Fantasy & Horror
Unicon - 03. Wo die Liebe hinfällt

0
" Niemand tötet einen Teil von mir ob Mensch oder Fabel!"
Veröffentlicht am 30. November 2013, 36 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Jo Karter Ein Insel Kind, welches seine Heimat furchtbar lieb hat... Willst du einen klaren Kopf bekomm, Dann kehr ein auf Usedom, Der weisse Sand zwischen den Füssen, Das Meer wogt die Wellen auf, die Möwen grüssen, Die Sonne selbst scheint am windigsten Tag, Das ist das was ich an dir, mein zu Hause, mag. 1981 / 2013
Niemand tötet einen Teil von mir ob Mensch oder Fabel!

Unicon - 03. Wo die Liebe hinfällt

Wo die Liebe Hinfällt

Der nächste Morgen folgte rasch, und Paris war wie immer unauffindbar. Niemand sah in seinem Gemach nach. Nur Wolf´s Geknurre verriet ihn letztendlich. Orsen betrat den Raum. „Wolf in die Ecke?“ Paris war diesmal gekleidet wie sein Vater es verlangt hatte. „Oh Junger Herr ich hätte euch fast nicht erkannt!“ „Naja, dieses eine Mal ich werde es verschmerzen Bär!“ „Ein wunder ist geschehen!“ „Hier hätte ich euch als letztes vermutet!

Willst du wohl sagen. Weg laufen kann ich ja nicht!“ „Können wir losgehen!“ „Ich bin nur froh ,wenn dieser Tag vorbei ist!“ Er haßte diese Uniform, sie war schwer aber vor allem.war es die selbe die Seitz trug und diesem Menschen konnte er ob er wollte oder nicht nichts abgewinnen. Die vier Anwärterinnen wurden Paris vorgestellt und nahmen nach und nach in einer Reihe neben ihm Platz , doch er war unbeeindruckt, bis er sie widertraf und sein Blick auf ihrem hinter einem dünnen Schleyer verborgen Augen fiel. Niemandem entging der dieser scharfe stechende

Blick m der ihn stocken lies. In Paris löste er eine Hitze aus die ihm bis dato unbekannt war. Deveine blieb ruhig und sprach kein Wort und auch sie nahm in der Reihe platz. „Nun wie sieht deine Entscheidung aus!“ , fragte Grünlands Herrscher Paris. Dieser schritt die Reihe entlang und blieb nach zwei Runden stehen. “Ich wähle dich!” Paris nahm Deveine ihren Schleyer ab und strich dem Mädchen über die Wange und nahm ihr Gesicht, welches nun unverhüllt war, in seine Hände er wollte ihr von ganz nahem noch ein Mal in die Augen sehen. Ihre Augen erinnerten sie an etwas was er als Kind gesehen hatte und er war

entflammt, fasziniert, vielleicht hatte er nur auf sie gewartet. Aber warum wollte er nur sie. “Bist du dir in deiner Wahl sicher, das Mädchen ist ein Fabel!” Thoran sah es mit Missgunst, wußte er um ihre Vergangenheit und er vernahm es als Trotzigkeit eines verzogenen Kindes. Seitz jedoch kannte die andere Wahrheit und konnte nur schwerlich sein Wissen unterdrücken. “Und ihr müsst es so sehen? Sie hat Land ihre Truppen unterstützen sie auf beiden Seiten, wenn wir endlich Frieden wollen ist ist das doch ein gelungener Anfang!” Paris sprach aus was sie hören

wollten. “So viele Schönheiten und du wählst einen Fabel ... nun gut ... es ist deine Wahl?” Wenn er alleine hätte entscheiden dürfen, es wäre nie soweit gekommen. Aber Thoran hatte sich dem zu Beugen was die Mehrheit beschloss und so folgte er seinem Kopf. “Ja Vater!” Insgeheim lächelte er,nicht weil er diesen Kampf gewonnen hatte, er verschwieg das es ihn ernsthaft erwischte. “Eure Verlobungszeit beträgt nur 2 Aan , ...der Rath stimmt zu, da wir uns keine weiteren Verzögerungen erlauben können ? Unterschrieben vom Ahnen Rath und Eurem Vater.” Arnim verlas das

