Ohne Gegenwehr
Wir können ihren Durst nicht stillen,
sie wollen unser ganzes Geld,
am besten ist, wenn wir uns töten
und alles Elend dieser Welt.
Nein, sie bekennen keine Farbe,
sie legen bunte Lügen aus
und weinen bitterliche Tränen
ins weltenweite Armenhaus.
Wir lassen uns doch gern betrügen,
gar selten schreit mal einer auf,
wir sind so froh, dass wir noch leben,
bequem ist unser Lebenslauf.
So werden Reiche immer reicher,
und Kinder sterben überall,
wir können ihre Gier nicht stillen
auf Erden nicht und nicht im All.
(c) Rajymbek 03/2016