Humor & Satire
Heute schon den Arsch geküsst?

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"Heute schon den Arsch geküsst?"
Veröffentlicht am 24. Mai 2015, 52 Seiten
Kategorie Humor & Satire
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Über den Autor:

Hallo ihr Lieben, Mein Name ist Fredericke, ich bin 24 Jahre alt und schreibe für mein Leben gerne. Ich nutze die Erlebnisse des Alltags dazu, um meine Fantasie zu Geschichten zu verwandeln. Auf diese Art sind schon ein paar Gedichte und Kurzgeschichten entstanden. Derzeit bin ich dabei, meinen ersten Roman zu verfassen.
Heute schon den Arsch geküsst?

Heute schon den Arsch geküsst?

Vorwort

Mädels, wir haben es echt nicht leicht in dieser Welt. Alles beratschlagt uns mit ihren Tipps, wie die Brüste straffer werden, wie die Falten sich glätten lassen, wie der Arsch in Form gebracht wird und nicht zu vergessen, was man alles auskotzen muss, damit die Figur im Spiegel auch hübsch anzusehen ist.


Diese Geschichte ist für all' diejenigen unter uns, die sich auch mal was trauen möchten. Ich mache das jetzt einfach. So Mädels, "Ran an die Waffen, laden und schießen!" Zitat von Star Trek.

Unrasiert

Wieder klingelte der Wecker um 6:15 Uhr in der Früh. Gott ich hasste dieses Geräusch. Ginge es nach mir, ich würde ihn recyclen lassen, aber wer würde mich dann wecken? Mein Freund, der? Mitnichten. Ich muss ja immer ihn wecken, damit der Herr sich mal aus dem Bett schält.


Es half ja nichts. Also raus aus den Federn und ab ins Bad. Erstmal schön kacken. "Ja, da verlässt mich wieder ein kleines Pfund. Yes!" Manchmal wünschte ich, ich könnte häufiger scheißen. Dann wäre ich bestimmt schlanker. Dumme

Idee, streichen wir das mal wieder aus dem Protokoll für heute. Also weiter. Vor den Spiegel gestellt und schon erfassen meine Augen, dieses völlig verpennte etwas, was mich da anblickt. Gott seh' ich wieder scheiße aus. Die Mundwinkel fallen ins Bodenlose und der Tag kann echt nur mies werden, denke ich.


Mal überlegen, was stand heute auf dem Zettel, ach ja, dass Vorstellungsgespräch in dieser Siffbude. Wie ich daran gekommen bin, weiß ich auch nicht. Aber was solls, ich musste hin, wollte ich nicht wieder den Terror vom Arbeitsamt kassieren. Letztes mal ist der

Typ da schon fast über seinen Schreibtisch gesprungen und mir ins Gesicht. Man ey, was diese Clowns da wohl in ihrer Ausbildung lernen. Nichts Gescheites vermute ich. Der hat sich aber auch angestellt. Nur weil ich zum dritten Mal einen Job angelehnt hab. Hallo, bin ich die Putze vom Puff? Ne oder? Sowas geht ja mal gar nicht. Soll er doch da mal den Feudel schwingen, dieser Spacken da. Stattdessen kommen immer wieder diese unterschwelligen Drohungen von wegen, dass sie mich in eine Maßnahme stecken, damit ich lerne, wie man sich richtig bewirbt. "Blablabla" ,mehr sag ich da nicht zu.


Egal jetzt. Erstmal schön machen für die Jungs im Büro. Scheisse ey, ich hab voll kein Bock darauf, da arbeiten zu gehen. Kann ich nicht mal nen vernünftigen Job bekommen? Einen, wo man nicht das Gefühl haben muss, sich sein Geld zwischen die Titten klemmen zu müssen, damit es keiner klaut? Komm Mädel, mach dich chic, zeig was du kannst. Die können dir doch alle mal den Buckel runter rutschen.


Einmal tief durchatmen und weiter im Text. Fuck, ich hab mir noch gar nicht die Muschi rasiert. Mist, mist, mist. Oh scheiße ey, ich hasse solche Tage, an denen echt alles schief läuft. So ab unter

die Dusche mit dir. Kurz geduscht, rasiert, eingecremt. Parfum drauf, schminken und ab dafür.

