Romane & Erzählungen
Falsche Liebe - Kapitel 3

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"2 Frauen, eine Liebe"
Veröffentlicht am 09. August 2014, 24 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

Hey;) Ich bin 15 Jahre alt und schreibe schon seit dem ich schreiben gelernt habe! Meine Geschichten werden alle von meinen Leben Inspiriert. Zu meinen Leben gehören Lady Gaga, Demi Lovato und Glee. Ich hoffe euch gefallen meine Geschichten.
2 Frauen, eine Liebe

Falsche Liebe - Kapitel 3

Kapitel 3

Mein Kopf war wie ausgeschalten. Ich konnte keinen gescheiten Gedanken mehr fassen. Ich konnte nachts nicht mehr schlafen und daraufhin habe ich mich auch in der Schule verschlechtert. Deswegen hatten heute meine Eltern ein Gespräch mit Herr Hecker und ich musste leider dabei sein. „Deine Noten und deine Mündlichen Noten haben sich sichtlich verschlechtert Celine, woran liegt das?“ fragte Herr Hecker mich. „Keine Ahnung.“ Gab ich uninteressiert von mir. „Celine, du warst immer eine gute Schülerin. Es kann doch nicht sein, dass du von jetzt auf gleich so abstürzt!“ sagte er. „Celine, sage uns bitte warum du dich nicht mehr auf die Schule konzentrierst. Die Schule war dir immer wichtig. Lasse uns es auch verstehen, vielleicht können wir dir helfen.“

Schaltete sich mein Vater ein. „Ach, ihr könnt mir doch sowieso nicht helfen!“ sagte ich genervt. In den letzten Wochen dachte ich immer weniger über die Sache mit Frau Miller nach. Jetzt kam mir alles wieder in den Kopf geschossen. „Also, da ist doch was! Lass dir doch helfen. Woher solltest du wissen, dass wir dir nicht helfen können wenn du es nicht mal versuchst!“ sagte mein Vater. „Ihr werdet es doch nicht verstehen. Lasst mich doch mein Leben leben wie ich es Leben will und lasst mich doch in Ruhe!“ Ich stürmte aus dem Klassenzimmer. Ich wollte nicht, dass jemand meine Tränen sieht. Doch ich wusste nicht wohin also blieb ich vor dem Klassenzimmer stehen. Meine Eltern kamen raus. „Hey, Celine. Wenn du nicht mit uns darüber sprechen willst, dann tu es nicht, aber konzentrier dich wieder auf die Schule.“

Meinten sie und gingen. Nach fünf Minuten kam Herr Hecker raus. Er kniete sich zu mir runter, denn ich saß völlig fertig auf dem Boden. „Hey, Celine. Wir reden jetzt nicht von Schüler zu Lehrer. Wenn du reden willst, ich bin immer für dich da. Vergess, dass ich Lehrer bin. Du kannst immer zu mir kommen, ich werde auch niemanden etwas erzählen.“ Dann stand er auf und ging weg. Ich schämte mich doch so. Doch sie hatten recht. Ich brauche Hilfe und das wer der erste Schritt. „Herr Hecker?“ sagte ich. Er drehte sich um. „Ja?“ „Hätten sie kurz Zeit?“ fragte ich. Wir gingen wieder ins Klassenzimmer rein. „Also, was ist denn passiert?“ fragte er mich. „Ich weiß nicht wie ich es ihnen sagen soll!“ Ich hatte keine Ahnung wie ich Anfangen sollte. „Schäm dich nicht und schalte dein Kopf aus

und lasse deine Gefühle frei in Lauf.“ Meinte Herr Hecker. Ich dachte kurz nach und blendete alles aus und fing an zu erzählen. „Ich hab glaub mich verliebt.“ Sagte ich. Er sagte nichts. „Wollen sie nichts sagen?“ sagte ich unsicher. „Doch, doch, aber was ist daran so schlimm?“ fragte er. Wenn er wüsste. „Ja, das schlimme daran ist das ich mich in jemanden verliebt habe, der meine Liebe nie im Leben erwidern wird!“ sagte ich. „Und warum?“ fragte er. „Weil…“ Ich machte kurz eine Pause, doch dann musste es raus. Ich konnte es nicht mehr für mich behalten. „Weil es eine Frau ist!“ sagte ich schnell. „Mh, okay und sie ist hetero.“ Sagte er nur. „Ja, sie ist verlobt. Aber das ist nicht das größte Problem. Ich habe sie geküsst!“ sagte ich

