Das Tor zur Freiheit
Wie gierig sehne ich der Dinge,
die ich mit großer Lust verzehre,
die Liebe und die Schmetterlinge,
die Ferne, die ich so verehre.
Doch was betört mir meine Sinne,
verweilt bei mir nur Wimpernschläge,
das kurze Glück der Lustgewinne
bringt große Leere oft zuwege.
Die Freiheit liegt wohl im Verzichten,
dort finde ich das Tor zur Ruhe,
es hilft Besitz nicht, gut zu dichten,
das Glück braucht keine goldne Truhe.
(c) Rajymbek 12/2013