
1.Kapitel Ich war auf dem weg zum Auto ,um mein letztes Gepäck noch einzuladen. Denn ich würde nach London ziehen, um aufs Medizin College zu gehen. Es würde in einem Schlossgebäude sein und eher näher am Wald als am Stadtzentrum. Ich würde dort auch wohnen ,denn jeder Student würde sein eigenes Zimmer dort bekommen. Ich war schon sehr aufgeregt wegen des neuen Lebens als Medizinstudentin. Ich hatte mir vorgenommen Kinderärztin zu werden,denn ich liebte Kinder und interessierte mich auch sehr
für Medizin.Mein Vater war auch Chirurg,allerdings war er in der Cardiologiestation eingesetzt im Krankenhaus. Er lebte in Bulgarien genauer gesagt in Sofia,der Hauptstadt von Bulgarien.Ich lebte mit meiner Mutter in England in der kleinen Stadt Brighton. Sie war Kinderkrankenschwester in einem Kinderhospiz und ich hatte großen Respekt vor ihrer Arbeit,denn in einem Hospiz machte man Sterbebegleitung der Patienten. „Lynn,bist du endlich fertig?“ fragte meine Mutter mich. „Ja Mum,bin ich.Ist schon alles im
Auto!“sagte ich und ging zu Ihr. Sie stand im Türrahmen unseres Hauses und lächelte mich an. „Soll ich wirklich nicht mit dir fahren?“ fragte sie unsicher. „Nein Mum,so wird der Abschied noch schwieriger. Ich werde dich anrufen,sobald ich mein Zimmer habe und meine Sachen ausgepackt habe!“ „Na gut!Du hast wohl recht.Bist ja auch Erwachsen mit deinen 18 Jahren.Muss mich noch daran gewöhnen,Schatz!“ Ich lächelte und umarmte sie dann. „Ich hab dich lieb,Mum. Vergiss das nie!“ „Ich hab dich auch
lieb,Schatz!“ Dann löste ich mich langsam aus ihrer Umarmung und stieg in mein Auto ein,den meine Mutter mir zum 18.ten Geburtstag geschenkt hatte vorherige Woche. Ich winkte ihr noch lächelnd zu und fuhr dann los und schaltete meinen Lieblingsohrwurm ein: „Obsession“von Aventura. Es war ein spanisches Lied von einer schon älteren Gruppe. Aber das machte mir nichts aus.Ich mochte auch die nicht so aktuelle Musik. Nach 2 Stunden auf der Autobahn war ich an einer Tankstelle angekommen und
machte eine Essenspause und kaufte mir was zu Essen an der Tankstelle.Sandwich mit Thunfisch drauf und Tomaten.Sehr lecker. Ich schaute mich um und sah, dass es die erste Londoner Tankstelle zu sein schien. Ich hatte es wohl nicht mehr weit,bis ich im Campbridge College ankommen würde. Also beschloss ich meine Pause zu beenden und weiter zu fahren. Ich wollte endlich wissen,was mich dort erwartete. Nach einer weíteren Stunde Autofahrt sah ich die Einfahrt zum
College. Auf dem Einfahrtsschild stand „Welcome to the Campbridge College in London“. Ich brauchte mir garkein Parkplatz zu suchen denn es stand noch halb leer. Ich parkte mein rotes Auto nahe des Schlosseingangs und ging zum Kofferraum. Dort holte ich mein Riesen Koffer raus und meine Reisetasche mit den restlichen Klamotten,die als Umhängetasche diente. Dann machte ich mich auf ins Schlossgebäude,was zugegebenermaßen irgendwie unheimlich auf mich wirkte.Ich schüttelte den Gedanken sofort wieder
ab. Als ob hier irgendwas gefährliches passieren würde. Hier schien alles relativ verlassen zu sein. Ich redete mir ein mir das alles einzubilden und ging endlich herein. Drinnen erwartete mich eine Frau mit goldenen Augen und schwarzen langen Haaren. Sie trug eine schwarze Jeans,eine weiße elegante Bluse und einen schwarzen Blazer darüber. Ich tippte mal darauf dass sie einen wichtigen Rang dort hatte. „Hallo,Ich bin Dr. Grey und die
Chefärztin unserer Schlossklinik hier.Das Campbridge College befindet sich im Nebengebäude.Wie heißt du?“ „Lynn Ivanova und bin 18 Jahre alt geworden letzte Woche!“ Sie lächelte mich an und sagte“Ach alles gute nachträglich“. „Danke“ erwiderte ich nur unsicher und wir gingen zum Aufzug. Dort gingen wir rein und standen uns gegenüber.Ich kam mir von ihr sehr beobachtet vor,ließ es mir aber nicht anmerken sondern lächelte nur. Ganz oben angekommen stieg die merkwürdige Frau aus und ich eilte ihr hinterher. Ich sah vor uns einen Durchgang,der
zum Nebengebäude zu führen schien und guckte mich um. Es sah alles nach Neubau aus im Gegensatz zur Schlossklinik. Wir gingen bis zum Ende des Flurs entlang bis sie vor der Tür stehen blieb, wo 101 drauf stand. Dann kramte Dr. Grey einen goldenen Schlüssel aus ihrem Blazer und gab ihn mir. „Hier das ist dein Zimmerschlüssel.Gut drauf aufpassen,Madame. Alles Klar?“ „Ja Dr. Grey!“ sagte ich nur und nickte. „Gut dann mach es dir zuerst bequem und komm um 6 Uhr zum Abendessen.Dort wirst du die anderen
kennenlernen. Die Mensa findest du im Erdgeschoss dieses Gebäudes. Ich wünsche dir einen guten Start und viel Glück beim Studium.!“ Ich wollte grade Danke sagen,als ich mich aber nach ihr umdrehte,war sie verschwunden. Sehr merkwürdig... Ich ging nicht weiter darauf ein und schloss mein Zimmer auf. Es war sehr offen und hell und hatte dunkelrote Gardinen.Die Wände waren weiß und die Möbeln schwarz. Es sah aus, wie eine Kopie aus dem IKEA Katalog. Ich ging weiter und sah eine weiße Tür die zum Badezimmer führte und ging
neugierig rein. Dort war genauso alles in weiß gehalten mit roten Handtüchern und roten Gardinen.War auch nicht anders zu erwarten. Dann sah ich für mich das wichtigste Zimmer: das Schlafzimmer. Dieser hatte ein Bett mit Schwarzer Bettwäsche auf der in rot Blutspritzer drauf gemalt waren. Sieht zwar modern aus, aber auch irgendwie unheimlich. Die Gardinen hatten genau dasselbe und die Möbeln waren schwarz. Ich legte mein Koffer auf den Boden neben dem Kleiderschrank und schmiss mich aufs Bett. Irgendetwas an diesem College war
meiner meinung nach faul und ich schwor mir,dass ich noch rausfinden würde was es war.