verzweifelt. „Mhm und was hat sie gesagt?“ fragte er mich. „Erst Mal hat sie mich angeschrien und dann hat sie gesagt sie mag es, aber sie darf es nicht mögen.“ „Okay, das ist doch schon mal ein gutes Zeichen, wenn sie es gemocht hat. Eigentlich steht nur der Verlobte im weg!“ meinte Herr Hecker. „Wenn sie wüssten!“ sagte ich. „Warum, ist da noch was?“ fragte er mich. „Wollen sie das wirklich wissen?“ „Wenn du willst, dass ich dir helfe muss ich es wissen.“ Meinte er. Ich wusste ich müsse es ihm erzählen, doch ich wusste nicht wie, also sagte ichs einfach so wie es ist. „Es ist Frau Miller.“ Ich fing wieder an zu weinen. Er sagte nichts. Was sollte er schon sagen. Ich sah, dass er geschockt war, doch er

versuchte es zu verbergen. „Okay… Wenn du willst kann ich ja mal mit ihr reden, aber du weißt, dass du so oder so nicht mit ihr zusammen kommen kannst. Erstens sie ist eine Lehrerin und Schüler Lehrer Beziehungen sind verboten und du bist noch Minderjährig.“ Sagte er schließlich nach einer langen Pause. „Ich weiß…“ Ich habe mir schon gedacht, dass es nicht gehen würde. Doch in meiner Fantasie darf ich. „Ich versuch es ja irgendwie zu vergessen, doch es geht einfach nicht. Es geht nicht!“ Mir kamen wieder die Tränen. „Ich weiß, dass es für dich jetzt eine schwere Zeit ist.“ Meinte Herr Hecker. „Sie wissen gar nichts!“ sagte ich genervt. Immer diese laberei. Ich weiß wie du dich fühlst, ich weiß wie es ist, ich weiß, ich weiß…Boha. Genau die Menschen die sowas sagen wissen es

nicht! „Ich versuche doch nur zu helfen!“ sagte Herr Hecker. „Ich weiß, ich sagte doch niemand kann mir helfen!“ sagte ich. „Steh einfach zu dir und deiner Sexualität. Bevor andere dich akzeptieren, musst erst mal du dich akzeptieren.“ Meinte er. Okay, er hatte irgendwie recht. Und es macht auch kein Sinn, dass ich mich deswegen in der Schule verschlechter. Also konzentrierte ich mich erst mal auf die Schule und vielleicht hilft mir die Schule ja die ganze Sache zu vergessen oder mindestens, dass ich nicht mehr die ganze Zeit darüber nach denke. Dieses Gespräch mit Herr Hecker war irgendwie befreiend. Ich habe zum ersten Mal mit jemanden über diese Sache gesprochen der mich nicht so gut kennt und ich nicht so gut kenne. Ist ja auch ein Lehrer. Aber ich spürte mein

Herz leichter werden. Ich konnte die Sache schließlich verdrängen. Ich schaffte es auch mich endlich wieder auf die Schule zu konzentrieren. Sogar in Frau Millers Unterricht schaffte ich es wieder gute Noten zu schreiben. Doch ihr in die Augen schauen konnte ich immer noch nicht, nicht mal mehr Herr Hecker. Mir war das alles einfach peinlich. Ich dachte immer weniger an Frau Miller. Ich konnte die Sache endlich vergessen. Ich freute mich heute auch wieder auf Sport bei ihr, doch ich konnte leider nicht mitmachen, da ich eine Erkältung habe. Also setzte ich mich auf die Bank und sah den anderen beim Tanzen zu. In der Pause kam dann Emelie zu mir. „Hey, Celine.“ Sagte sie. „Hey Eme.“ Begrüßte ich sie. „Ich wollt dich mal was fragen.“ Sagte sie. „Frag.“ Forderte ich sie auf. „Ehm, bist du lesbisch?“ fragte sie mich

plötzlich. „Äh, nein!“ Ich versuchte nicht zu geschockt rüber zu kommen. „Hey es ist wirklich nicht schlimm!“ meinte Emelie. „Nein, ich bin wirklich nicht lesbisch. Wer sagt das?“ Ich versuchte es gechillt aufzunehmen. „Die ganze Schule.“ Als sie das sagte brach eine Welt für mich zusammen. „Okay, ja nein ich bin hetero!“ sagte ich. Ich hatte so Aggressionen. Wie kommen die jetzt darauf? Wer hat was gesagt oder ist es vielleicht nur Zufall, dass sowas jetzt rumgesprochen wird und die Sache mit Frau Miller gar nichts damit zu tun hat? Ach ich hoffte es. In der nächsten Zeit kamen nur scheiß Kommentare im Unterricht von den Jungs. Doch es sprach mich Gott sei Dank keiner mehr an. „Hey Celine wir waren schon lange nicht mehr Feiern!“ meinte