Selbstgespräche

Wieder die Qual der Wahl. Der Kleiderschrank hat auch nix. Echt ey, ich muss Sascha mal wieder einen Blasen, damit er lieb ist und mir was Schönes kauft. Brauch dringend neue Shirts, Hosen, ein zwei Strings, ach scheiße. Dafür will er nur ficken. Ich kenn' ihn. Typisch Mann eben. Für alles wollen sie was haben.


Mh, was zieh ich heute an? Den blauen String, den roten oder doch den schwarzen? Ich brauch was, damit die Titten schön stehen. Ich nehm' den schwarzen, da ist der dazugehörige BH

schön fest. Zipp zapp rein gesprungen, weiter geht's. Ich habs, ich zieh heute mal nen Rock an. Yeah Baby, let's fetz.


"Baby, bist du schon im Bad fertig?" ,ertönt die Stimmte von Sascha. "Jaha, schon lange. Bin im Schlafzimmer und zieh mich an." Echt jetzt, hab ich das wirklich gesagt. Klingt schon fast wie bei einem typisches Hausmütterchen, mit ihrem Trottel von Ehemann. Gleich mal wegwischen diese Ideen. Mh, so richtig weiß ich nicht, was ich will. Ein Blick auf die Uhr zur Kontrolle. Fuck, fuck, fuck ,fuck. Das ist ja schon 7 Uhr. Scheiße, ich hab um 8 Uhr das Vorstellungsgespräch bei Walter & Co.


So, nu muss gehandelt werden. Irgendwie ist mir dieser ganze Bewerbungsmist eh zuwider. Komm, stell dich mal vor den Spiegel Mädel, ich muss da mal eben mit dir ein paar Takte reden.


Sag an, was gibt es denn? Du bist doch echt ne geile Maus. Hast nen klasse Body, naja gut, ein paar Pfunde zuviel sind schon da, aber egal jetzt. Hast 'nen hammer Arsch. Deine Titten sind auch nicht zu verachten, bist ne Hübsche. Also gehst du da jetzt raus und zeigst mal, wer du bist. "Meinste echt jetzt? Ich weiß nicht. Nachher gibt's doch

wieder nur das Geglotze auf meine Möpse da. Gott wie hab ich das satt, wenn bei einem Vorstellungsgespräch die Typen mir immer in den Ausschnitt schielen, nur um zu sehen, wie meine Titten aussehen. Haben die keine Frau, die sie bespringen können?"


"Baby, mit wem redest du da? Ist alles gut bei dir?" "Jaha, alles supi, geh mal duschen!" "Ok" ,erwiderte Sascha.


Zurück zu mir.


Klamotten: check,

Haare: check,

Make up: check,

Gefühl: so lala, 

Hallo, was denn jetzt. CHECK.


Na geht doch.


Los jetzt, ab zur Bahn, sonst verpasste die noch.



Rangordnung

Um 7:25 Uhr saß ich in der Bahn. Der Blick nach links und rechts zeigte mir, ich bin nur eine Frau von vielen. Alles dicht an dicht. Die Männer am Glotzen, die Frauen am Nägel feilen, quatschen, Musik hören. Eine Durchsage: "Nächster Halt Bahnhofsbrücke, ding, ding, ding" Immer wieder der gleiche Trott. Wie hatte ich das satt, so satt, ich mag kein Blatt, mäh, mäh. Aber, was willst du machen. Ich brauchte diesen Job, sonst müsste doch noch in die Maßnahme. Und ganz ehrlich, da ist die Bude voller Honks.


Vieles schoss mir durch den Kopf. Von, Blablabla, meiner Mutter, die jetzt sagen würde: "Hättest du dich damals in der Schule mehr angestrengt, dann wäre auch was Vernünftiges aus dir geworden, kreisch" ,bis zu meinem Vater der immer nur meinte: "Brust raus, Arsch in Position und schon bist du da, wo du auch immer hin willst." Was das nun genau heißen sollte, war mir nie ganz klar.