Ich wurde wach vom Klingeln meines Handys und schaute mich verschlafen um. Es war noch hell draußen aber ich hatte das Gefühl,dass ich was vergessen hatte. Dann nahm ich mein Handy und nahm den Anruf entgegen: Es war meine Mutter. „Hey Schatz bist du gut angekommen?“ „Ja klar. Sorry war wohl eingeschlafen vorhin.Wie viel Uhr haben wir gerade Mum?“ „Halb 6,wieso?“ „Muss um 6 Uhr beim Abendessen da sein und lerne da dann die anderen Studenten kennen nehme ich
an.“ „Ah cool,dann meld dich am besten morgen und mach dich in Ruhe fertig für gleich.“ „Ok,Mum.Bis morgen.Hab dich lieb Mum.“ „Ja,ich dich auch!“ Dann legte sie auf und ich schaute an mir runter ob die Klammotten in Ordnung waren,die ich anhatte und entschied mich zur Sicherheit nochmal umzuziehen. Ich zog ein weißes T-Shirt an, eine dunkelblaue Jeans und rote Nike Air Max mit weißem Häckchen drauf.Dann glättete ich mir die Haare nochmal nach
und ging dann mit Handy und Zimmerschlüssel aus dem Zimmer raus.Ich schloss noch die Zimmertür ab und rannte aufgeregt die Treppen runter zur Mensa. Ich war gespannt,was mich dort an diesem Abend erwarten würde.Als ich dann um 18 Uhr pünktlich in der Mensa saß,hörte ich nach und nach Stimmengewirr im Treppenhaus und kurz darauf kamen zwei Jungs rein die aber schon älter als 18 aussahen.Der linke war ein Blondhaariger mit goldenen Augen und sehr blasser Haut und der rechte aber hatte hell braune Haut,Schwarze Haare die etwas hochgegelt zu sein schienen und hatte Schokoladen braune Augen. Er
sah wirklich süß aus. Nach und nach kamen noch die anderen Studenten in die Mensa und machten es sich bequem. Dann sah ich wieder diese merkwürdige Frau von vormittags,die mich begrüßt hatte. Wie hieß die nochmal?Ach stimmt Dr. Grey. Was mich an ihr irritierte,waren die goldenen Augen. Das war doch keine normale Augenfarbe oder? Naja,wer weiß vielleicht trug sie farbige Kontaktlinsen.Wie auch immer,sie fing an,was über diese Schlossklinik zu erzählen und über das
College daneben,wo wir ab diesem Tag wohnen würden während unserer Arztausbildung. Alle würden auf jeden Fall 6 Jahre dort wohnen und diejenigen,die aber wie ich einen Facharzttitel machen wollten,würden noch 2 Jahre Jahre länger hier wohnen.Sie gab uns den Stundenplan schomal, der ab dem kommenden Montag gültig sein würde.Wir hatten erst Samstag daher hatten wir noch Wochenende.Dann informierte sie uns über die Freizeitangebote hier in der Gegend und im College Gebäude.Sie gab jedem ein Prospekt dafür und eine Karte für diese
Gegend. Dann schlug sie ein Kennlernspiel vor, damit wir unsere Namen gegenseitig lernen. Wir waren allerdings nicht so wirklich begeistert und ich schlug was anderes vor: „Sollen wir uns nicht einfach im Stuhlkreis setzen und jeder sagt was über sich?“ „Stimmt das geht auch.Super Idee.Willst du am besten direkt anfangen mit der Runde?“ fragte Dr. Grey mich. „Klar,wieso nicht“ antwortete ich locker und lächelte freundlich. „Also Ich bin Lynn Ivanova aus Brighton
und bin 18.Ich will hier zur Kinderärztin ausgebildet werden,weil ich Kinder liebe und sehr an Medizin interessiert bin.“ „Danke,Lynn“ sagte Dr. Grey und gab an das Mädchen neben mich weiter. Sie hatte schwarze Haare und grüne Augen,Ihre Haare trug sie ganz kurz und hatte ein schwarzes Mini Kleid an. Ihre Schuhe waren eher schlicht,einfach nur schwarze Ballerinas. Und vom Körper her schien sie sehr schlank zu sein.Ihre Haut war ebenfalls sehr blass genauso wie beim blonden Typen mit den goldenen Augen. „Ich bin die Lana und 16 Jahre alt und komme aus Spanien.Ich möchte hier
Unfall Chirurgin werden, weil man auf dieser Station am meisten Abwechslung hat. Da meine Eltern nach London gezogen sind lebe ich jetzt hier und nicht mehr in Spanien.“ „Gut Lana “ sagte Dr. Grey und nickte dem Typen neben Lana zu.Es war der Typ mit der hell braunen Haut und den schwarzen Haaren und den Schokoladen braunen Augen.Endlich würde ich seinen Namen erfahren. „Hi,Ich bin der Jason und komme aus Amerika und bin 20 Jahre alt.Ich möchte Herzchirurg werden und freue mich auch schon auf dieses Studium.Ich finde es außerdem sehr aufregend in
einem Schloss zu arbeiten.Ich hatte noch nie von so einer Art Klinik gehört.“ Alle in der Mensa fingen an zu lachen. Und so ging es noch eine ganze Weile so bis sich alle vorgestellt hatten und die Gruppe löste sich langsam auf und die meisten gingen auf Ihre Zimmer.Ich wollte auch schon nach oben gehen,doch plötzlich kam Jason auf mich zu und lächelte mich an.Ich wirkte wohl sehr überrascht,denn er schaute mich schüchtern an und fragte ob er mir Gesellschaft leisten durfte.Ich nickte und ließ mir nicht anmerken,wie begeistert ich davon
war. „Auf welcher Etage wohnst du?“ fragte er mich. „Erste und du?“ „Zweite und im Zimmer 205“ sagte er grinsend. „Ich im Zimmer 101.Kannst mich ja besuchen kommen morgen.Heute bin ich schon sehr müde.“ „Ach macht doch nichts dann komme ich halt morgen mal vorbei.Aber erst nach 12 uhr mittags weil Sonntags will ich ausschlafen.“ „Stimmt ich auch.“erwiderte ich und lachte.Er lachte ebenfalls und sagte dann :“ So dann bis morgen Lynn. Gute Nacht schomal!“ „Danke dir auch Jason“ sagte ich und
dann ging ich zum Aufzug,um hoch zu fahren.Jason nahm die Treppen.Im Zimmer angekommen machte ich die Tür zu und schmiss mich aufs Bett. Jason hatte wohl interesse an mir denn er hatte gewartet bis alle studenten aus der Mensa weg waren,bevor er mich angesprochen hatte.Vielleicht schüchtern?Man wusste nie. Ich beschloss mir ein Wecker zu stellen damit ich vor ihm wach sein könnte am nächsten Morgen und mich fertig machen konnte.Dann ging ich duschen und machte mich fürs Bett fertig.
Ich wachte vom Wecker meines Handys auf und fragte mich wieso ich an einem Sonntag überhaupt einen Wecker an hatte. Normalerweise schlief man da aus. Dann fiel es mir aber wieder ein : ab 12 Uhr bestand die Chance, dass Jason mich wirklich besuchen würde auf meinem Zimmer,daher musste ich mich schnell fertig machen.Aber vorher würde ich frühstücken. Ich packte aus meiner Reisetasche den Einkauf aus, den ich vor der Fahrt hierhin gemacht hatte und stellte die Sachen auf den Küchentisch. Darunter war eine Flasche Orangensaft und Brot und einiges an Belag,wie zum
Beispiel Marmelade und Butter. Ich deckte den Tisch für 2 Leute für den Fall, dass er kommen würde. Dann ging ich wieder in mein Zimmer und nahm eine Shorts und ein Top aus dem Koffer raus und ging dann damit ins Badezimmer. Nach dem Duschen zog ich die Sachen schnell an und föhnte mir die Haare. Ich schminkte mich etwas und ging dann wieder in die kleine Küche, um anzufangen was zu essen. Plötzlich klopfte es an meiner Zimmertür und ich sprang aufgeregt vom Stuhl und lief zur Tür. Das war bestimmt Jason. Ich öffnete die Tür und
sah Jason vor mir. Er lächelte freundlich und sagte nur: „Ich hoffe ich störe nicht?„Quatsch,du hast dich doch gestern angekündigt,dass du kommst.Willst du mit frühstücken?“ fragte ich ihn und lächelte ihn an. „Ja gerne.Mit so einer hübschen Lady sowieso!“ sagte er und grinste. „Danke.Selber hübsche Lady!“ sagte ich und lachte. „Danke“ er verstand den Witz und lachte mit. Dann zeigte ich ihm , wie man zur Küche kam und wir setzten uns an den Tisch. „Ach wie süß, du hast für mich mit
gedeckt?“ „Ja wenn der Besuch angekündigt ist,klar.“ ich lächelte und freute mich darüber dass es ihm gefallen hatte. Nach dem Frühstück räumte ich vom Tisch ab und stellte das Geschirr in das Spülbecken.Das könnte ich auch nachher noch spülen. Dann setzten wir uns im Wohnzimmer auf die Couch. Ich war so nervös, dass ich keine Ahnung hatte, was ich zu ihm sagen sollte. Ihm schien es wohl genauso zu gehen,denn er schaute mich an und lächelte mich unsicher an. Dann aber
setzte er sich ganz nah neben mich hin und hob mein Gesicht an, um mir in die Augen gucken zu können. „Weißt du eigentlich,wie süß du bist, Lynn?“ Ich schaute ihn perplex an und lächelte ihn dann aber glücklich an. „Nein wusste ich nicht.Wusstest du,dass ich dich schon seit dem Moment süß finde,wo ihr in die Mensa gestern gekommen seid?“ Er schaute mich verwirrt an, dann aber strahlte er übers Ganze Gesicht. Es war so niedlich.“ Und wie aus dem Nichts küsste er mich plötzlich einfach auf den Mund. „Das wollte ich schon die ganze Zeit
