Romane & Erzählungen
Ich bleibe für immer bei dir - -8-

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"Erschrocken schaute ich John an"
Veröffentlicht am 23. März 2014, 16 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

Hallo auf meiner Seite :) Ich schreibe sehr gern und habe auch eine Menge Ideen. Nur manchmal fällt es mir schwer diese auch so umzusetzen wie ich das will. Aber auch das werde ich noch schaffen :D Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen meiner Bücher, über Lob und Kritik freue ich mich gerne. Denn ohne Kritik kann man nicht wissen was man falsch gemacht hat und sich auch nicht verbessern. :) Nun denn, viel Spaß beim Lesen :)
Erschrocken schaute ich John an

Ich bleibe für immer bei dir - -8-

Kapitel 8

Er kam auf mich zu und gab mir eine Ohrfeige. Das klatschen hallte noch einer Weile in meinen Ohren und meine Wange brannte. Sie fühlte sich so heiß an und ich wusste das mein Gesicht rot war. Erschrocken schaute ich ihn an. „Du hast mich geschlagen“, flüsterte ich. „Es tut mir leid“, brabbelte er. „Du kannst heute Nacht auf der Couch schlafen“ Ich lief die Treppen hinauf und warf sein Bettzeug heraus. Danach schloss ich die Schlafzimmertür ab und weinte nur

noch. Was war nur los? Seit wann wurde er denn handgreiflich mir gegenüber. Er klopfte an die Tür und sprach: „Es tut mir leid, mein Schatz ich wollte dich wirklich nicht schlagen“ „Dafür ist es zu spät“, schluchzte ich „Bitte lass mich heute allein“ Ich hörte wie er die Treppen herunter ging und ich zog mich um. Dann ging ich ins Bett. Irgendwann viel ich in einen tiefen Schlaf. Am nächsten Tag stand ich spät auf, zum Glück hatte ich den einen Tag noch frei. So hätte ich nicht auf Arbeit erscheinen können. Ich ging langsam ins Bad und duschte. Danach lief ich runter, John war

auf Arbeit und hatte einen Brief hinterlassen. Ich öffnete ihn und las: „Hallo mein Engel, es tut mir wirklich Leid. Ich wollte nicht das es so ausartet. Dabei wollte ich mit dir nur einen schönen Abend verbringen, aber ich habe alles versaut. Ich weiß du wirst mir so schnell nicht mehr verzeihen. Aber bitte wirf deswegen nicht unsere Ehe weg. Ich werde daran arbeiten, das es zwischen uns beiden wieder besser läuft. Bitte denk daran. Ich liebe dich“ Mir liefen wieder die Tränen über die Wangen, es war mir in dem Moment alles zu viel. Ich legte den Brief beiseite und kauerte mich auf die Couch.

Als ich mich ein wenig beruhigt hatte, klingelte das Telefon. Langsam stand ich auf nahm ab. „Hallo?“, fragte ich. „Hey Catherine, du klingst aber nicht sehr gesund. Ist alles okay bei dir?“ Es war Marc, er rief wirklich an. „Hey Marc, doch doch es ist alles okay. Ich bin nur gerade aufgestanden“ „Ach so, sag mal hast du Lust heute was zu unternehmen?“ „Was wollen wir denn machen?“ „Vielleicht ein bisschen durch den Ort spazieren. Du kennst doch bestimmt noch nicht alle schönen Ecken hier

oder?“ „Nee so oft war ich noch nicht spazieren“ „Dann lass uns doch wieder an Pub treffen. In zwei Stunden ungefähr?“ „Ja okay“, antwortete ich knapp. „Ist wirklich alles in Ordnung?“ „Alles gut. Bis später“, dann legte ich auch schon auf. Denn mein Herz schlug immer schneller. Was würde passieren wenn er anruft und John geht ran? Es würde alles ruinieren. Ich musste ihm sagen das ich verheiratet war. Ansonsten würde unsere Ehe daran zerbrechen. Für einen kurzen Augenblick wurde mir schwarz vor Augen, ich konnte mich gerade noch am Stuhl festhalten. Ich ließ

mich langsam auf den Boden gleiten und legte mich hin. Mein Herz klopfte immer schneller. Wie lange würde ich das noch aushalten. Das mit John machte mich fertig, denn so wie er jetzt war, war er früher nicht. Er hatte sich so sehr verändert seitdem wir hier wohnten, das es mir das Herz zerriss. Dabei war er früher immer so nett und hilfsbereit und war immer pünktlich zu Hause, aber jetzt... Dann war da noch Marc er war so nett und einfühlsam. Ich weiß nicht ob es nur gespielt ist, aber er ist das komplette Gegenteil von John. Mir liefen die Tränen wieder über die Wangen. Was tat ich hier nur? Nach einer halben Stunde hatte ich mich

wieder gefangen und bereitete mir Frühstück zu. Nachdem ich etwas im Magen hatte ging es mir schon etwas besser. Ich bereitete mich auf das Treffen mit Marc vor und zog mir eine Bluse an und ein Strickjacke darüber. Dann lief ich auch schon los, ich wollte mir Zeit lassen beim Laufen. Ich kam eine Viertelstunde zu früh an und wartete. Als ich mir die Speisekarte von dem Pub durchlas, sah ich unseren Wagen durch die Ortschaft fahren. Was machte denn John um die Zeit hier? Ich holte eine Zeitschrift aus meine Tasche und drehte mich herum. Er stieg aus und klingelte an einer Tür. Eine rothaarige Frau

