Aphorismen
Das Mädchen

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"Das Mädchen erzählt tapfer und sich selbst aufbauend von Ihren prägenden Fassetten des Lebens."
Veröffentlicht am 14. März 2015, 22 Seiten
Kategorie Aphorismen
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Das Mädchen erzählt tapfer und sich selbst aufbauend von Ihren prägenden Fassetten des Lebens.

Das Mädchen

DAS MÄDCHEN


Das endlich zu sich fand. Wer und wie sie ist. Doch ungewiss was in Zukunft kommen mag. Positiv oder Negativ, wird es gut, wird sie überglücklich sein? Wenn es nicht gut wird, mag es schwer werden und lange dauern wieder glücklich und selbst zufrieden zu sein? Doch wie begann ihre Geschichte, was waren die prägenden Facetten ihres Lebens? Warum sollte man es anderen mitteilen und einen Einblick gestatten?


Es fühlt sich sehr befreiend an und gibt eine große Erleichterung im Inneren von sich. Man schließt ein Kapitel seines Lebens ab und beginnt ein neues. Bruchstücke, von ihrer Kindheit und Jugend sowie dem Erwachsenen alter.

Ängste verfolgen sie, immer wieder bis hin im hier und jetzt, den die Erinnerungen kommen öfters mal hoch und fühlen sich sehr real an, als geschieht es gerade. Man sieht sich als Kind, fühlt was man damals gefühlt hat.




Zwischen glücklichen Kindheitstagen, gibt es immer Momente wo Kinder Dummheiten begehen. Man bekommt ärger, wird bestraft. 


Das ist ja normal, so gehört es sich wenn man im Rahmen bleibt und den Bogen nicht über strapaziert. 



Da war die Mutter, die von der eigener Tochter enttäuscht und wütend gemacht worden ist, die schien sich nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Da ließ sie es an der kleinen aus. 


Anfangs wurde das Mädchen in die Enge getrieben, Schritt für Schritt, wurden ihre Ängste dadurch verstärkt, vor all dem was noch geschehen wird, nicht immer, doch viel zu oft. An den Schmerz kann Sie sich nicht mehr erinnern doch der Kummer und die Angst dafür umso mehr. Dann ist da noch der Stiefvater, der Möbel demoliert hat, wenn er ausgerastet war. Trost und Schutz von der Mutter war gefolgt. Kinder, sind Kinder, egal wie anstrengend sie sind, man sollte sie so

behandeln und erziehen, wie man es sich selbst wünschen würde und nicht wie man es vielleicht selbst erfahren hat. Manchmal ist es besser sich Hilfe einzugestehen, sie zu besorgen und das beste für seiner Kinder tun. Hin und wieder gab es Situationen die nicht rosig waren, sondern mit viel Angst verbunden sind.

Nicht zu vergessen sind die schönen Zeiten, unterwegs, Zuhause mit der Mutter und dem Stiefvater, die vielen Minuten, Stunden und Tage die Fröhlich und glücklich waren.

Zum Glück gab es für das Mädchen, die

ruhe vor dem Sturm noch nicht. Ohne Vorwarnung, schlägt impulsartig die Stimmung um, sowohl bei kleinster Missgeschicken oder auch großer Unrtigkeiten von der kleine. Es hält nie lange an, kurze Zeit später, war alles, als wäre nichts gewesen. Das kann im Vorteil sein, aber genauso im Nachteil. Den das Mädchen fängt an, bei guten Zeiten an ihr empfinden und dem was geschieht war zu zweifeln. Weinen, darf sie nicht, vor allem nicht wütend sein. Von der Mutter gab es keine Selbsterkenntnis bei gewissen Situationen, wo falsch reagiert

wurde. Von außen und einer anderen Perspektive betrachtet, ist alles fast normal und gut. Ist es ja auch gewesen, doch in wie fern lässt es sich nicht in Worte oder Zahlen definieren. Ein hin und her, Gefühlschaos, Verzweiflungen nagten an ihr. Manchmal ist es besser los zulassen und sich trauen, mutig zu sein einen anderen Weg, einzuschlagen und zu gehen. Doch als Kind genauso wie im Jugendalter ist jeder Schritt sehr schwer, denn man möchte die Person nicht verletzen. 


