Schüttelfrost und Erdbeermund
Mein Zimmer glänzt im goldnen Licht,
durchflutet von der Sonne,
ein zauberhafter Tag anbricht,
versprechend größte Wonne.
In guter Laune geh ich aus,
begrüßt von heitren Strahlen,
begegnend einem Augenschmaus
in einer schönen Schalen.
Sie wirft ihr braunes Wellenhaar
und zauberhafte Blicke,
ich glaubt, ein Märchen würde wahr,
da kommt es richtig dicke.
Ihr Lächeln ist ein heitrer Blitz,
mein Atem will pausieren,
mein Geist ist nicht im Vollbesitz,
ich kann nicht reagieren.
Schon kribbelt es im Magengrund
mit Schüttelfrost und Fieber,
ich wünsch mir ihren Erdbeermund,
viel mehr wär mir noch lieber.
Die Lippen formen ein Ade,
mein Herz ist in Ekstase,
Patient bin ich der Charité
nach dieser Abschiedsphase.
(c) Rajymbek 06/2015