machen.Musste einfach sein.“ versuchte er sich bei mir zu entschuldigen. Ich lachte und sagte dann aber : „Dafür brauchst du dich doch nicht zu entschuldigen.Ich bin froh,dass du mich geküsst hast.“ Und dann küssten wir uns wieder und diesmal intensiver und länger. Es war einfach wunderschön.Ich vergaß bei unseren Küssen einfach alles um mich herum und genoss unsere Küsse. Dann fragte er mich ob wir nicht ein Paar werden könnten.Dann war Ich diejenige , die strahlte und war auch damit einverstanden. „Nichts lieber als das!“ sagte ich zu ihm und
lächelte. „Gut dann wäre ich dafür, dass ich mit meiner süßen Freundin in die Innenstadt von London fahre um mit ihr auszugehen, als eine Art näheres kennenlernen!“Ich warte dann solange im Wohnzimmer auf dich“ und schon setzte er sich auf die Couch zurück und packte sein iphone aus. Ich rannte aufgeregt in mein Schlafzimmer und suchte aus meinem Koffer meine Lieblingsjeans und mein Lieblingsoberteil raus und zog mich um. Ich schaute nochmal zur Sicherheit in den Spiegel und war zufrieden: Ich hatte braune Haare die bis über die Schulter gingen,braune Augen und war
sehr schlank.Wir sahen uns optisch sehr ähnlich abgesehen von seiner Hautfarbe. Ich war eher blass und er war hell braun vom Hautton her. Nach dem ich mit mir zufrieden war,nahm ich mein Handy und packte es in meine Hosentasche und meine Schlüssel.Dann ging ich zu Jason ins Wohnzimmer rüber. Wir setzten uns ins Auto und fuhren los Richtung Innenstadt währenddessen hörten wir Musik im auto über seine eingebaute Anlage.Es lief irgendein spanisches Lied von Marquess.Ich sang die ganze Zeit mit und er hörte zuerdt zu dann sagte er irgendwann zu mir,dass
ich toll singen würde.Ich bedankte mich und lächelte verlegen. "Hast du schomal damit auf der Bühne was gemacht?du singst wirklich sehr schön!" "Neenee,das ist nur ein Hobby von mir.Ich will Kinderärztin werden und nicht Sängerin." "Schade,aber als Ärztin verdient man natürlich besser!Da bist du finanziell auf jeden fall abgesichert!" "Ja eben." Stimmte ich ihm zu und lächelte.Wir unterhielten uns die ganze Fahrt über,bis er einparkte und das Auto stehen blieb. Dort hielt er mein Gesicht mit beiden Händen fest und küsste mich
sanft.Begeistert erwiderte ich seinen Kuss.Es war so ein schönes Gefühl ihn zu küssen. Wir schlenderten durch die Straßen von London und schauten uns die Schaufenster von den teuren Geschäften an."Sollen wir irgendwo rein gehen oder sollen wir aufs Riesenrad gehen?Ist garnicht so weit weg von hier!" Fragte er mich. "Ja, das Riesenrad finde ich cooler" und romantischer dachte ich für mich. "Ok,dann gehn wir dahin !" Sagte er und lächelte mich lieb an. Dort angekommen bezahlte er unsere Eintritte und wir stiegen ins Riesenrad
ein. Ich lehnte mich an seine Schulter und er hatte seinen Arm um mich gelegt. Als das Riesenrad in Bewegung war und unsere Gondel oder wie auch immer man das nannte, ganz oben war,sahen wir ganz London von oben.Es war ein unbeschreiblicher Ausblick und ich machte sofort Fotos davon und schickte es meiner Mutter per Email von meinem iphone aus.Sie würde sich freuen dass ich an sie gedacht hatte. Wir verbrachten noch ungefähr 3 stunden im Zentrum von London und fuhren dann mit dem Auto von Jason
erstmal in einen Supermarkt und kauften jeder für sich Essen und Trinken ein. Denn es gab nur Mittagessen und Frühstück in der Mensa Abendessen nicht.Danach ging es wieder zur Schlossklinik zurück. Dort angekommen nahm jeder seine Tasche mit dem Einkauf und wir gingen zum Eingang.Wir warteten auf den Aufzug und schauten uns dabei verliebt an. Oben angekommen gingen wir rüber in den Neubau und stellten vor meinem zimmer die Einkaufstaschen ab.Er zog mich zu sich heran und küsste mich sanft. Ich vergaß dabei alles um mich herum
und genoss unsere Küsse."Sollen wir nicht lieber reingehen bei mir ?Im Flur kommt das i.wie nicht so gut!" "Stimmt so sind wir unter uns!" Stimmte er mir lachend zu. Dann nahm er unsere Einkaufstaschen und ich schloss mein Zimmer auf. Nachdem diese auf dem Küchentisch standen machte ich die Zimmertür zu und wir gingen in mein Schlafzimmer. Ich verbrachte noch den halben Tag mit ihm bei mir auf dem Zimmer bis uns einfiel,dass das Mittagessen in der Mensa dran war.Wir nahmen unsere Handys und unsere Zimmerschlüssel und
gingen aus dem Zimmer.Ich schloss noch ab und dann liefen wir zum Aufzug. Unten angekommen stellten wir uns in die Schlange ,um das Essen zu bekommen.Alle die dort standen hatten eine sehr blasse Haut und auffällige Augenfarben,wie zum Beispiel das Mädchen hinter uns.Sie hatte lange blonde Haare und leuchtend blaue Augen,wie das Meer.Aber eine sehr blasse Haut,wie alle hier.Die waren wohl zu selten in der Sonne gewesen.Ich ging weiter nach vorne bis ich dran war.Dort gab es Pommes und ein Steak mit Ketchup drauf.Zu trinken gab es Cola und ein dunkelrotes Getränk auf der
anderen Seite.Ich nahm lieber die Cola.Ich fand das andere etwas unappetitlich.Jason schien wohl dasselbe zu denken,denn er fragte mich: "Was denkst du was dieses ekelhafte rote Zeug darstellen soll?" "Vielleicht Tomatensaft?"riet ich. "Sieht mir eher nach Kunstblut aus!" sagte er und guckte angewidert.Ich musste über seinen Gesichtsausdruck lachen. "Man weiß es nicht!" Sagte ich achselzuckend und wir gingen weiter und suchten uns einen Tisch.Wir setzten uns schließlich an einen am Fenster hin und fingen an zu essen.Ich schaute mich um und sah die blonde von vorhin,die
alleine am Tisch saß und das rote Getränk trank.Ich stand entschlossen auf und ging zu ihr rüber. "Willst du vielleicht mit uns am Tisch sitzen? Ist doch doof so ganz alleine." Fragte ich sie und sie lächelte. "Ja gerne!" sagte sie und stand auf. Dann gingen wir zusammen an unseren Tisch rüber. "Wie heißt du eigentlich?" fragte ich sie. "Gabriella"sagte die blonde und lächelte schüchtern. "Und woher kommst du?"fragte Jason sie. "Aus Rumänien." "Cool,und wie alt bist du?"
"20." "In welchem Kurs bist du hier?" Ich bin schon im 3 Semester und will hier Fachärztin für Gynäkologie werden." sagte sie. "Wow hört sich cool an." sagte ich. "Ich will Kinderärztin werden" "echt?wie süß!" sagte sie. "Und du?"fragte sie jason. "Herzchirurg!"sagte er stolz. "Wow sehr große Verantwortung in dem Bereich!" "Stimmt ,aber auch die aufregendste Abteilung für mich." erwiderte er. "Dann drück ich dir die Daumen." "Danke"sagte Jason nur und
lächelte. "Sag mal ich will ja nicht unhöflich wirken,aber was trinkst du da für ein Zeug?"fragte ich Gabriella. Sie schien bei der Frage komischerweise noch blasser zu werden als sie eh schon war und sagte nur: "Tomatensaft." "Achso ok ist nicht so mein Fall."sagte ich nur und lenkte vom Thema ab,denn ich merkte dass ihr das Thema unangenehm zu sein schien. Jason merkte davon nichts denn er sagte noch: "Sieht mir zwar eher nach Kunstblut aus als nach Tomatensaft,aber egal.Hauptsache dir schmeckts."dann lachte er nur.Ich schaute zu ihm rüber
und versuchte ihm mit Gesten klar zu machen,dass er das Thema lassen soll!" er schien es endlich zu verstehen und hielt den Mund. Gabriella hatte Ihr Zeug ausgetrunken und stand vom Tisch auf. Ich bin dann mal weg."und schon verschwand sie.Ich bereute es sie nach dem Getränk gefragt zu haben. "Schatz,musste der Spruch vorhin sein? Hast du nicht gemerkt dass ihr die Frage nach ihrem angeblichen Tomatensaft unangenehm war?" "Als ob das Tomatensaft war,Schatz. Irgendwas an ihrem Gesichtsaudruck hatte mir verraten dass da was nicht
stimmte." "Stimmt,sie sah nach meiner Frage blasser aus als sie eh schon ist." "Ich find an diesem College ist generell was faul.Hast du gesehn,dass keiner von denen Essen draufgetan hat,sondern alle dieses rote Getränk nur genommen haben?" "Ja das erklärt wieso die alle so schlank sind.Ist ja klar wenn die nix essen! Vielleicht ein Diättrend?" "Alle auf dem College auf Diät?Kommt mir seltsam vor.Da muss es einen anderen Grund für geben." "Ja aber wie sollen wir diesen Grund rausfinden?Die scheinen es verheimlichen zu wollen." sagte ich
ratlos. "Wir lassen uns was einfallen!" sagte er und lächelte.