Giovanna. „Hey ja man, gehen wir heut ins Penthouse?“ Das wäre jetzt wirklich eine Ablenkung. „Ja man. William, Rafa kommt ihr mit heut ins Penthouse?“ fragte Giovanna. William und Rafa antworteten, dass sie Bock haben. Also gingen wir am Abend ins Penthouse. Als wir dort waren zeigte ich dem Türsteher meinen gefälschten Pass, da ich ja noch nicht achtzehn bin. Wieder mal kam ich ohne Probleme rein. Als wir drinnen waren, holten wir uns als allererstes erstmal’n Drink. Giovanna trank keinen Alk, da sie nacher fahren muss. Dann hatte ich voll Bock auf Tanzen. Also forderte ich alle auf zu Tanzen. Auf der Tanzfläche vergaß ich alles. Die ganzen scheiß Probleme, einfach alles was in der letzten Zeit passiert ist. Ich dachte einfach nicht mehr. Ich tanzte einfach. Doch schon nach paar Minuten hatte

Rafaela keine Lust mehr. Da Rafa kein Bock mehr hatte, hatte Giovanna auch keinen Bock mehr. Also setzten wir uns wieder an die Bar. William gab uns’n Kurzen aus. Nach drei Kurze gingen Giovanna und Rafaela auf die Toilette. Ich unterhielt mich mit William, als plötzlich neben uns jemand zum Schreien begann. „Jetzt übertreiben Sie nicht so! Ich bin noch lange nicht betrunken! Geben Sie mir jetzt’n Vodkabull!“ schrie sie. Wir drehten uns zu ihr. Da traf mich der Schlag. Ich drehte mich sofort wieder zu William um. „Oh mein Gott, was macht SIE denn hier???“ fragte ich erschrocken. Er zuckte mit den Schultern. Da fing Frau Miller wieder an zu schreien. „Sie sind scheiße. Ich werde es ihren Chef sagen! Sie sind eine kleine Missgeburt…“ Frau Miller griff den Barkeeper, der hinter der Theke stand, an.

„Security!“ schrie der Barkeeper. Ich ging dazwischen und zog Frau Miller von dem Barkeeper weg. „Frau Miller hören Sie auf!“ sagte ich. „Ach, lass mich doch!“ sagte Sie schroff und entzieht sich von mir. „Hey, alles gut. Sie wird nicht mehr auffällig!“ sagte ich zu dem Barkeeper. „Das hoffe ich!“ meinte er. „Hey, Frau Miller, was machen sie denn hier?“ fragte ich sie. „Was mache ich wohl hier?“ Sie machte eine kurze Pause. Dann redete sie endlich ruhiger weiter. „Ich kann einfach nicht mehr! Mein Leben ergibt einfach keinen Sinn mehr!“ sagte sie völlig verzweifelt. „Warum, was ist denn passiert?“ fragte ich sie geschockt. „Mein Freund hat Schluss gemacht. Wegen

DIR!“ Den zweiten Satz schrie sie wieder. „W- warum hat ihr Freund Schluss gemacht? W-warum wegen mir?“ Was habe ich jetzt wieder angestellt? „Ich konnte einfach nicht aufhören an dich zu denken! Ich konnte nicht aufhören an diesen Kuss zu denken!“ sagte sie. „Ich hatte keine Lust mehr auf Sex, keine Lust mehr auf ihn, keine Lust mehr auf Männer!“ „Verdammt. Ich wollte die ganze scheiße nicht. Ich wollte das alles nicht. Es tut mir so leid!“ Scheiße man! Wie kann denn ein scheiß Kuss jemanden zur Lesbe machen? „Ja toll schön, dass du es nicht wolltest. Hast es aber trotzdem gemacht!" Sagte sie. Ich fühlte mich so scheiße. Wegen mir hat ihr Freund Schluss gemacht. Wegen mir. Ich bin schuld. Ich ganz allein. Ich fing an über zu ventilieren. "Es tut mir so abgrundtief leid. Ich wollte das alles nicht. Ich will nicht schuldig dafür sein,

