| Flocke Lieber Louis, ich hab dein Buch gelesen und auch ich mag das alles nicht und fühle mich grad glücklich, dass ich auf dem Land lebe, wo um mich herum noch alles grün ist. Die Bäume an der Straße werden in trockenen Zeiten von uns Dorfbewohnern liebevoll bewässert. Vielleicht kannst DU sogar verstehen, warum es bei mir, in meinem Erwachsenenleben nie eine echte Tanne im Wohnzimmer gab und geben wird. Ich finds einfach schrecklich, dieses Bäumchen zu fällen, nur damit es ein paar Tage in der Wohnung glänzt und dann wird es einfach entsorgt. Ein schöner Tannenstrauß tut es auch und jede Tanne würde gern ein paar Zweige abgeben, wenn sie dafür am Leben bleiben darf. In meinem Garten steht immer noch eine Tanne, die jedes Jahr zur Adventszeit geschmückt wird. Schmunzeln darfst du, aber nicht lachen! So bin ich halt ........... Liebe Grüße, Flocke |
| Eichenlaub Es ist traurig, dass noch immer nicht jedem einzelnen Baum genug Respekt gezollt wird, der uns Menschen schließlich gesund am Leben erhält. Außnahmen wäre nur dann, ihn zu entfernen, wenn eine große Gefahr durch den Baum bestehen könnte... Früher gab es auch einmal eine Stadtaktion, denn man wollte alle Birken auf einem schöne Fuß- und Radweg, entfernen. Birken werden sowieso nur ca. 40 Jahre alt. Da haben die Bürger sich doch laut geäußert und ich war daraufhin sofort ins Rathaus zum Ordnungsamt gelaufen, um meinen Unmut zu äußern. Aus welchem Grunde auch immer, die vielen Birken wurden damals nicht gefällt und stehen heute noch. Lieben Gruß Gerlinde |
| Enya2853 "„Zu fällen einen schönen Baum,braucht's eine halbe Stunde kaum.Zu wachsen, bis man ihn bewundert,braucht er, bedenk' es, ein Jahrhundert.“ (Eugen Roth) Du hast es mal wieder auf den Punkt gebracht, lieber Louis. Es ist mehr als traurig, was sich die Verantwortlichen leisten. Angesichts der drohenden Klimakatastrophe wird zwar viel vom Umdenken geredet, doch das Handeln kommt viel zu spät. Dass man die Bürger nicht zuvor informiert, geschieht sicher nicht nur, um lästige Fragen zu vermeiden, sondern man fürchtet auch wehrhafte Bürger, die Initiativen ins Leben rufen, die dann solche Projekte zum Teil auf Eis legen. Du schaust hin, Louis, rüttelst auf mit deinen Texten, es brauchte noch viel mehr Menschen wie du, die sich der Profitgier und den Lügen der Politik entgegenstellen. Und es fängt doch schon im Kleinen an. Ich sage immer: Global denken, aber lokal handeln. Wie soll eine bessere Welt (und wir haben nur diese eine) entstehen, wenn wir nicht mal "im Kleinen" es schaffen, sie zu bewahren und zu schützen? Danke für diesen Beitrag von dir. Liebe Grüße Enya (die wieder mal sehr nachdenklich ist). |
| monalisa592107 leider zählt das Geld mehr wie die intakte Umwelt ein Parkplatz bringt Parkgebühren ein Baum kostet Pflege Laub Entfernung im Herbst . Ast Beschneidungen und Pflege übers Jahr es Zählt immer der Profit leider nicht der nutzen der Natur für uns Menschen in den großen Städten da ist jede Großstadt gleich >> die Sängerin Alexandra besag es in den 60ern > Mein Freund der Baum ist Tod er fiel im frühen Morgenrot |
| Herbsttag Leider ist es in Wiesbaden oder Darmstadt oder einer anderen Stadt in Deutschland nicht anders. Die grüne Lunge wird verkleinert und verkleinert. Hoffentlich bekommen wir nicht eines Tages Zustände wie in China und jetzt auch Japan, wo man zu gewissen Zeiten vor lauter Smog nur noch mit Mund- und Nasenschutz aus dem Haus gehen kann. Liebe Grüße Ira |