4 Kapitel (Gabriellas Sicht) Das war knapp die 2 Studenten haben mir nicht geglaubt, dass ich Tomatensaft trinken würde.Die sahen mir nicht nach Vampiren aus eher sehr menschlich.Ich hätte es ihnen nicht einfach sagen dürfen dass ich eine Vampirin bin und Blut getrunken hatte.Also musste ich schnell abhauen.Sonst hätten die noch irgendwas geahnt.Die kamen sehr misstrauisch rüber.Ich hoffte die würden nicht drauf kommen,dass ich eine Vampirin war. Denn das oberste Gesetz der königlichen
Vampirfamilie war unsere Vampirexistenz geheimzuhalten.Auf diesem College gab es fast nur Vampire und Halbwesen wie Halbmensch-Halbvampir und es gab paar wenige Werwölfe.Unsere Chefärztin Dr.Grey ist zum Beispiel eine Werwölfin.Jemand der sich auskannte,sah es direkt an ihren Augen.Sie hatte goldene.Das war ein Anzeichen dafür.Durfte man aber nicht mit Vampiren verwechseln,die Tierblut anstatt Menschenblut tranken.Diese hatten auch goldene Augen.Die Vampire,die Menschenblut tranken,hatten dagegen rote Augen. Ich eigentlich auch aber ich trug blaue Kontaktlinsen um nicht auf
Menschenblut verzichten zu müssen.Und natürlich um nicht aufzufallen. Ich ging schnell auf mein Zimmer und ging an mein Kühlschrank.Dort guckte ich nach,ob ich Blutkonserven noch drin hatte bzw.Blutspendebeutel aus dem Krankenhaus.Zum Glück hatte ich noch 2 für diesen Tag da.Das hieß dass ich an diesem Abend noch welche besorgen musste für nächste Woche oder ich konnte Jagen gehen.Würde ich Abends entscheiden.Würde von meiner Laune abhängig werden. Ich holte mir einen sauberen Strohhalm aus meiner Kommode im Schlafzimmer und ging damit in die Küche
zurück.Dann trank ich durch diesen Strohhalm den Blutbeutel leer. Dadurch dass ich nur Menschenblut trank war ich ein sehr starke Vampirin. Ich konnte in die Zukunft sehen und wenn ich jemanden berührte ,sah ich die komplette Vergangenheit dieses Lebewesens.Das war meiner meinung nach eine interessante Fähigkeit. Es war schon Abends und ich schlich mich in die Kammer der Blutkonserven unserer Schlossklinik ,um mir welche für nächste Woche zu besorgen. Jagen tat ich nur im Notfall.Ich machte mir ungern unnötig die Hände
schmutzig. Ich musste echt aufpassen,dass mich Dr.Grey nicht erwischte.Das würde eine Strafe wegen Diebstahl bedeuten,denn normalerweise musste man sich diese Blutkonserven kaufen.Von dem Platz wussten natürlich nur, die Vampire waren und in das Geheimversteck eingeweiht waren. Die Halbvampire wussten zwar auch davon,aber die aßen bei uns eher diesen Menschenfraß,wie ich es nannte.Ich als vollwertiger Vampir vertrug das nicht. Ich packte 14 Blutbeutel in meinen Rucksack und ging dann ganz leise wieder aus der Kammer raus.Ich guckte
mich um und stellte erleichtert fest,dass sich keiner hier aufhielt.Dann sprintete ich bis in mein Zimmer 120 auf der 1.Etage in den Neubau und schloss schnell die Tür auf. Dann schloss ich sie leise hinter mir ab als ich drinnen war und packte die Blutbeutel in den Kühlschrank um. Warmes Blut wäre nämlich echt ekelhaft gewesen zu trinken.Ich trank noch den 2.ten Beutel aus,den ich für diesen Abend noch zur Verfügung hatte und ging danach duschen.Morgen wäre der erste Tag des 3.Semesters also musste ich mich nach dem Duschen ausruhen. Ich musste mir noch was einfallen lassen wegen den 2 Menschen mit denen
ich am Tisch gesessen hatte. Ich musste mir bessere Ausreden einfallen lassen.Das stand fest. Die beiden wirkten auf jeden Fall wie ein frisch verliebtes Paar.Daher würden sie bestimmt zusammen arbeiten.Und das konnte für mich gefährlich werden. Ich hatte es schon im Gefühl,dass die beiden nicht locker lassen würden,denn dafür wirkten sie viel zu skeptisch auf mich. Am nächsten Morgen begann alles mit dem Frühstücks Blutbeutel und dann machte ich mich fertig für den Unterricht.Anatomie stand auf dem Stundenplan.Ich fand das Fach
interessant. Ich war schon gespannt welche Lehrerin ich dieses Semester haben würde.Hoffentlich nicht wieder den Dr. Clark ,denn dieser war zum kotzen.Das war einer,der an einem Stück redete und das auch noch monoton,wie ein Roboter.Ich packte meine Tasche und ging dann aus dem Zimmer und schloss hinter mir ab.Dann raste ich die Treppe runter und in die Schlossklinik rüber. Ich war wohl noch als erste da,denn der Klassenraum war leer. Und da saß er Dr. Clark, was für eine Freude.Ich wollte am liebsten wieder umdrehen und wieder in mein Zimmer.Wieso hatte ich ausgerechnet den
Idioten? Da wäre mir Dr. Grey sogar lieber gewesen.Die war zwar streng,aber wenigstens nicht langweilig. Ich ging also doch noch in den Klassenraum rein und begrüßte höflicher weise den Dr. Clark. „Hallo junge Dame,wie waren Ihre Sommerferien?“ fragte er. „Ach ganz gut.“ sagte ich nur und setzte mich ganz hinten in die Reihe.Ich hatte garnicht erst vor mit dem zu quatschen. Es klingelte und der Rest des 3 Semesters kam rein und suchte sich jeder einen Platz aus. Das 3.Semester bestand zum größten Teil aus Halbvampiren und richtigen
Vampiren,wie mir. Im 4 Semester waren die meisten eher Werwölfe und Gestalt Wandler. Es hieß sie könnten sich in jedes Tier ihrer Wahl verwandeln.Echt beeindruckend. Es gab auch einige Vampire,die besondere Talente hatten und die lebten in der königlichen Vampirfamilie, genannt auch „Royal Family“.Diese stellten in unserer Welt der übernatürlichen Wesen die Gesetze auf.Mit denen war nicht zu spaßen. Es gab aber auch unter uns Vampire mit einem Talent die es aber für sich behielten, weil diese nicht bei den Royals leben wollten, sondern eher unauffällig
blieben. Es gab im 2 Semester aber noch moderne Hexen unter den vielen Halbvampiren.Ich hatte eine in den Sommerferien heimlich beobachtet,wie sie einen Heilungszauber bei Ihrem Freund versuchte. Es hatte geklappt, denn er lebte weiterhin, als hätte er nie einen Autounfall gehabt. Die Ärzte hatten ihn schon aufgegeben gehabt, sie ihn aber zum Glück nicht. Die beiden waren ein wirklich süßes Paar sie waren schon 1 Jahr zusammen und hatten noch nie Stress gehabt. Ich merkte garnicht dass ich gedanklich
abgeschweift war,bis mir der Ben eine Papierkugel gegen den Kopf warf. „Hey was soll das du Idiot ?“ fragte ich genervt. „Nix wollte nur gucken ob du schon pennst. Nervt dich Dr. Clarks gelaber auch heute?“ „ Ja und wie!“ bestätigte ich grinsend. Er grinste ebenfalls und schob mir einen kleinen Zettel rüber. Dort stand drauf: „Hey hast du lust heute auf chillen bei mir im Zimmer Nach der Schule?“ Ich grinste und schrieb ihm zurück: „Klar wieso nicht.Lass mal DVD Abend machen.“ „OK, um wie viel Uhr hast du Zeit?“
fragte er. „Um 6 Uhr.“schrieb ich zurück. „Falls was ist ruf mich auf Handy an. Nummer hast du?“ „Ja klar!“ schrieb ich zurück.Dann kam kein Zettel mehr und ich schaute aus dem Fenster und dachte nach. (Lynns Sicht) Ich saß im Biounterricht und schrieb in dem Moment den Inhalt von der Tafel ab,als plötzlich unsere Klassentür aufging und Dr. Grey mit einem Mädchen reinkam. Es war nichts
