Fantasy & Horror
Die Saga der Erben - Kapitel 2 - Das Tor

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"Die Saga der Erben - Kapitel 2 - Das Tor"
Veröffentlicht am 03. Juli 2016, 14 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Danke, dass Du mein Buch liest. Mein Debüt, Life Game, unterliegt leider noch immer meiner Überarbeitung. Beruflich ziemlich eingespannt, bleibt zu wenig Zeit, diesem spannenden Hobby nachzugehen. Ideen für neue Stories stehen Schlange und warten nur noch darauf, in Worte gefasst zu werden. Ich danke allen die weiterhin kritisch aber neugierig meinen Geschichten treu bleiben. C. G.
Die Saga der Erben - Kapitel 2 - Das Tor

Die Saga der Erben - Kapitel 2 - Das Tor

vorwort



Zwei Brüder geraten auf den Spuren ihres Großvaters in fantastische Abenteuer. Fremde Welten müssen vereint, ein Erbe wiederhergestellt und die eigene Welt vor einer unbekannten Gefahr geschützt werden. Zwei Brüder, sonst von Vernunft und Logik geprägt, werden über Nacht auf eine schwere Probe gestellt. Alles woran sie glauben, was sie wissen dachten. All das müssen sie neu ordnen und Zusammenhänge erkennen, wo es nur

wenig Anhaltspunkte gibt. Zwei Brüder auf der Reise in das spannendste Abenteuer ihres Lebens. Ben, einer der Protagonisten hat sein Debüt bereits in "Life Game" bestritten und unter Beweis gestellt, dass er das absolute Zeug zum charismatischen und sympathischen Helden hat. Doch das Tor, welches er nun öffnet, wird mehr von ihm verlangen, als glaubt geben zu können. Sein Ausflug in "Life Game" war dagegen nur das Vorspiel. Life Game ist als eBook über diverse Plattformen erhältlich. Besucht C.G.Illegan auch auf Facebook.

Nachts


 Das Hotel lag noch immer in der tiefen Dunkelheit der Nacht, als Oliver aufwachte und sich auf den Weg zur Etagentoilette machte. Durch kleine im Dach eingelassene Oberlichter fiel das matte Licht des Sternenhimmels auf den Flur. Oliver trat aus der Toilette und wollte gerade den Weg zurück in sein Zimmer in Angriff nehmen, als er ein Schnaufen aus dem Treppenhaus wahrnahm. Vom oberen Treppenabsatz konnte er ein kleines Stück in die Flügel des ersten Stockwerkes blicken. Viel weiter war auch gar nicht notwendig,


denn die Quelle des Schnaubens und Schnaufens saß unmittelbar vor der kunstvoll verzierten Holztür zwischen den beiden Flügeln. Beinahe wäre Oliver umgehend wieder in sein Zimmer gegangen, wäre ihm die dunkle Silhouette nicht merkwürdig vertraut vorgekommen. ‚Ben?‘, rief er im Flüsterton durch das Treppenhaus. Eine Antwort erhielt er nicht. Oliver begann sich Sorgen zu machen. Was machte sein Bruder mitten in der Nacht schnaufend in einem Hotelflur? War Ben ein Schlafwandler? Davon hatte er nie etwas erzählt. Oliver


war auf einen Schlag hellwach und flog die Stufen förmlich runter, bis er direkt neben seinem Bruder abrupt zum Stehen kam. Erneut sprach er Ben an, und erneut erhielt er keine Rückmeldung. Oliver trat in das Sichtfeld von Ben und kniete sich hin. Olivers Herz begann höher zu schlagen und Adrenalin flutete sein System. Bens Augen waren fest verschlossen und das vermeintliche Schnaufen wurde durch das schwere Atmen erzeugt, wenn der Kopf sitzend auf der Brust aufliegt. Ben schlief. Tief und fest. Oliver konnte Ben nicht einfach auf dem Flur sitzen lassen, aber ihn hochzutragen kam ebensowenig in


Frage. Also musste er Ben aufwecken. Hilft ja nichts. Noch während er den Entschluss gepackt hat, griff Oliver bereits nach Bens Armen und Schultern, um ihn sanft wachzurütteln. Oliver formte mit seinen Lippen bereits das Wort „Aufwachen“, als Ben ihm fast einen Herzstillstand verpasst hatte. Ben griff so blitzschnell und ohne Vorwarnung nach Olivers Händen, dass dieser vor Schreck kurz erstarrte. ‚Ssshht‘, Ben hatte die Augen noch immer fest verschlossen und das „Ssshht“ verschwamm merkwürdig mit seinem Schnaufen. Dann verließen


einzelne Worte Bens bewegungslose Lippen, welche Oliver weder verstehen, geschweige denn zuordnen konnte. Jetzt erst nahm Oliver den dumpfen Lichtschein im Spalt unter der Tür wahr. Ben hielt seine Arme noch immer wie in Schraubstöcken. Oliver traute seinen Augen nicht, als er den Türgriff mit den Augen fixierte. Er bewegte sich. Unendlich langsam, aber stetig nach unten. Im ganzen Hotel war kein Geräusch zu hören. Diese unwirkliche Stille wurde mit einem „Klick“ unterbrochen. Das muss der Verschlussmechanismus im Türschloss sein, welcher sich gerade gelöst hatte.


