Alte und neue Lieder
Vergessen sind die alten Lieder,
zersplittert der Zusammenhalt,
verloren alle Zukunftsträume,
es wird nicht mehr die Faust geballt.
Die Mutigen sind voller Ängste,
die Visionäre sind längst tot,
der Narren freuen sich auf Spiele,
die Bettler betteln nach dem Brot.
Die Banken machen, was sie wollen,
das Kapital regiert die Welt,
die Gier nach Macht kennt keine Grenzen,
bis sie erstickt am vielen Geld.
Wenn wir auf dieses Geld verzichten,
dann werden wir durch Liebe reich,
wir schaffen unsre eignen Werte
und werden so den Göttern gleich.
Wir singen völlig neue Lieder
und treiben in Lebendigkeit,
harmonisch wird der Weg der Herzen,
wir teilen friedlich unsre Zeit.
(c) Rajymbek 04/2014