So und nun Mädels, war ich soweit, zum Angreifen. Ab heute läuft das mal anders. Jetzt bestimme ich die Spielregeln. Ich hab es satt, immer das kleine Mauerblümchen zu sein, dem

jeder auf den Arsch glotzt. Ich stand von meinem Sitz auf und ging zur Haltestange. Dort angelehnt stand ein Mann, den ich schon eine Weile dabei beobachtet hatte, wie er der kleinen blonden Frau von oben in den Ausschnitt schielte. Wieder so ein Affe, der nur gucken kann und nicht die Zähne auseinander bekommt um sie anzusprechen. Sind wir nur Titten und Arsch für die Männer? Glotzobjekte, die in einem immer währenden Schaufenster präsentiert werden? Schluss damit.


"Na, schon genug Titten geschaut oder willst du meine vielleicht auch noch sehen?", fragte ich ihn. Er verzog

augenblicklich das Gesicht. "Na los jetzt, sag schon, willst du oder nicht?" Der Typ lief rot an und drehte sich verlegen zur Seite. "Boah ey, feige ist er auch noch. Dabei hab ich mir meine beiden Süßen heute schön eingecremt. Die duften nach Lavendel. Er sagte nichts. Stattdessen tat er so, als wenn ich ihn gar nicht meinte. Abgehakt, den Spaken. Der Zug hielt und ich stieg aus. Kleiner Check der Zeit. 7:45 Uhr. Krass, jetzt aber Beine in die Hand und ab dafür.


Fünf Minuten später meldete ich mich unten am Empfang von Walter & Co, einer Firma für Telekommunikation. Die

Stelle sollte irgendwas mit Büroarbeiten sein. Was genau, wusste ich auch nicht mehr. Aber egal, die werden mich schon aufklären. Erstmal das Bewerbungsgespräch überleben.


Da sagte die Damen hinter dem Tresen zu mir: "Herr Wiebald wird sie gleich abholen. Er ist der Abteilungsleiter und wird mit ihnen das Bewerbungsgespräch führen." "Danke", erwiderte ich und ging zu der Sitzgruppe auf der gegenüberliegenden Seite. Hier lagen, wie es oft so üblich ist, alle möglichen Zeitschriften aus. Ich ergriff einfach die Nächstbeste und steckte mein Gesicht hinein. Oha, ausgerechnet ein

Männermagazin hatte ich ergriffen. Und die Seite die ich aufgeschlagen hatte, war voll mit Frauen, die ihre Titten in die Kamera hielten. Vorne an im Bild zu sehen, ein Fotograf, der Anweisungen zu geben schien. Ich betrachtete das Bild, schüttelte den Kopf und sagte etwas lauter; eigentlich ja nur zu mir selbst, aber es konnten alle ringsum stehenden hören; Mädel, jetzt erzähl nur noch im Text, dass du gerne deine Titten in die Linse hältst. Das sieht doch ein Blinder mit 'nem Krückstock, dass du da nur ne Show abziehst. Mal ehrlich, welches Mädel möchte denn pausenlos begafft werden?


Ihr gegenüber saß ein junges Paar. Sie grinste breit, er schaute interessiert zu ihr herüber. Das geb ich mir jetzt. Ich schob also meinen Rock nach hinten und entblößte meinen String. Steckte zwei Finger in die Muschi und kratzte mich. Ach, tat das gut. Danach atmete ich einmal tief aus, zog die Finger wieder raus und den Rock herunter. Da sagte die Frau: "Sagen sie mal, schämen sie sich gar nicht, hier einfach in der Öffentlichkeit, an ihrer Dose herumzuspielen?" "Hahahaha", lachte ich laut los, an der Dose herum spielen. Man die redet echt, als wenn ich vom Spielmannszug wäre und gerade die Büchse der Pandora befummelt hätte.

"Ne, schäme mich nicht. Die Eierstöcke pieken, da musste ich mal eben kurz die Rangordnung ändern. Nun geht's wieder." Hahahaha, ich lachte in mich hinein. Hatte ich das gerade echt gesagt. Oha, aber egal, die hat nen Tritt gebraucht. Manche Frauen haben aber auch so ein Bettellätzchen um den Hals auf dem steht: "Bitte, bitte, verarsch mich, ich brauche das." Da lasse ich mich doch nicht zweimal bitten. Da erfülle ich doch gerne den Wunsch. Ihr Freund hingegen hat sich schlapp gelacht und meinte nur: "Geiler Spruch!" Sie schaute ihn daraufhin böse von der Seite an und meinte nur: "Du kannst dich die nächsten Tagen selbst befriedigen. Glaub

mal nicht, dass du noch was zu sehen bekommst. Schau doch sie an, wenn du schon toll findest, was sie macht." Ehrlich, manche Frauen haben echt den letzten Schuss noch nicht gehört.