Protkoll. “Der Rath stimmt zu!” , kam es aus der Mitte. �Zwei Aan? Und das bedeutet für mich.” “Sie ist ein Fabel! Du willst sie, dann halt dich an die Gesetze ... bis es soweit ist wird sie dich und dein Land mit ihrem Leben schützen!”, bestätigte Priester Arnim ohne Zögern und sah eindringlich auf den Fabel der vor dem Ahnen Rath und ihrem neuen Herrn kniete. “Lady Deveine Gynan schwört ihrem Herrn die Treue und wird ihn mit ihren Leben schützen!” Sie blickte ihn in die Augen, auch als sie nichts weiter sagte,

er las ihre Gedanken : “Sa núe ché Katé! - Wie am Tag eurer Geburt!” „Wie sehen diese Gesetze aus?“ Leicht verwirrt von dem was gerade geschehen war, hatte er die Worte vernommen. Er hatte sie schon einmal gehört, aber es lag zu lange zurück als das hätte Paris sich erinnern können. „Nun ja es wird euch ja nicht schwer fallen so wie ihr euch die letzten Aan gesträubt habt wird es eine Leichtigkeit, sein euch in Enthaltsamkeit zu üben, zudem dürft ihr von nun an alleine weder Frauen, noch Mädchenbesuch empfangen, es hat immer jemand der Sekretäre in eurer Nähe zu sein, alles was darüber hinaus geht, da ist der

Sekretär zum Schweigen verpflichtet. Da dieses Aan mit über 45 Zyklen eines der längeren Aan ist beträgt die Verlobungszeit 60 Zyklen, damit fällt die Vermählung auf den Mittelzeitzyklus zum Winterzyklus. Desweiteren hat der Rath Sir Duncan als euren Sekretär mit 2 zu 6 Stimmen bestätigt.“ Wie Arnim es vortrug mit seiner Leichtigkeit und seinem Witz, hätte Paris es auch schlimmer treffen können. „Da ihr diesen Weg eingeschlagen habt, werdet ihr von nun an, von mir persönlich in der Fabelkunde unterrichtet, da soweit ich weis, sie junger Herr enormen Nachholbedarf haben, dies wurde mit 7 zu 1 Stimmen angenommmen.“ Er rollte

das nächste Pergament aus. “Junger Herr des weiteren wurde beschlossen, ihr werdet Sir Seitz und Lady Gynan bald an die Grenzen begleiten und sie werden mit ihnen zusammen diese Sichern und ihr werdet, ich wiederhole ihr werdet nicht weiter als bis zur Waldgrenze gehen, das Schwarzmeer und darüber hinaus die Kap - Berge sowie Dürrlands Grenzen sind ihnen nicht gestattet.” “Aber gerade in den Bergen werden wir gebraucht, ihr seht doch auch jede Nacht die Feuer, zudem muss ich meine Reise antreten und da kann ich nicht nur in Grünland verweilen, das wisst ihr so gut wie ich, und selbst die Prophezeiung

von der heiligen Jungfrau redet davon das ihr “Feuer” in den Bergen entbrennt und das Land in Dunkelheit taucht. Wir müssen sie finden und es verhindern... Ist es nicht das was ihr ständig predigt.” “Seid vernünftig euch jetzt und sofort, ohne Vorbereitung , dahin zu schicken, käme einer Exikution gleich, dafür ist euer Leben zu wichtig! Für euch sieht eine Wahrheit aus anders als für mich! ” Arnim redet selten so viel und wahres. “Nur mal angenommen wir hätten die heilige Jungfrau, nur mal angenommen Deveine wäre diese Jungfrau. Es war doch nie davon die Rede wer oder was sie ist?” Darüber lohnte es nach zu denken. Seitz stand auf und beachtete

Deveine die vor ihm stand, er griff ihr in den Nacken und legte ihren nackten Hals frei, dabei verletzte er ihre Haut und es bildete sich sofort eine schwarz verkrustete Narbe. Jetzt wo Paris sie genauer ansah bemerkte er viele dieser schwarzen Narben auf ihrer Haut und da war sie eine kreuzförmige Brandnarbe, die sich nie wieder auslöschen lies. Es waren Brandnarben wie sie die Söldner verwandten wenn sie in Dörfer einfielen. “Willst du sie immer noch?” Seitz brachte einen abfälligen Kommentar, der unnötig war. Paris sah die unnatürliche Narbe, unter seinen Berührungen zuckte Deveine weiter zusammen: “Sowas ist nie im Leben deine