öffnete sie und umarmte John. Was sollte das? Er ging mit ihr ins Haus hinein. Verdutzt blieb ich stehen. Hatte ich mich gerade geirrt oder war das nicht John. Ich ging näher zur Straße und schaute auf das Kennzeichen. Es war wirklich unser Auto. Ich konnte in dem Augenblick keinen klaren Gedanken fassen und ging zu einer Bank um mich zu setzen. Ich weiß nicht wie lange ich da saß. „Catherine, alles okay?“ Ich drehte mich zur Seite und sah in Marc seine tiefbraunen Augen. „Ja alles gut“ „Das glaube ich dir nicht, du hast Tränen in den

Augen“ Ich atmete tief durch. „Wirklich alles gut“ „Du kannst es mir doch erzählen“ Ich drehte mich in die Richtung wo John ins Haus gegangen war. Das Auto stand immer noch da. Was sie wohl machten. Ach als würde ich das nicht wissen. Ich schüttelte mit dem Kopf. „Ich kann es dir nicht sagen“ Marc schaute mich traurig an und flüsterte: „Hat es etwas mit deinem Mann zu tun?“ Erschrocken schaute ich ihn an. „Woh...“ „Deine Arbeitskolleginnen haben es mir erzählt und der Wirt hat auch

Andeutungen gemacht. Außerdem trägst du einen Ehering... Catherine ich bin nicht auf den Kopf gefallen“ „Es tut mir so leid“, wieder liefen mir die Tränen über die Wangen. „Dir braucht doch nichts Leid zu tun. Komm lass uns ein Stück laufen. Dann kannst du es mir erzählen“ Wir liefen zu einem Park und Marc hatte eine Decke mit. Er breitete sie auf der Wiese aus und wir setzten uns. „So jetzt erzähl doch mal was los ist“, forderte er mich auf. „Ich will dich damit aber wirklich nicht nerven“ „Das machst du schon nicht“ Ich atmete tief durch und erzählte ihm

was ich gesehen hatte. Marc hörte die ganze Zeit zu, er nickte zwischendurch oder schüttelte mit dem Kopf. „Weißt du wie ich ihm jetzt vertrauen soll? Was macht man wohl bei einer fremden Frau...“ Ich wollte gar nicht daran denken... „Du weißt doch gar nicht, was er da gemacht hat. Vielleicht ist es eine gute Bekannte. Rede mit ihm heute Abend in Ruhe, dann wird sich schon alles aufklären.“ „Das Problem ist in letzter Zeit können wir nicht mehr in Ruhe reden, es artet immer gleich in Streit aus. Ich überlege schon die ganze Zeit bei der Frau klingeln zu gehen, aber was soll ich

sagen?“ „Soll ich für dich fragen gehen?“ „Nein, lieber nicht. Ich rede heute Abend mit ihm. Du hast bestimmt Recht und es ist eine Bekannte“ Er lächelte mich aufmunternd an. Ich nahm seine Hand und schaute ihn an. „Danke das du mir zugehört hast“ „Du brauchst dich dafür nicht zu bedanken. Wenn etwas ist bin ich immer für dich da“ Er schaute auf seine Uhr, dann sprang er auf. „Es tut mir Leid, ich muss los“ Er gab mir wieder einen Kuss auf die Wange und verschwand. „Deine Decke“, rief ich ihm hinterher.

Doch er war schon zu weit weg. Ich stand langsam auf und legte sie zusammen. Wo er wohl so plötzlich hin musste? Dabei hatte er dieses Mal angerufen und gefragt ob wie uns sehen. Ich lief wieder in Richtung des Pubs, denn sonst wusste ich den Weg nach Hause nicht. John sein Wagen war schon weg, er war sicherlich wieder auf Arbeit gefahren. Ich lief an dem Pub vorbei und beschloss etwas trinken zu gehen. „Hallo“, begrüßte der Wirt mich fröhlich. „Hallo“, grüßte ich zurück. „Heute ganz alleine?“, fragte er mich. „Ja, ich brauche auch mal Ruhe für mich

allein“ „Okay, was kann ich dir bringen?“ „Ein kleines Radler“ Ich setzte mich in eine hintere Ecke und stierte vor mich hin. Als die Tür aufging, schaute ich hinauf. Ich erkannte durch die Sonne erst nicht wer es war.

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xXMiaXx
Hallo auf meiner Seite :)

Ich schreibe sehr gern und habe auch eine Menge Ideen. Nur manchmal fällt es mir schwer diese auch so umzusetzen wie ich das will. Aber auch das werde ich noch schaffen :D
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen meiner Bücher, über Lob und Kritik freue ich mich gerne.
Denn ohne Kritik kann man nicht wissen was man falsch gemacht hat und sich auch nicht verbessern. :)

Nun denn,
viel Spaß beim Lesen :)

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FindYourselF Die Gute wird doch nicht etwa krank sein? Oder Schwanger? Weil ist ja nicht das erste mal, dass sie so eine Art Schwächeanfall hat und wer zur Tür hereinkommt, interessiert mich ja auch. Vllt die rothaarige oder Marc? ;)
Naja ich lass mich mal überraschen, in welche Richtung das alles gehen soll ;)
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xXMiaXx Na ja ist einfach nur etwas viel für sie. Na wer weiß we da reinkommt :D
Mach das :)
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