Es ist zu schwer den es bereitet viel Schmerz und Verzweiflung dabei. Es ist nicht ohne Hilfe zu schaffen. Vielleicht wäre es leichter gewesen, wen jemandem sie an die Hand genommen hätte und gemeinsam mit ihr weg gegangen wäre, doch keiner war da. Möchte man den Schritt überhaupt wagen? Egal ob Kind oder Jugendlicher, man bleibt innerlich noch das kleine hilflose Mädchen, wo Zuhause groß geworden ist. Immer wieder unerwartet geschah es. Denn man vergisst, das ist auch gut so.

Keiner glaubt so wirklich Kinder, wenn sie etwas anderen versuchen zu sagen, denn sie kennen die betreffende Person von einer Perspektive. Sei gewiss, es gibt fast immer eine Kehrseite, manchmal eine große oder auch eine kleine. Man wird älter, doch geändert hat sich im dem Sinne nicht viel, der Glaube, die Hoffnung und das Vertrauen ist gleich geblieben. Den man möchte an das Gute glauben. Doch die Ängste und Verzweiflungen sind geblieben. Nun wird verbal, auf angsteinflößende Art, in in den schweren Situationen

gehandelt. Nur noch selten hat die Mutter sich, nicht mehr unter Kontrolle. Bildet man sich das alles nur ein? So wird es geprägt immer und immer wieder, den es darf nie jemanden erfahren. Genau so wächst Sie auf, kennen tut Sie es nur so. Wer Erkenntnis erlangt oder Erlangen möchte, muss sich erstmals Dinge eingestehen und nicht alles unter dem Teppich kehren. Aber es kann nicht jeder Dinge eingestehen. Selbst Eltern können sehr schlimme Dinge erlebt habe, das darf man nicht

vergessen, aber genau deswegen, will man es doch besser machen, oder? Warum sah und erkannte niemand diese Situationen, wo zu oft falsch reagiert worden ist. Es kamen Andeutungen ans Licht, doch es wurde geschwiegen. Freundinnen des Mädchen, wurden kurz vor der Eskalation, nach Hause geschickt, aber warum haben die Eltern der Freundinnen nichts mitbekommen oder haben geschwiegen? Das bleibt ein Rätsel für sie. Als nur tagsüber ein Pflegekind da war,

bei ihr Zuhause war und kurzer zeit später herausgenommen wurde ist, da die leibliche Mutter erkannte das nicht immer positiv reagiert worden ist. Sie ist innerlich hin und her gerissen, sogar heute noch im Erwachsenen alter. Über Jahre hin, wo das Mädchen geliebt hat und geliebt werden wollte, kann sie niemanden verletzen oder traurig machen, obwohl es besser für sie gewesen wäre genauso im Erwachsenen alter. Wie du mir, so ich dir heißt es. Es muss nicht automatisch ein

Teufelskreis sein, nein den man liebt, glaubt und hofft an das gute der Menschen, sogar allen auf der ganzen Welt. Dann, ein Lichtblick am Ende des Tunnels, die Chance, sie kommt raus. Doch schon wieder erkennt sie vor lauter Glück nicht, das es nicht besser war, sondern nur anders, wenn nicht noch schlimmer. Sie hat sich alles sagen lassen, sich unterbuttern lassen war gang und gebe, Verbote wurden ausgesprochen. Wo ist sie den jetzt wieder gelandet?