ungewöhnliches daran dass an diesem Tag erst eine neue Studentin vorgestellt wurde,aber als ich sie genauer ansah,traf mich der Schlag: Sie sah exakt genauso aus wie ich,nur hatte sie leuchtend rote Augen und hatte ihre braunen Haare gelockt und nicht glatt. Sie hatte eine schwarze und enge Jeans an,ein rotes T- Shirt und rote Converse Chucks. Ihre Haare trug sie ebenfalls offen und die hatten sogar die gleiche Haarlänge wie meine.Wirklich unheimlich.Vor allem die roten Augen.Ihre Schultasche sah eher nach einer eleganten Tasche zum Ausgehen aus, als für die Schule.Als wäre das nicht Schock genug, stellte sie sich
selber vor: „Hallo,Ich bin Nadja Ivanova und komme aus Bulgarien und bin 18.Ich werde hier das Allgemeinstudium machen und danach den Facharzttitel für die Plastische Chirurgie. Gesichter verschönern und so weiter.“ Dabei musste sie komischerweise lachen.Der Kurs lachte mit aber mir blieb das Lachen im Hals stecken, als sie auf mich zukam und sagte: Ich nehme mal an hier ist noch frei?“ „Ähhh, ja klar.“ bekam ich nur raus und versuchte mich zusammenzureißen. „Wie heißt du eigentlich?“ fragte sie mich plötzlich zum Ende der Stunde,als die anderen schon rausgegangen
waren. „Lynn Ivanova!“ bei meinem Namen erstarrte sie kurz und sah mich dann perplex an. „Woher kommen deine Eltern?“ „Mein Vater aus Sofia und meine Mutter aus Brighton.Wieso?“ Ich war immer verwirrter. „Mein Vater kommt aus Sofia und meine Mutter aus New-York.“ „Wie alt bist du?“ fragte sie mich. „18“ sagte ich und schaute sie geschockt an.Sie wurde blasser als sie eh schon war. „Ich weiß was wir sind.Du bist meine Doppelgängerin.“ sagte sie plötzlich und lachte sich
kaputt. Ich verstand garnicht, was daran bitte witzig sein sollte. „Wie meinst du das?“ fragte ich sie. „Ich bin aus dem Jahr 1912.Da wurde ich 18 und bin seit dem nie älter geworden.Und damit unsere Blutlinie nicht ausstirbt, wurde eine Doppelgängerin erschaffen und das bist du in diesem Fall.“ „Aber wie kann das sein,dass du nie älter wurdest? Du müsstest doch nach 1000 Jahren mittlerweile tot sein oder nicht?“ Diese Erkenntnis schockierte mich völlig.Was war sie?! „Ich wurde mit 18 zum Vampir verwandelt.Ganz einfach.“
„Du willst mich doch verarschen oder? Das sind nur Mythen.Es gibt keine Vampire.“ „Ich kann es dir heute Abends beweisen,dass ich eine Vampirin bin.“sagte sie und grinste boshaft. „Na gut dann komm zu mir ins Zimmer heute abends um 6 ?“ entschied ich. „Gut welche Nummer?“ fragte sie. „101!“ sagte ich und ging schnell aus dem Klassenraum.Diese Nadja war definitiv unheimlich.
Es wurde langsam Abend und ich wurde immer nervöser.In einer Stunde würde diese Nadja kommen und ich hatte irgendwie Angst vor ihr. Was wäre wenn sie mich nicht angelogen hatte und wirklich ein Vampir war? Wäre sie nicht gefährlich für mich?Vampire tranken bekannter weise Blut und sie brauchten nicht wenig.Ich versuchte mich schnell abzulenken und rief Jason an. Ich bat ihn zu mir zu kommen und sagte als Vorwand,dass ich ihn vermisste. Er kam sofort zu mir rüber und ich machte ihm die Tür auf.Er bemerkte dass ich nervös war und nahm mich in den
Arm. „Was ist los mit dir heute?“ fragte er besorgt. „Das kann ich nicht beschreiben das musst du mit deinen eigenen Augen nachher sehen.Sie kommt um 6 Uhr zu mir aufs Zimmer.“ „Wer kommt zu dir aufs Zimmer?“ fragte er verwirrt. „Nadja heißt die und ist meine neue Klassenkameradin.Die ist mir irgendwie unheimlich.“ Pünktlich um 6 uhr Abends klopfte es an meiner Zimmertür und ich zuckte vor Schreck zusammen.Das konnte ja nur Nadja sein. "Schatz machst du auf?" fragte ich
Jason.Er nickte und ging zur Tür. Er machte die Tür auf und wurde plötzlich sehr blass.Dann starrte er Nadja an und danach mich wieder. "Wie kann sowas sein?Seid Ihr Zwillinge oder so?" Sie lachte und sagte nur: "Nein Sie ist meine Doppelgängerin,die beste Erfindung des Universums würde ich sagen.So bleibt die Ivanova Blutlinie immer erhalten." "Aber wieso siehst du genauso aus wie Lynn?" fragte er verwirrt. "Das kann ich mir nicht erklären." sagte sie. "Aber i.was an dir wirkt anders als bei ihr.Jetzt sehe ich es: Du hast ja rote Augen.Wie geht das
denn?" "Ich bin ein Vampir und trinke Blut daher hab ich rote Augen.Meine Naturaugenfarbe als Mensch war bei mir braun sowie bei Lynn." "Krasse Scheiße und woher soll ich dir glauben dass du eine Vampirin bist und uns nicht verarschst?" fragte er für mich. "Ich werds euch beweisen.Dafür bin ich ja grad hier.Lynn glaubt mir auch nicht." "Ist ja verständlich" sagte er. Sie packte aus Ihrer Tasche einen Beutel mit Blut und holte einen Strohhalm raus.Dann trank sie den Beutel in wenigen Sekunden leer.Ihre Augen wurden hellrot und unter Ihren Augen
sah man hellblaue und violette venen rausgucken.Sehr unheimlich aber gleichzeitig auch faszinierend. Nadja hatte es sich auf meiner Couch im Wohnzimmer bequem gemacht und erzählte uns Ihre Geschichte,wie sie zum Vampir geworden war. "Ich bin1894 geboren in Bulgarien und hatte nicht besonders gutes Verhältniss zu meinen Eltern aber als diese gestorben sind traf es mich trotzdem wie ein Schlag ins Gesicht.Nicht weil sie gestorben sind sondern weil ich ins Kinderheim musste ich war erst 6 als das passierte das war 1900.Mit 18 aber war ich zu alt dafür und musste da raus
hatte zum Glück dort die Schule besucht hatte also ein Abitur fertig gehabt zu der Zeit. Dann war ich auf dem weg zu arbeiten um mir eine Wohnung finanzieren zu können.An einem warmen Sommerabend war ich auf dem Weg zu meiner besten Freundin als mich plötzlich jemand von hinten packte und ins Gebüsch zog. Ich wollte mich befreien aber kurz darauf merkte ich einen Stich im Hals.Ich wusste ich wurde gebissen also dachte ich es wäre ein Tier aber als ich mich umdrehte sah ich jemanden in Menschengestalt und mit roten Augen.An seinen Zähnen war mein Blut und er hatte rote Augen.Das machte die Begegnung noch
unheimlicher.Er sagte zu mir ich wäre so hübsch es wäre eine verschwendung wenn i.wann falten bei mir auftauchen würden.Also verwandelte er mich wie er sagte in eine Vampirin damit ich für immer so jung aussehen würde." "Krasse story" musste ich zugeben."Ja aber Vorteile hat das Vampir leben ja auch!" sagte Nadja. "Und welche Vorteile zum Beispiel?" fragte ich sie neugierig.Ich verstand nicht,was daran gut sein sollte ein Vampir zu sein. "Zeit, man hat unendlich viel zeit und kann machen was man will und wie oft man will.Man könnte theoretisch mehrmals eine Weltreise machen.Man
kann oft studieren und man hat eine Menge Geld irgendwann angesammelt.Und viel Geld kann man ja wohl kaum als negativ bezeichnen.Aber vor allem altert man optisch nicht mehr.Man ist für immer jung und unsterblich.Aber das allerbeste ist man nimmt nie zu.Für eine Frau perfekt.Außerdem ist man als Vampir sehr schnell und und ist körperlich sehr stark." Ich musste zugeben das klang wirklich beeindruckend aber mich nur von Blut ernähren zu müssen fand ich ekelhaft.Bei der Vorstellung davon wurde mir schon
übel. "Können weibliche Vampire noch Kinder bekommen?" fragte ich sie. "Nein das ist biologisch nicht mehr möglich.Du bleibst ja als Vampir in der Entwicklung stehen.Aber damit ein Baby im Bauch wächst muss sich ja im Körper bei dir was verändern.Verstehst du?" "Ja klingt logisch.Schade eigentlich."Aber man kann ja wenn man die Verwandlung in einen Vampir gezielt plant sich auch nach der Geburt des Babys in einen Vampir verwandeln lassen. läuft einem ja nicht weg." sagte
ich.
