schon in Ordnung gegangen, denn das würde mir überhaupt nichts ausmachen! Im Gegenteil, da hätte ich mich sogar sehr darüber gefreut“, hatte ich der Dame hinterher gerufen. Ich hatte die Handtasche auf das Bett geworfen und kurz darauf, da lag der Koffer ebenso daneben. Wie die Tagesdecke vom Bett waren die Übergardinen in dem Zimmer ebenfalls gelb geblümt gewesen. „Total zum Fürchten“, hatte ich mir gedacht, als die Tür dann kurz darauf

zugeschlagen war. Meine Augen waren dann automatisch zum Fenster hinüber gewandert und ich sah, dass es geschlossen war. Auch das zweite Fenster hier drinnen im Zimmer hatte ich nun untersucht und nichts feststellen können. Beide Fenster waren vollkommen geschlossen und dicht verriegelt. Somit hätte kein Durchzug entstehen können und leise hatte ich dann kurz darauf noch zu mir gesagt, nur um mich zu beruhigen. „Seltsame Dinge geschehen einem im Leben, worauf wir im Grunde genommen, viel zu wenig eine Antwort gewusst hätten!“ Ein altmodisch eingerichtetes Zimmer

hatte ich nun vor den Augen, das noch dazu, schwach beleuchtet war. Neben dem Bett da hatte ich noch eine weitere Tür entdeckt und ich hätte allzu gerne erfahren, was sich dahinter befand. Es war mir einfach nicht möglich, diese Tür von meiner Zimmerseite her zu öffnen. Somit hatte ich das Gefühl bekommen, diese konnte einer nur von innen her verschließen, beziehungsweise auch öffnen. Mein Interesse an dieser Tür war somit erloschen und ich hatte mich gerade umgedreht, als ich dann diese Stimme hinter der verschlossenen Tür gehört hatte. „Einen Moment bitte, ich bin gleich fertig, mit der Abendtoilette!“

Der Stimme nach zu urteilen, hatte das den Anschein besessen, das es eine junge Frau wäre, die da zu mir gesprochen hätte. Ich hatte dann auch sofort geantwortet, „alles ist gut, hatte nicht gewusst, dass dieses Zimmer besetzt war!“ Kurz darauf war die Tür aufgegangen und eine halb nackte Frau, hatte jetzt das Zimmer betreten. Ich hatte sie kurz um die dreißig Jahre geschätzt und obendrein hatte sie lange dunkle Haare besessen. Diese waren nach vorne gefallen und bedeckten, zum Teil den nackten Oberkörper. „Das ist schön, endlich eine Frau in

unserer Mitte, die blonde Haare hat. Ich wollte damit sagen, bis jetzt hatten wir dunkle und brünette Damen, sowie Herrn mit dunklen Haaren hier bei der Kur angetroffen. Entschuldige, mein Name wäre Ursula Kleine!“, und mit ausgestreckter Hand, war sie auf mich zugekommen. Die ich jetzt dankend, auch angenommen hatte. „Ich bin Angela Braun!“ „Das freut mich, Dich kennenzulernen, Angela. Im Augenblick müsste unser Gespräch, für das Erste reichen, das Abendbrot wartet auf uns beiden. Nach dem Essen würden wir genug Zeit finden, um ein Gespräch führen zu können, falls es Dir angenehm wäre. Hättest Du da

etwas dagegen, wenn wir zusammen zum großen Speisesaal gegangen wären? Wäre in dem Augenblick nur eine kleine Bitte von mir. Du hättest aber einen kleinen Augenblick auf mich warten müssen, bis ich meinen Hausanzug angezogen hätte!“ Kurz darauf, da war sie in dem gegenüberliegenden Zimmer verschwunden. Die Tür zu diesem Zimmer hatte sie geöffnet gelassen und somit war ich Ihr hinterher gegangen. Im Türrahmen von dem Zimmer war ich dann stehen geblieben und hatte mich in dem Raum, ein wenig umgesehen. Das Licht strahlte hier genauso spärlich seine Strahlen aus und alles war nur schemenhaft zu erkennen. Hier hatten die

Übergardinen und diese Bettdecke, ebenfalls aus demselben Stoff und Farbe bestanden. Das Zimmer wirkte genauso frustrierend auf mein Gemüt und hatte nichts Freundliches und einladendes besessen. In der Zeit, wo die Dame sich die Haare gekämmt hatte und in den Spiegel hinein schaute, erzählte sie mir. „Bekomme mir keinen Schreck, wenn wir dort im Speisesaal angekommen sind. In diesem Haus sind Männer gemeinsam mit Frauen, untergebracht. Vergesse nicht die Tür zu Deinem Zimmer abzuschließen, Vorsicht wäre besser als Nachsicht. Hier war alles in der Zwischenzeit mal vorgekommen und in den seltensten Fällen war das Gut ausgegangen. Eine