| Frettschen Für alles, was "Kohle" einfährt, wird Geld ausgegeben! Noch ein Tempel? Ich glaube, ich muss mich übergeben. Wenn ich solche Geschichten lese, bin ich so froh, dass es mich hier aufs Land gezogen hat. Hier gibt es keine Brötchen um die Ecke und auch keinen Fleischer. Hier gibt es keine Tanzbar und keine Schule, geschweige denn einen Kindergarten. Aber hier gibt es neben vielen leerstehenden und zerfallenen Häusern auch Natur. Natur vom feinsten. Ich gehe vor die Tür und die Vögel zwitschern zur Begrüßung. Und deswegen liebe ich es hier zu leben. Manche äußern: Da, wo du wohnst, da ist doch nichts. Da ist doch alles tot. Meine Meinung ist anders. Asphalt ist Tod und Bäume sind Leben. |
| GertraudW Lieber Louis, meiner Ansicht nach ist es eh schon "VIERTEL-NACH-Zwölf". Und es wird noch schlimmer werden - fürchte ich. Als wir vor 47 Jahren in diesen kleinen Ort (heute ist er eine "Große Kreisstadt" mit ca. 38.000 Einwohnern) gezogen sind, war unser Mietshaus mit seinen drei Stockwerken das höchste Haus weit und breit - rundherum lauter kleine, putzige Häuschen, grad schee war`s. Und heute? Gut, Hochhäuser gibt`s um uns herum noch nicht, aber lauter neue Häuser im "Toscana"-Stil. Und statt Eichen, Buchen, oder Birken pflanzen sie lauter Zypressen ... Ich denk`, ich wohn in Italien. Aber machen kannst nix ... In diesem Sinne, liebe Grüße und einen schönen Sonntag Gertraud |
| baesta Da blutet einem das Herz, wenn man diesen Wahnsinn liest. Irgendwann wird man bemerken, dass mna Geld nicht essen kann, es im Sommer bei Hitze keinen Schatten wirft und es auch keine gute Luft erzeugt, dann wird es zu spät sein. Ich trauere mit Dir, lieber Louis. Auch bei uns vorm Haus wurden schöne große Bäume gefällt, die im Sommer guten Schatten gespendet hatten. Nur einer steht noch. Ich hatte mich bei der Gemeinde darüber beschwert, vielleicht hab ich wenigstens den einen "gerettet". Nun in diesem heißen Sommer drängelten sich alle Autos dort, um wenigstens etwas vom Schatten abzubekommen. Und das alles nur, weil einige Leute meinten, keine Sicht zu haben, vielleicht auf das gegenüberleigende Altenheim. Es ist wirklich grauenvoll, wenn der normle Menschenverstand aussetzt. Ich könnte um jeden Baum heulen, der gefällt wird. LG Bärbel |
| Albatros99 Ach, Louis, wie du weißt, bist du kein Einzelfall, bzw. Berlin. Gerade für die Autos wird doch ALLES getan. Und wenn`s auch paar Jahre dauert, wie jetzt bei uns der Ausbau der B 115. Wenn du von Berlin zu mir willst, musst du ja da lang. Was war das für eine herrlich Allee zwischen Krauschwitz und Rietschen, den ganzen Truppenübungsplatz lang, Linden, Ahorn, Eichen. Ich denke mal, noch von Pücklers Zeit. Da jetzt die vielen Autos auch 2 Wölfe übern Haufen gefahren haben, wurde es langsam Zeit zum Ausbau. Die Straße ist nun nur wenig breiter und etwas gerader, aber die Allee ist weg und kommt auch nicht wieder. Ist ja genug Wald gleich daneben. In Meck-Pom bauen sie wenigstens Zäune vor die Alleebäume und stellen dort Schilder 70 auf, und seltsamerweise geht das. Aber da leben ja auch fast keine Leute mehr, stimmts? Es ist grauenvoll, doch wie Harry schon schrieb, in dieser Art von Demokratie wirst du nicht gefragt und hast auch kein Mitspracherecht, immer, wenns um Geld geht. Einen schönen Sonntag wünsch ich dir, Lieben Gruß Christine |