Journalismus & Glosse
Der stumme Schrei...

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"Wenn Bäume mitreden dürften... "
Veröffentlicht am 19. September 2015, 14 Seiten
Kategorie Journalismus & Glosse
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Über den Autor:

Mit Vorliebe schreibe ich Drabbles, Krimis und Kurzgeschichten... Ich liebe diese fabelhaft pointierten Miniatur-Geschichtchen. Zur Abwechslung schreibe ich auch gern mal eine erotische Geschichte... Ansonsten hoffe ich auf viele geneigte Leser und freue mich über jeden ehrlich gemeinten Kommentar. Zwei Städte sind mir neben Berlin besonders wichtig: Paris und Venedig... 09.Mai 2015 Ich habe heute erfahren müssen, dass Silvi ...
Wenn Bäume mitreden dürften...

Der stumme Schrei...

Bleistift





Der stumme Schrei...


  Kurzgeschichte

Der stumme Schrei...

Völlig überraschend für die Anwohner wurde der gesamte Fußgängerbereich an einer viel befahrenen, direkt ins Zentrum führenden Allee, in der Breite auf ein Minimum reduziert. Den verbliebenen kümmerlichen Rest des Fußweges mussten sich jetzt die Fußgänger auch noch mit den schnell dahinjagenden Radlern jeweils zur Hälfte teilen. Ein rot-weißer, massiver Plastikzaun riegelte nun die restliche Gehwegfläche als eine neue Baustelle beinahe schon hermetisch vom lebendigen Geschehen auf dem Restgehweg komplett ab. Etwas Alltägliches, woran sich die Leute trotz

allen Meckerns und weiterer diverser Unmutsbekundungen mehr oder weniger gewöhnt hatten, denn es war wirklich nichts Besonderes. Nur wieder einmal eine weitere, den Nerv tötende Baustelle eben. In der Tat, nichts Ungewöhnliches in einer Millionenstadt wie Berlin, die ohnehin seit langem schon mit dem gnadenlosen Virus einer wohl nimmer enden wollenden Bauwut infiziert ist, aus der es scheinbar längst schon kein Entkommen mehr zu geben scheint. Termine werden nicht eingehalten und die veranschlagten Baukosten explodieren ins Uferlose. Deswegen nahmen es die rund 5000 Leute, die täglich dieses künstlich verursachte Nadelöhr passieren mussten, nicht besonders tragisch und passten sich halt wie gewohnt,

den plötzlich veränderten Umständen an. Sie ließen sich auf einer Länge von 220 Metern kommentarlos einpferchen und akzeptierten ohne darüber nachzudenken, das temporäre Gedränge und Geschiebe in diesen drastisch verengten Fußgängerschlauch. Dieweil sich schon am darauffolgenden Tag eine gehörige Menge, meist billiger ausländische Arbeitskräfte daranmachten, sowohl Teile des Fußweges, als auch den Radfahrweg komplett einzureißen und das Erdreich abzutragen. Zweckmäßigerweise erachten es nämlich die verantwortlichen Damen und Herren Kommunalpolitiker in aller Regel ohnehin als nicht für nötig, die betroffene Anwohnerschaft, wie auch die Öffentlichkeit überhaupt über irgendwelche

stattfindenden Baumaßnahmen vorher zu informieren. Wozu auch, das würde unter Umständen vielleicht nur unangenehme Fragen aufwerfen, denen man sich natürlich am bequemsten durch Verschweigen entziehen konnte… Man handelt und schafft stattdessen einfach Tatsachen. Spätestens an dem Tag, an welchen der einschränkende Bauzaun wieder verschwunden wäre, würde garantiert niemand mehr irgendwelche dummen, oder gar unbequemen Fragen stellen. Alles wäre wieder bestens und Radfahrer, wie Fußgänger würden sich an einem exzellent wiederhergerichteten Weg erfreuen… Nur hatte die Sache diesmal einen kleinen Haken, denn im Zuge der Bauarbeiten sind

einige Dinge geschehen, die leider recht typisch für diese Gesellschaft sind und für die in aller Regel nie jemand auch nur andeutungsweise gern die öffentliche Verantwortung übernehmen möchte. In der Dämmerung eines anbrechenden Abends, als alle Bauleute schon längst Feierabend gemacht hatten, fuhren zwei LKW auf die Baustelle und kurz darauf wurden eine Schar behelmter Männer aktiv, die zudem auch noch mit schwerem Gerät angerückt waren. Stählerne Klauen packten zu und plötzlich kreischte eine Profikettensäge grässlich auf. Niemand kümmerte sich um den stummen Schrei, der durch die Alleenschlucht jener Magistrale hallte und sich kurze Zeit später

