Gedichte
Elefantentage

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"Elefantentage"
Veröffentlicht am 12. Juni 2014, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Nach längerer Zeit bin ich wieder hier. Das Leben ist ein Arschloch? Keine Ahnung, ich schreibe Lyrik für Menschen, die sich etwas mehr über den Tellerrand hinaus wagen. Nicht jedermanns Sache, aber immer ehrlich und nah den Hinterhöfen und Seitengassen der Gesellschaft.
Elefantentage

Elefantentage

Jubelstürme als sich der Kirchturm verneigt. Es war ein Tiefdruckgebiet in unserer Küche und Mutter kochte Sauerkraut. Irgendwie dachten alle an die Wiederauferstehung, aber keiner hatte Zeit zum Träumen. Jedenfalls predigten die Hirschköpfe Lieder von den Wänden, als der Winter um Einlass

bat. Ich für meinen Teil zog es vor mich zu verletzten. Kleine Wunden, richtig platziert. Aufmerksamkeit ist eine Frage der Individualität. Der Messias, meine Güte stimmt, der Messias war auch in der Stadt. Ich erinnerte mich kaum an die

Elefanten, auf denen er saß. Tante Hilde meinte später, es wären Esel gewesen. Na gut, bei dem Wetter war das angemessen.

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Hörbuch

Über den Autor

Lyders
Nach längerer Zeit bin ich wieder hier.
Das Leben ist ein Arschloch?
Keine Ahnung, ich schreibe Lyrik für
Menschen, die sich etwas mehr über den Tellerrand hinaus wagen.
Nicht jedermanns Sache, aber immer ehrlich und nah
den Hinterhöfen und Seitengassen der Gesellschaft.

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