Frage noch Angela kurz darauf werde ich dann wieder ruhig sein und wir werden hinunter zum Saal gehen können. Das dumme Gefühl in der Magengegend will nicht mehr verschwinden. Dachte mir, jetzt wo ich Dich anschaue, dass Du keine Männer ertragen kannst! Wäre das annähernd richtig gedacht von mir?“ „Nein“, hatte ich Ihr geantwortet und über meinem Körper war ein eiskalter Schauer gewandert! Der Gedanke alleine hatte mir ausgereicht, um an meinen toten Mann gedacht zu haben. Gerade das, hatte ich nicht mehr gewollt, an diesem Herrn auch nur noch einen Gedanken zu verschwenden. In der Zwischenzeit, da waren wir im

Speisesaal angekommen. Auch hier war wieder alles in dunklen Farben gehalten und immer mehr fühlte ich mich hier unwohl. „Sobald ich diesen Raum verlassen habe, werde ich Ricke anrufen und Ihr sagen, sie soll mich sofort von hier abholen kommen“, dachte ich nur noch. Dabei war ich nicht in der Lage, auch nur einen Bissen von dem ganzen Essen hier, herunter zu bekommen. Schließlich musste ich obendrein auch noch aufpassen, dass keiner mitbekommt, dass ich ein Handy am Körper trage. War ja strikt verboten, ein Handy zu besitzen. Nach dem Abendessen war ich mit Ursula zusammen auf dem Weg, zurück

gegangen zu den Zimmern. Noch bevor wir dort angekommen waren, war ich ruckartig stehen geblieben. Ein dunkler Schatten hatte sich an der hellen Tapete bemerkbar gemacht. Das war kein Schatten, der zu uns gehörte, da unsere wesentlich heller waren. Ursula war ebenfalls stehen geblieben und hatte mich leise gefragt, was los wäre. Stumm hatte ich auf diesen dunklen Schatten gezeigt, der jetzt kleiner geworden war. Kurz darauf zeigte Ursula auf eine Katze und hatte angefangen, ziemlich laut darüber zu lachen. Total unruhig war ich jetzt und so nebenbei da schaute ich in die Richtung, wo ich den Schatten gesehen hatte.

„Dieser Schatten war zu groß für eine Katze, denn er hatte die Umrisse eines Menschen angezeigt. Ich habe nicht gewusst, warum Ursula es abgestritten hatte, das Gleiche gesehen zu haben?“ Noch einmal schaute ich um mich herum und konnte es einfach nicht feststellen, woher der Schatten hätte kommen können. „Ob dieser mit einem Projektor an die Wand geworfen worden war? Wenn ja, wo war das Teil versteckt? Denn ich hatte weit und breit, nichts Derartiges gesehen!“ Dachte ich noch in dem Augenblick, als ich die Tür dann zu meinem Zimmer

aufgeschlossen hatte. Noch einmal hatte ich Ursula angesehen, bevor ich in das Zimmer hinein gegangen war. Sie hatte mich in dem Augenblick ebenfalls angesehen und war unter Garantie, den eigenen Gedanken gefolgt. Ursula hatte sich da jedoch gedacht, „ich hatte sie gesehen, diese Angst in Angelas Augen und schwieg lieber darüber. Sie hatte viel zu viele Dinge erdulden müssen, was ich in dem Gesicht zu sehen bekommen hatte. Was ich ebenso auf der Dienststelle in Erfahrung hatte bringen können. Sie war hier zur Erholung und nicht um sich neue Ängste aufzubürden!“ Ein kurzer Blick noch auf Angela und dann war Ursula in dem Zimmer

verschwunden. Ich war gerade voller Angstzustände und war dann anschließend, ebenfalls in mein Zimmer hinein gegangen. „Unter Garantie lag es daran, dass ich Gespenster sehen tat, weil ich zu müde geworden war“, dachte ich. Setzte mich kurz darauf auf das Bett nieder und hatte nebenbei den Koffer geöffnet. Kurz darauf hatte ich damit angefangen, mir das Metallgerüst von dem Bein zu entfernen. Das Gestell hatte ich vor dem Bett abgelegt und anschließend, hatte ich das Duschzeug aus dem Koffer heraus genommen. Danach nahm ich die beiden Stöcke zur Hand und hatte einen nach dem Anderen in die gewünschte Länge

gezogen. Die mir das Gehen erleichtern taten und ich war anschließend zum Duschen hinüber gegangen. Denn nun hatte diese Tür ja offen gestanden und ich musste nicht auf den kalten Flur hinausgehen. Gerade war ich im Begriff, mich unter die Dusche zu stellen, als ich erneut Stimmen wahrnahm. Angestrengt lauschte ich nun in diese Stille hinein und da war dann nichts mehr zu hören. Nicht lange, da vernahm ich erneut ein lautes Geräusch und ich hatte die Dusche jetzt abgestellt. War mit dem Duschen, auch beizeiten fertig und lauschte nun, ob ich noch was wahrnehmen könnte. Gerade tat ich nichts hören und da bemerke ich unter der Tür, einen dunklen

