Romane & Erzählungen
Ich liebe einen Engel - Ein Märchen für Erwachsene

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" Zu gerne möchte ich noch mal Jung sein und durch die Zeit reisen dürfen, von Anbeginn allen Lebens "
Veröffentlicht am 27. September 2016, 28 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

Ich bin Rentnerin und liebe alles, was schön ist, wie zum Beispiel, schöne Bauwerke, die Natur, Garten und die Tiere. Ich schreibe sehr gerne, über alles, was das Herz begehrt und das seit meiner Kindheit an. Die ich in zahlreichen Heimen und das zur DDR - Zeiten, verbracht hatte. Heute, dass als Rentnerin, versuche ich mich erneut am Schreiben von kleinen und großen Romanen, ebenfalls auch von Kinderbüchern, weil es mir einfach Spaß ...
Zu gerne möchte ich noch mal Jung sein und durch die Zeit reisen dürfen, von Anbeginn allen Lebens

Ich liebe einen Engel - Ein Märchen für Erwachsene

Vorwort

Ich bin Alt geworden. Sechzig Jahre zähle ich jetzt und nebenbei gesagt, ich bin Rentnerin. Innerlich wünsche ich mir ständig auf das Neue, nicht mehr aus meinen schönsten Träumen aufwachen zu müssen. Aufzuwachen in eine Zeit hinein, wo sich jeder Mensch das Recht herausnimmt, und der Meinung ist, Du seist in dieser Welt nichts wert, da er alleine der Beste sein möchte. Zu gerne möchte ich noch mal Jung sein und durch die Zeit reisen dürfen, von Anbeginn allen Lebens an. In eine Zeit hinein, wo niemand über andere Menschen schlecht redet. Wo alle

sich die Hände reichen, und ein Stück gemeinsam des Weges gehen, bis die Person an Deiner Seite, stark genug ist, alleine weiter zu gehen. Ich weiß, es bleibt ständig ein Traum, ein kleiner verborgener Wunsch in meinem krank gewordenen Herzen. Also, ich bin Monita und fange jetzt an, meine Geschichte zu schreiben. * * * * * Irgendwo, da klingelt was und noch total verschlafen machte ich die Augen auf und schaute mich ein wenig um. Noch im Halbschlaf haue ich auf meiner Konsole herum, die am Kopfende von

dem Bett steht. Ich suchte das Teil, was mich geweckt hatte, dort auf der Konsole, da treffe ich nichts und das Klingeln geht weiter. Ein wenig wütend geworden, stehe ich endlich auf. Seit etlichen Monaten, da steht der Radiowecker auf dem kleinen Tisch im Schlafzimmer, da wo früher mal mein Telefon gestanden hatte. Aus einem guten Grund steht er dort drüben, weit weg von meinem Bett. Lache nicht darüber, Du wirst das unter Garantie, selber kennen. Wenn der Wecker rasselt und Dich aus den schönsten Träumen holt, bist Du sauer und haust ihm eine auf dem Kopf, wenn es möglich ist und Du ihn

triffst. Jetzt müsste ich dazu noch sagen, wenn ich ihn zum Schweigen gebracht hatte, drehte ich mich noch fix um, in diesem warmen Bett und schlief weiter. Bin erneut und dann viel zu tief eingeschlafen, habe die Zeit dadurch vollkommen vergessen. Ich träumte öfters Mal am helllichten Tage. Denn ich möchte zu gerne in meiner eigenen kleinen Traumwelt leben. Da gibt es niemanden, der mit dem Zeigefinger auf einen zeigt und dann befiehlt, was Du zu leisten hast. Und durch diese Träumerei kam ich ständig zu spät zur Arbeit. So kam es, wie es kommen musste, ich

verlor an einem schönen Herbsttag, meine Arbeitsstelle. Na gut, wie jedes Mal wurde ich im Büro, von der Seerederei zu Münden, begrüßt, wenn ich endlich auf Arbeit angekommen war und dann hatte jeder mich, freundlich angelächelt. Doch dann stand ich vor einem Riesen, der mein Chef war. Na dann, mein Augenaufschlag und mein süßer Schmollmund hatten dieses eine Mal nicht ausgereicht. Ich war gefeuert. „O. K“, dachte ich mir da und machte jetzt, das, was ich gerne machen möchte.

