Der Alltagslyriker Andyhank (sprich: Ändihänk), mit bürgerlichen Namen "Andreas Hanke", zeichnet und schreibt, musiziert und komponiert, bastelt, kreiert, kocht und gärtnert.
Humor ist sein liebstes Steckenpferd, was nicht immer bedeutet, dass alles, was hervorgebracht wird, auch lustig sein muss.
Lassen wir Leser uns bezaubern von einer Denkweise der Dichtkunst, die nicht allzu oft anzutreffen ist, lassen wir Betrachter uns anstecken von ...
Weit im All, fern vom Erfassen
Schwimmen Sterne, leuchtend Massen
Doch das Ziel, worum es geht
Der Optik nicht am Nächsten steht
Hier herrscht kalt im Würgegriff
Schwarz und höllisch im Begriff
Dieses schwarze Loch allein
Und regiert brutal gemein
Ja, sein Kern im Innern zieht
Alles an, was um ihn flieht
Nichts und niemand wehrt hernach
Diesem Loch hier
Ungemach
Endlich ist es satt und träge
Ob's wohl an der Fliehkraft läge
Dass es drehend sich probiert
Und nicht mehr nach Massen giert?
Alles stürzt in sich zusammen
Langsam noch die Massen rammen
Doch das Spiel der Drehungsart
Drängt der Zeit gemäß verwahrt
Schneller, immer schneller drehen
Sich die Massen in den Wehen
Seiner Rotation im Pol
Wie’s geschieht magnetisch
wohl
Endlich blitzt ein Höllenknall
Schwarzer Stern vorm Niederfall
Scheint und alle Massen schwellen
Ihm hinfort in steinig Wellen
Langsam bietet Stern-Unheil
Sintflutartig Unglück feil
Und die Rotation versetzt
Die Bewegung dann zuletzt
Schreckgeweitet Auge ahnt
Was für Unglück sich anbahnt
Nur wer nahe ist, erkennt
Dass die Zeit dagegen rennt
Gedicht zwei
Viele Gäste passen gleich
Auf die Couch, die warm und weich
Einlädt recht bequem zu sitzen
Hier am Ofen lässt sich’s schwitzen
Habe darum Blech voll Kuchen
Angerührt zum gleich Versuchen
Denn ein Kaffee ohne Torte
Wirkt wie Satzbau ohne Worte
Nun, der Kuchen ist vollbracht
Hoffentlich er Freude macht
Dann dem Gaumen, oh die Süße
Auch der Nase duften
Grüße
Endlich sitzen wir vereinigt
Kaffeeklatsch die Sinne reinigt
Und der Griff zum Blech, der fehlt
Überhaupt nicht, wie gewählt
Hier ein Teil und da ein Stück
Schwindet Kuchenbleches Glück
Ach, wie da die Mäuler schmatzen
Ja, man sieht's an ihren Fratzen
Schneller, immer schneller schreckt
Diese Leere, weil’s wohl schmeckt
Und das Blech liegt irgendwanne
Leer geräumt bei Kaffeekanne
Der Alltagslyriker Andyhank (sprich: Ändihänk), mit bürgerlichen Namen "Andreas Hanke", zeichnet und schreibt, musiziert und komponiert, bastelt, kreiert, kocht und gärtnert.
Humor ist sein liebstes Steckenpferd, was nicht immer bedeutet, dass alles, was hervorgebracht wird, auch lustig sein muss.
Lassen wir Leser uns bezaubern von einer Denkweise der Dichtkunst, die nicht allzu oft anzutreffen ist, lassen wir Betrachter uns anstecken von der Phantasie und Kreativität, von den unendlichen Weiten, aus den unerschöpflichen Vorräten der Andyhankologie.
Weitere Informationen gibt es auf: www.andyhank.de und auf Instagram @knahydna
Leser-Statistik
8
Leser
Quelle
Veröffentlicht am
Kommentare
Kommentar schreiben
Senden
Zentaurbeide Texte gefallen mir recht gut, so auch die Cover.
lg Helga