dass ihr Freund Sie verlassen hat. Ich bin so dumm. Ich bin so gestört was hab ich mir dabei gedacht?" Ich fing an zu heulen und zu zittern. Ich bekam einem heulkrampf. "Hey, beruhig dich." Sagte Frau Miller. Doch ich konnte nicht. Ich konnte mich nicht mehr beruhigen. Ich war wie unter Drogen. Ich war nicht mehr ich selbst und ich weiß auch gar nicht mehr was ich getan hab. Ich weiß nur noch, dass Frau Miller immer wieder versuchte mich zu beruhigen. Plötzlich packte sie mich. "Beruhig dich!" Sagte sie. Ich sah ihr direkt in die Augen. "Hey. Alles wird gut. Celine, alles wird gut!" Sie sah mir in die Augen. Ich beruhigte mich endlich. Doch immer noch konnte ich kein Wort sagen. „Alles wird gut, ja?“ sagte sie. Ich nickte nur. Sie wischte meine Tränen von meinem Gesicht. Ihre Hand blieb an meiner Backe. Sie zierte mit

ihren Daumen meine Lippen. Langsam kam sie immer näher. Kurz vor meinen Lippen blieb sie stehen. Was macht sie? Will sie, dass ich sie küsse? Macht sie nur eine Pause? Plötzlich senkte sie ihren Kopf. „Ich kann nicht!“ sagte sie Ich verstand die Welt nicht mehr! Was macht sie denn? „Überlegen Sie gut was Sie jetzt machen!“ sagte ich. Ist sie eigentlich bescheuert. Warum will sie mich küssen? In der ÖFFENTLICHKEIT! Ich ging zur Toilette um mich erst Mal abzureagieren. Ich wusch mein Tränennasses Gesicht. Plötzlich ging die Tür auf. Frau Miller kam rein. „Ich habe es mir gut überlegt!“ sagte sie dann. Wir standen uns direkt gegenüber. Sie sah zu den Toiletten, um zu sehen ob jemand drin war. Niemand da. Dann sah sie zu mir. Langsam kam sie auf mich zu. Sie nahm mein Gesicht in ihren

Händen. Langsam kam sie mit ihrem Gesicht immer näher. Sie wartete kurz. Dann küsste sie mich endlich. Nach diesem Kuss, sahen wir uns in die Augen. Sie lachte. Dann küsste sie mich nochmal und nochmal. Es war seltsam aber auch schön. Doch als die Tür aufging, wurde unser kleines Liebesspiel unterbrochen. Giovanna räusperte sich. „Celine, wir wollen dann langsam gehen.“ Sagte sie beschämt. Ich richtete meine Haare. „Okay, ich komm gleich. Treffen uns bei deinem Auto.“ Sagte ich zu ihr. „Okay.“ Sagte sie und ging raus. „Das war echt schräg. Das darf uns nie wieder passieren.“ sagte ich zu Frau Miller, als ich realisierte was gerade passiert ist. „Das war nicht schräg, das war wunderschön!“ Sie strich mir eine Strähne aus meinem Gesicht. Ich spürte wie ich rot anlief. Ich senkte den Kopf. „Hey…“ sie hob meinen Kopf so hoch, dass ich

ihr in ihren Glasklaren blauen Augen sah. „Keine Ahnung. Ich mein. Ich bin nicht lesbisch. Sie sind nicht lesbisch! Was machen wir eigentlich hier?“ Es war doch echt dumm. „Hey, ich habe noch nie so gut geküsst! Und ich weiß schon seit dem ich 15 bin, dass ich auch oder nur auf Frauen stehe!“ meinte sie. Das kapierte ich nicht. „E-echt? Was ist dann mit ihrem Ex?“ fragte ich sie. „Ich wollte und durfte es mir nicht eingestehen. Als ich 16 war hatte ich meinen ersten Freund, aber am Ende habe ich mit seiner besten Freundin rumgemacht! “ Sie lachte. „Doch meine Familie haben was gegen Schwule und Lesben, deswegen hatte ich keine andere Wahl als mit einem Mann zusammen zu sein.“ Sagte sie traurig. „Mit meinem Ex, David, konnte ich meine Lesbische Seite wenigstens Unterdrücken. Doch dann küsstest du mich und ich wusste, dass sie niemals weggehen

