Wenn man sie von weitem sieht,
wenn man sieht, wie sie nach allen Seiten flieht,
ja, wenn sie sich in den Himmel streckt
und ihre Blüten zur Sonne reckt,
so weiß man, wie schön sie ist,
auf ihre eigene Art und Weise.
Wenn man näher kommt und sie dann betrachtet,
man noch mehr an ihrem Anblick schmachtet
und wenn ihre zierlichen Blüten langsam auseinander gehen,
dann kann man ihr wunderschönes Innere sehen,
ihr wunderschöner zartes Rot,
so glänzend, wie frischen Blut.
Ihr lieblich richender Duft,
der sich verbreitet in der klaren Luft,
er zieht alle in seinen Bann,
so schön duftend wie er nur kann,
doch dann übersieht man oft die Dornen,
die so klein und unscheinbar,
aber doch gefährlich spitz
an ihr aufblitzen und so verletzend sein können.