Gedichte
Immer schneller

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"Immer schneller"
Veröffentlicht am 04. Dezember 2013, 12 Seiten
Kategorie Gedichte
© Umschlag Bildmaterial: Andyhank
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Der Alltagslyriker Andyhank (sprich: Ändihänk), mit bürgerlichen Namen "Andreas Hanke", zeichnet und schreibt, musiziert und komponiert, bastelt, kreiert, kocht und gärtnert. Humor ist sein liebstes Steckenpferd, was nicht immer bedeutet, dass alles, was hervorgebracht wird, auch lustig sein muss. Lassen wir Leser uns bezaubern von einer Denkweise der Dichtkunst, die nicht allzu oft anzutreffen ist, lassen wir Betrachter uns anstecken von ...
Immer schneller

Immer schneller

Gedicht eins

Weit im All, fern vom Erfassen Schwimmen Sterne, leuchtend Massen Doch das Ziel, worum es geht Der Optik nicht am Nächsten steht Hier herrscht kalt im Würgegriff Schwarz und höllisch im Begriff Dieses schwarze Loch allein Und regiert brutal gemein Ja, sein Kern im Innern zieht Alles an, was um ihn flieht Nichts und niemand wehrt hernach Diesem Loch hier

Ungemach Endlich ist es satt und träge Ob's wohl an der Fliehkraft läge Dass es drehend sich probiert Und nicht mehr nach Massen giert? Alles stürzt in sich zusammen Langsam noch die Massen rammen Doch das Spiel der Drehungsart Drängt der Zeit gemäß verwahrt Schneller, immer schneller drehen Sich die Massen in den Wehen Seiner Rotation im Pol Wie’s geschieht magnetisch

wohl Endlich blitzt ein Höllenknall Schwarzer Stern vorm Niederfall Scheint und alle Massen schwellen Ihm hinfort in steinig Wellen Langsam bietet Stern-Unheil Sintflutartig Unglück feil Und die Rotation versetzt Die Bewegung dann zuletzt Schreckgeweitet Auge ahnt Was für Unglück sich anbahnt Nur wer nahe ist, erkennt Dass die Zeit dagegen rennt


Gedicht zwei

Viele Gäste passen gleich Auf die Couch, die warm und weich Einlädt recht bequem zu sitzen Hier am Ofen lässt sich’s schwitzen Habe darum Blech voll Kuchen Angerührt zum gleich Versuchen Denn ein Kaffee ohne Torte Wirkt wie Satzbau ohne Worte Nun, der Kuchen ist vollbracht Hoffentlich er Freude macht Dann dem Gaumen, oh die Süße Auch der Nase duften

Grüße Endlich sitzen wir vereinigt Kaffeeklatsch die Sinne reinigt Und der Griff zum Blech, der fehlt Überhaupt nicht, wie gewählt Hier ein Teil und da ein Stück Schwindet Kuchenbleches Glück Ach, wie da die Mäuler schmatzen Ja, man sieht's an ihren Fratzen Schneller, immer schneller schreckt Diese Leere, weil’s wohl schmeckt Und das Blech liegt irgendwanne Leer geräumt bei Kaffeekanne


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Hörbuch

Über den Autor

Andyhank
Der Alltagslyriker Andyhank (sprich: Ändihänk), mit bürgerlichen Namen "Andreas Hanke", zeichnet und schreibt, musiziert und komponiert, bastelt, kreiert, kocht und gärtnert.

Humor ist sein liebstes Steckenpferd, was nicht immer bedeutet, dass alles, was hervorgebracht wird, auch lustig sein muss.
Lassen wir Leser uns bezaubern von einer Denkweise der Dichtkunst, die nicht allzu oft anzutreffen ist, lassen wir Betrachter uns anstecken von der Phantasie und Kreativität, von den unendlichen Weiten, aus den unerschöpflichen Vorräten der Andyhankologie.
Weitere Informationen gibt es auf: www.andyhank.de und auf Instagram @knahydna

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Zentaur beide Texte gefallen mir recht gut, so auch die Cover.
lg Helga
Vor langer Zeit - Antworten
Andyhank Aha. Dann ist ja alles gut. :)
Vor langer Zeit - Antworten
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