Schatten. Automatisch hatte ich die Luft angehalten, als da jemand noch versuchte die Badezimmertür zu öffnen. Voller Panik und mit einer großen Portion von Angst hatte ich verzweifelt die Tür von dem Badezimmer angesehen. Zu der Zeit war ich noch nackt da gestanden und hatte kurz darauf begonnen zu frieren. In der Zwischenzeit war die Kälte unerträglich geworden und somit zog ich mir dann das Nachthemd über. Nahm anschließend auch all meinen ganzen Mut zusammen und hatte laut um Hilfe geschrien. Kein Laut war darauf noch zu hören und ich hatte bisher auch keine Antwort erhalten. Ich glaubte, dass ich Halluzinationen hätte, wie Carlos ständig

zu sagen gepflegt hatte. Es herrschte eine Totenstille auf dem breiten Hausflur und ebenso in meinem Apartment. Ich hatte mir noch den Bademantel übergezogen und schloss anschließend die Badezimmertür auf. Schaute vorsichtig hinein in das Zimmer und hatte auf Anhieb kein Abweichen festgestellt. Kurz darauf war ich hinein gegangen in das muffig riechende Zimmer und legte die feuchten Handtücher über die Stuhllehne hinüber. Die Waschlappen hatte ich anschließend über den Heizkörper gelegt, der sich unter dem Fenster befand. Da ich schon mal hier gestanden hatte, versuchte ich gleich eines von diesen Fenstern zu

öffnen. Zwei Fenster waren in diesem Raum vorhanden und nicht eines hatte sich öffnen lassen. Unverrichteter Dinge war ich in mein Bett gegangen. Endlich war ich zur Ruhe gekommen, es hatte auch nicht lange gedauert, da waren mir die Augen zugefallen. Ein Albtraum jagte den anderen, sodass ich sehr unruhig schlafen tat. Immer wieder hatte ich in das Gesicht von Carlos gesehen und sah somit auch das höhnische grinsen, was er immer drauf hatte, wenn er mich schlagen tat. Mitten in der Nacht, da hatte ich mich dann Kerzengerade in meinem Bett aufgesetzt. Aufgewacht war ich kurz darauf aus einem von diesen schrecklichen

Albträumen heraus. Machte einen Augenblick später, nachdem ich mich ein wenig erholt hatte, meine Nachttischlampe an und erneut hatte mich dann fast der Schlag getroffen. Am Fußende von dem Bett hatte eine Gestalt gestanden, die unverkennbar nur einem so was von ähnlichsehen tat. Fasst, genau so aussah, als ob mein Mann leibhaftig in diesem Augenblick von den Toten auferstanden wäre. Nicht die kleinste Brandnarbe hatte ich an dieser Person wahrgenommen. Mir war schwarz vor Augen geworden und ohnmächtig, war ich in das Kissen zurückgefallen. Was dann noch um mich herum geschehen war, das hatte ich überhaupt nicht mehr wahrgenommen.

„Hallo Angela, aufwachen!“, hatte Ursula ständig gerufen und mir auch noch so ganz nebenbei, sachte in das Gesicht geschlagen. Langsam waren dann meine Augenlider nach oben gegangen und ich schaute nun in Ursula Ihr Gesicht hinein. Kurz darauf hatte sie mich gefragt, „sage mir doch mal, was war denn hier bei Dir passiert? Deine Zimmertür hatte da, sperrangelweit offen gestanden und somit war ich in das Zimmer hinein gekommen. Ich hatte doch gehört, wie Du laut geschrien hattest, „Carlos, verschwinde endlich hier!“ Mir hattest Du in dem Augenblick auch damit einen herrlich schönen Schrecken

eingejagt. Wir hatten alles Mögliche versucht, um Dich wach zu bekommen und nichts hatte funktioniert. Der Nachtschwester und mich in Person einbegriffen, waren damit gemeint, die sich um Dich bemüht hatten. Du hattest, anscheint aber in einen tiefen und sehr festen Schlaf, gelegen zu haben.“ Hatte Ursula mir nun erzählt, während sie sich auch noch so ganz nebenbei, das Gestell vom Bein, etwas näher angesehen hatte. Während sie jede einzelne Schiene betrachten tat, bekam ich das Gefühl, sie würde dort nach irgendetwas suchen. Tat es jedoch sofort wieder verwerfen, da ich diese Haltung auch schon bei Carlos erleben konnte.

