Pflaumenblau
Wie zauberhaft ist unser Plündern
ohne Gewöhnung - doch auf Jagd
wie Libellen zu einander freundlich
in jede Schlucht uns auch gewagt
Pflaumenblau entschwebt der Tag
im schwülen warmen Nachmittag
wird leiden beim Verlust der Stille
weil unsre Lust den Schrei so mag
Fast war vergessen dies Geräusch
wenn Sinnlichkeit schwankt ohne Körbe
und stimmt sich ein die Feuerbohne
so wie sie´s will – ist´s gar nicht ohne
Handtücher, die da später flattern
sie schütteln unsern Himmel ab
zwitschern durch Holunderhöfe
bis jeder Stern uns fällt herab
© ths 11 / 2014