Träumen und von den aller Schönsten, Traum, dann hineingezogen zu werden, um ihn Wahrheit werden zu lassen. All diese Vorgaben für Dein Leben, nicht mehr befolgen zu müssen. Schlicht und locker gesagt, frei sein von all den ganzen Zwängen. Wo andere Menschen verzweifelt und wütend auf sich selber waren, ging ich guter Dinge im Herzen, lustig weiter. Meine Stiefel schubsten viele bunte Blätter in die Luft und ich hatte das Verlangen, laut ein Lied zu singen. Ich war mehr als glücklich und frei, wie ein verliebter junger Teeneger. Ganz unter uns gesagt, ich bin sechzig Jahre und selig, wie ich das lange nicht

mehr war, in meinem ganzen, bisherigen Leben. Endlich konnte ich das machen, was ich wollte und nicht einer wird mir den Befehl geben können, das sein zu lassen, das Träumen. Mein linkes Ohr klingelte gar heftig. „Mein Bett ruft nach mir“, dachte ich im Stillen und war dann an meiner Haustür angekommen. Gerade wollte ich meinen Schlüssel in das Schlüsselloch von meiner Haustür schieben, als ein kleiner Windhauch, mir um Haaresbreite, die Sinne raubte. Der Duft von Jasminblüten drang in den Nasenflügeln hinein und ein Duft vom Flieder begleitet diesen Hauch vom

Windzug, durch den schönen, ruhigen Herbsttag. Für einen kurzen Augenblick, da entdeckte ich einen wunderschönen Engel. Dieser Engel war in den Farben von Weiß bis Hellgrau gekleidet. Das unheimlich lange Haar glänzte in einer silbergrauen Farbe und seine Flügel, die schneeweiß waren, breiten sich weit auseinander, und wenn diese dann zusammenschlugen, strömten, die schönen Düfte zu mir herüber. Ich kann es nicht erkennen, ob es ein Mann ist oder eine Frau, das war halt ein Engel. Lächelnd streckte mir dieser Engel seine Hand entgegen, ich konnte nicht anders und hatte diese ergriffen. Weit hinauf

ging es, hindurch durch die vielen Wolken. In einem Tal, wo weit und breit, nichts als eine große wilde Natur vorhanden war, dort sind wir gelandet. Kaum hatte dieser Engel den irdischen Boden berührt, hatte er sich in einen zwanzig Jahre jungen Mann verwandelt. Wer glaubt, ich sei noch eine sechzigjährige Frau, der irrt sich, ich war jung geworden, im Alter von achtzehn Jahren. Ich verstand nichts und fragte ihn darum, was das solle, ich bekam keine Antwort. Vergessen hatte ich es, Engel reden nicht mit Menschen. Sie sind da und sie begleiten Dich ein Stück des Weges.

Schweigend ging ich an seiner Seite und merkte nicht, dass ich mit der Zeit alles Vergessen tat. Sogar, wer ich bin und wer ich war, woher ich kam. Dort, wo ein kräftiger uralter Baum stand, dort fing der Mann an meiner Seite an, eine Hütte für uns zu bauen. Gemeinsam sammelten wir lange Palmblätter, und wenn wir genügend zusammen hatten, machten wir uns erneut auf den Weg, zurück zu der Hütte, die erst eine werden wollte. Er steckte diese Zweige dann zusammen, Sodas dieses Dach, ebenfalls den größten Sturm aushalten könnte und ich reichte ihm die Zweige hinauf. Dadurch sahen wir beide nicht, dass uns ein

seltsam aussehendes Augenpaar beobachten tat. Ab und zu, da hörte ich ein paar große Flügelschläge, als ob ein großer Vogel über uns seine Runden drehen würde. Doch ich sah nichts und nicht mal den kleinsten Schatten warf er zu uns herunter. Langsam wurde es Nacht und wir beide hatten bis jetzt ein paar Früchte gegessen, die wir hier und dort gefunden hatten. Unser Magen knurrte und darum sind wir beide nicht zur Ruhe gekommen. Er stand auf und gab mir ein Zeichen, das er auf die Jagd geht. Anschließend nahm er sich den goldene, Bogen mit den Silberfeilen aus der Höhle, die in dem alten Baum vorhanden

ist, heraus und gab mir zu verstehen, dass ich auf das Feuer achten soll und unsere Lagerstätte, in der Zeit herrichten könnte. Ich nickte mit dem Kopf und lächelte ihm freundlich zu. War der Meinung, hier könnte mir nichts geschehen, da ich mich bedingungslos geborgen fühlte. Raum und Zeit existierten hier nicht und wir lebten nach unserer Vorstellung. Mittlerweile war ich fertig mit unserer Schlafstätte und aus ein paar von den großen Blättern, bastle ich uns neue Kleidung zum Anziehen. Aus einer alten Liane zog ich ein paar Fäden heraus, um damit die Blätter aufzufädeln und diese Fäden dienen dann noch dazu, den Rock

aus Blättern auf dem Körper halten zu können. Ansonsten trugen wir nichts weiter, was uns einengen könnte. Nun sitze ich da und starre in das Feuer, warte auf meinen Jäger. Während ich in das wärmende Feuer schaute und allmählich vor mich hin träume, kam mir kurz darauf die Idee, ihm eine Kordel zu flechten. Damit er daran seine Jagdbeute aufhängen kann und er diese nicht ständig an seinem Rock befestigen musste.

