Krimis & Thriller
Das Dunkle in uns

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"Jeder Mensch hat eine dunkle Seite, doch wie weit lässt du sie an die Oberfläche..."
Veröffentlicht am 05. Juni 2014, 26 Seiten
Kategorie Krimis & Thriller
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Über den Autor:

Hallo erstmal, ich bin Jenni und schreibe gerne, bin sozusagen Hobbyautorin. Hoffe euch gefallen meine Geschichten, freue mich über eure Kommentare
Jeder Mensch hat eine dunkle Seite, doch wie weit lässt du sie an die Oberfläche...

Das Dunkle in uns

Kapitel 1

Jeder hat etwas Dunkles in sich, etwas Bösartiges, doch nicht bei jedem tritt es an die Oberfläche. Die Frage ist wie weit lässt du dies an die Oberfläche,wie stark lässt du dich von dieser Seite kontrollieren,wie viel Macht ergreift sie von dir, wie stark ist deine dunkle Seite. Es gibt Menschen, die ihre dunkle Seite nicht kontrollieren oder abstellen können, sie hat sich in ihr Bewusstsein gefressen. Diese dunkle Seite ist Teil ihrer Seele geworden, zu diesen Menschen gehört Anna, sie ist das reine Böse, sie kann nicht lieben. Das Einzige was sie befriedigt ist der Schmerz, den

sie bei anderen sieht, den sie bei sich fühlt oder der Schmerz den sie anderen zufügt. Sie kann es nicht abstellen, wenn sie auch nur versucht wie andere zu sein und versucht Sachen zu machen, die normale Menschen glücklich stimmen würden, zerreißt sie das Gefühl fast schon, ihre dunkle Seite ist zu mächtig, sie lässt keine richtige Freude zu. Anna hat schon viele Menschen auf dem Gewissen, doch nie wurde sie entdeckt, sie ist wie ein Tier, sie tötet nicht auffällig, sie macht es langsam, grausam und hinterlässt wenn sie mit ihrem Opfer fertig ist keine Spuren. Die Polizei nennt sie "the black devil", sie gehen von einem Mann aus, da sie

denken für sowas wäre keine Frau fähig, doch falsch gedacht. Sie spürte das Dunkle in ihr schon ziemlich früh, alles begann mit ihrer kleinen Katze Kitty, ihr machte es Spaß sie zu quälen, immer wieder machte sie mit der kleinen Katze "Experimente", so nannte sie es früher immer. Sie begann damit, ihr immer wieder mit einem Feuerzeug ihr Fell herunterzubrennen und machte das so lange bis Blut floss, dass war früher die Grenze, dann hörte sie auf, doch irgendwann hatte die Experimente mit der Katze keine Grenzen mehr. Sie begann die Katze mit einem Messer immer wieder ein Bisschen aufzuschneiden, dann nähte sie die

Wunde wieder zusammen. Sie probierte mit der Katze auch immer wieder "Ausdauertests", wie lange hielt die Katze es unter Wasser aus, wenn sie merkte das die Katze gleich ertrinken würde hörte sie auf, nicht weil sie Angst hatte sie umzubringen, nein nur damit sie weiterhin ein Spielzeug hatte, denn an einer toten Katze hätte sie doch gar keinen Spaß mehr. Ein Mal aber passierte ein Unfall, denn gerade als sie ihre Katze wiedermal aufgeschnitten hatte, rief ihr Vater sie zu sich, sie setzte sich neben ihn. Er stank fürchterlich nach Alkohol, er war schon wieder besoffen. Er lallte nur : "Du bleibst anständig, meine Süße, du lässt

dich von keinem Jungen zum Sex überreden, hast du veeeerstaaaanden!" "Papa, was ist denn Sex?", fragte die kleine Anna ganz verwirrt. "Sex ist etwas, das du erst machen darfst, wenn ich es erlaube, hast du mich verstanden Kleines!", sagte er nun in einem strengen Ton. "Aber ich weiß immer noch nicht was das ist.", sagte sie ganz entrüstet. Er schlug sie. "Papa, warum hast du mir weh getan", fragte Anna schluchzend. "Ich sage es dir wann ich das will, du dummes Ding, du weißt doch was passiert, wenn du nicht artig bist ,Anna, oder?" "Papa, bitte, ich will nicht in den dunklen Kellerschrank", sagte Anna schon flehend. "Dann geh in

dein Zimmer und bleib da, ich will dich heute nicht mehr sehen!", schrie er nun. Anna rannte in ihr Zimmer, sie hatte ihre Katze ganz vergessen, doch es war zu spät, ihre Katze lag tot in einer roten Blutlache. Doch ihr Vater bekam davon nichts mit, er war zu beschäftigt mit sich selbst, eher gesagt war er zu beschäftigt mit seinem Schnaps und seinen Bierflaschen. Ihre Mutter starb schon früh, als sie 4 Jahre alt war, sie kannte ihre Mutter nicht. Anna hatte nur verschwommene Erinnerungen von ihr. Ihr Vater sagte ihr nicht, wie ihre Mutter starb. Er vertröstete sie immer nur mit der Antwort, erzähle ich dir wenn du älter bist, du bist noch zu jung dafür. Ihr

Vater und ihre starke ausgeprägte dunkle Seite hatte sie zu dem gemacht, was sie heute war, ein grausames Monster.


