Science Fiction
Bounty [Phantom Crysis] Phantom Rising - Kapitel 15

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"Bounty [Phantom Crysis] Phantom Rising - Kapitel 15"
Veröffentlicht am 01. Januar 2014, 44 Seiten
Kategorie Science Fiction
© Umschlag Bildmaterial: JohanSwanepoel - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Hm, also was über mich. Mein Name bleibt ein Rätsel, aber ihr dürft mich mit Araegis ansprechen :) Bin 20 Jahre und Hobbyauthor, wie man sich wahrscheinlich schon gedacht hat. Ich schreibe nun seit fast 2 Jahren und myStories ist nicht mein erster Stop. Hauptsächlich schreibe ich auf Wattpad.com (Wahrscheinlich die Konkurenz aber ich denke das sieht man nicht so eng, hoffe ich jedenfalls) Dort sind meine Geschichten die hier so nach und nach ...
Bounty [Phantom Crysis] Phantom Rising - Kapitel 15

Bounty [Phantom Crysis] Phantom Rising - Kapitel 15

Überraschung

Isabell Isoraum "Du hast gesag du hast was?" Wir waren alle auf die Brücke gehastet, da Claire einen Treffer bei der Suche nach ihrem Schiff gelandet hatte. Ray erschien als letzter, obwohl er sowieso immer als erster irgendwo auf dem Schiff war. "Das kann man sagen. Ich bin bei der

Suche auf einen Militärhangar gestoßen. Jedenfalls denke ich das es einer ist, da dort eine erhöhte Präsens der Xerc ist." "Das wundert mich nicht. Sie wissen das Außenseiter da sind. Was meinst du Ray, wissen die was wir suchen?" Er nickte. "Ich war ziemlich zielstrebig bei der Suche. Das wird es ihnen einfach gemacht haben. Wie dem auch sei, wie wollen wir da rein?" Gute Frage. Um den Hangar herum befanden sich mindestens 20 Schiffe, jedoch unterschiedlich groß. Aber keines der Schiffe war größer wie ein Kreuzer. Merkwürdig. "Sag mal. Wenn die wissen nach was wir gesucht haben, warum sind hier dann keine Kriegsschiffe?" "Sie

werden einen Scan von dem Schiff gemacht haben. Und Kreuzer reichen für eine Corvette bei weitem aus." "Für eine normale Corvette." Ich zwinkerte Ray zu. Er nickte nur. "Ich darf mal davon ausgehen das sich hier etwas entwickelt?" "So in etwa. Ray, würde die Bewaffnung ausreichen um die Schiffe in die Flucht zu schlagen?" "In die Flucht? Das würde gehen. Wir müssten einen Sprung in ihre Formation machen und dann schnell handeln. Allerdings ist der Sprung das Problem. Wir können zwar während des Sprunges beschleunigen, aber wir treten mit der Eintrittsgeschwindigkeit wieder aus." "Wieso das?" "Das MPG baut sozusagen

einen Puffer auf Johnas. Dieser nimmt die Beschleunigungsenergie auf um zu verhindern das der Tunnel zusammenbricht. So können wir halt beschleunigen ohne das es Auswirkungen hat. Allerdings treten wir auch nicht schneller aus." Das war die einfachste Erklärung die Ray bis jetzt geliefert hat. Aber wenigstens verstanden jetzt alle das Problem. Wenn wir langsam in das Portal fliegen, kommen wir langsam heraus. Wie kommen also schnell in die Formation? "Wozu ist eigentlich der Käfig der vor jedem Sprung aufgebaut wird?" Ich schaute Ray an. Er nickte nur. "Der Käfig ist unsere Versicherung falls der

erzeugte Tunnel doch mal zusammenbricht. Wenn der Käfig Kontakt mit dem Tunnel hat schießen wir wie ein Stück Seife aus einer Hand, die zusammengedrückt wird, aus dem Tunnel." Johnas dachte nach. "Nein, das tun wir nicht Johnas. Nicht nur weil das zu gefährlich, wir haben keinen Piloten der dieses Manöver fliegen kann." "Was machen wir dann?" "Das einfachste. Wir fliegen schnell in das Portal. Dann kommen wir auch schnell wieder raus. Oder nicht." Wir schauten zu Claire. "Was? Das ist doch logisch." Ich schüttelte den Kopf. "Es gibt eine Geschwindigkeitsbegrenzung für die Erstellung eines Portales." Wir schauten

