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Das Ziel - Gedichte von meiner Mutter

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"Das Ziel - Gedichte von meiner Mutter"
Veröffentlicht am 04. August 2015, 14 Seiten
Kategorie Gedichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Mitten im kalten Winter, im Zeichen Steinbock bin ich geboren. Viele Winter habe ich nun schon erlebt, doch ich erlebe auch immer noch gerne die anderen Jahreszeiten. Ich schreibe Kurz-Geschichten, Märchen Geschichten über meinen Hund, oder auch Fantasie. Ich schreibe sehr gerne Gedichte, dazu gehört Lyrik und Poesie. Ich male Bilder, in Acryl, oder Aquarell, zeichne auch, oder ich male mit einem Tablett direkt am PC.
Das Ziel - Gedichte von meiner Mutter

Das Ziel - Gedichte von meiner Mutter

Gedichte von meiner Mutter

Mutti und ich






Vergeben


Verzeihen und vergeben,

Vergessen - damit aus So wär es schön im Leben. Doch was wird meist daraus? Man will verzeihen und vergessen, doch immer wieder denkt man dran - - man tat mir dies und das, es war vermessen - - so schnell ich’s nicht vergessen kann! - Wenn wir des Abends beten, vergib uns unsre Schuld! Erwarten wir

Vergebung von unsrem Gott In seiner Huld! Wie können wir

erwarten: „Vergib uns unsere Schuld!“

Wenn wir uns selbst erharten, und haben kein Geduld! Wir sollten täglich danken: Gott du bist so groß! Gib du’s, dass wir nicht wanken Und hadern mit unserem Los! Was wär aus uns geworden, Wenn Gott so kleinlich wär? Verzeih‘ n wir unserem Nächsten!

Unser Herrgott tut‘s viel mehr.





Das Ziel!

Was tun wir Menschen wichtig -

Nein, dies und jenes nicht, obgleich doch nichts so richtig erkannt und wahrhaft ist. - Wir Menschen wollen scheinen, mehr scheinen als wir sind - manchmal wär es zum Weinen, wie es so oft tut ein Kind. - Wenn ich es jetzt beschaue, weiß ich, wie gut es ist, dass man nicht zu hoch baue, zu hoch der Himmel ist.

Gott zu dienen ist ein hohes ziel Von ihm kann man erwarten - Sehr viel! - Natürlich muss man

geben, so viel man nur vermag, dann dürfen wir erhoffen, den einen großen Tag! -














Oben.

Ein leichtes ist‘ s den Berg

Erklimmen, wenn in Gedanken du es tust. Schon schwerer ist‘ s das Ziel erringen, wenn du die Höh‘ erkennen mußt. Du stehst davor und bist so klein - Du zweifelst plötzlich: kann das sein? - Du setzt den Fuß und glaubst nicht dran, dass man die Höh‘ erreichen kann! - Doch bist du oben und blickst zurück, bedenkst du nicht der verlorenen Müh‘ du schaust nur mit verzücktem Blicke -  

Wie lieblich ist die Landschaft „sieh“! Kaum denkst du an verlorene Kraft

- Du bist so froh, du hast es doch geschafft! - - -





Berlin - um 1926!

Weites, graues Häusermeer - Ewiges Treiben und Hasten, darin lebt ein Menschenheer beschwert mit des Alltags Lasten. Viele aus dunklem Hinterhaus, aus engen, dumpfen Räumen. Andere gerade kommend vom Schmaus, wovon die vielen träumen. - Immer nur Treiben, Hasten und Lärm, jeder nur vorwärts strebt - keiner von allen sieht den Stern, der oben am Himmel steht. Alle, so kommt es mir grad vor, wie aufgezogene Marionetten - Der Zwang 

aus allen macht den

Tor An unsichtbaren Ketten. -














Der Morgen Dort unten im Tal ist der Morgen gekommen. Das Licht scheint mir fahl und die Landschaft verschwommen. Ein Vöglein zwitschert verstohlen im Baum. Ganz leis‘ nur, als wagte es kaum Den Morgen zu stören - Man sollte nichts hören - So hat der Nebel die Berge verschoben - Man sieht nichts und alles ist noch verwoben. - Am Abend stand drüben ein Berg Noch mit Bäumen - Ein dichter Nebel lässt mich träumen - Der Berg sei verschwunden und ich hätte

kein neues Glück gefunden - Doch plötzlich beginnt sich der Nebel zu heben - Es ist wie ein heimliches Weben Zwischen dem Himmel und der Erden, Der uns nimmt alle Beschwerden. Die Sonne strahlt plötzlich über dem Land - So ist es im Leben - Uns allen bekannt. -


