Kurzgeschichte
Die Heizung - und ihr Ende

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"Die Heizung - und ihr Ende"
Veröffentlicht am 25. Januar 2014, 6 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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http://www.mystorys.de

Über den Autor:

-18 Jahre -Schüler aus Bayern -Abiturient
Die Heizung - und ihr Ende

Die Heizung - und ihr Ende

Er wirft einen letzten Blick in ihre Augen.

Es muss der Letzte sein, wie auch immer diese Geschichte ausgehen wird, es muss der Letzte sein!  

Die Augen, die ihn schon sämtliche Gefühle der Welt fühlen liessen... niemand sollte ihnen ausgesetzt sein.

Es geht eine Wärme von ihnen aus, doch egal wie real sie sich anfühlt, sie ist künstlich. Nicht die Art von Wärme, die ein Lagerfeuer spendet, oder ein Kamin, es ist mehr die Wärme, die von einem Heizkörper ausgeht, der sich steuern und regulieren lässt.

Viel zu lange hat er sich in der

künstlichen Wärme gebadet, sie aufgesaugt und ganz für sich allein beansprucht.

Aber die grausamste Eigenschaft der Zeit ist zugleich ihre einzige: Sie vergeht.

Mittlerweile trägt er Narben, Brandmale und Blasen am ganzen Körper. Und doch ist ihm kalt. Künstliche Dinge sind immer auf die Vorlieben und Wünsche der Menschen angepasst und genau aus diesem Grund machen sie einen abhängig wie eine Droge.

Ein Entzug bedeutet, dass man all seine Kraft und all seinen Willen opfern muss um den Schlagabtausch,

der auf einer Balancierstange irgendwo zwischen Leben und Tod geführt wird, zu überstehen.  

Er besitzt weder Kraft noch Willen, mittlerweile ist er nicht einmal im Besitz von sich selbst.

Er wurde von einem Fegefeuer in das Eis geworfen, deshalb spürt er die beißende Kälte die von dem glänzenden Metall in seiner Hand ausgeht nicht.

Wie von selbst bewegt sich sein Arm.

Sie sieht die Klinge lange auf sich zuschnellen.

Nichts, keine Naturkatastrophe dieser Erde wird diese Bewegung stoppen können, sie weiß das. Das

Blut ist unerwartet warm, verbrennt fast seine Haut.

Ein letzter Blick den sie zustande bringt. Es ist zugleich der ehrlichste von allen.  

Doch letzten Endes zieht er nur den Stecker...

Denn die Klinge war nur künstlich....

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