wieder auf die Karte. Ohne einen Sprung kommen wir nicht unbemerkt an sie heran, da die Tarnsysteme immer noch defekt sind. "Einen Kickstart. Wie schnell müssen wir sein damit wir schnell genug rauskommen?" "Ungefähr 50% der Antriebsleistung." "Wie groß ist die Punktbeschleunigung?" "40 % bis 45 %. Allerdings sind Knochenbrüche dann an der Tagesordung." "Kriegen wir noch 5 % raus?" "Ja aber das wird unschön. Die Waffensteuerung werde ich übernehmen. Ihr sucht euch dann am besten einen sicheren Platz zum sitzen." "Gut. Drinnen müssen wir dann selbst entscheiden wie wir weiter machen. Wie viel Zeit haben wir bis Verstärkung

eintrifft?" "Keine Ahnung. 5 Minuten. Es können aber auch 2 Stunden sein. Ich weis nicht wie schnell sie reagieren werden." Ein Spiel auf Zeit. Das gefällt mir zwar nicht, aber eine andere Wahl haben wir nicht. "Wer geht mit mir auf die Station?" Claire war bereits aufgestanden. Ich stand ebenfalls auf. "Ich komme mit. Johnas, du hast das Schiff. Ich vertraue dir meinen Rücken an. Pass also gut darauf auf." Er wollte etwas erwiedern, jedoch winkte ich ab. Er hätte es mir nur ausreden wollen. "Also, wie nah wollen wir einsteigen?" "So nah wie möglich. Leider kommen wir nicht direkt in den Hangar. Aber die kürzeste Route führt über diese

Versorgungslucke." Claire zeigte auf einen kleinen Punkt auf der kreisförmigen Station. "Für die Serenety ist das zu klein." "Aber nicht für das Transportshuttle. Dafür ist die Luke genau richtig." Ray war unglaublich. Langsam verstand ich Jeff. Es ist unheimlich, wie er immer etwas passendes für jede Situation hat. "Gut. Johnas, Ray. Sobald ihr sie verjagt habt kommt ihr wieder zurück. Wir werden Zeit brauchen bis ihr Schiff den Hangar verlassen kann, falls dies möglich ist. Falls das nicht gehen sollte müsst ihr unseren Rückweg mit dem Shuttle schützen." "Geht klar." "Claire, kann ich mich auf dich verlassen?" Sie

schaute auf das Modell der Station. "Ja. Schließlich gehörst du zur Familie." Sie fing an zu lachen. "Gut, dann alle auf Position. Wir fangen an." Wir suchten uns alle einen verankerten Stuhl und schnallten uns an. "Ray, übernimm die Waffen. Wenn wir da sind schießt du aus allen Rohren. MPG aktivieren." Grüne Strahlen zogen ein Portal auf. "Star einleiten." Langsam baute sich der Antrieb auf. Ein Zittern ging durch das Schiff, welches sich in ein vibrieren entwickelte. Eine kleine Anzeige sagte mir, das wir in kürze den gewünschten Beschleunigungwert erreicht hatten. Ich presste mich in den Sitz. Ein Ton ertönte. "Und los." Der Ruck trieb mir

die Luft aus der Lunge und mein Bauch fühlte sich an als hätte jemand hineingetreten. Als wir durch das Portal waren wurde es aber nicht besser. "Ray! Was ist los?" "Die Trägheitsdämpfer haben einen Aussetzer. Ist gleich behoben." Kurz darauf lies der Druck nach. "Ray, was ist los? Wieso tauchen so viele Probleme mit dem Schiff auf?" Er zuckte nur mit den Schultern. "Ich weis es nicht. Die Tests haben auf keinen Fehler hingewiesen." "Aber irgendwas muss es sein. Es ist schon schwierig das das Tarnsystem nicht richtig funktioniert. Wenn jetzt die Trägheitsdämpfer versagen sind wir angeschmiert." "Ich arbeite dran." Ich