© Luise Müller

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Hörbuch

Über den Autor

Eisblume
Mitten im kalten Winter, im Zeichen Steinbock bin ich geboren. Viele Winter habe ich nun schon erlebt, doch ich erlebe auch immer noch gerne die anderen Jahreszeiten.
Ich schreibe Kurz-Geschichten, Märchen Geschichten über meinen Hund, oder auch Fantasie.
Ich schreibe sehr gerne Gedichte, dazu gehört Lyrik und Poesie.
Ich male Bilder, in Acryl, oder Aquarell, zeichne auch, oder ich male mit einem Tablett direkt am PC.

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mohan1948 Ein Lob an Deine Mutter - auch meine hat gedichtet.
Gerne gelesen liebe Christa
liebe Grüße Hannelore
Vor langer Zeit - Antworten
Eisblume tausend Dank liebe Hannelore
Vor langer Zeit - Antworten
derrainer liebe christa ,
ein lob an deine mutter , auch wenn gott nicht mein ding ist , respektiere ich den glauben eines jeden .
man merkt dass es ältere verse sind , meine meinung , das heißt aber nicht , dass sie heute keinen bestand hätten ,
wie gesagt ich finde sie gut

lieben gruß rainer
Vor langer Zeit - Antworten
Eisblume danke Rainer, Meine Mutter hatte einen sehr starken Glauben. Ich denke ohne den hätte SIE nie durchgehalten. Sie wurde 1914 geboren, also im 1. Weltkrieg, dann hatte SIE den zweiten mit allem Drum und dran erlebt. Also mit Flucht und vieles mehr, mein Vater, IHR Mann war in Kriegs Gefangenschaft. Sie war gehbehindert, trotzdem arbeitete nach der Flucht als Magd auf einem Bauernhof. Ich könnte, ein ganzes Buch über sie schreiben.
LG. Christa
Vor langer Zeit - Antworten
KarinB Mein Leben währet ja erst bald 50 Jahre aber ich könnte ein dicker Fortsetzungsroman damit füllen :)........In Sachen Glauben steh ich heute so dass ich es gut habe mit dem höheren Wesen welches mir Kraft und Halt gibt.......aber auf meine ureigene Art an keine Menschen und Kirchen mehr gebunden. Was das vergeben anbelangt tut man das in erster Linie für sich selbst damit man nicht innerlich stehen bleibt.

LG Karin
Vor langer Zeit - Antworten
Eisblume ich danke Dir fürs Lesen.
Ich kann von mir sagen, dass ich schon des öfteren gehadert habe.
Als zB mein kleiner Sohn mit nicht mal 14 Jahren tödlich verunglückte,
als meine Mutter bei einem Autounfall ums Leben kam.
Eben gerade SIE.
.Als meine jüngere Schwester Krebs bekam. Sie hat diesen bis jetzt überlebt, obwohl die Ärzte IHR damals nur noch ein halbes Jahr gaben. Was habe ich für SIE gebetet. Ich denke! Das hat geholfen.! Dennoch hat auch mir, ich sage Gott oft geholfen, wenn ich mich schon aufgegeben hatte.
Meine Mutter war eine sehr starke Frau. Sie hat mir Achtung vor Gott, vor den Menschen und vor jedem Lebewesen, sowie der Natur beigebracht
Herzlichst,Christa
Vor langer Zeit - Antworten
KarinB Das sind ja auch sehr schwere Schicksalsschläge
Vor langer Zeit - Antworten
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