noch weitere viermal wiederholen sollte. Man hatte an diesem Abend fünf kerngesunde, in der Blüte ihrer Jahre stehende Linden mir nichts, dir nichts, knapp über der Wurzel mit einem sauberen Schnitt abgesägt, sie professionell entastet, die Stämme in Windeseile in handliche Stücke zerlegt und abtransportiert. Ähnlich einem Kinderspiel, wurde von jetzt auf gleich entschieden, dass diese fünf großen, völlig gesunden Bäume ihr Dasein auf dieser Welt aufzugeben hatten und niemand, der für sie Partei ergriff und versucht war, ihr Leben zu schonen. Sie, die uns still und ohne Murren Jahrzehntelang ihren Sauerstoff und bei gnadenloser Sommersonne ihren Schatten

gespendet hatten, die uns im Herbst mit ihrer farbigen Blätterpracht erfreut haben, die unseren Feinstaub gebunden haben und last but not least, die am Ende unser beschissenes Kohlendioxid für uns getilgt hatten, sie wurden gnadenlos und ohne jeglichen Widerstand geshreddert... Gut vierzig Jahre haben diese fünf Linden gebraucht, um sich zu prachtvollen Straßenbäumen in der Allee zu entwickeln, knapp 15 Minuten haben jedoch schon ausgereicht, sie für alle Zeit vergessen zu machen. Wie ich kuze Zeit später rein zufällig aus der aus der Zeitung erfahren habe, sollen diese Bäume angeblich bereits "geschädigt" gewesen sein. Leider kann ich diese stinkende

und oberfaule Ausrede eines ausgerechnet Grünen Baustadtrates nicht akzeptieren, weil ich jeden Tag an diesen Bäumen vorbeigekommen bin und mir ganz gewiss aufgefallen wäre, wenn diese Bäume tatsächlich nachhaltig geschädigt wären. Bleibt zudem die völlig unbeantwortete Frage, warum sie im Fall einer wirklichen Schädigung dann nicht durch junge und gesunde Lindenbäume ersetzt worden sind… Als nach drei Wochen intensiver Bautätigkeit der Bauzaun wieder entfernt wurde, entdeckte man das wahre Geheimnis, warum diese Bäume auf der Allee welchen eigentlichen Interessen weichen mussten. Denn von nun an gab es plötzlich vor dem Einkaufscenter einige kostenpflichtige Parktaschen für PKW’s

und zwanzig Abstellplätze für Fahrräder mehr… Man hatte dem Konsumtempel Rechnung getragen. So viel zur Politiker-Wahrheit… Leider ist das kein Einzelfall, denn schon im nächsten Jahr soll ein paar hundert Meter weiter östlich ein weiterer riesiger Konsumtempel in dieser Allee aus dem Boden gestampft werden, mit jeder Menge Verkaufsraum, unzähligen Büros und vielen darüber liegenden Wohneinheiten.

Ein bestehender alter Brunnen hingegen, darf laut Projekt in das neu entstehende Ensemble passend integriert werden. Entsprechend der geplanten Größe muss selbstverständlich der danebenliegende kleine Hain mit über einhundert intakten Bäumen den bauwütigen

Städteplanern zum Opfer fallen… Als ehemals langjähriger Bewohner dieses Kiezes bin ich damals übrigens noch niemals dazu befragt worden, ob ich denn mit dem Bau eines weiteren Einkaufscenters und damit auch zwangsläufig mit dem Fällen der im Wege stehenden Bäume einverstanden bin… Ich persönlich gebe dieser Menschheit keine Chance für eine überlebensfähige Zukunft, wenn sie sich nicht in absehbarer Zeit von dieser ausschließlich am Geld interessierten Lobbyisten-Gesellschaft trennt. Aber eigentlich ist es bereits schon fünf nach zwölf, wenn ich mir die rasant eingetretenen Klimaveränderungen auf unserem Planeten so anschaue, die lange Jahre von all unseren Politikern und ihren bezahlten

Wissenschaftlern bewusst kleingeredet und deren weltweite Folgen der Öffentlichkeit weitestgehend verschwiegen wurden…


***


Nachtrag von 2026/2 :

Inzwischen ist der Hain verschwunden und stattdessen ist an dieser Stelle ein gigantisches Bürohochaus icl. mit diversen Einkaufsmöglichkeiten entstanden...



Impressum

Cover: selfARTwork

Text: Bleistift

(C) by Louis 2015/09 last Update: 2026/2

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Hörbuch

Über den Autor

Bleistift
Mit Vorliebe schreibe ich Drabbles, Krimis und Kurzgeschichten...
Ich liebe diese fabelhaft pointierten Miniatur-Geschichtchen.
Zur Abwechslung schreibe ich auch gern mal eine erotische Geschichte...
Ansonsten hoffe ich auf viele geneigte Leser und freue mich über jeden ehrlich gemeinten Kommentar.
Zwei Städte sind mir neben Berlin besonders wichtig:
Paris und Venedig...

