Gedichte
Auf dem Weg nach Hause

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"Auf dem Weg nach Hause"
Veröffentlicht am 30. Oktober 2008, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Ich bin ich und wer mehr wissen will muß einfach fragen
Auf dem Weg nach Hause

Auf dem Weg nach Hause


Ich komme von einer Feier um halb drei,
fahre gerade an deinem Haus vorbei,
es ist gleich drei.
Meine Gedanken wandern zu dir,
sitzt du vielleicht bei einem Glas Bier ?
Vielleicht schläfst du, sitzt am PC,
mir tut der Gedanke an dich immer noch weh.
Dort hinter einem Fenster flackert ein Licht,
Vieleicht schreibst du grad noch einen Bericht.
Fahre ganz langsam, bremse leicht ab,
was tue ich hier du bringst mich auf Trab.
Bin fast vorbei, ein letzter Blick in den Spiegel,
da seh' ich den Schatten dort steh'n am Giebel.
Ich seh' den glühenden Punkt deiner Zigarette,
ach wenn ich den Mut nur hätte.
Du trittst aus dem Schatten des Hauses heraus,
machst deine Zigarette dann aus.
Du hobst deine Hand zum Gruß kurz an,
ach, wie Liebe ich diesen Mann.
Ich hielt die Luft an, bremste kurz ab,
bis du neben meinem Auto stand'st.
Du steigst ein, siehst mich nur an,
ich warte gespannt, und was kommt dann ?
Zärtlich streichelst du meine Hand,
Gänsehaut meinen Körper umspannt.
Du dirigierst mich leise durch die Stadt,
sprachst mit mir die restliche Nacht.
Über uns're Gefühle, alles was uns verbindet,
ob sich ein gemeinsamer Weg wohl findet ?
Ich kann es nicht glauben,
Ist das alles ein Traum ?

Wir wollen jetzt nicht in die Zukunft schau'n.
Du sagst mehrmals, du hast mich lieb,
der Gedanke, die Tränen in die Augen mir trieb.
Deine Worte taten mir gut,
war ich doch diesmal auf der Hut.
Du hast mir schon so vieles versprochen,
und hinterher alles wieder gebrochen.
Langsam wurde mein Herzschlag wieder ruhig,
die Schatten des Morgens war'n irgendwie urig.
Mittlerweile hatten wir die Fronten geklärt,
mit Blicken zogst du mich aus, unerhört !
Schmetterlinge überschlugen sich in meinem Bauch,
du küßtest mich fordern und sehr zärtlich auch.
Längst standen wir auf einem einsamen Weg ganz weit draußen,
in unseren Ohren ein gleichmäßiges rauschen.
Ich wollte meiner inneren Stimme nicht lauschen.
Wir hatten nur noch einen Gedanken,
das Auto kam ganz schön ins schwanken.
Stunden später brachte ich dich nach Haus,
und damit ist die Geschichte ein für allemal aus !

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Stadtengel
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Gast Liebes Engelchen, - dieses Werk kenne ich ja noch gar nicht von dir. Ist aber sehr schön geschrieben.

GLG, deine Tina
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