nickte nur. Wenn Jeff jetzt hier wäre wüsste er wahrscheinlich was los ist. "Wie geht es Jeff?" "Ich wage zu behaupten das es besser wird. Ich habe das Virus entfernen können. Aber dennoch ist keine Eigenständigkeit abzusehen. Ich werde anfangen seine Nervenbahnen unter Strom zu setzen." "Du willst ihn unter Strom setzen?" "Genau. Ich will den bioelektrischen Strom wieder herstellen." "Hast du das schon einmal gemacht?" "Ja. Keine Sorge. Er wird wieder." "Aber muss er nicht alles wieder von vorne lernen? Er wird nie wieder der selbe sein." "Keine Sorge. Der wird wieder." "Aber wie?" "Er war schon immer fasziniert vom

menschlichem Gehirn. Also hat er mich irgendwann mal damit beauftragt, etwas für ihn zu entwickeln. Es sollte sozusagen etwas wie ein Backup sein. Nanomaschienen sollten im Falle des Todes das Gehirn eine bestimmte Zeit in Betrieb halten. Im Falle einer Reanimation sollte dies gewährleisten, das das Gehirn keinen Schaden erleidet. So hat er damals auch den Hirnanfall überstanden. Allerdings sind diese Nanomaschienen nur einmal benutzbar." "Trotz seiner Abneigung den Dinger gegenüber hat er welche im Kopf. Sind die erneuert worden?" "Ja. Er kann von Glück reden das er so nah am Ausgang zusammengebrochen ist. Die Maschienen

haben nur eine Ladung die für ein paar Minuten ausreicht, sofern sie nicht extern versorgt werden." "Wie viel Glück kann man eigentlich haben?" "Ich habe keine Ahnung. Aber er scheints gepachtet zu haben. Wir sind gleich da." "Alle Mann festhalten!" Wir traten aus und wurden nach vorne gerissen. Wir sahen mehrere Torpedos starten und Laserfeuer, welches die Schiffe um uns herum kampfunfähig schoss. Die Railgun war für 4 Schüsse geladen worden, welche nun zwei Schiffe zerstörten. "Los, wir müssen uns auf den Weg machen." Claire und ich rannten in den Hangar. Mehrere Schüsse schlugen ein und ließen das Schiff

erzittern, aber die Schilde hielten stand. Im Hangar stolperten wir mehr zum Shuttel, da der Beschuss zunahm. "Ray, werde die endlich los." Das Geschaukel lies nach und wir bestiegen das Shuttel. "Antriebe?" "Check." "Schilde?" "Check." "Schleuse?" "Check." "Öffne die Hangartüren. Wir starten." Die Tore gingen auf und ich zündete die Antriebe. Wir schossen aus dem Hangar und direkt auf die Station zu. Ich wollte erst kurz vor Luke abbremsen, damit es schwerer war uns zu beschießen. Die Serenety begann die Xerc zurückzudrängen und bald jagte sie sie zum Tor. "So, nun also nur wir beide." "Mhm." Gesprächig war sie ja nun nicht

gerade. "Bereit ein paar Xerc in den Hintern zu treten?" Sie nickte nur. "Stimmt etwas nicht?" "Wenn das hier klappt und Jeff noch nicht auf den Beinen ist, wer macht dann den Deal?" "Ich werde es dann tun." "Komische Welt. War damals was zwischen euch? Also zwischen dir und Jeff?" Ich fing an zu husten. "Was?" "Also war da was. Zu meiner Zeit ist man anders mit jemanden umgegangen der einen den Freund ausgespannt hat." Ich wurde rot. "Da war nichts. Damals war das...anders. Wir sind praktisch zusammen aufgewachsen. Er ist für mich wie der Bruder den ich nie hatte." "Oh. Tut mir leid. Ich wollte dich nicht

verletzen. Ich dachte nur, so wie du ihn manchmal angesehen hast." "Schon gut. Er und Tessia gehören zusammen. Das mit denen ist was besonderes." Sie nickte nur. "Und? War was zwischen dir und Jeffs Vater?" Jetzt hustete sie. "Das war ein Scherz. Ich habe nur gehört das du ihn gekannt hast." Ich fing an zu lachen. Nach gut fünf Minuten kamen wir bei der Schleuse an. "So. Wir haben nur diese eine Gelegenheit. Meinst du dein Schiff kann noch fliegen?" "Das Ding wurde gebaut um ewig zu halten. Wenn die Xerc allerdings keine Notreparaturen durchgeführt haben, dann haben wir ein Problem. Dann werden wir nämlich sehr langsam sein."