Fortetzung folgt...

Kapitel 2

Als ihre Katze starb, da weinte sie und auch als ihr Vater sie schlug oder bestrafte, doch er brach ihr bei nicht zu weinen,denn das war eine Schwäche und sie wollte nicht schwach sein, sie wurde immer stärker und irgendwann ließ sie die Strafen und Schläge über sich ergehen und machte keinen Mucks mehr. Sie hasste Menschen, die weinten, sie hasste Schwäche. Sie hasste diese Schwäche, die sie in ihren Opfern immer sah, diesen hilflosen Blick oder wenn sie, sie anbettelten, das war das Schlimmste, wenn sie sich wie ein Häufchen elend an ihre Füße klammerten

und darum winselten, dass sie sie gehen ließ. Sie mussten sterben, denn wenn sie das nicht taten, fühlte Anna diese Beklommenheit, dieses Gefühl das etwas Fehlte, dass es noch nicht zu Ende gebracht war, diese Stimme, die sie wahnsinnig machte. Erst als sie in ihre leeren Augen blickte, fühlte sie diese befriedigende Vollendung. Doch diese Vollendung schwand immer wieder, sie brauchte immer wieder neue Opfer, sie musste immer wieder diese Qual sehen, die entsetztweitaufgerissenen Augen, ja so wuchs ihre dunkle Seite immer mehr und fraß sich so immer mehr in ihre Seele. Umso mehr Bösartigkeit, Schmerz, grauenhafte Ereignisse und

Erinnerungen, umso stärker wurde ihre dunkle Seite und konnte sie immer noch ein Stückchen mehr kontrollieren. Ein paar Wochen war es schon vergangen, seit sie das letzte Mal getötet hatte, sie spürte schon wieder diese unterbewusste Stimme in ihrem Kopf, die ihr böse Dinge zu flüsterte, die sie wieder daran erinnerte, dass sie wieder töten musste, dass sie wieder Schmerz brauchte, zuerst versuchte sie diese Stimme zu ignorieren, dann wurde sie immer lauter, wenn das Geschah, tat sie sich selbst weh. Langsam nahm sie das Messer und führte es zu einer noch freien Stelle auf ihrem Bein, dann stach sie langsam mit dem Messer in ihr Bein, langsam und

tief, so war es am Besten, am Schmerzvollsten, langsam zog sie es wieder herraus und vollführte dieses Vorgang, wieder und wieder, bis sie nichts mehr spürte und ihre Stimme leiser wurde. Doch das reichte nicht, es reichte nie aus, egal was sie tat. Schon nach Tagen wurde diese Stimme wieder lauter, sie konnte es nicht abstellen, sie wollte es auch nicht, sie wollte wieder töten, sie konnte doch nicht anders. Zu sehr hatte diese dunkle Seite von ihr Macht ergriffen. Sie brauchte wieder ein neues Opfer... Fortsetzung folgt...

Schreib mir was!

Kapitel 3

Anna liebte es nachts durch die dunklen Gassen zu laufen, denn nachts war es still, ruhig, geheimnisvoll. Diesmal lief sie wieder durch die dunkle Gasse, da sah sie einen Mann, der auf dem Boden saß, und keinen Mucks von sich gab, es war so als ob er eine Statue wäre, er bewegte sich nicht. Sie blieb stehen und starrte ihn an, ihr Blick ware lange auf ihn gerichtet, doch es schien so, als ob er dies nicht bemerkte, es war als wäre er in Trance. Sie ging einen Schritt auf ihn zu, er sah sie immer noch nicht an, wie konnte er sie nicht beachten. Sie hatte doch eine gewisse düstere Aura, bis

jetzt hatte jeder sie gespürt, jedes Opfer hatte dies gespürt. Sie ging noch einen Schritt näher, langsam drehte er seinen Kopf in ihre Richtung und schaute ihr tief in die Augen, so tief, dass es Anna fast schon erschaudern ließ. Dieser eine Blick, er war so kalt, so düster, er erinnerte sie an jemanden, doch sie wusste nicht genau an wen. Seine markanten Züge, seine dunkelbraune Augen, sie waren geheimnisvoll, sie waren undurchschaubar. Anna konnte nicht feststellen, was in ihm vorging. Sie konnte jetzt auch einfach weiterlaufen und sich irgendein, dummes Weib suchen und sich an ihr vergehen oder vielleicht doch irgendein

schwacher Typ, dem man schon seine Schwäche beim ersten Blick ansieht. Doch dies kam Anna irgendwie langweilig vor, sie brauchte eine Herausforderung, denn dann konnte sie ihre dunkle Seite länger stillen, dann machte ihr das Töten noch mehr Spaß, denn dieser Typ wirkte überhaupt nicht schwach oder dum, doch Anna konnte es wenn sie wollte mit allem aufnehmen, da war sie sich sicher. Nun konnte das Spiel beginnen...