"So kann man das auch machen.Es sei denn man ist todkrank dann muss man sich in einen Vampir verwandeln,um zu überleben.Dann ist man komplett wieder geheilt."
"Das ist ja echt cool!" sagten ich und Jason gleichzeitig.
"Ja sag ich doch!" bestätigte Nadja und grinste selbst zufrieden.
Nach und nach bemerkte ich,dass es mich garnicht mehr störte dass ich eine Doppelgängerin hatte und fand das sogar ganz cool.Ich hatte das Gefühl als hätte ich eine Zwillingsschwester.Wir
quatschten noch bis in die Nacht hinein und später nannte sie mir dann ihre Handynummer und ihre Zimmernummer und wir beschlossen privat Kontakt zu halten um uns besser kennenzulernen. Dann sagte ich dass ich so langsam ins Bett müsste wegen dem Unterricht am nächsten Tag.Sie grinste nur und sagte noch: "Tja ich als Vampirin brauch keinen Schlaf mehr.Aber euch wünsche ich noch gute nacht." Dann ging sie aus meinem Zimmer und schloss die Tür hinter sich.Man war das ein aufregender Tag.Jason beschloss bei mir zu übernachten und wir machten uns Bett fertig.
Wir müssten nämlich 5 stunden darauf
wieder aufstehen.Ich kuschelte mich an ihn und schlief relativ schnell ein.
6 Kapitel (Gabriellas Sicht) An diesem Tag war etwas seltsam.Ich sah diese Lynn mit roten Augen und gelockten Haaren. War die jetzt auch Vampirin?! Doch kurz darauf sah ich eine die genauso aussah wie sie nur mit braunen Augen,die eigentlich Lynn hatte normalerweise.Hatte die eine Zwillingschwester?Oder hatte ich schon Wahn vorstellungen?! Nein,es waren definitiv 2 gleiche Mädchen.Unheimlich.Also Zwillinge können die nicht sein die eine ist noch menschlich also wahrscheinlich die Lynn
noch und die andere Vampirin. Und die schien das nicht zu verheimlichen,denn sonst hätte sie farbige Kontaktlinsen getragen. Vielleicht kam sie nicht von hier. Da konnte sie ja die Geheimhaltungsregel nicht wissen.Ich setzte mich in der Mensa hin am Fenster und beobachtete die beiden neugierig. "Nadja kommst du nachher mit zu der Neuzugangsparty der neuen Medizindtudenten?Wird bestimmt witzig!" "Ja klar.So eine Party lass ich mir nicht entgehen!"sagte das andere Mädchen und lachte.Nadja hieß die
also.Spannend. (Lynns Sicht) Die Reaktionen der anderen waren echt witzig als sie uns beide sahen.Wir hatten sogar geplant komplett gleich rumzulaufen gleiche Klamotten, beide glatte Haare und Nadja würde sich braune Kontaktlinsen besorgen. Die würden uns für Zwillinge halten. Vor allem musste Nadja ihre roten Augen sowieso verstecken hatte Dr.Grey ihr im Büro gesagt.Es gab anscheinend eine strenge Geheimhaltungsregel der Vampir Existenz hier.Die wurde von den Royals aufgestellt.Die Königliche
Vampirfamilie. Ich würde gerne mal wissen wie die aussahen und wo sie lebten.Bestimmt in einem echten Schloss noch.Ich war mir sicher : es gab auf diesem College noch eine Menge anderer Vampire. Sie trugen wahrscheinlich alle wegen der Regel Kontaktlinsen um nicht aufzufallen. Mir war am ersten Tag schon klar dass irgendwas hier anders war,als auf einem College mit Menschen.Aber dass es so anders sein würde hatte ich nicht erwartet. Es war Abends und die Neuzugansparty der neuen Studenten stand an. Ich hatte
mein schönes weißes Sommerkleid an mit goldenenen Verzierungen drauf und hatte meine Haare diesmal zu Locken machen lassen.Nadja hatte sie gemacht.Sie selbst trug ein rotes Minikleid und auch Locken damit wir gleich aussahen.Die Kontaktlinsen hatte sie auch schon drin. Und Schuhe hatten wir uns noch extra beide die gleichen in der Innenstadt von London gekauft.Wir wollten die anderen im Glauben lassen wir wären Zwillinge. Nachdem wir fertig waren,schlossen wir mein Zimmer ab.Danach Nadjas und gingen dann die Treppe runter in den Party Keller.Dort würde alles
stattfinden. Es war schon alles voll dort als wir ankamen und wir suchten uns vergeblich einen Sitzplatz.Wo war eigentlich Jason?Der wusste doch von der Party. "Hey hast du lust auf ein Cocktail?" Fragte Nadja mich. "Klar,wieso nicht?"erwiderte ich und bestellte mir ein Bahama Mama. Das hatte ich an meinem 18.ten auch getrunken.Den Rest der Cocktails kannte ich garnicht. Wer wusste,was die da rein gemixt hatten inoffiziell. (Jasons
Sicht) Ich musste schnell jagen gehen um bei Kräften zu bleiben und weil mir Tierfleisch besser schmeckte als das menschliche Essen aber ich konnte menschliches auch essen. Ich jagte bevorzugt in Wolfsgestalt aber theoretisch könnte ich mich in jedes Tier meiner Wahl verwandeln.Manchmal verwandelte ich mich auch in einen schwarzen Adler.So hatte ich die Chance schnell zu flüchten wenn was sein sollte. Ich war gerade dabei mir noch ein Tier zu fangen,aber dann sah ich auf der Uhr am Schloss,dass es schon 21 uhr abends
war und ich musste wieder in meine Menschengestalt zurück und mich anziehen.Ich raste in mein Zimmer und ging duschen.Dann zog ich mir jeans und weißes Hemd an und gelte meine Haare bisschen hoch.Lynn mochte das so bei mir.Bei dem Gedanken an Lynn musste ich lächeln.Sie war so süß. Aber diese Nadja machte mir noch Angst.Sie hatte was unheimliches an sich. Egal,Ich guckte nochmal in den Garderobenspiegel und ging und stellte sicher,dass ich ordentlich aussah. Dann schloss ich mein Zimmer ab und rannte die Treppen zum Partykeller
runter. Dort musste ich erstmal Lynn und Nadja suchen.Wie nicht anders zu erwarten fand ich nadja beim Cocktail trinken vor.Klar sie schien eine Partyfrau zu sein.Lynn war nicht zu sehen. "Hey,wo ist die Lynn?" "Auf Toilette.Sie kommt gleich wieder.Sie hat dich schon gesucht gehabt vor einer Stunde.Hast du von der Party nix gewusst?" fragte sie. "Doch aber war aus versehen eingepennt beim Film gucken." "Klar" sagte sie.Sie schien mir das nicht zu glauben.Aber wieso fragte ich mich. (Part 5- Lynns
Sicht) Ich kam gerade auf Nadja zu, als plötzlich die Lichter im Partykeller ausgingen und die Fenster auf und zu knallten. Wie unheimlich.Aber auf diesem College war ja eh nix normal.Nachdem die Lichter wieder an waren flogen Gläser durch den Raum und trafen auf dem Boden auf. Danach flogen noch andere Sachen rum. In dem Moment als ich mich umdrehte sah ich Jason und rannte zu ihm. Er nahm mich in den Arm und ich beruhigte mich langsam. Plötzlich wurde aber Ein Riesen
Glassplitter auf mich geworfen und traf in meinen Arm. Es kam aus dem nichts. "Wer war das?"fragte ich in den Raum. "Keine Ahnung es kam von da hinten."sagte ein Mädchen aus unserem Kurs.Ich errinnerte mich leider nicht an den Namen. "Aber da ist doch niemand.Wie kann das sein?"fragte ich die anderen.Diese zuckten nur mit den Schultern und guckten sich um. Aber um weiter darüber nachzudenken hatte ich keine zeit, denn ich musste meinen Arm schnell verarzten um nicht zu verbluten.Vor allem wusste ich nicht,wer von diesen Studenten alles Vampire waren.Ich als Mensch wäre im
klaren Nachteil. "Schatz,das muss dringend genäht werden" sagte Jason und wirkte nervös. Er hielt mir ein sauberes Tuch an den Arm und wir liefen so schnell wir konnten in die Klinik rüber.Wir suchten eine Ärztin und fanden Dr.Wilson auf. Sie hatte goldene Augen und lange schwarze Haare. "Hallo, Dr.Wilson können sie meiner Freundin helfen? Sie hat eine große Glasscherbe in ihren Arm abgekriegt." "Ja klar sie soll ruhig herkommen. " sagte sie mit sanfter Stimme und bat mich herein.Ich setzt mich hin und beobachtete sie während diese das Werkzeug zum Nähen vorbereitete. Ich
