Gedichte
Heimat 2013

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"Heimat 2013"
Veröffentlicht am 07. Februar 2014, 8 Seiten
Kategorie Gedichte
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Heimat 2013

Heimat 2013

Einleitung


Bevor ihr das Gedicht lest, möchte ich noch etwas dazu sagen. Das Gedicht entstand im Rahmen einer Deutschklausur. In dieser sollten wir zunächst das Gedicht von Alfred Wolfenstein "Städter" von 1914 bearbeiten, anschließend das Gedicht "In Danzig" von Joseph von Eichendorff 1842.

Schließlich gab es die kreative Aufgabe, ein eigenes Gedicht zum Thema Städteerfahrung zu verfassen, also im Jahre 2013.

Ich möchte gar nicht viel zu dem Inhalt des Gedichtes sagen, da ich denke, dass die meisten Leser hier auf jeden Fall verstehen werden, was damit zum Ausdruck gebracht wird.


Allerdings möchte ich noch sagen, dass ich kein Gedichteschreiber bin, überhaupt nicht.

Dennoch würde es mich unglaublich interessieren, was andere davon halten, und ob es nicht vielleicht das ein oder andere Gedicht mit demselben Thema gibt oder vielleicht noch kommt.

Heimat 2013

In einem Vorort einer Stadt

Wo alles friedvoll und in Ordnung schien

Hatte Mama es so langsam satt

das Papa nur noch lief - von Termin zu Termin.


Auf seinem Arbeitswege, um einen schönen See herum

lief er blind umher und fragte sich -

Wie kriege ich den nächsten Kunden rum?

Doch die Schönheit der Natur, die sah er nicht.


Die kleine Tochter kommt wie jeden Tag

Um Punkt 4 von der Schule heim Die Mutter schüttelt nur den Kopf und sagt: Zu meiner Zeit hatt' ich doch schon längst frei!


Und wie jeden Tag

Wenn klein Lene ihre Auffahrt betritt

Der liebe Nachbar Günther Haag

fröhlich winkt, verfolgend jeden Schritt


Doch an einem Dienstagabend

Der Vater eingeklemmt zwischen hohem Glasgebäud'

Die Mutter steht am Fenster fragend

Lene, Mensch, wo bist du nur, hab ich was versäumt?


Doch schnell die Mutter in Gedanken wieder beim Geschwisterkind

Welches schreit und ruft -

was auch die Lene tut

Doch keiner hier zur Kenntnis nimmt.


Stunden dauerts, bis die Eltern es begreifen - Oh weh, wo ist nur unsre Kleine?

Sie hat nun aufgehört zu schreien, Nachbar Günther muss sie nur noch schleifen

In das dunkle Loch dass er gegraben -

die kleine Lene ist nun seine.

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Lyrus ... ist ja echt finster das Ende - aber leider ja nicht so selten heutzutage (früher wohl auch nicht) - thematisch hast du es gut aufgebaut und wenn du jetzt noch ein wenig an den Reimen arbeiten würdest, käme das interessante Thema vielleicht noch besser zur Geltung ...
LG Ralf
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