an die wäsche

Kurz vor 8 kam er dann, Herr Wiebald. "Sie sind Frau Loch?", fragte er freundlich. Ich nickte und sagte: "Ja." "Folgen sie mir. Wir müssen in den 4. Stock. Dort wartet schon Herr Mackenroth auf uns. Er wird dann, wenn alles gut läuft, ihr neuer Chef sein. Ich folgte ihm.

Das Büro sah gut aus. Gar nicht so siffig, wie ich es mir vorgestellt hatte. Zwei Schreibtische samt Stühle, Computer, ein, zwei Schränke, Pflanzen, ne Kaffeemaschine und eine Sitzgruppe in der Ecke, wo wir uns niederließen. "So Frau Loch, dann erzählen sie uns

doch mal etwas über ihre Stärken", sagte der Herr Mackenroth zu mir. Ich wusste gar nicht recht, was er damit meinte. Ich war echt aufgeregt. Man sah der gut aus. Gebräunt, muskulös, schulterlange blonde Haare, ein geiler Typ. Den würd' ich mir auch gerne mal gönnen. Ohne es zu merken, hatte mich Herr Wiebald angesprochen. Jedoch war ich so in die Vorstellung mit dem Typ da abgedriftet, dass ich das gar nicht mit bekam. Da sagte er etwas lauter zu mir: "Frau Loch, ich bitte sie um eine Antwort." Da ich, ohne nachzudenken einfach losgeredet habe, kam da echt voll peinliches Zeug raus. Oha, denn ich sagte: "Hammergeil, man echt, dich würd' ich sofort an meine

Wäsche lassen." Ich versank im Boden. Schämte mich so sehr, dass ich rot anlief. Herr Mackenroth grinste breit und sagte anschließend. "Frau Loch, da müssen sie sich nicht schämen. Nun ist es passiert und gut ist." Ich musste da weg. Wie konnte ich da noch cool sitzen und über meine berufliche Zukunft reden, nachdem ich gerade laut gesagt hatte, dass ich den Typ gerne mal vögeln möchte. Scheisse ey, da haste ja voll verkackt. Doch es kam anders. Herr Wiebald stand auf und ging zur Tür. Er verabschiedete sich mit den Worten. "Ich hab vollstes Vertrauen in sie Herr Mackenroth. Ich muss leider zu einem Termin. Zeigen sie Frau Loch alles und

dann freu ich mich, sie bei uns begrüßen zu dürfen."

Ich war voll von den Socken. Hatte er da echt eben gesagt, ich wäre dabei. So durch die Blume. Wow, das ist ja mal geil. "Jipee, da wird mir doch der Schlüpfer nass!" Scheiße, scheiße, fuck, fuck, fuck. Hab ich das jetzt echt gesagt. Oh Hilfe. Ich gehöre erschossen. Stellt mich an den Pranger und dann nieder mit mir. Boah ey, ich bin so doof. Warum hab ich das denn gesagt. Herr Mackenroth lachte jetzt lauthals: "Hahahahaha, Frau Loch, sie sind 'ne Wucht. Ich habe schon lange nicht mehr so herzhaft gelacht. Machen sie weiter

so." Er reichte mir die Hand und wir gingen anschließend durch die Firma. Er zeigte mir alles, den ganzen Laden. Man, was für ein Prachtbau. Und überall saßen junge Dinger, mit prallen Titten. Bei manchen fehlte echt nur noch ein Schild mit der Aufschrift: "Darf gemolken werden." Hammer cool. Und ich bin jetzt eine von diesen geilen Schnecken. Hab ich das jetzt echt gesagt. Scheisse ey, das mit dem Erschießen muss wirklich bald passieren, sonst verzapfe ich noch mehr Müll.


Eine halbe Stunde später, entließ mich Herr Mackenroth und ich verließ das Gebäude wieder. Was ein geiles Gefühl.