„Ursula, dass alles ist, doch nicht wahrhaftig geschehen, oder? Ich war aus einem schlimmen Albtraum erwacht und mehr war da nicht. Eins war mir nur komisch vorgekommen, als ich anschließend zum Bettende geschaut hatte, hatte ich dort meinen Mann vor dem Bett, stehen gesehen. Es war tatsächlich so passiert und haargenau auch so geschehen. Er hatte einfach nur dagestanden und mich grinsend angeschaut. Das hatte mich geängstigt und kurz darauf war ich, anscheint, ohnmächtig in das Kissen zurückgefallen.“ Zumindest hatte ich es versucht, das

Ursula Kleine, irgendwie zu erklären. „Das hättest Du doch in dem Augenblick, auch sofort sagen können, Angela! Stehe jetzt endlich auf, weil wir beide zusammen zum Frühstück hinunter gehen werden! Anschließend würde ich Dir heute gerne beim Auspacken von Deiner Kleidung, behilflich sein dürfen. Erst nach dem Frühstück versteht sich und vorher, da hätte ich dringend eine kleine Mahlzeit benötigt. Hättest Du nicht mit hinunter gewollt, hätte ich Dir gerne eine Scheibe Brot mit hinaufgebracht, auf das Zimmer. Du hättest Dich bequem noch ausruhen können und könntest alles in Ruhe angehen. Ich mache mich unauffällig vom Acker und lasse Dich

nicht gerne, alleine hier zurück. Schon gar nicht, nach dem gestrigen Vorfall hier, das kannst Du mir ruhig glauben!“ „Ursula, bitte warte ein kleines bisschen auf mich! Ich wäre sofort fertig mit dem Anziehen und könnte dann mit Dir mitgekommen! Ich ziehe mir nur rasch einen Hausanzug an und wir könnten dann auch gleich darauf losgehen. Zum Laufen, da nehme ich heute nur diese beiden Stöcke hier. Lasse die Gehhilfe einfach hier unten liegen und das täte meiner Hüfte ganz gut, sich Mal zu entspannen.“ Kurz darauf war ich mit ein paar Kleidungsstücken in dem Badezimmer verschwunden. Ungeduldig fragte Ursula

mich in dem Augenblick, als ich gerade herausgekommen war aus dem Bad. „Fertig, Angela?“ „Ja, ich bin fertig und jetzt lass uns beide losgehen Ursula!“ Kurz darauf waren wir auf den Weg zum Speisesaal hinunter. Auf dem Weg nach unten hatte ich ein dummes Gefühl in der Magengegend bekommen, als wäre eine Gefahr im Anmarsch. Ich grübelte darüber nach und fand keinen Reim darauf. Verängstigt und nervös war ich neben Ursula weiter gegangen. Es war hier unten einfach viel zu ruhig gewesen. Menschen unterhalten sich ständig über Dies und das und ich hatte hier, absolut nichts gehört. Hier waren keine

menschlichen Stimmen zu hören, noch hatte ich das Klappern von Tellern und geschweige noch von den Tassen vernommen gehabt. Kalter Angstschweiß war mir nun über den Rücken gelaufen, weil in dem Augenblick hinein, auch noch das Handy geklingelt hatte. Kurz darauf war ich stehen geblieben, während Ursula weiter gegangen war. Mit zitternden Händen hatte ich nun versucht, das Handy aus meiner Trainingsjacke zu holen. Was wahrhaftig mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden war, da diese Taschen dermaßen klein angenäht worden waren. Langsam hatte ich es aus meiner Jacke herausbekommen und schaute jetzt auf

dem Bildschirm. Dieses Gesicht, das ich da gerade zu sehen bekommen hatte, hat in dem Augenblick ausgereicht, um erneut in Ohnmacht zu fallen. Das weiß ich nicht, wie lange diese Ohnmacht angedauert hatte. Jedoch, als ich zu mir gekommen war, da hatte ich von Ursula die Stimme vernommen. „Warum war Angela erneut in eine tiefe Ohnmacht gefallen gewesen, Frau Doktor?“ „Aus den Stegreif heraus, wäre diese Frage nicht zu beantworten, denn dafür gäbe es gerade in Angelas Fall, viele Gründe und Ursachen. Sie trägt obendrein unzählige Narben auf dem Körper, die von Gewalttaten herrühren

könnten. Zum Schluss, da hatte sie ebenfalls noch ein Messer im Rücken. Das wiederum hatte viele psychische Probleme bei ihr hinterlassen.“ „Warum hatte Angela mir das nicht gleich erzählt und genug Zeit hatte sie ja besessen? Ich war nur erschrocken gewesen, als ich heute Morgen die große Narbe auf dem Rücken, bei Ihr gesehen hatte. Was sind das für Menschen, die anderen so viel Leid zufügen können und das auch noch ohne Skrupel dabei zu haben?“ Für einen kurzen Augenblick war es still geworden im Zimmer und ich versuchte jetzt, die Augen zu öffnen. Vergeblich hatte ich mich bemüht, da es sich