Oliver ertappte sich, wie er alles um sich herum ausgeblendet hat, und einzig den Türgriff anstarrte. Er schnappte augenblicklich nach dem Klicken in seine ursprüngliche Position zurück. So als wäre er nie in einer anderen Stellung gewesen. Während sich die schwere Tür einen winzigen Spalt öffnete schlug Ben erschrocken die Augen auf. Er konnte sich nicht daran erinnern, sein Zimmer verlassen zu haben. Er hatte keine Vorstellung, warum er vor der Tür gekauert hatte. Er hatte sich noch nie verwirrter und hilfloser gefühlt. Oliver fasste kurz zusammen, was er selber


mitbekommen hatte und hoffte darauf, dass Ben dabei eventuell etwas an Erinnerung zurückgewann. Vergebens. Da standen die beiden Männer. In einem dunklen Flur, in einem Hotel tief in den Alpen. Mitten in der Nacht in Boxershorts und T-Shirt vor einer Tür, welche sich gerade zu einem Raum geöffnet hatte, den es gar nicht geben durfte. ‚Schnell, tretet ein. Wir haben nicht viel Zeit‘, nuschelte eine dringend aber leise klingende Stimme hinter der Tür. ‚Ich kann den Durchgang nicht lange sichern. Beeilt euch‘. Ben und Oliver


starrten auf den schmalen, warmgelb leuchtenden Spalt zwischen der Tür und ihrem Rahmen. Ben fand als erster seine Stimme wieder. ‚OK, erwischt. Wir ergeben uns.‘, Ben vermutete im ersten Moment, dass beide gerade Opfer eines Alpinen Scherzes wurden, den sie nicht ganz verstanden. Er war überzeugt, direkt anzuerkennen, dass sie reingelegt wurden, war die schnellste Form, wieder ins Bett zu kommen. Das Hotelpersonal war jedoch penetrant. ‚Schnell, der Durchgang ist nicht mehr lange sicher‘, presste es nun etwas hektischer hinter der Tür hervor.


‚Wir ergeben uns doch. Den Trick mit der Tür müsst ihr uns morgen bei Tageslicht unbedingt zeigen.‘ Ben wünschte sich jetzt nur noch zurück ins warme Bett und hatte keine Lust darauf, diesen Scherz unnötig in die Länge zu ziehen. ‚Ihr laßt mir keine Wahl. Kommt jetzt, oder ich muss Euch holen‘, diesmal drang die Stimme kräftig und drängend zu den beiden Männern. Dieser Wandel erzeugte Unsicherheit bei Ben und Oliver. Ben holte Luft und wollte gerade ansetzen, mit der Stimme zu diskutieren,


dass er sich nicht einfach in einen unbekannten Raum befehlen lässt, da schwang dir Tür vollständig auf. Was sich hinter der Tür offenbarte, stellte alles in Frage, an was Ben und Oliver bislang geglaubt haben.

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Hörbuch

Über den Autor

Gillegan
Danke, dass Du mein Buch liest.

Mein Debüt, Life Game, unterliegt leider noch immer meiner Überarbeitung. Beruflich ziemlich eingespannt, bleibt zu wenig Zeit, diesem spannenden Hobby nachzugehen. Ideen für neue Stories stehen Schlange und warten nur noch darauf, in Worte gefasst zu werden.

Ich danke allen die weiterhin kritisch aber neugierig meinen Geschichten treu bleiben.

C. G.

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EllaWolke Endlich finde ich Zeit... Bevor sie in den nächsten Tagen schon wieder mehr als kostbar wird und mir keine bleibt zum lesen

LG
Bis zum nächsten Buch :-)
Vor langer Zeit - Antworten
Gillegan Hi Ella, Kapitel 3 ist online ;)
Vor langer Zeit - Antworten
EllaWolke Habs draußen auf den Wiesen gelesen .... am Handy
aber nicht kommentiert
In gewohnter Gilligan Manier geschrieben

Vor langer Zeit - Antworten
silberfunke Ja wie fieß ist das denn! Die Spannung Steigt, sie steigt, die Neugier nicht weniger und plötzlich ist das Kapitel zu Ende.
Eine Geschichte nach meinen Geschmack. Super gemacht. Ich lese weiter!
Vor langer Zeit - Antworten
Gillegan hallo silberfunke, und vielen dank für das tolle feedback. der vorgänger "life game" ist auf diversen plattformen für 1,99 erhältlich. wenn dir diese beiden kapitel schon gefallen haben, wirst das debüt von ben lieben. liebe grüße
gillegan
Vor langer Zeit - Antworten
abschuetze Es war nun so lange her, dass ich den ersten Teil nochmals lesen musste :)
Genau wie ich es erwartet habe. Du schreibst schon wieder so etwas mystisches und äußerst spannendes.Klasse. Ich hoffe nur, deine Zeit lässt es zu, die Pausen zwischen den Kapiteln nicht zu lang zu gestalten ;)

LG von Antje
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 Das hat mich nun Neugierig gemacht und bin schon gespannt darauf, wie es weiter geht und was die Brüder nun sehen können
Schönen Sonntag noch
Mit freundl. Grüßen, Gela
Vor langer Zeit - Antworten
Gillegan Hi Gela,

danke für deine lieben Worte. Es gibt bereits eine fertige Vorgeschichte. Sie heißt Life Game und ist derzeit für 99 ct bei Amazon und weiteren Plattformen zu bekommen, Ich komme im Moment nur selten zum Schreiben, deswegen wird es hier bei der Saga der Erben wohl immer wieder etwas länger dauern, bis neue Kapitel nachrutschen.

Liebe Grüße,
Gillegan
Vor langer Zeit - Antworten
abschuetze ... oh ja, die Vorgeschichte kann ich nur empfehlen. Hab sie in der Entstehungsphase mit Begeisterung verfolgt.

LG von Antje
Vor langer Zeit - Antworten
gela556 Nicht so schlimm, denn ich laufe nicht fort und lese wenn wieder etwas erscheint, Ganz liebe Grüße Dir und deiner Familie, Gela
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