Ich hab nen Job, ich hab endlich wieder nen Job. Nen coolen sogar. Jetzt bin ich diese Filzlaus vom Arbeitsamt los, YES! Oh dieser Typ war mir immer so unsympathisch. Wie er immer wieder mal unter den Schreibtisch kroch. Angeblich wäre ihm was runter gefallen, dabei war er scharf drauf, mir zwischen die Schenkel zu starren. Dieser geile Bock. Scheiß drauf. Den bin ich los. Jetzt muss ich nur noch überlegen, wie ich Sascha loswerde. Der faule Sack steht mir echt im Weg. Der macht null. Seit er vor nem halben Jahr seinen Job verloren hat, bewegt er sich fast gar nicht mehr aus der Wohnung.


Da kommt dann immer, Baby, kannst du mal dies, Baby, bringst du mir das und das mit und so weiter und so fort. Aber damit räume ich jetzt auf. Der Typ muss raus.

Beate uhse lässt grüssen

Zwei Stunden später. Ich hatte eingekauft, im Supermarkt an der Ecke und mich wieder mal voll zum Horst gemacht. Das war auch ne peinliche Aktion und alles nur, weil ich nicht an die Sahne auf dem obersten Regal ran kam.


Also, von vorne an. Ich in den Laden rein, Einkaufswagen geschnappt, quietsch, quietsch und ab dafür. Auf dem Zettel stand: Waschmittel, Pfirsiche, Zahnpasta, Rasiercreme und Sahne mitbringen. Wollte für Sonntag einen Kuchen backen. Kurz darauf war alles

zusammen, nur die Sahne fehlte mir noch. Also ab und zum Regal geflitzt. Da stand sie, 20x 30x Sorten. Egal, ich weiß immer was ich kaufe. Aber wo war das. Wegsortiert. Die Schweine hatte meine Sahne, auf das oberste Regal gepackt. Hallo, wo bitte geht's zum Mond? Das gibt's doch nicht. Die wissen doch, dass ich hier regelmäßig einkaufe. Und ich nehme immer die gleiche Marke mit und jetzt das. "Verräter!" Scheiße noch eins. Wie soll ich kleiner Erdnuckel denn da oben rankommen. Fuck! Es half ja nichts. Ich machte nen langen Arm und fing an zu angeln. "Klasse Idee Mädel. Nur doof, dass du dir vorhin in der City den BH

ausgezogen hast, weil mal wieder der Bügel in die Brust piekte. Scheisse ey, dein Top ist lang, aber in diesem Fall kurz und so kann jeder Mann deine Brüste sehen, so im Vorbeigehen." Gott war das peinlich. Es half ja nichts. Die Sahne stand noch immer da oben. Da kam mir die rettende Idee. Ich steige auf den Einkaufswagen und dann greif ich mir dieses Früchtchen von Sahne einfach. Gesagt getan und schon zwei Minuten später, stand ich Auge in Auge mit der Sahne. Ein kleiner Griff und das Verhängnis nahm seinen Lauf. Ich schnappte mir die Sahne und der Wagen setzte sich leicht in Bewegung. Wie sollte er auch halten, hat ja schließlich

keine Bremsen. Da spürte ich, wie mein Gleichgewichtssinn, mir so einen kleinen Hinweis gab in Richtung: Mädel, nu geht's schief. Aber wie schief, war mir da noch nicht bewusst. Der Wagen rutschte unter mir weg, ich fiel nach vorne, meine Möpse mit mir und die Sahne folgte. Vor Schreck quetschte ich die Sahne Packung schön zusammen so das sie platzte. Puh, was hatte ich ein Glück, dass dieses Zeug nicht mich vollgespritzt hatte. Wie sieht denn das aus, wenn ich überall voll mit Sahne bin? Scheisse, ich weiß. Irgendwie konnte ich mich noch retten, bevor ich auf die Schnute gefallen wäre und entkam diesem geistesgestörten

Einkaufswagen, der einfach wie ferngesteuert davon vor.