herausstellte, mein ganzer Körper war steif. Was ich auch im Augenblick versucht hatte, nicht den kleinsten Finger konnte ich bewegen. Meine ganzen Bemühungen waren total zwecklos, denn ich war vollkommen gelähmt. Innerlich hatte ich mir die Seele aus dem Leib geschrien und Ursula hatte nichts mitbekommen. Derweil ich da lag und um mein Leben bangte, hatte Ursula dann weiter erzählt. „Frau Doktor, ich war erschrocken und tat Sie nicht ansprechen, da die Nacht schon ziemlich unangenehm für sie war. Somit, wie mir das vorgekommen war, leidet Angela unter schrecklichen

Albträumen.“ Sagte Ursula noch zu der Ärztin, worauf diese dann obendrein gefragt hatte! „Sie hatten tatsächlich nichts mitbekommen, durch, was Angela in diesen Schockzustand geraten war? Es musste doch irgendetwas passiert sein, denn von alleine wäre das nicht zustande gekommen!“ „Ich hatte absolut nichts mitbekommen “, hatte Ursula geantwortet und sprach anschließend weiter. „Wir waren gerade auf dem Weg zum Speisesaal gewesen, da klingelte das Handy von Ihr. Schade, ich hatte mich nicht umgedreht zu Ihr, sondern war weiter gegangen. Da mir das absolut

nicht als wichtig erschienen war.“ Hatte Ursula der Ärztin noch berichtet, worauf die Ärztin dann erneut Fragen gestellt hatte. „Sie hatten also wirklich nicht mitbekommen, welche Ursache es möglich machte, das Frau Braun in diesen Schockzustand gefallen, war? Es musste jedoch etwas passiert sein, denn von alleine wäre so etwas nicht zustande gekommen. Obendrein, da waren Handys hier verboten und sollten bei der Anmeldung, abgegeben werden! Wie konnte es geschehen, das Frau Braun das Handy noch besessen hatte?“ „Man kann doch hier keinen zwingen, sein Privateigentum abzugeben. Ja, wo

kämen wir denn da hin!“ Meinte ganz keck und frech, Ursula Kleine zu der Ärztin. Endlich, denn allmählich war ich, zu mir gekommen. Langsam hatte ich alle meine gesunden Körperteile wieder fühlen können. Nun hatte ich auch meine Augen geöffnet bekommen und schaute in Ursulas besorgten Gesichtsausdruck hinein. „Ursula, warum liege ich in meinem Bett, waren wir nicht auf den Weg zum Frühstück essen?“, hatte ich dann als Erstes gefragt. Ursula war einfach nicht zu Wort gekommen, da die Ärztin schneller mit den Fragen war, als Angela diese beantworten konnte. „Das täte ich jetzt all zu gern von Ihr

erfahren, warum sie solch einen Schock bekommen hatten. Vor allen Dingen vor was hatte sie solch eine Angst bekommen? Das ist doch im Augenblick hier die Frage, die es zu beantworten wäre und warum sie ein Handy bei sich hatten. Sie sind dermaßen unglücklich gefallen, dass die alte Wunde am Kopf, erneut aufgeplatzt war. Könnten sie sich so einiger Maße noch an irgendetwas erinnern?“, hatte die Ärztin überheblich und um den Anschein zu bewahren, doch noch etwas besorgt, gefragt. Was in diesem kurzen Augenblick Ursula ebenfalls zu deutlich aufgefallen war. „Diese Frau kann keine Ärztin sein, da eine wahre Ärztin sich anders einem

Patienten gegenüber verhalten hätte“, dachte in diesem Augenblick gerade, Ursula Kleine. „Ich war mit Ursula unterwegs zum Frühstück essen, als nach einem kleinen Weilchen dann mein Handy gesummt hatte“. „Somit hatte ich keine Idee besessen, was diese blöde Fragerei mit meiner Ohnmacht zu tun hätte“, dachte ich. Mit erstaunten Augen sah ich jetzt zu Ursula hinauf und erkannte sogleich, hier konnte etwas nicht ganz in Ordnung sein. „Es hatte also gebrummt und nicht geklingelt, wäre das richtig so?“, hatte die Ärztin erneut gefragt. In diesem Augenblick hinein bekam ich das dumme Gefühl, einem Verhör unterzogen zu sein.