Jedoch, ich hatte keine geeigneten Blätter hier. So stand ich auf und wollte gerade diesen Unterstand verlassen, als dicht daneben ein großer, ein riesiger großer Fuß aufstampfte, der von einem Tier her stammen

könnte. Schon wollte ich schreien, da ich eine wahnsinnige Angst hatte, der Jäger, mein Gefährte war zurück und hielt mir den Mund zu. Mein ganzer Körper zitterte vor Angst und Tränen liefen über mein Gesicht. Während ich ihm in die Augen schaute, glitten seine Finger fürsorglich über das Tränen bedeckte Gesicht und dann wischte er diese dummen Tränen fort. Ein Küsschen rechts und links auf meine Wangen und er zog mich ein wenig dichter an den Baumstamm heran. Ein tierisches und lautes Brüllen jagte uns beiden einen heftigen Gruselschauer über den Rücken und unsere Beine

wurden unheimlich weich, dass wir nicht richtig stehen konnten. Nach einem kurzen Weilchen war dieses Ungetüm weiter gezogen und scheint uns nicht bemerkt zu haben. Dennoch hätte ich gerne gewusst, was das für ein Monster gewesen war. Mit einer Art von Zeichensprache fragte ich meinen Gefährten, was das gewesen sein könnte. Auch er hatte keine Ahnung, was das für ein Ungetüm gewesen war. Nachdem wir uns ein wenig gesammelt hatten, entdeckte er die Sachen, die ich nebenbei angefertigt hatte und er freute sich riesig darüber. Morgen werde ich ihm dann diese Kordel flechten, dachte ich und hielt jetzt das fix und fertig

ausgenommene Kaninchen über unser Lagerfeuer und grillte es, bis es durch gegart war und wir endlich essen konnten. Bei jedem Stückchen Fleisch, der den Weg zu mir in den Mund fand, kam es mir vor, als würde mir das Fleisch nicht munden und das Gefühl kam auf, im früheren Leben war ich kein Fleischesser gewesen. „Woher kommen all diese Gedanken?“, fragte ich mich gerade, als mein Gefährte mir seinen Namen in den dunklen Sandboden schrieb.

„ENGEL.“ Dieses Wort kam mir bekannt vor, ich

wusste nicht, woher ich das Kennen könnte. Noch eine kleine Weile saßen wir schweigend am Lagerfeuer und gingen unseren Gedanken nach. Meine Blicke wanderten zum Himmel hinauf und gerade in diesem Augenblick, da flog ein großer Vogel vorbei und der Mond wurde für einen kleinen Augenblick verdunkelt. Ich bekam fürchterliche Angst und bin weiter zu meinem Gefährten herangerückt. Zeigte zum Himmel hinauf und mit beiden Armen machte ich den Flügelschlag von einem Vogel nach. Er lächelte und zog mich hinunter auf unser gemeinsames Lager. Dicht an dicht lagen wir und ich hörte noch, wie

der Engel neben mir, leise schnarchte und ein Lächeln huschte über meine Lippen. Ganz dicht hatte ich mich an seinen Körper geschmiegt und bin anschließend, ruhig eingeschlafen. Wieder hatten wir beide es nicht gemerkt, dass uns zwei Augen, von einer schwarzen Gestalt, beobachten taten. Seelenruhig schliefen wir beide und bemerkten nicht, diese lauernde und schleichende Gefahr, die auf uns zukam. Wir wurden erst wach, als es zu spät war. Irgendwas oder jemand war damit beschäftigt, unsere zukünftige Behausung auseinanderzunehmen. Diese Gestalt war schwarz und hatte Riesen große Flügel auf seinem Rücken zu

tragen, die ihm bis zu den Fersen reichten. Er noch obendrein darauf aufpassen musste, dass er beim Rückwärtsgang, nicht auf seine Flügel treten würde. Ein schwarzer Engel kam mir da gerade in den Sinn, als mein Gefährte anfing, sich zu verwandeln. Ein Kampf zwischen Schwarz und weiß, hatte gerade begonnen. Voller Angst war ich in die Knie gegangen und meine Arme umschlangen diese, als wenn ich mich klein machen möchte und es nicht funktionieren will. „Warum entstehen solche Kämpfe, diese Machtkämpfe und wozu sollen die dann noch gut sein? Ist nicht genug Platz

