Gedichte
Schön wie nie

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"ziemlich frei nach Puschkin"
Veröffentlicht am 15. Mai 2014, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
© Umschlag Bildmaterial: Kirill Kedrinski - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
ziemlich frei nach Puschkin

Schön wie nie

Schön wie nie

Du schreibst Romane, ich Gedichte, man kennt dich auf der ganzen Welt und deine Gelderfolgsgeschichte, man feiert dich als großen Held. Du strahlst noch heller als die Sonne, du bist ein Stern in dunkler Nacht, dein Essen in der Restmülltonne stillt meinen Hunger ohne Pracht. Du isst im Restaurant nur Hummer und trinkst den besten Tropfen Wein, ich knabbre trocken Brot vor Kummer und gieß mir reines Wasser ein. Man reicht dich um von Fest zu Feste im ganzen Speichelleckerkreis als Romancier mit weißer Weste, man leckt geschickt dir gar den Steiß.


 Man kann mit dir viel Geld verdienen und schmückt sich gern mit dem Erfolg, zum Dank schenkt man dir Schnapspralinen, du giltst als großer Star im Volk. Doch eines möchte ich dir sagen, ich mag die hehre Poesie wie sie zu all den Lebensfragen gibt eine Antwort schön wie nie.


(c) Rajymbek 05/2014

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Hörbuch

Über den Autor

Rajymbek
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)

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