Krimis & Thriller
Verschwunden - Kapitel zum Buch "Worms"

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"Verschwunden - Kapitel zum Buch "Worms""
Veröffentlicht am 18. Januar 2015, 8 Seiten
Kategorie Krimis & Thriller
© Umschlag Bildmaterial: Koufax73 - Fotolia.com
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Verschwunden - Kapitel zum Buch "Worms"

Verschwunden - Kapitel zum Buch "Worms"


Dies ist ein neues Kapitel zu meinem Buch "Worms - Würmer".

Verschwunden

Mike lenkte seinen Wagen auf den Parkplatz des Instituts. Etwas Schlimmes war geschehen. Seine Mutter, Mitglied des Aufsichtsrates des Instituts, wurde vor einigen Minuten vom Chefsekretariat angerufen und hatte ihn informiert. Ein Vorfall war geschehen. Ein Vorfall dessen Opfer eine gewisse Anna Lena Schneiders sein sollte. Mike stppte das Auto, stieg aus und musste sogleich zur Seite treten. Ein schwerer Bestattungswagen

brauste an ihm vorbei. Mike war gschockt. War es so schlimm? Lag Lena da drin? Ihm blieb in der Hitze auf dem Parkplatz die Luft weg. Unbeholfen hechtete er ins Kühle Innere des Gebäudes. Alles wirkte wie immer. das heisst bis auf die wenigen Leute, und die paar Weißkittel, die da waren, standen entweder in kleinen Grüppchen am Rande des Flurs oder huschten blind an ihm vorbei. Nach einigen Treppenwindungen erreichte er das Stockwerk auf dem Anna Lena ihre Arbeit verrichtet

hatte. Nadeschda, ihre Kollegin und Mitarbeiterin, rannte um die Ecke, ihm in die Arme. Noch eine Abbiegung. Plötzlich kam Nadeschda, ihre Kollegin und Mitarbeiterin, um die Ecke, rannte ihm tränenüberströmt direkt in die Arme. Sie blickte ihn aus tränenverquollenen Augen an, duckte sich unter ihm weg und hastete weiter. "Was soll denn das heißen?", klang es aus dem nächsten Raum. "Ich kann doch nicht alle meine Mitarbeiter

kontrollieren." Ein grauhaariger großgewachsener Mann im obligatorischen weißen Kittel gestikulierte wild vor zwei ortsfremden Gästen, Mann und Frau. Zwei Kriminalisten wie sich später herausstellen sollte. "Aber Herr Direktor Schmiedebach. Niemand...", hob die Frau an. Mike stand vor einem Absperrband, machte dennoch einen Schritt ins Zimmer. "Halt, bleiben Sie stehen!" Ein uniformierter Polizist stand plötzlich neben ihm, griff nach seiner Schulter. Mike liess sich nicht beirren, ging

nach vorne und zeriss dabei das Band. Vor ihm in der Mitte des Zimmers waren auf dem Boden die Umrisse einer zusammengerollt liegenden Person mit Klebeband gezeichnet. Hinter dem Direktor konnte Mike Lenas verwüsteten Schreibtisch sehen. "Singlebörsenschlampe" war in roten Buchstaben auf den Bildschirm geschmiert. Mehr konnte er nicht erkennen, denn er wurde vom Beamten überwältigt und protestierend aus dem Zimmer gebracht.

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