schaute mich in ihrem Arztzimmer um und versuchte mich davon abzulenken, dass sie mir in dem Moment die Glasscherbe aus dem Arm zog.Es zog trotzdem etwas. Dann säuberte sie meine Wunde und nähte sie anschließend zu.Es ging schneller als ich erwartet hatte. "So fertig" sagte die Ärztin und lächelte. "Vielen Dank" sagte ich und wir gingen raus. "Keine Ursache" rief sie nach. (Jessicas Sicht) Ich wusste nicht wie es den anderen ergangen war, aber ich fand die Party ganz witzig. Der erschrockene Blick von
dieser Lynn war einfach zum weglachen. Ich hasste sie dafür dass sie mit Jason zusammen gekommen war, denn ich stand selbst auf ihn. Deshalb wollte ich sie total erschrecken. Rache war ja bekanntlich süß. ich hatte mich mithilfe meines Schutzschildes unsichtbar machen können und schleuderte die Gegenstände durch den Partykeller.Man das war so witzig die Reaktionen von denen zu sehen. Dann sah ich diese Lynn und warf eine riesen Glasscherbe direkt in ihren Arm rein.Ich hoffte echt dass es ihr wehgetan
hatte. Durch den Unfall wurde allerdings die Party beendet.Was für schisser. (Gabriellas Sicht) Ich hatte gehört dass auf der Party Gegenstände, ohne dass sie jemand berührt hatte,durch den Partykeller geflogen waren. Ich fand das nicht merkwürdig, denn ich kannte nur eine die sowas machen könnte ohne dass man sie sehen würde. Jessica konnte sich dank ihrem Schutzschild unsichtbar machen. Das hatte mir Dr.Grey mal verraten. Jessica war nicht neu hier, denn sie wieder holte ihr erstes Semester
freiwillig. Fand ich sehr unlogisch, denn sie kam nicht wie eine schlechte Studentin rüber. Naja war ihre Sache.Aber sie war diesmal zu weit gegangen.Sie hatte ausgerechnet diese Lynn aus dem nichts attackiert.Dabei war Lynn eh schon sehr skeptisch, was die Geschehnisse hier betraf.Wenn ich mich nicht täuschte, war sie der einzige Mensch auf diesem College.
7 Kapitel (Lynns Sicht) Am nächsten Morgen lief ich gedankenverloren durch das College und war auf dem Weg zum Schlossklinikgebäude. Denn an diesem Tag hätten wir zum ersten mal praktischen Unterricht. Ich fand Praxis interessanter als die Theorie, aber die Theorie war an sich trotzdem für mich interessant. Plötzlich stieß ich mit jemandem zusammen, dadurch, dass ich in Gedanken war. Es war ein Mädchen mit schwarzen mittellangen Haaren und goldenen Augen. Ich kannte sie
nicht vom Namen her, aber sie hatte etwas hasserfülltes in ihrem Blick, als sie mich ansah, was mir Angst machte. Wie konnte man jemanden hassen, den man nicht kannte? Sowas konnte ich echt nicht nachvollziehen. "Tut mir leid, wollte nicht in dich reinlaufen! "sagte ich trotzdem zu ihr. "Pass mal auf, wo du hin läufst!"sagte sie nur und ging genervt weiter. Sehr unhöfliches Mädchen,wie ich fand. In meinem Klassenraum angekommen sah ich einen großen Tisch in der Mitte des Raumes, wo eine Puppe drauflag. Daneben waren ganz viele verschiedene
Operationsinstrumente vorbereitet und es lag ein roter Edding daneben. Ich vermutete der war dafür da, dass man die Einstichstelle damit markierte. Ich war die erste im Klassenraum, die da war und schaute mir neugierig die ganzen Instrumente an. "Suchst du da was bestimmtes? "fragte Dr.Grey mich plötzlich wie aus dem nichts. Ich zuckte vor Schreck zusammen und antwortete aber doch noch. "Nee, ich war nur neugierig und hatte mich nur umgeguckt." "Achso gut, dann setz dich schomal auf deinen Platz.Wir fangen gleich an." Kaum hatte sie ausgesprochen, kam schon
der Rest nach und nach rein und setzte sich hin. Darunter war leider auch dieses Mädchen von vorhin. Hatte garnicht gewusst, dass sie erst semesterin war, denn sie war nicht auf der Neuzugansparty da gewesen. Ich wüsste gerne mal wie sie hieß und hoffte darauf, dass sie in dieser Stunde aufgerufen werden würde und ich hatte Glück: Sie wurde von Dr. Grey nach vorne gerufen um ihr was an der Puppe zu zeigen. "Jessica welche Instrumente kennst du von diesen hier die hier liegen?" Jessica ging nach vorne und schrieb die Bezeichnungen an die Tafel. "Super" lobte Dr. Grey sie und sie setzte sich wieder auf ihren
Platz. Ich fragte mich woher die Jessica das schon wusste.Wir hatten es doch erst seit diesem Unterricht als Thema.Aber vielleicht hatte sie ja schon praktische Erfahrungen in dem Bereich gesammelt.Wusste ja nicht was sie die letzten Jahre gemacht hatte. Außerdem sah sie mir nach einer Vampirin aus ,die nur Kontaktlinsen an hatte. Vampire waren bekannter weise älter,als sie aussahen. Außerdem hatte Sie vielleicht nicht zum ersten mal Medizin studiert. Das klang irgendwie logisch. Der Schulgong riss mich aus meinen
Gedanken und ich packte schnell meine Tasche zusammen.Ich war die letzte,die raus ging und machte mich auf dem Weg zum Anatomie Kurs.Dort begegnete ich Jason auf dem Flur und wir küssten uns. „Hast du Nadja irgendwo schon gesehen?“ fragte ich ihn.Er schüttelte den Kopf. „Na gut.Dann suche ich sie in der Pause nachher“ sagte ich nur. „Was wolltest du denn von ihr?“ fragte er neugierig. Ich zeigte auf Jessica hinter uns und sagte: „ Es geht um diese Jessica!“ Er schaute mich fragend an und fragte mich,was mit ihr wäre. „Erzähl ich dir,wenn sie nicht in der Nähe ist.“ „Ich verstehe.“sagte er noch.Dann nahm er meine Hand und wir gingen in den
Klassenraum.Der Lehrer erwartete uns schon. (Jessicas Sicht) Dieses Mädchen ging mir langsam auf die Nerven.Ich hatte rausgefunden, dass sie Lynn hieß.Was wollte die von Jason?! Die dachte auch die würde jeden abkriegen oder?! Ich würde den noch kriegen.Ich war wesentlich hübscher als sie. Sie war nur ein erbärmlicher Mensch.Ich war ein Vampir und konnte ihm viel mehr bieten.Außerdem würde ich nie älter werden. Sie würde aber älter werden und würde
irgendwann so hässlich aussehen.Mit lauter Falten im Gesicht.Vor allem Sie könnte sich eh nicht in eine Vampirin verwandeln lassen,da sie keine Ahnung deren Existenz hatte.Durfte sie als Mensch auch nicht. Ich fragte mich wer diese Frau war,die genauso wie Lynn aussah und mit Lynn auf die Party gegangen war.Zwillinge konnten die nicht sein.Die Lynn hat braune Augen und die andere rote als sie am ersten Tag hier ankam.Jetzt hatte sie auf einmal goldfarbene Augen. Über diese 2 Tussis, wie ich sie nannte wollte ich mehr herausfinden. ( Part 5 - Gabriellas Sicht
) Ich und Ben verstanden uns in letzter Zeit immer besser und merkten dass wir uns mehr als nur freundschaftlich mögen. Daher hatten wir verabredet nach dem Unterricht shoppen zu gehen und danach am Strand von Brighton zu entspannen. Brighton war höchstens 2 stunden entfernt von London daher lohnte sich das auf jeden fall.Ich saß diesmal neben Ben im Unterricht anstatt nur vor ihm und wir alberten rum.Dabei fiel mir auf wie süß er eigentlich war: Er hatte Blonde Haare und blaue Augen und war sehr gut durchtrainiert, denn er war auch ein Vampir. Er hatte eigentlich rote Augen so wie ich,aber er trug auch farbige
