Fantasy & Horror
Lead the Way - Kapitel I ,,Das Licht der Ewigkeit"

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"Lead the Way - Kapitel I ,,Das Licht der Ewigkeit""
Veröffentlicht am 03. Januar 2015, 10 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
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Über den Autor:

,,So wie man sich selbst ändert, ändert sich auch das Wesen eines selbst"
Lead the Way - Kapitel I ,,Das Licht der Ewigkeit"

Lead the Way - Kapitel I ,,Das Licht der Ewigkeit"

Prolog

Hiermit werde ich an den vorherigen Teil ,,The Climb" anschließen.

Auch weiterhin hoffe ich das ihr Spaß und Spannung beim Lesen habt.

Und weiterhin weiter lesen werdet.



Das licht der Ewigkeit

14 Tage hatte es gedauert ehe ich endlich nach über einem Jahr wieder in meine Heimat zurück kam.

Es bereits nach Mitternacht als ich Hand in Hand mit Sarina den Waldweg verlies und auf den Asphalt der Hauptstraße trat.

Vor uns lagen nur die ersten Lichter der Straßenlaternen.


Leise und langsam traten wir durchs Dorf.

Immer weiter Richtung Dorfmitte, Richtung Kirche.

Rechts von uns stand nun die kleine Dorfkirche.

Sanfter Nebel schlinge

um sie herum.

,,Alles sieht noch genauso aus wie vor einem Jahr" flüsterte ich vor mich hin und sah nah links die Straße hinauf.

Daneben den Bauernhof, welcher immer noch genauso da stand als wäre nichts passiert.


,,Ich weiß" flüsterte Sarina mir zu.

Dabei legte sie ihre Hand auf meine Wange und drehte mein Gesicht zu ihr.

Ich sah in ihre wundervollen, dunkelroten Augen.

Sie kam näher, ihre Hand strich meine Wange hinab.

ich schloss die Augen und gab mich dem

Moment vollkommen hin, als ihre zarten Lippen die meine berührten.

Sie waren zart aber dennoch leicht kühl.

Dann lösten sich unsere Lippen.

,,Komm " sagte sie und zog mich leicht an der Hand hinter ihr die Straße hinauf.


Wir liefen ein paar Meter durch den kühlen Nebel die Straße hinauf, ehe wir an dem Friedhof hielten.

,,Wollen wir" fragte sie und sah erneut zu mir.

,,Du musst es nicht, wenn du nicht möchtest" sagte sie.

Doch ich wollte es unbedingt.


Unter einem leisen Knarren öffneten wir

das Tor zum Friedhof.

Dunkelheit breitete sich aus.

Auf dunklen Kieselsteinen liefen wir an Hecken und vermoosten Gräbern vorbei.

Vereinzelt sah man eine kleine Kerze auf dem Grab stehen, welche dumpfes Licht erzeugte.


Dann war es da.

Es war mein eigenes Grab.

Ein weißer Stein stand in einem Bett aus kleinen Blumen.

Umrandet von Marmor.

Auf dem Stein stand mein Name mit Geburts und Todestag.


Es fröstelte mich mein eigenes Grab zu

sehen.

Denn ich wusste das ich noch lebe, und nichts in diesem Grab liege.

Doch ich konnte es ja niemandem sagen.

Sarina beugte sich hinab zu dem Grab.

,,Was machst du da" fragte ich.

,,warte es ab" sagte sie nur und lächelte im dumpfen Licht der vereinzelten Grablichter.


Sie zog eine dunkelrote Kerze aus ihrer Jackentasche, und stellte sie mitten in das Bett aus Blumen.

Ehe sie es mit einem Streichholz anzündete.

Langsam wurde es heller auf dem Grab.

Das Licht spiegelte sich sanft in dem

Marmorstein und die goldene Shrift darauf funkelte.

Sarina legte sich in meinen Arm um sich an mich zu pressen.


Ich sah in ihre Augen und ehe ich mich versah lagen erneut ihre Lippen auf meinen.

Sie gab mir die Wärme welche ich seit Monaten nicht mehr gespürt hatte.

Kein Blut der Welt hatte solche Wärme in mir ausgelöst als die Nähe zu Sarina. Der WInd wehte durch ihre Langen Blonden Haare und mir ins Gesicht.

Sie legte ihre Hände an meine Wangen und ich meine an ihre.

Dann lachten wir beide leicht.

Dabei sahen wir uns in die dunklen, roten Augen welche leicht leuchteten durch das Licht der Kerze.


,,Ich bleibe für immer bei dir" sagte Sarina.

,,Und dieses Licht ist der Anfang unserer Ewigkeit" sagte sie und küsste mich erneut.








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Stefanremo
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