"Hoffen wir das beste." Langsam flog ich uns über die Luke. Nachdem wir aufsetzten verankerte ich das Shuttle und wir begaben uns zur Schleuse. "Waffen geladen?" Sie nickte nur. Ich schulterte ein Gewehr und öffnete die Schleuse. Die Luke unter uns musste von Hand aufgemacht werden. Dann los. Ich drehte den Verschluss. Ein Zischen ertönte. Dann schwang die Luke nach unten auf. Der Boden lag gut drei Meter unter uns. "Ich geh zu erst, dann du." Ich lies mich durch die Öffnung fallen und schaute mich um. Claire landete neben mir als ich mein Gewehr vom Rücken nahm. Ich zeigte in den Gang links von mir. Sie lief zur Ecke und

spähte hinein. Sie winkte, also schien alles in Ordnung zu sein. Ich lief stumm zur gegenüberliegenden Ecke. Sauber. Diesmal lief ich bis zur nächsten Ecke vor. Als ich hinein spähte sah ich zwei Xerc auf Patrouille. Ich hob die Faust. Claire wartete. Als ich wieder in den Gang schaute waren die beiden weg. Ich schaute einmal zur Decke, aber da waren sie auch nicht. Ich winkte Claire nun heran. "Sind wir auf dem richtigen Weg?" "Ja. Wir müssen zwar noch durch drei Decks, aber das ist beser als durch die halbe Station zu müssen." Ich nickte. Leise schlichen wir weiter. Insgesammt liefen wir an 13 Patrouillen vorbei. Aber etwas stimmte nicht. Deren

Schutzflotte ist gerade vertrieben worden. Aber hier arbeiten alle Seelenruhig weiter. Noch nicht mal Alarm war zu hören. "Claire, hier stimmt etwas nicht. Es ist zu still." "Ich weis. Keiner hier ist in Alarmbereitschaft. Die wissen etwas was wir nicht wissen. Und das gefällt mir nicht." "Ich denke wir sollten einen Umweg zu einer Konsole machen." Der Umweg war kürzer als gedacht. Eine Wartungskonsole war schnell gefunden. Da Claire sich mit diesem System etwas auskannte hatten wir schnell Zugriff zum System. "Gut. Nach was soll ich suchen?" "Erst mal nach Alarmmeldungen." "Ok. Also die

Systeme haben Alarm gemeldet. Aber bevor Alarm ausgelöst wird muss dieser erst noch geprüft werden." "Und?" "Moment. Der Alarm wurde als Fehlalarm bewertet. Und das ziemlich schnell." "Kommst du an eine Kamera an der Kontrollstelle ran?" "Hast du einen Verdacht?" "Ja. Hoffen wir das ich mich irre." Claire machte einige komplizierte Handgriffe. Dann tauchte ein Bild auf. "Verdammt." Ein Xerc lag tot am Boden. Und an seinem Platz saß jemand mit einem schwarzen Anzug. "Das sind Nawxs Leute. Das hier ist eine Falle." "Das ist nicht gut. Aber trotzdem ist mein Schiff hier. Wenn wir uns bis zu ihm durchschlagen können

haben wir eine Chance." "Dann sollten wir weiter." Ich wollte ferade loslaufen als mir eine Idee kam. "Kannst du den Alarm von hier aus auslösen?" "Das kann ich. Das würde aber alle aufschrecken." "Genau das will ich ja. Die Xerc werden auf jeden schießen der hier nicht hingehört. Also auch auf die Agenten." "Und wir haben erst mal ein Problem weniger." Sie stand auf. "Was tust du?" "Ich löse den Alarm aus." Sie nahm ihr Gewehr und schoss in die Konsole. Ein schriller Alarm ertönte und rote Lampen leuchteten auf. "Das passiert immer wenn was von denen kaputt geht. Jetzt werden gleich ein par Xerc kommen und das untersuchen. Sie