Fuck, ich hatte die Sahne völlig zermatscht, ergo, stand ich wieder am Anfang da. Ohne Sahne vor einem Regal, dass den Eifelturm nachahmte, also von der Höhe her. Nu half nix mehr. Ich musste doch echt wen fragen, ob er mal so nett war und mir die Sahne gäbe. Am Besten einen Mann, die sind größer. Und wie es der Zufall wollte, da kam auch schon einer. "Hey, sie da, mit dem gestreiften Hemd. Könnten sie mir wohl mal eine Packung Sahne von da oben runter reichen. Ich komm da so schlecht ran?" Der Mann war nett. Griff nach

oben und gab mir die Packung. Als er sich gerade wieder zum Gehen entscheiden wollte, sagte er noch: "Geiles Tattoo, sieht täuschend echt aus." "Ja danke", sagte ich zu ihm. Und er ging. Ich packte die Sahne in den Wagen, der gute fünf Meter weiter hinten den Gang runter parkte und marschierte zur Kasse.


Da hielt ich plötzlich inne. Wie meinte der das denn mit dem Tattoo? Ich hab gar kein Tattoo, jedenfalls keins, was man so sehen kann. Was man so sehen kann. Was man so sehen kann. Was man so... Ich erstarrte, ne oder. Jetzt doch nicht wirklich. Was war geschehen. Ich

bin von diesem dämlichen Einkaufswagen nach vorne gefallen, als der wegrollte. Ich weiß noch, dass ich einen Widerstand spürte und ein wenig ziehen musste, damit ich mich wieder hinstellen konnte aber dann ging es doch. Mir schwante was und wenn sich das als wahr herausstellen sollte, na dann mal Gute Nacht Marie. Langsam beugte ich mich vor und blickte an mir herunter. Ach Du scheiße. Nein. Echt jetzt? Ich hatte mir den Rock aufgerissen und man konnte mir direkt auf den String schauen. Auf den String schauen. Ja leider auf den. Denn ich hatte wohl aus versehen, diesen Beate Uhse String an, der schön die Muschi zeigt, damit es

beim Sex unterwegs schneller geht. Und da ich mich heute morgen glatt rasiert habe, konnte man jetzt voll auf meine Pflaume schauen. AAHHHHHHHHHHH, Scheiße, ich will hier weg. Das meinte der Typ mit, dass das Tattoo so täuschend echt wirkte. Der hatte mich hochgenommen. Dieser Sack. Dieser Arsch, dieser blöde kleine Arsch. Boah ey, ich bin nackt. Fehlt nur noch nen Kerl zum Ficken und ich bin geliefert. Fuck, was für ne Scheiße. Ich drehte erstmal den Rock, so dass mein String nicht mehr zu sehen war. Puh, gerade noch die Kurve gekriegt. Jetzt aber schleunigst nach Hause. Gesagt getan.

Abschiedsnummer

Gegen halb vier war ich wieder zu Hause. Sascha schaute Fußfall. Grölte da wild herum, weil sein Verein nen Tor kassierte. Mir war das so egal. Fußball, 22 Leute streiten um einen Ball und dieser Schiri pfeift die immer zusammen. Was ein Scheiß. Eigentlich war Fußball gar nicht so blöd, aber seit Sascha nicht mehr die Wohnung verließ, sondern nur noch den Neandertaler raushängen ließ, hasste ich alles, was er mochte.


"Na Baby, hast du den Job?",fragte er. "Ja, ich hab ihn, super was?", antwortete

ich. Oh halt, da war ja was. Heute war ja der Star Trek Tag mit dem Befehl "Ran an die Waffen. Laden und Schießen." Also musste ich handeln. Ich wollte Sascha loswerden und das setzte ich nun um.


"Sascha, unsere Beziehung ist echt für den Arsch. Du hockst nur noch zu Hause in der Bude rum, gammelst vor dem Fernseher ab und ich bin Luft für dich. Dein Schwanz weiß doch gar nicht mehr, wo bei mir die Löcher sind. Ganz zu schweigen von deiner Zunge. Ich hab es satt für dich das Heimchen am Herd zu sein. Ich will wieder gefickt werden, immer und überall, ich will nen echten