„Was soll das hier werden? Ist das denn nicht total egal, ob das dumme Handy nun gesummt, gebrummt, oder halt geklingelt hatte? Ich hatte es somit bestätigen können, dass dieses Handy in meiner Trainingsjacke gesummt hatte. Dachte gerade zu diesem Zeitpunkt und hatte es sogar stark angenommen, dass meine Freundin Ricke mich in dem Augenblick anrufen würde. Nein, das war nicht Ricke! Da auf dem Bildschirm hatte ich das Gesicht eines Mannes gesehen und das war kein anderer, als Carlos Braun. Dieses Gesicht war unverkennbar, kein anderes, als das von meinem verstorbenen Mann. Mit einem

Unterschied, dieser Herr schien total lebendig zu sein. Er konnte es jedoch nicht gewesen sein, da mir die Polizei mitgeteilt hatte, er sei im Feuer umgekommen. Deshalb, weil er stark angetrunken war und im Schlaf hatte er seine Zigarette fallen lassen. Das kurz darauf, dann alles in Flammen aufgegangen war. Ich war da zu diesem Zeitpunkt, auf den Weg zu meiner besten Freundin Ricke, als das alles geschehen war. Das mein Haus explodiert war, hatte ich somit im Unterbewusstsein zwar mitbekommen, konnte es nur nicht realisieren. Konnte es wahrhaftig nicht richtig wahrnehmen, weil ich starke Schmerzen im Rücken hatte und der

Schmerz vorwiegend im Vordergrund gestanden hatte.“ Kurz darauf, da wurde Angela mit einer neuen Frage von der Ärztin, unterbrochen in der Aussage. „Das hatte ich ebenso hier aus dieser Akte heraus ersehen können. Was mich stutzig machte, war, dass dieses Handy nichts angezeigt hatte. Warum also, hatten wir nichts auf dem Handy gefunden, nicht eine Telefonnummer war darauf zu erkennen? Denn ich nehme mal stark an, dass es Ihr Handy war, dass wir auf dem Flur gefunden hatten und ein anderer zu dem Zeitpunkt, nicht weiter auf dem Flur vorhanden war?“ „Okay, Frau Doktor, woher hätte ich das

jetzt alles wissen sollen? Täte es den Damen was ausmachen, wenn sie mir auf der Stelle, mein Handy zurückgegeben würden?“ Ursula hatte es mir dann sofort gereicht und auf Anhieb hatte ich es erkennen können, das war tatsächlich nicht mein Handy. Kurz darauf hatten mich beide Frauen vollkommen entgeistert angesehen, als ich laut zu lachen begonnen hatte. „O, wie gut, dieses Handy gehört mir auf keinem Fall! Darum nicht, da ich meine Handys ständig gekennzeichnet hatte! Denn ich hatte diese ewig verwechselt, wenn ich mit Freunden zusammen war und hier wäre es bisher unmöglich, das

Teil zu verwechseln.“ „Was hätte ich mir jetzt darunter vorzustellen?“, fragte die Ärztin noch und schaute mich dabei total entgeistert an. „Gerade zu, wie ich das im Augenblick gesagt hatte. Mit keinem einzigen Menschen war ich bisher in Kontakt getreten und somit konnte ich das Handy nicht vertauscht haben.“ Mein Blick war jetzt auf Ursulas Gesicht stehen geblieben und das hatte, gar nicht freundlich ausgesehen. Ich war nun gerade aufgestanden und mit zitternden Knien hatte ich es versucht, zur Toilette zu kommen. Erneut tat mein Kreislauf total verrückt spielen und mir war

schwarz vor Augen geworden. Rings um mich herum, hatte alles angefangen, sich zu drehen und mir war, speie übel in dem Augenblick. Noch auf dem Weg zur Toilette war ich dann erneut in eine Ohnmacht gefallen. Somit hatte ich nicht gehört, wie die Ärztin zu Ursula, in einem sehr rauen Ton gesprochen hatte. „Kommen sie gefälligst her und fassen hier jetzt mal mit an! Statt dort wie angewurzelt stehen zu bleiben und nur zuzuschauen, wie ich mich hier abquälen tue. Sondern helfen mir mal mit, diese Patientin auf das Bett zu legen! Der Krankenwagen hätte schon vor zehn Minuten hier sein sollen“, meinte die Ärztin kurz angebunden.

„Wohin hatten sie gedacht, Angela zu bringen? In welches Krankenhaus denn hatte ich vorgehabt zu fragen.“ „In eine Spezialklinik!“, hatte die Ärztin, kurz geantwortet und gab Angela erneut eine Spritze. Gerade, während die Ärztin Angela noch die Spritze geben tat, hatte diese Frau ganz nebenbei etwas vor sich her geflüstert. Ursula hatte nicht alles verstanden und fragte noch, „Sie hatten eine Klapsmühle gemeint, oder?“ „In eine psychiatrische Anstalt, richtig. Sie leidet unter einem starken Trauma. Dringend braucht diese Frau im Augenblick, die professionelle Hilfe von einem Facharzt!“