Jungfrau!“ “Ja, Sie war schon mal ein Sklave, ... verheiratet, aber ihr gehört das Wüsttal an den Grenzen zu Dürrland, sowie der Teil der ans Schwarzmeer grenzt , sollte sie sterben fällt es an uns ab sofort...“ Vorsichtig entzog er Seitz das Mädchen. „Ausserdem steht sie unter dem Schutz des neuen Herrn´s von Dürrland.“ „Ihr Schwager ist ein Tunichtgut, wer weis was sie mit ihm getrieben hat! Dürrland ist zerbrochen und wenn wir so etwas zulassen ist unser Land das nächste...“ „Es reicht Seitz!“ Thoran wollte davon nichts hören, Sir Gynan war tot und der alte Desput mit ihm begraben.

„Wenn ihr mich fragt um sie herum sterben die Männer zu schnell und nun soll sie unsere neue Herrin sein.” Seitz blickte in ihre roten Augen, bevor er sich vor ihr verneigen würde, zog er lieber den Tod vor. Der Herrscher schickte alle aus dem Saal bis er alleine mit Seitz war. “Ich nehme Deveine zu meiner Frau und auch ich schwöre ihr die Treue!” Redete er Paris nach. “Es ist seine Wahl und es steht so in den Gesetzen und das Einzige was mir aufstösst ist er macht es mit Absicht!” Thoran und Seitz waren alleine. “Sie sind der Herrscher, sie können die

Gesetze ändern. Zumindest können sie es vorschlagen!” Seitz missfiel der Gedanke an zukünftiges ebenso wie Thoran, nur für seinen Plan war es schädlich. “Wir leben in einer Demokratie und das Volk jetzt aufzubringen, ob das eine gute Idee ist Seitz. Zwei Aan ist die längste Zeit die war warten können, keinesfalls mehr...” “Einen Fabel wird das Volk nicht akzeptieren …, was lohnt da Demokratie...” “Es sind wenige ... in einem Aan kann eine Menge passieren. Wenn die Jungfrau erst mal gefunden ist, sieht es anders aus. Da Paris sich nun den Fabel

erwählt hat, muss auch er sich an die Gesetze halten und aus diesem Grund, werdet ihr meinen Sohn begleiten. Es ist eine sehr lange Zeit und er ist auch nur ein Mann.” “Haben sie ihm je die ganze Wahrheit erzählt, über den Tod ihrer Frau?” “Wenn ich nicht irre haben sie das schon längst hinter meinem Rücken getan Seitz?” “Nein ich unterstehe ihnen Herr! Er weis nur das er mir sein Leben verdankt ... Aber ich finde es ist auch an der Zeit das er erfährt wer seine Mutter getötet hat ... auf eine Art vielleicht ist sie es ja doch. Sie wissen um die Bindungen die zwischen Fabeln geschlossen werden, sie

gehen tiefer als so manche Blutbunde!” “Er hat sie noch nie gesehen!” Der Wolf beobachtete sie und gähnte müde, dann drehte er sich zum warmen Feuer. „Seit ihr euch dessen sicher Herr?!“ „Er hat dieses Schloss nie verlassen! Woher sollte er sie kennen.“ Tage später : Paris stand vor Devein´s Schlafgemach und lauschte Stunden an ihrer Tür. “Der Gestank ist ja kaum aus zu halten tretet ein!” Deveine war verhüllt wie immer, sie besaß nichts mehr von dem lieblichen Antlitz, aber doch wollte er in ihrer Nähe sein. “Ähm ich wollte dich zum Essen holen,

ich … s-s- selber, wir könnten ...etwas reden und uns kennenlernen?” Er war schüchtern, wo der doch Frauen nicht ausstehen konnte. “Nein danke ich brauche nichts! Und wir werden bald mehr Zeit miteinander verbringen als euch lieb ist. Über was willst du reden, du bringst doch kaum ein Wort raus. ” Auch wenn ein Schleier ihr Gesicht verdeckte, bemerkte er, dass ihre Haut wie versteinert wirkte. “Aber du bist schon lange hier und den Raum verläßt du auch nie?” Was was es nur das ihn hier zog. “Danke, ihr könnt gehen, ... Herr! ... Holt mich wenn ihr aufbrecht, gebt meiner Hofdame bescheid!” Dieser Raum

