Knisterwärme
In einem zauberhaften Zimmer
Hock ich behaglich am Kamin,
Melodisch dort ein Feuer prasselt,
Im Raum ein Duft von Rosmarin.
Der Wirklichkeit bin ich entflohen,
Gedanken schießen durch den Kopf,
Hab ich die Träume erst verloren,
Bin ich ein bettelarmer Tropf.
Kann Feuer meine Seele wärmen,
Ist Knisterwärme denn so heiß,
Dass die Gefühle mich verbrennen,
Ein Wimpernschlag das Herz zerreiß’?
Der Ofen und der Himmel leuchten
Im Feuerzauber dieser Nacht,
Und schließlich will die Liebe brennen,
Weil auch die Flamme ist entfacht.
Copyright Rajymbek 12/2008