werden die Waffenspuren sehen, werden die Kontrollkammer rufen und da wahrscheinlich keiner abnehmen wird..." "Schlagen sie Alarm. Das ist genial." "Alte Schule. Und nun los. Wir haben noch eine kleine Strecke vor uns." Wir liefen nun den Gang hinunter. Nachdem wir rechts abbogen nahm die Alarmsirene einiges an Intensität zu. Jetzt brauchen wir uns eh nicht mehr verstecken. Vor uns tauchte jemand in einem schwarzen Mantel auf. "Claire Fairchild,d..." Wir durchlöcherten ihn beide mit Lasersalven und liefen weiter. Als wir den Hangar erreichten sah es bereits aus wie auf einem Schlachtfeld. Anscheinend hatten die Agenten den

gleichen Einfall gehabt. Claires Schiff sah soweit in Ordnung aus, soweit ich das von hier oben beurteilen konnte. "Los, weiter." Ich riss mich von dem Anblick los und lief Claire hinterher. Sie schwang sich über ein Geländer und landete auf einem der vielen Kontainer die im Hangar herum standen. Ich folgte ihr und bemerkte eine kleine Kompanie Xerc die uns gesehen haben musste. "In Deckung! Die kommen von hinten!" Wir sprangen hinter eine Kiste und krochen dann hinter einen Kontainer. Die Kiste wurde kurz danach von Lasern durchleuchtet. Ich lehnte mich an die Ecke und schoss auf alles was sich bewegte. Der Lärm der Explosionen

verhinderten das ich irgendwas hörte außer mein Gewehr. Als Claire mich an der Schulter antippte erschrak ich und feuerte noch während ich mich umdrehte. "Erschreck mich nicht so! Ich kann kaum was hören!" "Wir müssen weiter! Dort!" Sie zeigte auf einen Steg der direkt zum Schiff führte. Ein paar Agenten standen bereits an der Luke. "Verdammt! Los! Los!" Wir rannten weiter und ich feuerte blind nach hinten. "Wie lange dauert ein Kaltstart?" "Wenn das Schiff in Schuss ist 10 bis 15 Minuten. Ansonsten länger." Wir liefen eine Treppe hoch. "Also 10 Minuten. Dann los. Wie viele brauchst du um das Schiff zu fliegen?"

"2 Leute reichen aus. Aber alleine kann ich es nicht. Also komm mir nicht abhanden." Die Agenten eröffneten ebenfalls das Feuer auf uns. Laufen wir mit einem Leuchtfeuer oder sowas rum? Claire eröffnete das Feuer auf sie, während ich die Xerc hinter uns in Schach hielt. Ein Kran explodierte und begrub einige Xerc und Jäger unter sich. Mehrere Feuer brannten und erschwerten uns langsam das atmen. Eine kleine Anzeige verriet mir das mir gleich die Munition ausging. "Das war eine ganz blöde Idee!" "Willst du dich jetzt beschweren?" "Nein! Ich wollte es nur mal sagen!" Als wir das obere Ende der Treppe erreichten standen wir vor

dem nächsten Problem. Es gab hier oben keine Deckung. Das geht nicht gut aus. Ich nickte ihr zu und wir liefen los. Der Steg war an vielen Stellen bereits geschmolzen von dem Sperrfeuer der Xerc, aber 4 Agenten sicherten trotzdem noch den Eingang. Worauf warten die? Wir feuerten was wir konnten, aber auf halber Strecke gab meine Waffe den Geist auf. Ganz mieses Timing. Aus Wut schmiss ich ihnen meine Waffe entgegen und lief weiter. Claire nahm beide Seiten des Einganges unter Beschuss um mir Deckung zu geben, aber anscheinend sah es bei ihr auch nicht viel besser aus. Dann titschte ein kleiner Gegenstand über den Boden. Er

