Kurzgeschichte
Was im Leben wichtig ist - 1. Wie ein kleines Mädchen

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"Ein Schwarm im Licht schimmernder Libellen"
Veröffentlicht am 24. August 2016, 8 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
© Umschlag Bildmaterial: Dixit Karte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Hallöchen, hier spricht (schreibt) Svea, Ich wohne überall und nirgendwo, ich kann nur sagen:auf der Erde. Zudem liebe ich das Schreiben, aber auch den Sport, Malen und Zeichnen, außerdem liebe ich meine Familie und Freunde (halbwegs verständlich oder?). Ich bin durch vieles Lesen von genialen Büchern, wie zum Beispiel den Tigerbüchern von Colleen Houck, die Bücher von Kerstin Gier und vielen anderen mega Büchern (Nightshade...) zum Schreiben ...
Ein Schwarm im Licht schimmernder Libellen

Was im Leben wichtig ist - 1. Wie ein kleines Mädchen

Was im Leben wichtig ist Trostlos?-Nein, endlos glücklich! Ich zurre meine Kapuze noch enger an mein Gesicht und begrabe meine Hände in den großen, zum Rand mit Taschentüchern und anderem Krimskrams gefüllten Taschen. So friere ich nicht zu stark. Doch meinen Beinen und Füßen lasse ich freien Lauf. Kurzer Sprint, Weitsprung- und…PLATSCH. Ich krümme mich vor Lachen und halte meinen Bauch, während das trübe Pfützenwasser um mich herum tanzt. Wie ein Schwarm Fliegen. Nein, es sind keine Fliegen. Etwas viel Eleganteres, Feineres und Zärtlicheres. Es ist ein

Schwarm tausender, im Licht strahlender und funkelnder Libellen, die mich mit sanften Flügeln liebkosen. Ich strecke die Hand aus und fange einen Tropfen auf. Ich sprinte immer noch lachend weiter zur nächsten Pfütze, stoppe jedoch kurz vorher und schüttele grinsend den Kopf. Meine wirren Locken peitschen umher und fallen mir ins Gesicht. Wie ein Hund. Ich weiß selbst nicht, was mit mir los ist, aber ich bin einfach so…glücklich. Und was spricht schon dagegen, für ein paar Minuten wieder sieben Jahre alt zu sein. Ich weiß noch, damals hatten sich meine dunklen Locken noch zu einem dicken Wattebausch auf meinem Kopf getürmt.

Ich erinnere mich an damals. Ich war klatschnass, wie jetzt. Mantel und Boots haben wenig gebracht, doch es stört mich nicht. Bei dem lustigen Flapsch-Platsch in meinen Schuhen jauchze ich glücklich auf. Mein Grinsen erlischt auch nicht, als ich über unsere Türschwelle schreite, im Gegenteil. Ich stelle mich vor unsern imposanten Spiegel und erkenne mich kaum wieder. Eigentlich gar nicht, nicht sofort. Ich glaube es sind die Augen der Person. Sie sind so faszinierend an dem Ganzen. Funkeln sie denn sonst auch so? Ich strahle mir selbst entgegen. Alles tropft und ich bin grenzenlos glücklich.

Ein großer Wassertropfen kullert über meinen flachen Nasenrücken, wie eine Träne und nähert sich meiner Stubsnase, dem Ende. Sie rutsch langsam über den Abgrund…und bleibt hängen. Ich schiele, wie das Opossum Heidi, um den Wassertropfen zu erkennen. Ich muss haltlos kichern, wie eines dieser albernen Highschool-girls. Ich betrachte den Tropfen genauer und stürme eines seltsamen Bedürfnisses plötzlich zurück in den Regen. Es flutet und hämmert, doch es stört mich nicht im Geringsten. Von Fern brummt der Donner und schmale Lichtblitze zucken grell über den geschwärzten Himmel. Die Sonne, die eben noch die Landschaft in bunten

Farben erhellt hatte und sich in den Pfützen gespiegelt hatte, ist zu einem sehr kleinen Viereck zusammengeschrumpft, umgeben von den dicken Wolkenmassen. Genau auf einem der Nachbarbeete kann man die Spiegelung ihrer ausmachen. Ich laufe zu der kleinen Stelle im Beet und spüre erneut mit Vergnügen, wie das kalte Wasser in meinen Stiefeln hin-und herschwappt. Es ist lustig und zum Schreien komisch. Bei dem Lichtfleck halte ich inne und beuge mich über ein paar am Stein klettenden Flechten. Die Wassertropfen haben sich sorgfältig in ihren kleinen Mulden gebettet und funkeln verlockend. Die Welt spiegelt

sich in ihnen. Der schwarze Himmel, grüne Büsche und der kleine Fleck namens Sonne. Und ein zweites Mal blicke ich in das so fremde, strahlende Gesicht.

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Über den Autor

aevsidreamy
Hallöchen, hier spricht (schreibt) Svea,
Ich wohne überall und nirgendwo, ich kann nur sagen:auf der Erde. Zudem liebe ich das Schreiben, aber auch den Sport, Malen und Zeichnen, außerdem liebe ich meine Familie und Freunde (halbwegs verständlich oder?).
Ich bin durch vieles Lesen von genialen Büchern, wie zum Beispiel den Tigerbüchern von Colleen Houck, die Bücher von Kerstin Gier und vielen anderen mega Büchern (Nightshade...) zum Schreiben gekommen. Meine Schwester (ihr Account: happy end) , die schon vor mir mit dem Schreiben angefangen hat, hat mich dabei unterstützt.
Ich hatte viele Geschichtsanfänge, doch jetzt arbeite ich schon seit längerem an einem richtigen Roman. Ich werde ihn auch auf jeden Fall zu Ende schreiben und hoffe, dass ihr ihn bis dahin verfolgt und mir fleißig Verbesserungsideen und so weiter schreibt. Mehr über meinen Roman findet ihr in meinem Forum, oder ihr lest ihn einfach gleich :-).
wie gesagt, über Abboneten und insgesamt Leser würde ich mich mega freuen
LG eure aevsidreamy

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Dilettant Gefällt mir. Gibt es eine Fortsetzung?

LG
D.
Vor langer Zeit - Antworten
aevsidreamy Freut mich, dass du es magst. Also ich habe keine wirkliche Fortsetzung geplant, aber ich wollte so eine Art Buch-Serie, oder besser Kurzgeschichten- Serie daraus machen. Also weis nicht, ob das deine Frage beantwortet hat, aber es gibt schon irgendwie eine Fortsetzung.??
Vor langer Zeit - Antworten
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