Gedichte
Pest

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"Pest"
Veröffentlicht am 17. Juni 2015, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
© Umschlag Bildmaterial: nina_susik - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
Pest

Pest

Pest

Hab ich die Pest? Sind alle meine Leser tot? Hab ich sie gar vertrieben und hab nun Hausverbot? Was taugt mein Wort? Schreib ich nur ein Haufen Dreck? So laufen mir auf dieser Welt am Ende auch die Freunde weg Bin ich ein Narr? Fehlt mir Gefühl und Leidenschaft? Kommt ihr vor Langeweile um, fehlt meiner Dichtung Lebenskraft? Bin ich schon tot, bevor ich selbst gestorben bin? Dann trink ich eine Flasche Wein und suche dort den Lebenssinn!


(c) Rajymbek 06/2015

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Hörbuch

Über den Autor

Rajymbek
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)

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Sylke 
Bleib lieber da und erfreu mit deinen Werken
als dass du mit Wein dich willst nur stärken.
So manchen plagt die viele Arbeit
die immer stört die Bücher-Lese-Zeit.
Doch wer es will, wird immer wieder kommen,
dein Wort wird doch sehr gerne aufgenommen.

LG von Sylke
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek 
Aufnehmen sollte ich meine Worte und dann abspielen... vielleicht hört man mich lieber, als man mich liest.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
NORIS Du gehst ja bitter mit Dir ins Gericht ... doch so schlimm ist es noch lange nicht ... grins!
LG Heidemarie
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek 
Manchmal ist es so schlimm, weil ich es so empfinde, Heidemarie! Danke.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
DerHofdichter 
Zur Aufmunterung höre ich immer wieder gern diesen Herren :-)

https://www.youtube.com/watch?v=WACPnP9us_0

Trinke den Wein bei Vollmond mit dem Herzen und alles wird gut !

Liebe Grüße
Ephraim
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek 
Goethe war gut, Schiller war besser! Danke für den Link, mein Freund.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
DerHofdichter ich finde noch einen anderen besser als die beiden ! Er hätte Schiller und Goethe in den Schatten gestellt !

Hier ein Sonett von diesem Herren den ich meine:

Das Fest der Sinne ist ein Tempelbau,
den Säulen tragen in erlesner Reine,
und gleich dem Schweigen sommerlicher Haine
stellt seine dunkle Wölbung sich zur Schau.

Mild atmet der Rotunde tiefes Blau,
die reichen Hänge zieren Edelsteine,
es quillt in des Altares goldnem Weine
der Duft der Blumen und der Kuss der Frau.

Bald läßt der Efeu, der den Bau umflicht,
des liebetrunknen Mondes ros’ges Licht
herniederrieseln auf die Marmorplatten.

Und wäre ich dem Leben noch geweiht, -
Es deuchte mich die tiefste Süßigkeit,
so zu genießen in des Todes Schatten.

das war ein Meister ! :-)
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek 
Nun, Wolf Graf von Kalckreuth, hätte ein Meister werden können, das mag sein. Er hat es aber selbst verhindert. trotz allem ist es ein sehr schönes Sonett, Ephraim.
Vor langer Zeit - Antworten
DerHofdichter Stell dir vor er wäre 80 geworden, er war als junger Knabe schon lyrisch gesehen ein Meister :-)
Vor langer Zeit - Antworten
mohan1948 Gleich so dramatisch? Ich glaube, dass sehr viele jetzt schon auf Urlaub sind (so auch ich 2 Wochen)? Lese Dich immer gerne!
Ganz liebe Grüße
Hannelore
Vor langer Zeit - Antworten
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