war karg, hatte nichts heimisches wie sein Gemach. “Aber ...” Noch dauerte es ehe sie den Hof erkundeten und er ihr alle verwinkelten Ecken des Schlosses zeigen durfte. So kam ihrem Wunsch nach. “Orsen sie will nichts mit mir zu tun haben, egal was ich versuche, dabei dachte ich wir verstehen uns!” Er kuschelte sich an den alten Wolf, dies Mal verursachte seinen Herzschmerz jemand anderes und das konnte der Wolf nicht lindern. Orsen war auf Abstand bedacht, aber das Tier blieb friedlich. “Ihr seit von ihr angetan, ... aber sie

findet kein Interesse an Ihnen junger Herr! ... Unvorstellbar!” Orsen nahm ihn nicht ernst und Paris gefiel nicht das er sich über ihn lustig machte. Er blickte in die Ferne zu dem Kriegsschauplatz. Orsen hatte sich niedergelassen. Der junge Herr verbrachte Stunden hier oben. “Vielleicht trauert sie ja noch um Sir Gynan, ein Mensch trauert mindestens ein Aan!” “Fabel kennen keine Trauer, nicht das es mir bekannt ist.“ Und das von Orsen. „Aber deine Gefährtin und deine Kinder?“ Kinder nicht ... Nachkommen ...Ich trage sie bei mir, wenn ihr das Trauer nennt... wir wissen was uns erwartet

wenn, wir mal gehen von Anfang an.” Ganz konnte er Orsen das nicht abnehmen. “Aber sie waren deine Familie?“ „Meine Gefährten! Da besteht der Unterschied Herr.“ “Und wer hat das gesagtm euer Gott?!” “Ja, unser geliebter Morlgut! ... So lange unsere Gefährten, Nachkommen und ... Freunde da sind werden wir auch bis zum letzten für sie kämpfen bis ihre Zeit kommt, deshalb gibt es die Beobachter und deshalb gibt es auch die Bündnisse...” „Du weist so viel und doch vor mir schweigst du!“ „Wie soll ich euch erklären, wofür ihr

noch nicht bereit seid? ... Manches davon versteh selbst ich nicht... doch unser Gott hat es so gewollt.“ „Und warum sind Deveine und du nun alleine?“ „Wegen den Söldnern, die Menschen sind eine unberechenbare Rasse!“ “Hhm und deswegen glaube ich nicht an euren Gott oder meinen und die Vorherbestimmung meiner Familie! ... Er hat mir meine Mutter genommen!... meine Brüder ...” Der Herrscher schickte alle aus dem Saal bis er alleine mit Seitz war. „Mutter , ich meine Mutter!“ „Deine Mutter Herr? Entschuldigt das ich frage aber ich verstehe nicht, sie

erinnern sich an ihre Mutter?” Orsen wurde hellhörig. “Nein! Das geht nicht.” Sein Diener kannte die Geschichte nicht und er selber hatte sie auch nur ein einziges Mal gehört als er jünger war und den Untergrund des Schlosses nach „Feinden“ durchstreifte. “Priester Arnim hatte sich mit Vater unterhalten, weist du wegen meines Herzens wie man es schützen könnte. In Zuge dessen hab ich diesen Eisenschutz in meiner Brust erhalten!” “Ich habe euch aber nie am Herzen verletzt junger Herr, nur zu Boden gestoßen!” “Ich weis nicht mehr was damals

geschehen ist , aber das hier habe ich erst viel später bekommen, es hatte nichts mit dir zu tun, damals warst du längst im Untergrund, jedenfalls habe ich zu dieser Zeit mit Hilfe von Wolf gelernt hiermit und dem Schmerzen in meinem Herzen um zu gehen. Ich folgte Wölfchen wie immer denn damals brauchte ich seine Nähe mehr als heute. Vater und Arnim redeten über meine Mutter. Mein Vater war und ist auch heute noch ein gerechter Mann und eine ebenso so kluge Frau hatte er auch für sich auserwählt.” Aufmerksam hörte Orsen zu, in letzter Zeit waren Vater und Sohn viel zu oft im Streit aneinander