wird!“ Sie küsste mich wieder. „A-aber, wir können nicht zusammen sein. Du bist meine Lehrerin!“ sagte ich wieder voller Verzweiflung. „Hey, du hast nur noch ein halbes Jahr vor dir! Das werden wir zwei schon irgendwie packen!“ sagte sie wieder. „Komm, ich komm noch mit raus, deine Freunde warten bestimmt schon.“ Sagte sie und nahm meine Hand. Als wir aus der Toilette waren ließ sie aber wieder los. Sie begleitete mich bis zu Giovannas Fiat. „Danke.“ Sagte ich. „Kein Problem. Ich muss dir Danken!“ meinte sie. „Frau Miller warum müssen Sie mir danken?“ fragte ich. „Weil du mir geholfen hast endlich ich selber zu sein. Und nenn mich Emily.“ Sagte sie. Sie brachte mich zum

Lachen. „Okay, Emily.“ Sagte ich. Wir sahen uns lange an und lachten. Doch plötzlich hupte Giovanna. „Naja, ich muss dann mal.“ Ich drehte mich um und wollte gehen, doch Emily nahm meine Hand. „Du gehst ohne mir einen Kuss zu geben?“ fragte sie. „Jetzt… Hier?“ fragte ich sie unglaubwürdig. Sie drehte sich um und sah nach links und rechts. „Keiner da!“ sagte sie. „Aber meine Freunde sind im Auto!“ Ich wusste nicht was sie vorhatte. Plötzlich zog sie mich zu ihr und küsste mich. „Solang es nur deine Freunde wissen, ist es nicht schlimm!“ meinte sie. „Naja, ich muss jetzt wirklich gehen.“ Ich drehte mich endgültig um und stieg ins Auto ein. Ich hatte den Drang bei ihr zu bleiben, nie wieder ihre Hände loslassen und nie wieder

aufhören sie zu küssen. Ich lachte die ganze Zeit. „Erzähl mir alles!“ Sagte William plötzlich. Und ich begann Stolz zu erzählen was alles passiert ist. Am nächsten Morgen wachte mich die Sonne auf. Als erstes sah ich auf meinem Handy. Halb zehn. Ich legte mein Handy wieder neben mir und schließ wieder meine Augen. Ich begann an den gestrigen Abend zu Denken. Ich lächelte. Ich ließ mir die ganze Zeit den Kuss mit Emily durch meinen Kopf gehen. Ich wünschte ich hätte nach ihrer Handy Nummer gefragt. Ich drehte mich auf meinen Rücken und schlug mir mit der Hand gegen meine Stirn. Maaan, warum habe ich sie nicht gefragt. Eigentlich wollte ich weiter schlafen, aber mein Gehirn hielt einfach nicht seine Fresse. Also stand ich auf. „Guten Morgen.“ Sagte ich zu meiner Mutter,

die grad Fernsah. „Morgen.“ Sagte sie. Ich ging erst mal auf die Toilette. Ich sah mich im Spiegel an, der über dem Waschbecken hing. Ich sah sehr durchgenommen aus. Mein dunkel braunes Haar war zerzaust und ich hatte Augenringe. Ich wusch mein Gesicht mit kaltem Wasser. Ich ging in die Küche. Ich machte mir Brot mit Frischkäse und Salami und setzte mich an unserem Esstisch. Zum ersten Mal seit langem, genießte ich wieder mein Leben. Ich lachte über beide Backen. Meine Mum kam in die Küche rein. „Was machst du schon wach?“ fragte sie mich. Ich sah auf die Uhr. Es war neun. „Keine Ahnung, hahaha. Ich konnte nicht länger Schlafen.“ Ich war einfach so nervös und konnte einfach nicht aufhören an Frau… Emily zu denken.

Ich fragte mich, was sie grade macht. Denkt sie an mich? Ich hoffte… Ich war so glücklich, dass ich es in die Welt schreien wollte, doch das konnte ich ja leider nicht. Sie ist meine Lehrerin! Und dazu noch eine Frau! Oh mein Gott…Ich hätte nie in mein ganzen Leben gedacht, dass ich mich in eine Frau verliebe.

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Über den Autor

Filomena
Hey;)
Ich bin 15 Jahre alt und schreibe schon seit dem ich schreiben gelernt habe!
Meine Geschichten werden alle von meinen Leben Inspiriert.
Zu meinen Leben gehören Lady Gaga, Demi Lovato und Glee.
Ich hoffe euch gefallen meine Geschichten.

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