Veröffentlicht am 01. Juli 2016, 4 Seiten
Kategorie Gedichte http://www.mystorys.de
Über den Autor:
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
In der morgendlichen Kühle,
nach der lauen Sommernacht,
mit den Händen ich erfühle
meines Weibes Liebespracht.
Deine Brüste atmen wohlig -
ach wie schön ist Gottes Land -
nur das eine scheint bedrohlich,
du bringst mich um den Verstand.
Meine Lippen sich berauschen
an dem Honig deiner Lust,
wenn wir Liebessäfte tauschen,
wirkt der Wahnsinn ganz bewusst.
Später ruhen wir vom Spiele
auf dem Wonnelaken aus,
Küsse tauschen wir so viele,
duftend blüht ein Rosenstrauß.
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)