Kerl, der verschwitzt von der Arbeit kommt, mich packt, die Kleider vom Leib reißt und mich durchnagelt, dass mir die Fotze danach blau ist. Ich will nen Mann, der mit mir Zeit verbringt!" Sascha schaute mich pikiert an und sagte nur: "Aber das haben wir doch alles. Wir sitzen zusammen, jeder in seiner Wohlfühlzone auf dem Sofa vor unserem Fernseher. Wir schlafen in einem Bett, jeder auf seiner Matratze. Wir haben doch Sex. Die letzten drei vier Mal sind noch gar nicht solange her. Und du hast gestöhnt und bist gekommen." "Ja Sascha, ich hab gestöhnt, Öh, öh, öh, ich hab mich beim Ficken von dir gelangweilt und wünschte mir, dass du

mich von hinten nimmst, damit ich wenigstens Fernsehen kann dabei. Wobei, so kurze Filme zeigen die gar nicht im Programm oder? Du brauchst ja nur 3-4 Minuten und dann spritzt du ab, du Arsch. Ob ich da noch was will, ist dir dabei völlig egal. Ich hatte seit zwei Jahren keinen Orgasmus mit dir. Ich befriedige mich immer selbst. Damit ich auch mal glücklich aussehe, wenn ich mit dir zusammen bin. So sieht's aus." Er schaute sie ganz verwundert an und sagte: "Aber ne kleine Abschiedsnummer die machen wir noch, bevor du mich rausschmeißt oder?

Saschas Schwester

Keine 10 Minuten später, stellte er sich vor mich hin, mit seinem hart gewichsten Schwanz und sagte allen ernstes zu mir: "Komm Baby, der alten Zeiten willen, blass ihn mir noch einmal so richtig hart. Ich fick dich dann auch vor dem Fernseher." Boah krass, wie tief können Männer sinken. Ein U-Boot ist nichts dagegen. Hallo Marianengraben, es kommt wieder ein Mann. Da müssen schon Millionen liegen, von diesen Deppen.


Ich sagte zu ihm, bleib mal schön da stehen. Setzte mich auf einen Sessel, so

das er mich sehen konnte, zog meinen String aus, spreitzte die Beine und massierte mir schön die Muschi vor seinen Augen. Er fing an zu sabbern, dieser abgefuckte Spermatiger. Das war mir so egal. Als er kurz vor'm Platzen war, da sagte ich ganz cool. "Ich hab's mir neulich mit deiner Schwester besorgt. Selbst die kann besser ficken als du. Ich hab dir lange genug den Arsch geküsst. Seh' zu das du weg kommst, Du Schlappschwanz von einem Mann.


Er packte seine Sachen und ging. Wieder ein Punkt weg auf meiner Liste. Ratz machte es, als sie Saschas Namen durchstrich. Nun kommen wir mal zu

Thomas. Also..

Danksagung

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Lesern bedanken. Ihr seid klasse und ich freue mich, dass ihr mich immer noch lest. Ich weiß, ich bin nen kleines Mädel mit dreckigen Fantasien, aber ich kann auch lieb sein, na wenigstens lieb gucken.


Wir lesen uns...Eure Fredericke

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Über den Autor

Fredericke
Hallo ihr Lieben,
Mein Name ist Fredericke, ich bin 24 Jahre alt und schreibe für mein Leben gerne. Ich nutze die Erlebnisse des Alltags dazu, um meine Fantasie zu Geschichten zu verwandeln. Auf diese Art sind schon ein paar Gedichte und Kurzgeschichten entstanden. Derzeit bin ich dabei, meinen ersten Roman zu verfassen.

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Trollmops Hach, ich wünschte, ich könnte so schreiben.

Gruß Det
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Gast Diese Frau Loch gefällt mir! ;)

Liebe Grüße, Claudia
Vor langer Zeit - Antworten
Gast Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Da geht's so richtig ans Eingemachte. Ich will mehr, viel mehr
Vor langer Zeit - Antworten
Fredericke Ja, derbe und voll auf die 12. Warum lange reden, eine Faust im Gesicht, schlägt auch nicht erst die Luft.
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Gast So was versautes hab ich ja lange nicht gelesen. Bitte mehr davon. "Feuchtgebiete" ist ja dagegen ein Kinderbuch.
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Fredericke Feuchtgebiete pft.
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VielLeser2802 Da ich nicht mehr nur als "Gast" meinen Senf hier dazugeben möchte, hab ich mich heute auch hier angemeldet.
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Fredericke Klasse VielLeser2802. Supi. Willkommen. Freu
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