rollte an Claire vorbei und blieb vor meinen Füßen liegen. Verdammt. Das schaffen wir nicht zusammen. Die Brücke bricht zusammen bevor einer von uns den Eingang erreicht. Ich sprintete zu Claire und warf mich mit voller Wucht in ihren Rücken. Sie wurde nach vorne gerissen und landete direkt vor dem Eingang. Im selben Moment explodierte die Granate und der Steg rutschte langsam ab. Ich versuchte aufzustehen, aber der Steg war zu glatt. "Prometeus!" "Geh. Bring das Schiff hier raus." Ich versuchte mich hochzuziehen, aber der Steg gab entgültig nach und ich rutschte runter. Verzweifelt versuchte ich mich

festzuhalten, fand aber keinen Halt. Ich sah die Kante unter mir. Auch keine Möglichkeit mich festzuhalten. Und hier ging es sehr tief runter. Ich hoffe Claire schafft das alleine. Dann rutschte ich vom Steg herunter. Unter mir war alles schwarz. Ich schaute in den Hangar. Alles schien sich in Zeitlupe abzuspielen. Eine Explosion schleuderte Kisten durch die Luft, brennende Körper rannten umher. Und ich fiel. Ich hatte ein komisches Gefühl in der Magengegend. Ich schloss die Augen und streckte die Hand aus. Das wars dann also. Und ich wollte es noch erleben in Ruhestand zu gehen. Mich irgendwo hin zurückzuziehen wo mich

keiner kennt, wo ich in Ruhe meine letzten Jahre verbringen konnte. Daraus wird wohl nichts mehr. Den Stöpsel aus meinem Ohr hatte ich auf der Treppe gelassen. Ich wollte mir nicht auch noch Johnas Schrei anhören. Es fühlte sich an als ob ich ewig fallen würde. Dann spürte ich einen Druck an meinem Arm. Der kurz darauf folgende Ruck riss mir fast die Schulter aus. Hat mich jemand aufgefangen? Wenn das ein Xerc ist will ich lieber weiterfallen. Aber nun baumelte ich mitten in Luft. Ich hörte ein Klicken und Zischen. "Wie oft soll ich dich den eigentlich noch retten? Langsam bist du mir immer mehr schuldig." Was? Jeff? "Halt dich fest,

ich zieh dich jetzt hoch." Langsam wurde ich über ein Geländer nach oben gezogen. Ich rollte mich über den Boden und blieb schwer atmend auf dem Rücken liegen. "Jeff?" "Nein, der Weihnachtsmann. Kannst du laufen?" Ich nickte, doch als ich versuchte aufzustehen rutschte ich ständig aus. "Halt still." Bevor ich etwas erwiedern konnte wurde meine Schulter eingerengt. Ich schrie auf, jedoch hielt mir Jeff seine Hand vor den Mund. "Nicht so laut." "Wie kann das sein?" "Das ist einfach. Ich bin aufgewacht." "Aber du warst tot." "Das ist richtig. Aber wie du siehst wandel ich wieder unter den Lebenden. Wenn auch noch

nicht ganz so selbstständig wie ich es gerne hätte." Ich betrachtete ihn näher und sah das er in einem Konstrukt aus Metallstreben und mechanischen Gelenken steckte. "Das ist eine Art Prothese, da ich noch nicht selber laufen kann. Ich brauch dir nicht erklären wie die funktioniert oder?" Ich schüttelte den Kopf. Jeff lebt wieder. "Wieso hast du dich nicht gemeldet?" "Johnas ist durchgedreht als er mich gesehen hat. Ich musste ihn erst einmal beruhigen. Und dann musste ich mich um die Verstärkung kümmern die im Anflug war." Meine Knie waren so weich wie Butter. "Na komm. Claire kann bestimmt etwas Hilfe gebrauchen."