Kontaktlinsen, um nicht aufzufallen. Wir hatten keine Lust auf Stress mit der königlichen Vampirfamilie wegen sowas. "Die Royals"nannten sie sich. Was für ein beschissener Name. Wer die Vampirexistenz verriet,der musste bei dieser Familie mit der Todesstrafe rechnen.Die gingen nie ein Risiko ein.Alles was Gefahr für die Geheimhaltungsregel war,wurde nicht geduldet.Ganz einfach.Als ich auf dieses College kam war ich schon eine Vampirin und ich war es insgesamt schon 50 Jahre lang. Und in diesen Jahren hatte ich sehr viel schlimmes nur erfahren von dieser Familie.Daher legte ich keinen Wert darauf mit dieser zu tun haben zu
müssen. ( Part 6 - Lynns Sicht) Nach dem Unterricht suchte ich Nadja auf und fand sie in ihrem Zimmer.Sie trank ganz entspannt ihren Blutbeutel leer und zuckte zusammen als sie mich plötzlich doch hörte. "Was machst du denn hier?" "Ich würde ja anklopfen aber die Tür war auf." "Oh hatte ich ganz vergessen!" sagte sie und schien etwas durcheinander zu sein. "Was ist los mit dir heute?Ich hab dich im Unterricht garnicht gesehen !" " Ich musste was klären.Mit meiner Tante aus Bulgarien!" rechtfertigte sie
sich. "Oh achso.Was war denn los?" fragte ich und versuchte nicht zu neugierig zu wirken.Sie hatte es trotzdem bemerkt und sagte lachend: "Sind ja garnicht neugierig." Dann wurde sie ernst und sah mich an. "Meine Tante hat mich auf dem aktuellsten Stand meiner leiblichen Tochter gehalten.Sie ist mit 18 zum Vampir verwandelt worden und seitdem ist sie auch optisch wie eine 18 Jährige.Ich hatte sie mit 16 bekommen und da ich finanziell noch nicht in der Lage war sie zu versorgen,hatte meine Tante das übernommen.Jetzt will ich die kennenlernen wie sie jetzt aussieht.Daher bin ich aufgeregt." Das verschlug mir die Sprache
erstmals aber danach ging es wieder.Ich musste mich zusammenreißen. (Part 7-Lynns Sicht) "Wie heißt sie denn?" fragte ich sie und lächelte. "Nicolina Ivanova.Ist ein Bulgarischer Name."sagte Nadja und grinste. "Hast du noch Kontakt zu ihrem Vater?" "Nein es war mein fester Freund vom College und er war für ein Kind nicht bereit.Ich war es zwar aber ich hatte keine
Finanziellen Mittel.Die Schwangerschaft war ja nicht geplant." Ich nickte.Ich verstand sie gut. "Kommt deine Tochter hierhin?" "Ja,Sie nimmt ihren Flug von Italien nach London heute abends und wird morgen vorbeikommen." "Darf ich sie auch sehen morgen?" "Ja klar.Vor allem sind wir ja sowas wie verwandt.Wir stammen alle 3 aus der gleichen Blutlinie.Wir sollten zusammenhalten."sagte sie und lächelte mich glücklich an."Ja die Ivanovas sind ein Team."bestätigte ich.Sie lachte. "Hast du irgendwelche Bilder von ihr als
Baby?" "Ja hat meine Tante mir per mail geschickt."Sie stand vom Boden auf und suchte ihr iphone. "Da liegt es doch"sagte ich und zeigte auf den Küchentisch hinter ihr. "Achja jetzt sehe ich es auch."sagte sie lachend und holte es.Dann setzten wir uns auf die Couch und sie zeigte mir die ganzen Babyfotos. ( Part 8 - Gabriellas Sicht ) Nachdem ich mit Ben im Zentrum von London shoppen war, fuhren wir mit seinem Auto nach Brighton und unterhielten uns
dabei. Es war trotz der Tatsache dass es schon Abends war, noch sehr hell, da wir Sommer hatten. Nach 90 Minuten waren wir am Strand von Brighton angekommen und er parkte sein Auto. Wir nahmen unsere Decken mit und gingen zum Strand rüber. Dort breiteten wir uns auf den Decken aus und schauten nach oben in den Himmel. Die Wolken waren rosa und orange vermischt.Es war wunderschön. Plötzlich wie aus dem nichts berührte Ben mich an der Wange und drehte mein Gesicht zu seinem.Wir schauten uns erstmal in die Augen und dann küsste er mich. Und wie er küsste. Das war der Wahnsinn.Wirklich. Nach jedem Kuss mehr wurde es intensiver
und sehr leidenschaftlich. Wir konnten nicht mehr voneinander loslassen und taten es auch lange nicht. Nach und nach wurde es immer dunkler und wir waren immer noch damit beschäftigt. Wir hatten die Zeit komplett vergessen.Da wir beide Vampire waren, mussten wir nicht beim küssen zwischendurch Luft holen.Wir verbrachten den ganzen Abend am Strand und fuhren erst gegen 10 uhr zurück nach London zum College. Dort angekommen gingen wir auf sein Zimmer zum ausruhen. (Part 9- Lynns
Sicht) Es war soweit: Wir warteten auf Nadjas Tochter Nicolina im Londoner Flughafen und man merkte Nadja an, dass diese nervös war.Konnte ich gut verstehen schließlich hatte sie ihr Kind lange nicht mehr gesehen.Und wir konnten die mögliche Reaktion von Nicolina nicht so einschätzen.Das machte das warten noch schlimmer für Nadja als es sowieso schon war.Ich versuchte sie daher abzulenken und schlug ihr vor ein bisschen durch die Flughafen Geschäfte zu schlendern.Darunter fanden wir einen Souvenirladen.Da ich neu in London war,wollte ich mir was typisch Englisches dort für mich kaufen. Ich
beschloss noch für meine Mutter was zu kaufen und es ihr vorbeizubringen wenn ich sie am Wochenende besuchen würde.Und für Jason kaufte ich einen Schlüsselanhänger,wo eine Londoner Telefonzelle als kleine Figur dran war und hoffte er würde sich freuen.Für mich selber kaufte ich ein T-Shirt,wo draufstand I love London. (Part 10-Lynns Sicht) Als wir aus dem Laden kamen, sahen wir auf der Anzeigetafel schon Nicolinas Flug hierhin und ich merkte wie Nadja immer nervöser wurde.Ich glaube sie wollte in dem Moment am liebsten direkt wieder zum College
fahren,weil sie Angst hatte vor dieser Begegnung. Schließlich haben sich Mutter und Tochter 102 Jahre nicht gesehen.Das würde sicher nicht die netteste Begegnung werden. "Lass uns einfach wieder zurückfahren.Die wird sicher eh nicht kommen." Sagte sie und hob schon ihre Tasche vom Boden auf.Ich hielt sie fest. "Mach das nicht.Es ist deine Tochter.Das kannst du doch nicht bringen." In genau dem Moment tauchte Nicolina Mit Ihrem Koffer auf und schaute Nadja an dann mich und dann wirkte sie entsetzt. 7 Kapitel (Part 11-Lynns
sicht) Ich fragte mich wieso sie jetzt genau entsetzt guckte : Weil die unser Gespräch gehört hatte oder weil wir beide genau gleich aussahen?Nadja schaute ihre Tochter an und sagte nur :" Das neben mir ist die lynn und sie ist meine Doppelgängerin.Wir sehen zwar gleich aus aber ich bin eine Vampirin sie aber nicht.Sie ist menschlich." "Wie kommt das Zustande dass die genau gleich aussieht?" "Das wissen wir selbst nicht." "Das ist ja echt abgefahren" gab sie zu und schaute uns genauer an.Nadjas angespanntes Verhalten von vorhin löste sich langsam auf.Sie schien wohl zu
merken,dass ihre Tochter gut auf sie zu sprechen war.
| MarieDobrev 6&7 Kapitel ist jetzt neu drin;) |
| FrozenScorpion Habe mich zwar erst durch Kapitel 1 gefuttert aber wäre ich ein Bücherwurm so würde ich sie sofort auffressen so gelungen ist die. Dankeschön. *Schade dass meine Augen inzwischen flimmern* -grummel- Lg. Frozen*Scorpion |
| MarieDobrev 5 Kapitel ist jetzt drin :) ach und danke für dein feedback gestern;) würde mich übers feedback vom 5 kapitel sehr freuen |
| Meerjungfrau Wird es denn noch eine Fortsetzung geben? Eine ziemlich interessante Geschichte, möchte wissen wie es weitergeht. :-) |