vorhanden für alle?“, denke ich gerade, als ein schrecklicher Schrei, mich aus meinen Gedanken holte. Meine Blicke gingen gezielt hinauf zu dem weißen Engel, zu meinen Weggefährten. Mit einer entsetzlichen Angst im Herzen musste ich zuschauen, wie er sich zu einem Menschen zurück verwandelte und drohte, aus einer großen Höhe zu stürzen. Ich schrie wie am Spieß seinen Namen, „ENGEL“, er hörte nicht mein rufen. Ich konnte nichts machen, als da, mit voller Angst im Herzen zuzuschauen, wie er dem harten und trockenen Boden, ständig näherkam. Fast hat er ihn erreicht gehabt, als in diesem kurzen

Augenblick, eine große Kralle, sich den fallenden Mann schnappte und diese gehörte keinen anderen als dem schwarzen Engel. Mit einer großen Wehmut im Herzen und mit Tränen gefüllten Augen fragte ich den schwarzen Engel, „Was kann ich tun, damit Du mir meinen Weggefährten zurückgibst.“ Der schwarze Engel lachte und flog davon, ohne mir eine Antwort zu geben. „WARUM!“, schrie ich ihm weinend hinterher und ging dabei sachte in die Knie. Meine Hände berührten den Boden und der Kopf sank sachte zu der dunklen Erde hinunter. Wie lange ich in dieser Stellung verharrte, weiß ich nicht. Eine

zauberhafte helle Stimme, holte mich aus dieser Stellung heraus und sprach zu mir, „wenn Du dem weißen Engel helfen möchtest, dann gehe in die Welt ohne Schatten. Dort in dieser Welt wirst Du Deinen weißen Engel finden.“ „Wie soll ich den Weg, zu dieser Welt finden können?“, rief ich verzweifelt zu dieser Stimme. Da sprach diese Stimme erneut zu mir, „das Herz, wird Dir den Weg zeigen, den Du gehen musst und dieser goldene Pfeil zeigt Dir die Richtung an, in der Du den Weg finden kannst. Schieße ihn mit dem goldenen Bogen ab und dann folge dem Pfeil.“ Eine Kugel, die in einem zauberhaften

Licht gehüllt war, kam auf mich zugeflogen und in dieser steckte ein Pfeil. Vor meinen Füßen fiel die Kugel nieder und zerbrach in lauter kleine Teile. Der Pfeil war frei und lag vor mir auf dem Boden. Er strahlte ein Licht aus, das mich ein wenig geblendet hat. Dann erlosch das helle Licht und ich nahm anschließend, den Pfeil an mich.


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Hörbuch

Über den Autor

gela556
Ich bin Rentnerin und liebe alles, was schön ist, wie zum Beispiel, schöne Bauwerke, die Natur, Garten und die Tiere. Ich schreibe sehr gerne, über alles, was das Herz begehrt und das seit meiner Kindheit an. Die ich in zahlreichen Heimen und das zur DDR - Zeiten, verbracht hatte. Heute, dass als Rentnerin, versuche ich mich erneut am Schreiben von kleinen und großen Romanen, ebenfalls auch von Kinderbüchern, weil es mir einfach Spaß macht.
Monika Stahl

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gela556 Allen ein ganz herzliches Dankeschön, für das Favo
GlG, Gela
Vor langer Zeit - Antworten
Magnolie Super erdacht und geschrieben, liebe Gela.
Herzlichst
Manu
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 Ich danke Dir ganz LIEB
für den netten Kommentar zu meiner Geschichte,
die ja noch ein wenig weiter geht...schmunzel lieb
GlG, Gela
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schnief Eine super Geschichte!
Liebe Grüße Manuela
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gela556 Danke liebe Manuela.
Ich freue mich sehr über diese netten Worte.Herzlichst, Gela
Vor langer Zeit - Antworten
mohan1948 Muss es noch fertig lesen (Lesezeichen)
sei lieb gegrüßt
Hannelore
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 Danke Dir ganz lieb,
liebe Hannelore.
GlG, Gela
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Lindenblatt 
Bis Seite 13 habe ich erst einmal Deine zauberhafte Geschichte gelesen. Du schreibst sehr schön und es liest sich wunderbar. Später werde ich weiterlesen.....
Lieben Gruß
Linde
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 Ich DANKE Dir Herz-lich für die netten Worte.
ich schreibe ja noch an dieser Geschichte,
Wollte sie nur kurz vorstellen.
Herzlichst, Gela
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Loraine Was für eine Geschichte - E N G E L. LG Loraine
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