Er reichte mir die Hand und zog mich hoch. Ich brauch eine Auszeit hiernach. Jeff Mit schweren Schritten stapfte ich mit Isabell im Schleptau zu einem Notschott an der Unterseite des Schiffes. Obwohl ich mich nicht selbst bewegte fiel mir jeder Schritt immer schwerer. Ich glaube ich bin doch etwas zu früh aufgestanden. Wenn das hier durch ist brauch ich erst mal Ruhe. Isabell

schwieg, anscheinend hatte sie mein Auftauchen doch etwas geschockt. Kann ich gut verstehen. Klinisch gesehen bin ich tot gewesen. Selbst Ray hat mir nach dem Aufwachen gesagt das es an ein Wunder grenzt das ich sonst nichts weiter habe. Aber einen Vorteil hat die ganze Sache gehabt. Sowas wird mir nie wieder passieren. Als wir am Schott ankamen lehnte ich mich schwer atmend gegen die Schiffshülle. "Alles in Ordnung?" "Ja es geht schon. Es ist anstrengend, aber es geht." Isabell schaute mich besorgt an. Ich zwinkerte ihr zu. "Machst du das Schott auf? Meine Feinmotorik lässt zu wünschen übrig." Sie betätigte ein kleines

Bedienfeld und wenig später befanden wir uns im Schiff. "Dann wollen wir mal zur Brücke. Claire wartet bestimmt schon." Die Gänge waren alle samt leer und niemand begegnete uns. Anscheinend waren doch nicht so viele Agenten des Koron an Bord wie ich befürchtet hatte. "Wie hast du mich eigentlich gefunden?" "Ich wollte selbst an Bord um hier drinnen schon mal aufzuräumen. Dann habe ich die Explosion gehört und sah wie du den Steg herunter gerutscht bist. Du kannst deine Rettung einem glücklichen Zufall zuschreiben." "Danke." Ich lächelte nur. Wir gingen minutenlang durch verwinkelte Gänge, bis wir Schüsse

hörten. "Ich glaube wir sind nah dran." Geduckt gingen wir weiter. Als wir auf der Brücke ankamen sahen wir Claire, welche sich hinter einer Konsole versteckt hat und auf drei Agenten schoss. Ich bedeutete Isabell zu warten und schlich mich an den hintersten heran. Als ich gegen eine Konsole sties drehte dieser sich um und wollte das Feuer auf mich eröffnen. Ich schlug einmal zu und beförderte ihn einige Meter durch die Luft. Als er landete rollte er zwar über den Boden, stand aber nicht wieder auf. Die anderen beiden drehten sich ebenfalls zu mir um, aber Claire schoss beide in den Rücken. "Das hat aber gedauert. Ich

dachte schon du kommst gar nicht mehr." "Ich musste erst noch wen holen. Prometeus." Isabell kam nun auch auf die Brücke. "Wie können wir helfen?" Claire lachte und zeigte dann auf zwei Konsolen. "Das Schiff hat keine Waffen, also hoffe ich mal das dort draußen die Luft rein ist." Ich nickte nur. "Prometeus, du kümmerst dich um die Maschienenkontrollen. Wir beide werden das Schiff fliegen." "Es braucht zwei Piloten?" "Einen Manöveroffizier und einen Navigator. Ich denke wir beide kriegen das hin." Ich setzte mich hinter eine der Konsolen und machte mich mit der Steuerung vertraut. "Schiff versiegeln. Wie lange bis wir

starten können?" "15 Sekunden. Die haben hier schon ordentlich vorgeheizt." "Starten auf mein Komando." "Ray, schieß die Hangartore auf." "Aye Jeff." Zwei grüne Strahlen zerrissen die Hangartore vor uns. Sämtliche Luft und alle losen Gegenstände wurden hinausgesaugt. "Antriebe zünden. Bring uns hier raus Jeff." Ich zündete die Triebwerke und schob das Schiff langsam aus dem Hangar. Wir rammten dabei mehrere Trümmerteile, welche jedoch nur Beulen produzierten. Als wir draußen waren sahen wir ein Feld aus Schifftrümmern und Wracks. "Was ist hier passiert?" "Ich hab doch gesagt ich