09.Mai 2015
Ich habe heute erfahren müssen, dass Silvi Bredau am Samstag, dem 25. April 2015
ihren Kampf gegen den Krebs endgültig verloren hat...
Ich schäme mich meiner Tränen nicht...
Louis

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Flocke 
Lieber Louis,
ich hab dein Buch gelesen und auch ich mag das alles nicht
und fühle mich grad glücklich, dass ich auf dem Land lebe,
wo um mich herum noch alles grün ist.
Die Bäume an der Straße werden in trockenen Zeiten von uns Dorfbewohnern liebevoll bewässert.
Vielleicht kannst DU sogar verstehen, warum es bei mir, in meinem Erwachsenenleben nie eine echte Tanne im Wohnzimmer gab und geben wird. Ich finds einfach schrecklich, dieses Bäumchen zu fällen, nur damit es ein paar Tage in der Wohnung glänzt und dann wird es einfach entsorgt. Ein schöner Tannenstrauß tut es auch und jede Tanne würde gern ein paar Zweige abgeben, wenn sie dafür am Leben bleiben darf.

In meinem Garten steht immer noch eine Tanne, die jedes Jahr zur Adventszeit geschmückt wird. Schmunzeln darfst du, aber nicht lachen!
So bin ich halt ...........

Liebe Grüße,
Flocke
Heute - Antworten
Eichenlaub 
Es ist traurig, dass noch immer nicht jedem einzelnen Baum genug Respekt gezollt wird, der uns Menschen schließlich gesund am Leben erhält. Außnahmen wäre nur dann, ihn zu entfernen, wenn eine große Gefahr durch den Baum bestehen könnte...
Früher gab es auch einmal eine Stadtaktion, denn man wollte alle Birken auf einem schöne Fuß- und Radweg, entfernen. Birken werden sowieso nur ca. 40 Jahre alt. Da haben die Bürger sich doch laut geäußert und ich war daraufhin sofort ins Rathaus zum Ordnungsamt gelaufen, um meinen Unmut zu äußern.
Aus welchem Grunde auch immer, die vielen Birken wurden damals nicht gefällt und stehen heute noch.

Lieben Gruß
Gerlinde
Heute - Antworten
Enya2853 "„Zu fällen einen schönen Baum,braucht's eine halbe Stunde kaum.Zu wachsen, bis man ihn bewundert,braucht er, bedenk' es, ein Jahrhundert.“
(Eugen Roth)

Du hast es mal wieder auf den Punkt gebracht, lieber Louis. Es ist mehr als traurig, was sich die Verantwortlichen leisten.
Angesichts der drohenden Klimakatastrophe wird zwar viel vom Umdenken geredet, doch das Handeln kommt viel zu spät.
Dass man die Bürger nicht zuvor informiert, geschieht sicher nicht nur, um lästige Fragen zu vermeiden, sondern man fürchtet auch wehrhafte Bürger, die Initiativen ins Leben rufen, die dann solche Projekte zum Teil auf Eis legen.

Du schaust hin, Louis, rüttelst auf mit deinen Texten, es brauchte noch viel mehr Menschen wie du, die sich der Profitgier und den Lügen der Politik entgegenstellen.

Und es fängt doch schon im Kleinen an. Ich sage immer: Global denken, aber lokal handeln.
Wie soll eine bessere Welt (und wir haben nur diese eine) entstehen, wenn wir nicht mal "im Kleinen" es schaffen, sie zu bewahren und zu schützen?

Danke für diesen Beitrag von dir.

