Liebesgedichte
Verwehrt

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"Verwehrt"
Veröffentlicht am 03. März 2014, 6 Seiten
Kategorie Liebesgedichte
© Umschlag Bildmaterial: Fearie magazine
http://www.mystorys.de

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Verwehrt

Verwehrt

Verwehrt...

Oh, ein Lichte schlug mir Lücken in die finstre Seel! 
Die so geschunden, dünkt das Leben mich doch sinnenlos. 
Als wärs die Sonn, die in mein Herze flocht 
Den neuen Morgen, schwand mit einem Mal 
Die Last, die bleierne, von meiner Seel 
Mit erstem Blick, du warst begegnet mir. 
Oh ganz und gar umgarnt, mit lieblichstem 
Anmute dein gebannt, hast meinen

Geiste du, 
Erfüllet meinen Herzensgrund mit süßen 
Paradieseszauber. Wahrlich! Liebe ists, 
Die mir geschwind so zart durchs Augenlicht 
Ins Herze trat und herrlich dort in göttlich 
Überraschtem Tun nun keimt. 

Doch alsbald entflieht erquicktem Herzen froher Sinn, 
War ich gewärtig jenem Schicksal denn, 
Das gnadlos spaltet manchen Jünglings arme

Brust 
Und wähnt manch reine Seel dem Höllenschlund 
Durch frei erwählten Kummertod. 
Und nun das grausam Los auch mir erhoben ward 
Verwehrter Liebe Leid zu dulden? 
Zu ertragen wahrer Sehnsucht Qualen? 

Ja, dies Werke eilt von Ode sich zu Elegie, 
Denn noch bevor mein Sehnen 
Je Erwähnung fand, 
Mein Herze gar mit deinem sich verband, 
gabst kunde

du 
mit qualvoll bittrer Neigung - 
keimte auch in dir der 
süße Kern der Zuneigung - 
dass dein Herze 
einem andern Mann versprochen ward... 

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Poetro
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