geraten. “Meine Mutter war weit gereist, sie hatte, die Welt, die Kriege gesehen, Ungerechtigkeiten und sie war eine einfache Frau aus dem einfachen Volk, ihr Vater war Heiler und deswegen wusste sie soviel. Sie wollte ihn und bekam ihn und dann erwarteten sie mich! Klar ich würde ein Junge sein und auf meinen Schultern lag die Zukunft. So hieß es bald meine Mutter oder ich.” “Was ist damals geschehen!” “Meine Mutter war immer sehr Volksnah, gab ihnen Gold, Essen was sie manchmal entbehren konnte, selbst an die Aussätzigen... Sie waren umringt vom Volk aber sie teilten gerne, denn

beide Vater und Mutter lebten für das Volk. ... Mutter wurde mit einem Hieb der Bauch aufgeschnitten , sie lebte noch aber, ich war wichtiger. Sie fanden den der es getan hatte, einen Fabel dieser beschwor aber unschuldig zu sein. Seitz veranlasste die Ermordung des gesamten Stammes, damals war noch unter den Söldnern, wie er Sire werden konnte ist mir bis heute unklar , bis jetzt hab ich bei ihm ein ungutes Gefühl. Er hatte die Mörder meiner Mutter gefunden , nun waren es schon viele, und das ist es was mich stutzig macht . Du bist im Untergrund gelandet, und er hat eine Linie einer anderen Rasse ausgelöscht und bei ihm ist es eine

Heldentat.“ “Ein Mord an einem Menschen ist etwas anderes und dann noch am Herrenhaus!” “Gut aber er ist doch gesühnt mit einem Tod, weshalb soviel mehr Grausamkeit und das versteh ich nicht. Seitz führt was im Schilde, seinen alten Machenschaften hat er bestimmt nicht abgeschworen. Er war Söldner und das bleibt er für mich... Egal wie sehr er Vater oder den Rath um den Finger wickelt.“ Für Paris waren andere Aufgaben angesagt, aber ihn schienen andere Dinge zu beschäftigen. Per Duncan sah bei Waffentraining endlich seine Chance.

Seit er sich für seine Braut entschieden hatte , war er unvorsichtig geworden. Für Duncan war es ein Kampf wie immer, Paris würde siegen und ihm das vorhalten. Es waren nur Holzschwerter aber Per Ducan´s Waffe ging durch Paris wie durch warme Butter. “Sieht so aus als hättest du gewonnen!” Er sackte auf die Knie und Per Duncan hielt sein Schwert fest umschlossen, es war nur aus Holz, wie konnte er ihn so schwer verletzen. “Bist du endlich wach!” “Ah, was ... wo bin ich?” Er griff sich an die Seite wo das Schwert ihn durchbohrt

hatte. “Du hast nicht aufgepasst!” Per Duncan war bei ihm. “Es tut weh!” Er stöhnte vor Schmerz. “Wie oft haben wir euch gesagt ihr sollt aufpassen!” Auch Orsen. “Ich ... “ Wieder verlor jegliches Zeitgefühl. Man brachte in sein Gemach. Er war nicht schwer verletzt aber er übertrieb seine Wunde, sobald er mit Per Duncan alleine war öffnete er die Augen. “Und war sie hier?” Zwischendurch war er immer wieder weggetreten “Wer ?” Per Duncan wunderten seine Worte. “Meine Braut? Schließlich bin schwer

verletzt” Er erwartete Mitleid ... “Ja, sie hat die Wunde gesehen und ist wieder los!” ... Von der falschen Person. “Und!” Er sah hinter Per Duncans Rücken, wie Orsen in sein Gemach zurück kehrte und spielte wieder den Toten. “Sie war eigenartig! ...Auch wenn sie ein Fabel ist... Ich dachte fast sie zerfällt zu Staub! ... So kenne ich meine alte Herrin nicht, da ist was im Argen... Besser du gehst dem nach.” Fast flüsterte Per Duncan und er saß an Paris Bett als würde er beten “Dir ist es auch aufgefallen, wir müssen raus kriegen was ihr Geheimnis ist!” „Der junge Herr braucht nun Ruhe habt