Hatte die Ärztin noch gesagt und war jetzt mit der Injektion fertig geworden! Achtlos wurde anschließend, die Spritze in den Papierkorb geworfen, worüber sich Ursula total gewundert hatte. Sie war erschrocken über das Verhalten der Ärztin und tat, als wenn sie keine Zeit mehr hätte. Sie hatte nach einem Grund gesucht, um die Kollegen anrufen zu können. Die dann auf dem schnellsten Weg eine Überprüfung starten und somit eine Untersuchung einleiten sollten. Ob das hier denn tatsächlich eine echte Ärztin war. „Angela, werde mir bloß wieder, ganz schnell gesund!“, hatte Ursula zu Angela

noch gesagt und hatte Ihr dabei, liebevoll über das Gesicht gestreichelt. Reichte der Ärztin zum Abschied noch die Hand und hatte das Zimmer dann fluchtartig verlassen. „Nicht gerade professionell, für eine Ermittlerin“, hatte Ursula noch bei sich gedacht, als sie hinter sich die Tür geschlossen hatte. Gerade eben erst hatte Ursula Kleine die Zimmertür von Angela Braun hinter sich geschlossen und war jetzt noch eine kleine Weile an der Tür stehen geblieben. Somit hatte sie es dann gehört, wie die Ärztin kurz darauf ein seltsames Telefonat geführt hatte. Ursula hatte es auf Anhieb erkannt, hier war einer richtig gewaltig in großer Gefahr.

Schneller als es sonst für gewöhnlich der Fall war, hatte sie nun das Handy zur Hand und in dem nächsten Augenblick dann auch eine bestimmte Taste gedrückt. „Viel kostbare Zeit wäre nun vergangen, bis sie diese Nummer gefunden und die dann anschließend gewählt hätte“, dachte Ursula noch. In diesem Augenblick hinein, da hatte das Handy von Ihr, auch schon vibriert. „Bei Dir alles perfekt, Ursula? Entschuldige bitte, ich hatte Chefin sagen wollen?“, hörte sie nun Reinhard seine Stimme am Handy. „Hallo, seid Ihr noch vor Ort, Jungens? Sagt mir doch bitte mal, ob Ihr einen anderen Auftrag erteilt bekommen habt?

Von dem obersten Boss persönlich, hatte ich gerade gemeint, beziehungsweise, wollte ich soeben fragen? Ich hatte bisher den Verdacht bekommen, dass Angela Braun in großer Lebensgefahr schweben würde. Diese Ärztin, das ist nicht die Person, als was sich diese Frau ausgegeben hatte. Überprüft mal, ob es eine Ärztin mit den Namen, Mona Dromos geben täte. Bitte beeilt Euch, denn hier könnte ein Menschenleben in großer Gefahr schweben!“ „Ja, Chefin, das wird sofort erledigt! Sonst noch einen Wunsch?“ „Fahrt einfach ein kleines bisschen schneller, als es für gewöhnlich üblich wäre! Ich würde die anfallenden Kosten

dann auch übernehmen, falls Ihr erwischt werdet!“ Ursula hatte gerade aufgelegt und bekam noch mit, wie Angela aus dem Zimmer getragen wurde. Die Zimmertür war jetzt verschlossen und über der Toilette, da war sie trotzdem in das Zimmer hinein gelangt. Der Weg hatte sie direkt zum Papierkorb geführt, da wo die Spritze noch drinnen liegen tat, als sie hineingeschaut hatte. Diese hatte sie mit einer durchsichtigen und dünnen Tüte ergreifen wollen, als die Spritze dann doch auf den Boden gefallen war. Kurz darauf, da war diese geradewegs, unter das Bett gekullert. Sie bückte sich, hatte die Spritze ergriffen und dabei erblickte

sie jetzt ein dunkles Handy. Was dort obendrein noch gelegen hatte und sie nahm das ebenfalls mit. Ursula hatte noch halb unter dem Bett gelegen und da waren vom Flur her, ein paar Schritte nähergekommen. Sie hatte das Zimmer gerade verlassen und die Toilettentür hinter sich abgeschlossen, als einer am Griff von der Badezimmertür rütteln tat. Stimmen hatte sie gehört und von dem Flur aus, da hatte einer gegen die Zimmertür, von Ihr getreten. Ängstlich geworden, hatte sie sich mit dem kleinen Revolver im Anschlag, hinter dem schweren und braunen Duschvorhang vom Badezimmer versteckt. Diesen hatte sie mal von einem Kollegen geschenkt

bekommen und der hatte bis jetzt, seine guten Dienste geleistet. Gerade hatte einer die Tür, zu dem persönlichen Zimmer, aufgeschlossen und sie hatte die Stimme der Ärztin gehört. Fragte sich nur noch im Stillen hinein, woher die Ärztin die Schlüssel für all die Zimmer herhatte und dann schien Ihr das Herz fast auch noch stehen zu bleiben. Diese Stimmen waren immer nähergekommen und Ursula hatte jetzt Angst. Das einer sie entdecken könnte und die ganze Tarnung aufgefallen wäre. Erleichtert hatte sie aufatmen gekonnt, als da einer gesagt hatte, „hier oben ist keiner mehr! Mona, jetzt komme endlich, wir hatten den Befehl erhalten, loszufahren, bevor