Liebe Grüße
Enya (die wieder mal sehr nachdenklich ist).
Vor langer Zeit - Antworten
monalisa592107 leider zählt das Geld mehr wie die intakte Umwelt
ein Parkplatz bringt Parkgebühren ein Baum kostet Pflege
Laub Entfernung im Herbst . Ast Beschneidungen und Pflege übers Jahr
es Zählt immer der Profit leider nicht der nutzen der Natur für uns Menschen in den großen Städten da ist jede Großstadt gleich
>> die Sängerin Alexandra besag es in den 60ern > Mein Freund der Baum ist Tod er fiel im frühen Morgenrot
Vor langer Zeit - Antworten
Herbsttag Leider ist es in Wiesbaden oder Darmstadt oder einer anderen Stadt in Deutschland nicht anders. Die grüne Lunge wird verkleinert und verkleinert. Hoffentlich bekommen wir nicht eines Tages Zustände wie in China und jetzt auch Japan, wo man zu gewissen Zeiten vor lauter Smog nur noch mit Mund- und Nasenschutz aus dem Haus gehen kann.
Liebe Grüße Ira
Vor langer Zeit - Antworten
Frettschen Für alles, was "Kohle" einfährt, wird Geld ausgegeben! Noch ein Tempel? Ich glaube, ich muss mich übergeben.
Wenn ich solche Geschichten lese, bin ich so froh, dass es mich hier aufs Land gezogen hat.
Hier gibt es keine Brötchen um die Ecke und auch keinen Fleischer.
Hier gibt es keine Tanzbar und keine Schule, geschweige denn einen Kindergarten.
Aber hier gibt es neben vielen leerstehenden und zerfallenen Häusern auch Natur. Natur vom feinsten. Ich gehe vor die Tür und die Vögel zwitschern zur Begrüßung.
Und deswegen liebe ich es hier zu leben.
Manche äußern: Da, wo du wohnst, da ist doch nichts. Da ist doch alles tot.
Meine Meinung ist anders.
Asphalt ist Tod und Bäume sind Leben.
Vor langer Zeit - Antworten
GertraudW 
Lieber Louis,
meiner Ansicht nach ist es eh schon "VIERTEL-NACH-Zwölf".
Und es wird noch schlimmer werden - fürchte ich.
Als wir vor 47 Jahren in diesen kleinen Ort (heute ist er eine
"Große Kreisstadt" mit ca. 38.000 Einwohnern) gezogen sind,
war unser Mietshaus mit seinen drei Stockwerken das höchste
Haus weit und breit - rundherum lauter kleine, putzige Häuschen,
grad schee war`s.
Und heute? Gut, Hochhäuser gibt`s um uns herum noch nicht, aber
lauter neue Häuser im "Toscana"-Stil. Und statt Eichen, Buchen, oder
Birken pflanzen sie lauter Zypressen ... Ich denk`, ich wohn in Italien.
Aber machen kannst nix ...
In diesem Sinne, liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Gertraud
Vor langer Zeit - Antworten
Rehkitz Es tut so weh zu sehen wie unsere Welt systhematisch dem Konsum geopfert wird. Es werden Wälder gerodet und für Wildtiere Unterstände aus Beton aufgestellt. Statt alte Strassen zu sanieren werden Autobahnen errichtet. Es ist Wahnsinn.

Liebe Grüße
Theresia
Vor langer Zeit - Antworten
baesta Da blutet einem das Herz, wenn man diesen Wahnsinn liest. Irgendwann wird man bemerken, dass mna Geld nicht essen kann, es im Sommer bei Hitze keinen Schatten wirft und es auch keine gute Luft erzeugt, dann wird es zu spät sein. Ich trauere mit Dir, lieber Louis. Auch bei uns vorm Haus wurden schöne große Bäume gefällt, die im Sommer guten Schatten gespendet hatten. Nur einer steht noch. Ich hatte mich bei der Gemeinde darüber beschwert, vielleicht hab ich wenigstens den einen "gerettet". Nun in diesem heißen Sommer drängelten sich alle Autos dort, um wenigstens etwas vom Schatten abzubekommen. Und das alles nur, weil einige Leute meinten, keine Sicht zu haben, vielleicht auf das gegenüberleigende Altenheim.
Es ist wirklich grauenvoll, wenn der normle Menschenverstand aussetzt. Ich könnte um jeden Baum heulen, der gefällt wird.
LG Bärbel
Vor langer Zeit - Antworten
Albatros99 Ach, Louis, wie du weißt, bist du kein Einzelfall, bzw. Berlin. Gerade für die Autos wird doch ALLES getan. Und wenn`s auch paar Jahre dauert, wie jetzt bei uns der Ausbau der B 115. Wenn du von Berlin zu mir willst, musst du ja da lang. Was war das für eine herrlich Allee zwischen Krauschwitz und Rietschen, den ganzen Truppenübungsplatz lang, Linden, Ahorn, Eichen. Ich denke mal, noch von Pücklers Zeit. Da jetzt die vielen Autos auch 2 Wölfe übern Haufen gefahren haben, wurde es langsam Zeit zum Ausbau. Die Straße ist nun nur wenig breiter und etwas gerader, aber die Allee ist weg und kommt auch nicht wieder. Ist ja genug Wald gleich daneben. In Meck-Pom bauen sie wenigstens Zäune vor die Alleebäume und stellen dort Schilder 70 auf, und seltsamerweise geht das. Aber da leben ja auch fast keine Leute mehr, stimmts?
Es ist grauenvoll, doch wie Harry schon schrieb, in dieser Art von Demokratie wirst du nicht gefragt und hast auch kein Mitspracherecht, immer, wenns um Geld geht.
Einen schönen Sonntag wünsch ich dir,
Lieben Gruß
Christine
Vor langer Zeit - Antworten
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