Forsetzung folgt



Kapitel 4

Anna beugte sich zu dem Mann herunter. "Hey, wer bist du?", fragte sie ihn. Er drehte seinen Kopf nur kurz in ihre Richtung, doch dann schaute er wieder auf den Boden. "Hey, ich hab mit dir gesprochen, antworte mir gefälligst!" Immer noch keine Antwort, was bildete er sich bloß ein. Sie wollte ihn gerade an der Schulter packen, doch sofort hielt er ihr Handgelenk fest. Anna war verblüfft wie stark er war,trotzdem schrie sie nicht ,so wie andere Mädchen. Er sagte leise aber bestimmt: "Was willst du von mir?" Sie zog mit der

anderen Hand ihr kleines Messer aus der Hosentasche und stach ihm in die Hand. Er blieb ruhig. Anna erschrak es fast schon wie gelassen er wirkte, doch Anna war stark. Sie stach ein zweites Mal zu, doch diesmal in den Bauch. "Du Hure, was willst du von mir?" Er krümmte sich. Anna antwortete nicht. Er betastete seine Wunde, Blut sein Shirt war damit getränkt. Anna konnte sich nun entscheiden ließ sie ihn einfach verbluten oder brachte sie ihn in ihr Versteck, ihren persönlichen dunklen Schrank. Sie hatte ihre kleine Spritze mit der sie zuerst ihre Opfer betäubte, sie rammte diese Spritze in seinen Arm.

"Was hast du geta...."

Schreib mir was!

Kapitel 5

Anna sahs da und wartete und wartete bis er aufwachen würde. Langsam öffnette er seine Augen, tastete seine Wunde ab , sie war verbunden,dann sah er sich um. Was er sah ließ ihn begreifen, er hätte besser verbluten sollen. An der Wand hingen verschiedene Messer, Skalpelle, Jagdmesser, Küchenmesser und weitere Messer, woanders lagen verschiedene Pistolen und Gewehre. Dann roch er noch diesen komischen Geruch, er konnte ihn nicht zuordnen. Außerdem sah er einen Käfig, gebaut für... er wollte gar nicht darüber nachdenken. Der

ganze Raum wirkte beängstigend. Eine Glühlampe an der Decke erhellte das Zimmer, ansonsten gab es keine Fenster. Er musste in einem Keller sein, doch der Keller hatte ein kleines Bad mit einer Toilette, einer alten, rostigen Wanne und einem kleinen Waschbecken. Er selbst lag auf einer Liege seine Füße waren angeschnallt um seinen Bauch herum war auch eine Schnalle, doch seine Arme hatte sie nicht angeschnallt, warum? "Na, du,bist du endlich aufgewacht?" Das war natürlich eine rethorische Frage, denn sie wusste doch genau , das er wach war, sie wusste auch was sie nun mit ihm anstellen würde. "Ich glaube wir werden noch viel Spaß

miteinander haben", sagte sie grinsend. "Verdammte Hure, stirb!" "Na,na,na, wir wollen doch nicht gleich beleidigend werden, wie heißt du eigentlich mein Süßer?" Er schwieg. "Gut, wenn du nicht antworten willst, dann werde ich dich wohl zwingen müssen!" Sie holte eine Fernbedienung heraus. "Links oder Rechts?" Er schwieg immer noch. "Ok, dann wähle ich." Er schrie auf, denn er bemerkte, dass sein Körper immer heißer wurde, er begann stark zu schwitzen, er spürte,gleich würde sein Blut anfangen zu kochen und es würde vorbei sein. Doch dann bemerkte er, dass er sich langsam wieder abkühlte. Es war noch nicht vorbei, noch lange

nicht...

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Jenjey
Hallo erstmal, ich bin Jenni und schreibe gerne, bin sozusagen Hobbyautorin.
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Sasabanana hey jenjey
also erst mal, wirklich tolles buch ich war total gefesselt und hate direkt schauriges Kopfkino.
meiner meinung nach könntest du die einzelnen textszenen noch ein wenig ausführlicher beschreiben aber allesin allem würklich gelungenes buch
lg,
saskia
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Jenjey Dankeschön :) und danke für deine konstruktive Kritik :)
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NORIS Hu, das geht nahe ... aber eine dunkle Seite hat jeder und wenn es nur die Gedanken sind ...
LG Heidemarie
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NORIS Herzlichen Dank für Dein Coin-Geschenk zu diesem Kommentar!
LG Heidemarie
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