Deine Patientin aufwachen tut!“ „Somit, wie ich das gerade feststellen konnte, hatte ich mich verhört Johannes und alle sind unten in der Therapiestunde!“ Auf jedem Fall waren diese beiden Personen endlich gegangen und es wurde still auf dem Hausflur. Die Tür wurde verschlossen und Ursula hatte sich langsam hinter dem Duschvorhang hervor getraut. Sie war zur Tür von dem persönlichen Zimmer gegangen und hatte versucht, diese leise aufzuschließen. Hatte es auch geschafft und vorsichtig hatte sie nun den Kopf hinaus gesteckt! Es war nichts mehr zu hören und zu sehen, somit war die Ärztin, mitsamt

dem Begleiter fortgegangen. Zu aller erst, da hatte sich Ursula dieses Handy nun etwas genauer angesehen. Sie hatte es aufgeklappt, da schaute Ihr ein Männergesicht entgegen, dass sie angegrinst hatte. Erschrocken darüber, tat sie das Handy wieder zuklappen, denn diese Person hatte sie all zu gut gekannt. Das war kein anderer, als Carlos Braun, Ihr alter Chef von der Kriminalabteilung. Dieser Kerl hatte sich überall unbeliebt gemacht, mit seiner Herrschersucht. Kein Wunder war es da, wenn Angela ständig in Ohnmacht fällt, sobald sie sein Gesicht zu sehen bekam. Dass er seine Frau misshandeln täte, dieses Gerücht war im Polizeirevier, schon sehr lange im

Umlauf. Ich hatte Angela gesehen, sie hatte viele Narben auf dem Körper getragen und das war kein Gerücht mehr. Dieses Stück von einem Unmenschen hatte doch wirklich den Tod verdient in meinen Augen. Mir selber musste ich eingestehen, dass mir hier ebenfalls der Gedanke gekommen war, ihn zu töten. Kurz darauf da hatte ich das Handy von Angela, in meine Handtasche gesteckt. Ich hatte mir nun fest vorgenommen, dieses dann persönlich zu Angela in die Nervenklinik zu bringen. Gleichzeitig könnte ich ermitteln, wem was daran liegen tat, sie aus dem Weg zu schaffen. Was weiß Angela denn nur, was andere absolut durch sie in Erfahrung bringen

wollen? Viele Fragen sind mir durch den Kopf gegangen, sobald ich an Angela gedacht hatte. Was wäre ich für eine Privatermittlerin, wenn ich das Puzzlespiel nicht geliebt hätte! Noch mal schaute ich mich um und hatte mich dann nur noch gefragt, „ob Angela mit Begründung, Angst um Ihr Leben hatte?“ Kurz darauf war ich in mein Zimmer zurückgegangen und hatte dort auf meine Kollegen gewartet. ENDE Teil 02

Geschrieben und das Bild kreiert,

von Monika Stahl (AB)

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Hörbuch

Über den Autor

gela556
Ich bin Rentnerin und liebe alles, was schön ist, wie zum Beispiel, schöne Bauwerke, die Natur, Garten und die Tiere. Ich schreibe sehr gerne, über alles, was das Herz begehrt und das seit meiner Kindheit an. Die ich in zahlreichen Heimen und das zur DDR - Zeiten, verbracht hatte. Heute, dass als Rentnerin, versuche ich mich erneut am Schreiben von kleinen und großen Romanen, ebenfalls auch von Kinderbüchern, weil es mir einfach Spaß macht.
Monika Stahl

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Annabel Tolle Phantasie, lieben Gruß an dich, sehr gern gelesen
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 Das freut mich sehr und ich danke Dir für das lesen, trotz der langen Seitenanzahl
LG, Gela
Vor langer Zeit - Antworten
mohan1948 Wieder eine spannende Geschichte liebe Geli
Herzlichst
Hannelore
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 Ich danke Dir ganz lieb und wünsche Dir einen wunderschönen Tag.
Lieb drücken
Herzlichst, Geli
Vor langer Zeit - Antworten
myriama Sehr spannend geschrieben, vielen Dank für diese Geschichte. Liebe Grüße
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 Habe vielen Dank für das Lesen,
Ich weiß, es ist zu lang, zu viele Seiten,
Ich änder das noch.
LG, Gela
Schönen Sonntag Abend noch
Vor langer Zeit - Antworten
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