habe mich um die Verstärkung gekümmert. Den Rest hat allerdings Ray erledigt." "Du willst mir sagen das deine Korvett es mit den allen hier aufgenommen hat?" "Genau." Isabell schüttelte lachend den Kopf. Es dauerte einige Minuten bis ich uns durch das Trümmerfeld geflogen hatte. Zwischendurch explodierte ein Wrack oder ein Trümmerstück traf und in der Seite. Als wir durch waren schwebte die Serenety vor uns im Raum. Sie hatte kaum etwas abgekriegt, was man wohl den Schilden zuschreiben konnte. "Ist sie nicht schön?" Jetzt musste ich lachen. "Ray, spring voraus in ein neutrales System. Schick uns die

direkten Sprungkoordinaten. Ich will so schnell wie möglich aus dem Isoraum raus." Icb empfing ein Datenpacket mit Sprungkoordinaten. Kurz darauf tat sich ein Portal auf und Ray verschwand. Ich setzte Kurs auf das nächste Portal und lies den Autopilot erst mal fliegen. "So. Wir haben dein Schiff geholt. Wie geht es nun weiter?" "Ich werde mit eurer Hilfe die Notwendigen Reperaturen durchführen und dann steht einem Gespräch mit den Wächtern nichts mehr im Weg. Aber sei gewarnt. Wenn du einen Deal mit denen schließt musst du dich genau an ihre Bedingungen halten. Wenn du dich nicht daran hälst bist du geliefert." "Du verstehst es wirklich

jemandem Mut zu machen. Aber Danke für die Warnung." Langsam fielen mir die Augen zu. "So ganz fit bist du wohl doch noch nicht." "Ich bin erst seit kurzer Zeit wieder unter denn Lebenden. Also erwarte nicht das ich Freudensprünge mache." Als wir das Protal erreichten gab ich die Koordinaten durch und sah gleichzeitig wie auf der anderen Seite des Systems Xerc-Kriegsschiffe durch das dortige Portal kamen. Zu langsam. Wir durchquerten das Portal und wurden von einem blauen Licht empfangen. "Habt du hier noch Betten? Ich könnte etwas Schlaf gebrauchen." "Die Quartiere beginnen gleich hinter der zweiten Tür

rechts. Zufällig sind gerade ein paar frei." Ich lächelte und stampfte aus der Brücke. Isabell stützte mich. "Danke." "Keine Ursache." Ich wählte das erst beste Quartier und lies mich einfach auf die Matratze fallen. Was für ein Tag. Erst von den Toten wieder auferstanden, dann Claires Schiff geholt, vorher noch einige Xercschiffe abgeschossen und nun wieder schlafen. Es war zwar noch längst nicht vorbei, aber immerhin waren wir jetzt ein großes Stück weiter. Nicht mehr lange Tessia, dann bin ich bei dir. Es kann sich nur noch um Wochen handeln. Ich fiel in einen tiefen, traumlosen Schlaf.


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Hörbuch

Über den Autor

Araegis
Hm, also was über mich. Mein Name bleibt ein Rätsel, aber ihr dürft mich mit Araegis ansprechen :)

Bin 20 Jahre und Hobbyauthor, wie man sich wahrscheinlich schon gedacht hat. Ich schreibe nun seit fast 2 Jahren und myStories ist nicht mein erster Stop. Hauptsächlich schreibe ich auf Wattpad.com (Wahrscheinlich die Konkurenz aber ich denke das sieht man nicht so eng, hoffe ich jedenfalls) Dort sind meine Geschichten die hier so nach und nach kommen werden übrigens auch zu finden. (Ich hoffe das macht keine Probleme, ist immerhin der selbe Author und so) Joa ich denke das wäre erst mal alles, für alles weitere könnt ihr mich ja selber fragen und so :)


Da ich die Bücher die ich hier in Zukunft posten werde schon fertig habe werde ich versuchen so immer ein Kapitel pro Tag raus zu bringen ^^ Nach meiner Rechnung sind das weit über 60, also sollte ich für 2 monate noch was auf der hohen kannte haben ^^ Also könnt ihr beruhigt lesen wenn es euch gefällt und müsst nicht lange warten bis was neues kommt ;) Ich hoffe euch mal irgendwo bei meinen Büchern zu sehen oder so :D Hach das ist alles so neu ^^

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