ihr ich genug angerichtet Sire?“ „Auf das es ihm bald besser geht, eine geruhsame Nacht und süße Träume!“ Orsen geleitet Per Duncan nach draussen. „Und wenn ihr schon mal wach seid, geht etwas ans Fenster die frische Luft wird dir gut tun Herr.“ „Ich bin schwer verletzt Orsen!“ „Wenn das schon eurer geringstes Problem ist braucht ihr gar nicht erst aufbrechen!“ Paris schlief fest und Wolf der vor seinem Bett wachte, war nirgends auf zu finden.“Orsen?” Er weckte Paris mitten in der

Nacht. “Die Herrin braucht dich! Deine Hilfe ...” “Hat sie das gesagt?” Er war schlaftrunken und befühlte die nässende Wunde an seinem Leib. “Nein!” Orsen zog ihn aus dem Bett durch die Flure die von den Dienern benutzt wurden, zur Ostseite des Schlosses. “Sie wird mich zurück weisen, nur wieder wegschicken! Deveine mag mich nicht!” Er wollte weiter seinem süßen Traum nachforschen aus Orsen mitten in der Nacht irgendwo hin zu folgen. “Kommt mit Herr!” Er schleppte ihn in die Bäder, ohne das er sich weiter

wehrte, bei dem großen Bär hatte es keinen Sinn. Orsen schwieg und schloss Paris ein. “Hey was muss ich tun lass mich raus!" “Nur bei ihr sein Herr, und zeigt ihr nicht das du Angst hast!” “Orsen mach die Tür auf !” Er fühlte sich wie ins kalte Wasser geworfen. Er war alleine und sah sich um. Die Nacht war lang. Warum war er hier. Er ging zu den Waschbecken, er erschreckte. Deveine schien in eine klare gelartige durchsichtige Haut gehüllt, daraus beobachtete sie Paris. “Zieh dich aus!” Ihre Liebliche Stimme hallte an sein

Ohr. “Was ?” Er blickte sich um ob er gemeint war. “Komm ins Wasser!” “Ich würde ja gerne , aber das ist keine gute Idee!” Auf Abstand bedacht, nicht wissend was ihn erwartete. “Du musst mir helfen! Und dann helf ich dir.” Träumte er das alles nur. “Und dazu muss ich näher kommen?” Etwas war in seinem Kopf, etwas was ihn schwächeln ließ. Er wollte das es aufhörte, er wollte raus aus diesem Bad. “Ja, ganz nah!” “Orsen! Orsen hilf mir! Orsen! Lass mich raus Neeiinn!” Aber er schrie vergebens nach ihm.

Alle Rechte, Änderungen unter Vorbehalt, liegen bei Jo - Jonar Karter. Mit Ausnahme des Bildmaterials.


Veröffentlichnummer : 04/3


 2004 - 2014 LE --- VnÜ 03


Status : offen

0

Hörbuch

Über den Autor

JoKarter
Jo Karter
Ein Insel Kind, welches seine Heimat furchtbar lieb hat...

Willst du einen klaren Kopf bekomm,
Dann kehr ein auf Usedom,
Der weisse Sand zwischen den Füssen,
Das Meer wogt die Wellen auf, die Möwen grüssen,
Die Sonne selbst scheint am windigsten Tag,
Das ist das was ich an dir, mein zu Hause, mag.

1981 / 2013

Leser-Statistik
17

Leser
Quelle
Veröffentlicht am

Kommentare
Kommentar schreiben

Senden
trixi1303 Die Geschichte gefällt mir bisher ganz gut. Nur manchmal ist sie schwer zu lesen, weil entweder Wörter fehlen oder etwas falsch geschrieben ist. Du solltest auf jeden Fall nochmal über die ganze Geschichte lesen. LG Trixi
Vor ein paar Monaten - Antworten
JoKarter Danke für den Hinweis,
weiterhin viel Spass
Es grüßt dich Joka
Vor ein paar Monaten - Antworten
Gaenseblume Eine sehr gute Geschichte. LG Marina Gaenseblume
Vor langer Zeit - Antworten
Zeige mehr Kommentare
10
3
0
Senden

100864
Impressum / Nutzungsbedingungen / Datenschutzerklärung