Ähnlichkeiten sind gegeben. Als sie es dann zu spät realisiert hat und den Absprung geschafft hat, dachte sie damit ist das erledigt. Dann kamen die Drohungen und eine schlechte Situation mitten auf der Straße. Wieder griff niemand ein, es wurde nur gefragt ob alles okay ist, leider war sie wie versteinert und konnte nicht antworten. Es hat vor und Nachteile Dinge nicht so zu sehen wie sie sind, den das, ist einfacher als es zu realisieren, den es wird alles wieder gut, sagt man sich.

Man begreift erst, wen man zu oft Dinge durchgemacht hat. Übertreibung? Nein, das sind leider die stärkeren, prägenden Erinnerungen, genauso wie es auch viele Schöne Erinnerungen gibt. Irgendwann ist alles zu viel, denn jetzt sitzt man auf den heißen Kohlen, man fühlt die Ruhe vor dem Sturm. Sie möchte nicht mehr, nichts mehr, von niemanden und gar nichts mehr von der Welt. Es hat lang gedauert und immer wieder

sind Tiefs gefolgt, den die Mittel gab es nicht mehr, sie war zu alt. Man versucht eine Türe zu schließen und öffnet sich eine neue. Geschlossen ist die eine noch nicht ganz und die neue ist auch noch nicht ganz offen. Irgendwann wird sich die Tür schließen und die neue ganz öffnen. Ein neues Kapitel beginnt, sie erlangt Selbstvertrauen und fängt an Dinge zu genießen, da Freunde, glaube und Hoffnung dazu gekommen sind. Sie lernt ihre Gefühle kennen, hat aus Erfahrungen gelernt. Dann versucht sie ihre Gefühle raus zu lassen und zu

versuchen die Gegenwart zu genießen. Aber es ist immer noch hin und wieder sehr belastend, die Situationen nicht so an sich ran zu lassen, genauso wie die Erinnerungen, denn Erkenntnis gab und wird es auch nie geben, genauso wie Trost und eine Entschuldigung. Mit einem Umkreis mit lieben, hilfsbereiten und verständnisvollen Menschen in der Nähe, kann man vieles vergessen und lernen wie das Leben zu genießen ist. Es tut gut gedrückt zu werden, das zeigt ihr Zuneigung und Vertrauen. Endlich merkt sie, wie und wer sie ist,

was Sie mag und was ihr gut tut. Sie fängt an, sich richtig kennen zu lernen, ohne das jemanden versucht Sie zu unterdrücken, ihr Leben genießt sie jetzt in vollen Zügen. Sie hatte etwas Abstand gewonnen und jetzt, kann sie endlich mehr Zeit mit der Mutter genießen, manchmal noch mit Vorsicht. Tief durchatmen und weiter geht`s. Die Natur was ist das? Sie ist von niemanden geschaffen oder beeinflusst worden, sie ist wie sie ist und ihr kann man vollkommen Vertrauen.

Man hört das Geplätscher des Baches, spürt die Sonnenstrahlen, wärmend auf der Haut, riecht und spürt die Natur. Das groß gewordene Mädchen, schenkt vielen Menschen, ein Lächeln den meistens wird zurück gelächelt und man hat sich selbst und der Person eine Freude gemacht. Wenn Kinder sagen, dass sie dich lieb haben und vermissen, dann kann man ihnen zu 100 Prozent vertrauen. Das ist der Anfang, wieder vertrauen zu erlangen. Man lernt aussortieren, ein

besseres Gespür zu bekommen, wer einem gut tut, ehrlich ist und wer es nicht ist. Sie versucht ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und ihr Leben in die Hand zu nehmen und macht das beste daraus. 

Gedrückt zu werden, ist so ein wohltuendes und geborgenes Geschehnis. Wenn man anderen eine Freude macht, braucht es nicht viel, ein Lächeln genügt schon. Man merkt, das es Sie selbst genauso glücklich macht, wie dem wo man es geschenkt hat.



HOFFNUNG, VERTRAUEN, GEBORGENHEIT, LIEBE UND AKZEPTANZ, IST GENAU DASS, WAS MAN ZU EINEM GLÜCKLICHEN LANGEN LEBEN BRAUCHT.

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Night88

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